DE440925C - Pumpen-Warmwasserheizung mit offenem Vorratsbehaelter - Google Patents
Pumpen-Warmwasserheizung mit offenem VorratsbehaelterInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D3/00—Hot-water central heating systems
- F24D3/02—Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps
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Description
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Pumpen-Warmwasserheizung mit offenem. Vorratsbehälter,
in welchen die Rücklaufleitung mündet, und aus welchem die Umlaufpumpe ansaugt. Das Neue der Erfindung besteht in
der Lösung der Aufgabe, einer größeren AnzahL von Wärmeverbrauchsstellein das Wasser
unter stets gleichbleibendem Druck zuzuführen. Dies wird dadurch erreicht, daß zwisehen,
die von der Pumpe kommende Zuleitung und die gegebenenfalls zu einzelnen Gruppen
vereinigten Heizkörper Zwischenbehälter eingefügt sind, welche einen unveränderlichen
oder nahezu unveränderlichen Druck in der von ihnen ausgehenden Zuleitung zu den Heizkörpern
festlegen, während Drosselvorrichtungen, die vor oder hinter den Heizkörpern eingeschaltet
sind, in an sich bekannter Weise den Durchfluß dauernd so· einzustellen gestatao
ten, daß die Rücklaufleitung und unter Umständen auch die Heizkörper druckfrei bleiben.
Die neue Anordnung ist eine Verbesserung einer früheren Ausführung des' Erfinders.
Durch die Einfügung der Zwischenbehälter ist es ermöglicht, den Einlaßdruck unabhängig
von der Anzahl der jeweils im Bietrieb befindlichen Heizkörper gleichbleibend zu erhalten.
Bei derartigen Anlagen muß der niedrigste Betrieb.-;druck dazu ausreichen, eine genügende
Wasserzufuhr zu gewährleisten. Bei den bis- \ her angewendeten Einrichtungen wurde der
Druck und dadurch die Menge des durch- j fließenden Wassers durch Benutzung mehre- !
rer oder weniger Heizkörper beeinflußt. Wenn der Druck sehr hoch steigt, muß die Durch- '
trittsöffnung zu stark gedrosselt werden, wodurch, auch infolge von Verstopfungen, eine
richtige Regelung Schwierigkeiten bereitet und : oft auch ein störendes Geräusch auftritt. Ab- j
- gesehen von den genannten Nachteilen hatte man auch damit zu rechnen, daß es durch den
veränderlichen Einlaßdruck unmöglich ge- [ macht ist, die verbrauchte Wärmemenge an
der durch die Heizkörper geflossenen Wassermenge zu messen.
Diese Nachteile werden bei der neuen Anordnung beseitigt, indem der Einlaßdruck vor
den Heizkörpern möglichst auf gleicher Höhe gehalten wird, und zwar dadurch, daß hinter
der Pumpe in an sich bekannter Weise ein oder mehrere Zwischenbehälter angeordnet
sind, in welchen ein unveränderlicher oder nahezu unveränderlicher Druck unterhalten
wird. Für die Zentralheizung einer großen Anzahl Wohnungen, beispielsweise eines ganzen
Stadtviertels, empfiehlt sich die Anwendung mehrerer Zwischenbehälter, in welche
dann die Zufuhrleitung mündet und aus weichen die Heizkörper gespeist werden;
diese Behälter sind dabei vorzugsweise ausgeführt als mit der Außenluft in Verbindung
stehende Schwimmerbehälter, in welchen •der Flüssigkeitsspiegel in unveränderlicher
Höhe gehalten wird. Für die Heizung einer verhältnismäßig kleinen Anzahl Wohnungen
oder von großen Gebäuden genügt gewöhnlich ein einziger Zwischenbehälter, welcher niedrig
aufgestellt und dann unter Luft oder Akkumulatordruck gehalten wird oder als Hochbehälter
aufgestellt ist und dann offen sein kann. Dieser einzige Zwischenbehälter kann den
Kessel oder auch unmittelbar die Heizkörper speisen, letzteres beispielsweise wenn die Heizung
des Wassers nicht in einem Kessel, sondern im Zwischenbehälter selbst, im offenen
Vorratsbehälter oder an einer anderen Stelle erfolgt.
Die Zeichnung veranschaulicht in Abb. 1 eine Anlage gemäß der Erfindung mit mehreren
Zwischenbehältern, während Abb. 2 eine Anlage mit einem einzigen Zwischenbehälter darstellt.
In Abb. ι ist 1 der Heizkessel·, aus welchem
das heiße Wasser durch eine Leitung 2 den Verbrauchsstellen zugeführt wird. Von der
Leitung 2 zweigen Leitungen 3 zwecks Spei-
sung der Heizkörper 4 ab, aus weichein das
Wasser durch Leitungen 5 und eine Rückleitung 6 in einen offenen Behälter 7 geführt
wird; aus letzterem wird der Kessel 1 durch eine Pumpe 8 gespeist. i
Die Steigleitungen 3 münden in offene Behälter 9 aus, in welchen der Wasserstand unabhängig
von dem Druck in den Leitungen 3 durch Schwimmer 10 geregelt wird. Aus den
Schwimmbehältern 9 fließt das heiße Wasser durch Leitungen 11 den Heizkörpern 4 zu. Die
Wasserdurchtrittsöffnung wird bei jedem Heiz- j körper mittels eines in der Abfuhrleitung ;
hinter dem Heizkörper angeordneten Drossel- !
ventils 12 geregelt. Diese Anordnung hat den j Vorteil, daß etwaige von dem heißen Was- !
ser mitgerissene Verunreinigungen sich unten i in den Heizkörpern absetzen und die enge j
Durchtrittsöffnung daher nicht verstopf en kön- j
nen. ]
Die Heizkörper sind weiter an der Unter- j seile durch für gewöhnlich geschlossene Ventile
13 mit der Auslaßleitung 5 verbunden. Die Ventile 13 werden nur dann geöffnet,
wenn die betreffenden Heizkörper während einiger Zeit außer Betrieb gesetzt werden sollen.
