DE486294C - In einem Nieder- oder Mitteldruckkessel angeordnete Zusatzkesselanlage zur Erzeugung von Hochdruckdampf - Google Patents

In einem Nieder- oder Mitteldruckkessel angeordnete Zusatzkesselanlage zur Erzeugung von Hochdruckdampf

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DE486294C
DE486294C DEK98789D DEK0098789D DE486294C DE 486294 C DE486294 C DE 486294C DE K98789 D DEK98789 D DE K98789D DE K0098789 D DEK0098789 D DE K0098789D DE 486294 C DE486294 C DE 486294C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B33/00Steam-generation plants, e.g. comprising steam boilers of different types in mutual association
    • F22B33/14Combinations of low- and high-pressure boilers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • In einem Nieder- oder Mitteldruckkessel angeordnete Zusatzkesselanlage zur Erzeugung von Hochdruckdampf Die Erfindung bezieht sich auf eine an einem Niederdruck- oder Mitteldruckkessel angeordnete Zusatzkesselanlage zur Erzeugung von Hochdruckdampf. Derartige Zusatzkesselanlagen bestehen in der Regel aus einem von einer Pumpe mit Speisewasser versehenen Wassersammelbehälter, daran anschließenden, beispielsweise als Siederohre ausgebildeten Entwicklungselementen für den Hochdruckdampf und aus einer mit den letzteren verbundenen Obertrommel als Dampfsammelraun i.
  • Bei derartigen Anlagen haben sich verschiedene Nachteile gezeigt. Während des Anheizens steht die Speisewasserpumpe still, so daß kein Wasserumlauf stattfindet, zumal die Obertrommel kein Wasser enthält und nicht mit dem unteren Wassersammelraum in Verbindung steht. Durch das Fehlen des Wasserumlaufes wird die Anheizzeit bedeutend verlängert, und es treten große Temperaturunterschiede auf, die für den Bestand der Kesselanlage auf die Dauer sehr ungünstig wirken. Da ferner die Obertrommel nur Dampf enthält, so ist eine solche Anlage nur für ganz gleichmäßige Dampfentnahme geeignet, dagegen bei Wechsel der Dampfentnahmeund namentlich bei Kraftanlagen mit großen Spitzenbelastungen ist die Dampfreserve selbst bei großen Obertrommeln eine viel zu geringe, da der Dampfinhalt in ganz kurzer Zeit verbraucht ist: Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Zusatzkesselanlage zur Erzeugung von Hochdruckdampf, welche aus einem das Speisewasser aufnehmenden Wassersammelbehälter, daran anschließenden Hochdruckdampfentwicklungselementen und mit diesen verbundener Obertrommel als Dampfsammelraum besteht, durch besondere Verbindungsrohre zwischen der Obertrommel und dem Wassersammelbehälter ein ständiger natürlicher Wasserumlauf -auch beim Anheizen - aufrechterhalten wird. Dabei wird außerdem das Speisewasser durch eine außerhalb des natürlichen Wasserumlaufes angeordnete Pumpe zwangsweise in die Dampfentwicklungselemente gedrückt. Diese Einrichtung gestattet ferner, die Obertrommel als gemeinsamen Dampf- und Wasserbehälter auszuführen, dessen Wasserraum durch die erwähnten besonderen Verbindungsrohre mit dem darunterliegenden Wassersammelbehälter in ständiger Verbindung steht. Auf diese Weise ist eine große Wasserreserve geschaffen, die bei plötzlicher starker Dampfentnahme genügende Dampfmengen entwikkelt, ohne daß die Gefahr eines Leerwerdens und Verbrennens der Dampfentwicklungselemente besteht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung iri einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Der Wassersammelraum a wird von der Speisepumpe in bekannter Weise unter Vermittlung eines Wasserstan.dsreglers b gespeist. Das Wasser fließt durch die Dampfentwicklungselem.ente, etwa die Siederohre c, die den entwickelten Dampf durch die Leitungen d der Obertrommel e zuführen. Gemäß der Erfindung ist nun zwischen der Obertrommel e, die bisher immer nur als Dampfsammelraum diente, und dem unteren Wassersammelbehälter a noch eine besondere Verbindung, etwa in Gestalt der Rohre f, geschaffen. Diesle Verbindungsrohre f werden Tals Schlangenrohre ausgeführt, die dem Einströmen des Speisewassers einen größeren Widerstand entgegensetzen als die Siederohre c. In dieser Verbindung kann außerdem ein Rückschlag-oder Selbstschlußventil g angeordnet sein, welches in bekannter Weise so wirkt, daß das Wasser abwärts fließen kann, während es sich in entgegengesetzter Richtung selbsttätig schließt. Beim Anheizen also, wenn die Speisewasserpumpe stillsteht, kann nunmehr das Wasser aus dem Sammelbehälter a durch die Rohre c und d hindurch in die Obertrommel e und von dieser abwärts in den Wasserbehälter a strömen, so daß sich ein ständiger Wasserumlauf ergibt, der das An heizen wesentlich abkürzt und das Eintreten größerer Temperaturunterschiede verhindert. Im Betriebe dagegen, wenn der Wasserstandsregler b das Speisewasser dem Behälter a zuführt, bietet die Verbindungsleitung f dem Speisewasserdurchfluß großen Widerstand, so daß dieser nur den Siederohrelt c zugeführt wird.
