DE480963C - Vorrichtung zum Foerdern heisser Fluessigkeit aus nicht hochliegenden Druckbehaeltern z. B. Heisswasserspeichern - Google Patents
Vorrichtung zum Foerdern heisser Fluessigkeit aus nicht hochliegenden Druckbehaeltern z. B. HeisswasserspeichernInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D3/00—Accumulators for preheated water
- F22D3/04—Accumulators for preheated water combined with steam accumulators
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Description
- Vorrichtung zum Fördern heißer Flüssigkeit aus nicht hochliegenden Druckbehältern z. B. Heißwasserspeichern Speicher für Flüssigkeiten, die auf dem Siedepunkt stehen, werden stets so hoch gestellt, daß die Flüssigkeit der Entleerungspumpe mit der erforderlichen Zulaufhöhe zufließt. Der statische Druck in der Flüssigkeit muß an der Eintrittsstelle einer Pumpe stets um einige Meter Flüssigkeitssäule größer sein als die Dampfspannung der Flüssigkeit. Durch besondere bauliche Schwierigkeiten oder die Verwendung von vorhandenen Kesseln zu Speisezwecken kann jedoch diese verlangte Zulaufhöhe unter Umständen nicht geboten werden. Es ist bekannt, in solchen Fällen der auf der Höhe des Speicherbehälters oder noch höher stehenden Pumpe die Flüssigkeit mittels eines Strahlapparates zuzubringen. Ein solcher bedarf zwar ebenfalls einer bestimmten Zulaufhöhe, die jedoch meistens durch Versenken des Strahlapparates in ein billiges Bohrloch geschaffen werden kann. Sofern es sich jedoch um eine Hochdruckpumpe, z. B. Kesselspeisepumpe, handelt, wo gewöhnlich kein geringerer Druck als der volle Gegendruck dieser Pumpe für die Beaufschlagung des Strahlapparates zur Verfügung steht, so stellt sich der Energiebedarf des Strahlapparates unwirtschaftlich hoch, und, falls Speicher- und Pumpenhaus örtlich weit voneinander entfernt liegen, fällt auch die lange Beaufschlagungsleitung für den Zubringer sehr kostspielig aus.
- Bedeutend einfacher und sicherer,- aber mindestens ebenso sparsam arbeitet zu diesem Zweck der Erfindungsgegenstand. Hiernach wird die abzufördernde Flüssigkeit durch den eigenen Speicherdruck in einen höher liegenden Hilfsbehälter gehoben, in welchem selbsttätig ein derart niedrigerer Druck unterhalten wird, daß die Flüssigkeit ohne Überschuß an Druckgefälle gerade in erforderlicher Menge nachfließt. Sofern die Flüssigkeit im Speicher Verdampfungstemperatur besitzt, kommt sie natürlich beim Übergang auf den niedrigeren -Druck unerwünschterweise zum Sieden, wobei der entwickelte Dampf an eine kältere Stelle des Flüssigkeitssystems eingeführt oder anderswie nützlich verwertet werden muß, falls Wärmeverluste ganz ausgeschlossen bleiben sollen. Von diesem höher gelegenen Hilfsbehälter aus lastet die Flüssigkeit mit dem erforderlichen Zulaufdruck stets auf dem Pumpeneintritt und sichert ein kavitationsloses Arbeiten der Pumpe. Die Regelung des Zuflusses zum Hilfsbehälter erfolgt durch Ablassen des Druckes zu demselben, wobei weniger Druck stärkeres Nachströmen und höherer Druck geringeres Nachströmen von Flüssigkeit bewirkt.