Die vor den Heizkörpern angeordneten ' Absperrventile 14 werden dazu geschlossen;
das Wasser läuft durch die Ventile1 13 aus
den Heizkörpern und nimmt die etwa darin befindlichen Verunreinigungen mit. Wenn die
. ganze Heizeinrichtung einer Wohnung außer Beirieb gesetzt werden soll, werden auch die
Ventile 14 geöffnet und die Ventile 15 in der
Steigleitung geschlossen. Um dann auch diese j Leitung entleeren zu können, öffnet man die
Absperrventile 16, wodurch die Steigleitung 3 : durch eine Hilfsleitung 17 mit der Rücklei- :
tung 6 in Verbindung gebracht wird. :
Sicherheitshalber können die geschlossenen : ""■: oder offenen Behälter mit einem Sicherheitsventil
bzw. einem Überlaufrohr ausgerüstet sein.
Bei der Ausführung gemäß Abb. 2, welche besonders für die Heizung großer Gebäude geeignet
ist, befindet sich zwischen der Pumpe 8 und den Heizkörpern 4 ein einziger Zwischenbehälter
9. Die Leitung 3 läuft hier unmittelbar von der Pumpe zu dem Zwischenbehälter, i
welcher durch ein Entlüftungsrohr 19 mit der j Außenluft in Verbindung steht. In diesem
Zwischenbehälter wird das Wasser durch ein Dampfheizrohr 18 erwärmt. Es kann hier aber
für die Heizung des Wassers auch ein Kessel vorgesehen werden! welcher dann Vorzugs- j
weise hinter dem Zwischenbehälter angeordnet ' wird, so daß der Zwischenbehälter absatzweise
durch die Pumpe gefüllt und der Kessel ununterbrochen aus. dem Behälter gespeist
werden kann. Dabei kann die Pumpe als selbsttätige Pumpe ausgeführt sein, die durch
die Druckänderungen oder durch die Höhenänderungen des Wasserspiegels in Zwischenbehälter
an- und abgestellt wird.
Der offene Vorratsbehälter 7 nimmt bei dieser Ausführung eine höhere Lage als der niedrigste
Heizkörper 20 ein. Letzterer kann daher nicht entleert werden, was in vielen Fällen
aber keinen Nachteil bedeutet.
Bei der Einrichtung nach der Erfindung sind die Drücke an der Zu- und diejenigen an
der Abfuhrseite praktisch unveränderlich. Hierdurch ist die ,Möglichkeit gegeben, die durch
die Heizkörper geflossenen Wassermengen mittels Wassermesser zu bestimmen und daraus
die verbrauchten Wärmemengen zu berechnen.
Es ist klar, daß die Zwischenbehälter nicht höher als die Heizkörper zu stellen brauchen.
Sie können auch eine niedrigere Lage als diese einnehmen, in welchem Falle sie aber
geschlossen sein und mittels Druckregelungsvorrichtungen unter unveränderlichem oder
nahezu unveränderlichem Druck gehalten werden müssen. Hat die Einrichtung nur einen
einzigen Zwischenbehälter, so kann die selbsttätige Pumpe dazu dienen, diesen (nahezu)
unveränderlichen Druck in dem Zwischenbehälter zu unterhalten.
Claims (2)
1. Pumpen-Warmwasserheizung mit offenem
Vorratsbehälter, in welchen die Rücklaufleitung mündet, und aus welchem die Umlaufpumpe ansaugt, dadurch gekennzeichnet,
daß in die von der Pumpe kommende Zuleitung ein oder mehrere Zwischenbehälter (9) eingeschaltet sindj
welche einen unveränderlichen oder nahezu unveränderlichen Druck in der Zuleitung
zu den Heizkörpern festlegen, und daß vor oder hinter den Heizkörpern Drosselvorrichtungen
(12) angeordnet sind, welche nach einmaliger Einstellung den Durchfluß
dauernd so verengen, daß die Heizkörper und die Rücklaufleitung oder die Rücklaufleitung allein druckfrei bleibt.
2. Pumpen-Warmwasserheizung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in den offenen hochliegenden Zwischenbehältern in an sich bekannter Weise
Schwimmerventile angeordnet sind, die beim Steigen des Wasserstandes den Zufluß von.der Pumpe her.-absperren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW66658D DE440925C (de) | Pumpen-Warmwasserheizung mit offenem Vorratsbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW66658D DE440925C (de) | Pumpen-Warmwasserheizung mit offenem Vorratsbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440925C true DE440925C (de) | 1927-02-19 |
Family
ID=7607691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW66658D Expired DE440925C (de) | Pumpen-Warmwasserheizung mit offenem Vorratsbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440925C (de) |
-
0
- DE DEW66658D patent/DE440925C/de not_active Expired
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