  • Die Obertrommel e ist, wie sich hieraus ergibt, zum Teil mit Wasser gefüllt, so daß sie mit großem Wasserraum ausgeführt sein kann. Der Wasserraum dieser Trommel steht mit dem der Untertrommel a durch die Rohre f in ständiger Verbindung. Das Auftreten von Spitzenbelastungen ist nicht mehr gefährlich, da die Obertrommel e aus ihrem großen Wasserraum stets genügend Dampf zu entwickeln vermag. Die Einrichtung bietet den weiteren Vorteil, daß bei einem bisweilen vorkommenden Versagen der Speisepumpe nicht mehr die Gefahr eines Leerwerdens und Verbrennens der Dampfentwicklungselemente c besteht, da ja aus der Obertrotnmel stets genügend Wasser durch die Verbindungsrohre j nach unten einfließen kann. Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß der Wasserstandszeiger h unmittelbar an der Obertrommel angebracht werden kann, während bei den bisher gebräuchlichen Hochdruckzusatzanlagen, bei denen die Obertrommel nur Dampf enthielt, die Anbringung eines Wasserstandszeigers stets Schwierigkeit machte. Um bei plötzlicher starker Dampfentnahme der Obertrommel schnell wieder Wasser zuzuführen, kann auch diese, ähnlich wie die Untertrommel a, mit Hilfe eines Wasserstandsreglers von einer Speisepumpe gespeist werden, und zwar entweder von einer besonderen oder von derselben Pumpe wie die Untertrommel. In der Regel wird man der Obertrommel nur zeitweise Speisewasser unmittelbar zuführen.
  • Die beschriebene Einrichtung bietet den weiteren Vorteil,.daß neben dem zwangsweisen Wasserumlauf, der durch die Speisepumpe veranlaßt wird, auch ein natürlicher Wasserumlauf innerhalb der ,ganzen Anlage stattfindet, namentlich, wie erwähnt, beim Anheizen und beim Versagen der Pumpe oder der Wasserstandsregler. Infolge der Ausbildung der Verbindungsleitung f kann im gewöhnlichen Betriebe niemals kaltes Wasser unmittelbar in (die Obertrommel gelangen, sondern es befindet sich in ihr nur hocherhitztes Wasser, das in jedem Zeitpunkt eine genügende Dampfreserve herzugeben vermag.
  • Damit die Wassersäule zwischen Ober- und Untertrommel möglichst groß ist, isst in der Untertrommel das Speiserohr z weit nach unten verlängert. Hierdurch läßt es sich erreichen, daß zwischen Ober- und Untertrommel ein dauernder natürlicher Wasserumlauf stattfindet. Die Verdampfungsfähigkeit der Zusatzkesselanlage wird hierdurch sehr stark erhöht.
  • In den Rohrleitungen können noch andere Absperrvorrichtungen oder Selbstschluf.3)ventile angebracht sein. Insbesondere ist es zweckmäßig, in die Rohrleitung d an der Anschlußstelle zum Oberkessel ein kombiniertes Ab- sperr- und Selbstschlußventil n anzubringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. In einem Nieder- oder yIitteldruckkessel angeordnete Zusatzkesselanlage zur Erzeugung von Hochdruckdampf, bestehend aus einem das Speisewasser aufnehmenden Wassersammelbehälter, daran anschließenden Hochdruckdampf-Entwicklungselementen und mit diesen verbundener Obertrommel als Hochdruckdampf-Sammelraum, dadurch gekennzeichnet. äaß zur Verhinderung des unmittelbaren überströmens des Speisewassers in die Hochdruckdampf-Obertrommel aus dem Sammelbehälter und zur Erhaltung eines ständigen, natürlichen Wasserumlaufes - auch beim Anheizen - zwischen der den Hochdruckdampf enthaltenden Obertrommel (e) und dem Speisewassersammelbehälter (a oder k) besondere Rohrschlangen (f) angeordnet sind und die von einer außerhalb des natürlichen Wasserumlaufes angeordneten Pumpe (b) kommende Speiseleiteng an den Speisewassersammelbehälter (a, k) angeschlossen ist. z. Zusatzkesselanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß - für den Fall einer plötzlichen starken Dampfentnahme - eine zweite durch den Wasserstandsregler beeinflußte Speiseleitung an die Obertrommel (e) angeschlossen ist.
DEK98789D 1926-04-24 1926-04-24 In einem Nieder- oder Mitteldruckkessel angeordnete Zusatzkesselanlage zur Erzeugung von Hochdruckdampf Expired DE486294C (de)

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