- Abb. z zeigt ein Ausführungsbeispiel. In einem Warmwasserspeicher = tritt das Warmwasser bei z ein. Ein Dampfanschluß 3 führe beispielsweise Heizdampf von 5 Atm. zu, um im Speicher einen gleichmäßigen Druck aufrechtzuerhalten und den Wasserinhalt auf eine gleichmäßige Temperatur von 25o° C weiter zu erwärmen. Im Hochbehälter 4 wird bei sinkendem Spiegel durch Schwimmer 5 das Dampfauslaßventil 6 geöffnet, was sogleich eine Druckverminderung nach sich zieht, die ein stärkeres Nachströmen von Wasser vom Speicher i nach dem Hilfsbehälter q. bewirkt. Steigt der Schwimmer mit dem Spiegel, so sperrt das Ventil 6 die Dampfabströmung, wodurch der Druck im Hilfsbehälter durch die vorläufig noch andauernde Dampfentwicklung steigt und die weitere Wasserzufuhr verhindert. Auf diese Weise wird für die Kesselspeisepumpe 7 stets zum Absaugen fähiges Wasser unter der unbedingt erforderlichen Zulaufhöhe gewährleistet. Falls die Durchflußverluste in der Zulaufleitung 8 vernachlässigt werden können, stellt sich im Behälter ¢ ein um den Höhenunterschied 9 geringerer Druck ein als im Speicher i. Das Wasser von 152' muß sich also auf 1q.7,5° C rückkühlen, sofern der Spiegelunterschied 5 m beträgt. Diese Rückverdampfung ist physikalisch nicht zu umgehen, und es ist beim Erfindungsgegenstand sehr wichtig, daß bei jeder Fördermenge selbsttätig jeweils nur so viel Wärme in Dampfform aus dem Wasser entweicht, « als zur Hebung des Wassers auf diese äußerst notwendige Höhe gerade nötig ist. Der frei werdende Dampf wird durch Leitung io in einen Kaltwasserbehälter il eingeführt.
- Falls der Druck im Speicher nicht genügen würde, das Ablassen des Dampfes in einen unter atmosphärischem Druck stehenden Behälter zu ermöglichen, so müßte die Leitung lo nach einer Stelle niedrigeren Druckes, wie z. B. einem Speisewasservorwärmer, oder nach einem Kondensator geführt werden. Ventil i2, das auch durch ein Rückschlagorgan ersetzt werden kann, sowie Ventile 13 und 1q. dienen zur ausnahmsweisen unmittelbaren Verbindung der Pumpe mit dem Speicher. Abb.2 zeigt den Hilfsbehälter ausgerüstet mit einem außenliegenden, leicht zugänglichen, durch kommunizierende Federrohre 15 verbundenen Gewichtsgefäß 16, welches das Dampfventil 6 regelt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Vorrichtung zumFördern heißerFlüssigkeit aus nicht hochliegenden Druckbehältern, z. B. Heißwasserspeichern, in Anlagen, in denen die für eine Pumpe erforderliche Zulaufhöhe nicht vorhanden ist, gekennzeichnet durch einen höher als der Druckbehälter (_) und die Pumpe (7) angeordneten Hilfsbehälter (q.), der einerseits mit dem Druckbehälter, andererseits mit der Pumpe durch Leitungen verbunden und mit einer selbsttätig wirkenden Regelvorrichtung zur Unterhaltung eines gegenüber dem Druck im Druckbehälter niedrigeren Druckes versehen ist, derart, daß die Flüssigkeit vermöge dieses Druckunterschiedes möglichst ohne Uberschuß an Druckgefälle in erforderlicher Menge vom Druckbehälter zum Hilfsbehälter gelangt, um von da aus der Pumpe zuzufließen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zufluß aus dem Druckbehälter (i) zu diesem Hilfsbehälter(4) durch Abflußreglung des aus der Flüssigkeit entwickelten Dampfes geregelt wird. °
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfluß des aus der Flüssigkeit entwickelten Dampfes nach Maßgabe des Wasserstandes, z. B. durch einen Schwimmer (5) oder ein beweglich aufgehängtes Gefäß (16), im Hilfsbehälter (q.) geregelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54377D DE480963C (de) | 1928-06-02 | 1928-06-02 | Vorrichtung zum Foerdern heisser Fluessigkeit aus nicht hochliegenden Druckbehaeltern z. B. Heisswasserspeichern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA54377D DE480963C (de) | 1928-06-02 | 1928-06-02 | Vorrichtung zum Foerdern heisser Fluessigkeit aus nicht hochliegenden Druckbehaeltern z. B. Heisswasserspeichern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480963C true DE480963C (de) | 1929-08-12 |
Family
ID=6939441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA54377D Expired DE480963C (de) | 1928-06-02 | 1928-06-02 | Vorrichtung zum Foerdern heisser Fluessigkeit aus nicht hochliegenden Druckbehaeltern z. B. Heisswasserspeichern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480963C (de) |
-
1928
- 1928-06-02 DE DEA54377D patent/DE480963C/de not_active Expired
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