DE40433C - Regelvorrichtung an Dampföfen, Heizplatten, Heizschlangen u. dergl - Google Patents

Regelvorrichtung an Dampföfen, Heizplatten, Heizschlangen u. dergl

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DE40433C
DE40433C DENDAT40433D DE40433DA DE40433C DE 40433 C DE40433 C DE 40433C DE NDAT40433 D DENDAT40433 D DE NDAT40433D DE 40433D A DE40433D A DE 40433DA DE 40433 C DE40433 C DE 40433C
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Germany
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steam
vessel
water
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radiators
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DENDAT40433D
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W. schweer in Berlin SW., Wilhelmstrafse 4 III
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D1/00Steam central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. October 1886 ab.
Die in den Zeichnungen dargestellten Einrichtungen bezwecken die vollständige Regelung der Wärmeabgabe von Dampfheizkörpern, -Platten, -Schlangen etc. zwischen den Grenzen »volle Wirkung« und »gänzliche Abstellung« unter Anwendung einer einzigen Absperrvorrichtung. Der zu regulirende Dampfheizkörper kann zur Erwärmung der Luft unmittelbar dienen (Fig. 1, 2 und 4), oder er erwärmt ein Zwischenmittel (Wasser, Fig. 3), welches die ihm durch den Dampfheizkörper zugeführte Wärme an die Luft abgiebt, oder er erwärmt Wasser in Warm Wasserbehältern, Warmwasserkessel etc. Ebenso kann der zu regulirende Dampf heizkörper zum Erwärmen und Eindampfen von Laugen, Säften etc. dienen.
Um eine .Regelung in- den angegebenen Grenzen bewirken zu können, kommt bei allen vier gezeichneten Einrichtungen ein Gefäfs G zur Anwendung, welches mit der Dampfleitung, dem bezw. den zu regulirenden Heizkörpern und der Condensationswasserableitung so verbunden ist (entweder durch Ueberlaufrohr, Fig. i, 2 und 3, oder durch ein von einem Schwimmer S in beliebiger Weise beeinflufstes Ventil, Fig. 4), dafs es stets ein Wasserquantum aufgespeichert hält, welches ausreicht, die sämmtlichen angeschlossenen Heizkörper zu füllen, ohne dafs Dampf vom Gefäfs aus in die Heizkörper eintreten kann.
Es kann zu diesem Zwecke das Gefäfs G unterhalb des tiefsten Punktes der angeschlossenen Heizkörper aufgestellt werden (erste Anordnung, Fig. i, 3 und 4) oder oberhalb des höchsten Punktes derselben (zweite Anordnung, Fig. 2).
Von der Einrichtung in Fig. 1 unterscheidet sich die der Fig. 3 nur in der Weise, dafs hier der Dampf heizkörper O kleiner ist, mithin auch das Gefäfs G kleiner sein kann, und der Dampfheizkörper O von einem Wasserheizkörper O2 umgeben ist.
Anstatt den Dampfheizkörper mit dem Wasserofen, wie in Fig. 3 geschehen, communiciren zu lassen, kann auch der Dampfheizkörper direct mit der durch V abstellbaren Dampfleitung D verbunden sein, wenn in anderer Weise dafür gesorgt ist, dafs das Wasser im Ofen sich unbehindert ausdehnen kann. Nothwendig wird eine solche directe Verbindung, wenn der Dampfheizkörper Wasser in einem offenen Gefäfs erwärmen, Laugen concentriren oder Säfte eindampfen soll.
Bei der in Fig. 1 und 3 dargestellten Einrichtung ist durch Anschlufs der Condensationswasserableitung W als Ueberlaufrohr an das Gefäfs G Sorge getragen, dafs das Gefäfs G stets die zum Füllen des Dampfheizkörpers O nöthige W7assermenge aufgespeichert hält; in Anordnung Fig. 4 ist dieselbe Wirkung durch einen Schwimmer S erreicht, der in irgend einer Weise ein Ventil beeinflufst. Aufserdem sind hier zwei Heizkörper O1 O2, es können auch mehr sein, an dasselbe Gefäfs G angeschlossen. Im übrigen ist die Einrichtung der Fig. i, 3 und 4 so getroffen, dafs das ge-
nügend grofse Gefä'fs G mit der Dampfleitung D ohne Absperrvorrichtung verbunden ist, während die Dampfzuleitung zu dem Heizkörper eine Absperrvorrichtung V erhält.
Der Vorgang ist nun bei der in Fig. i, 3 und 4 veranschaulichten Anordnung folgender: Ist die Absperrvorrichtung ganz offen, so fliefst das sich im Dampfheizkörper bildende Wasser in das Gefäfs G ab, steigt immer mehr, bis es durch das Ueberlaufrohr bezw. das von dem Schwimmer S beeinflufste Ventil zum Abflufs in die Condensationswasserleitung W gelangt.
Es enthält dann jedes Gefäfs so viel Wasser aufgespeichert, wie nöthig ist, um den bezw. die angeschlossenen Heizkörper bis zur Absperrvorrichtung vom Gefäfs aus damit füllen zu können, ohne dafs Dampf vom Gefäfs aus in die Heizkörper treten kann; denn so ist die Gröfse des Gefäfses, die Lage des Ein- und Austrittes bezw. Auftrieb des Schwimmers S bemessen. Wird nun mittelst der Absperrvorrichtung V der Dampf von ρ auf px gedrosselt, so tritt eine dieser Druckdifferenz p-p{ entsprechende Wassersäule von unten in den Dampfheizkörper und vermindert auf diese Weise die Dampfheizfläche. Der Moment nach der Drosselung ist in Fig. 1 zur Anschauung gebracht. Das in der noch wirksamen Dampfheizfläche sich niederschlagende Wasser fliefst in das Gefäfs und steigt hier immer höher, bis es durch den Ueberlauf abfliefst, bezw. das vom Schwimmer S beeinflufste Ventil hebt und so zum Abflufs gelangt. Dies ist in Fig. 3 veranschaulicht. Schliefst man die Absperrvorrichtung V ganz, so füllt sich der ganze Dampfheizkörper bis zur Absperrvorrichtung V mit Wasser, vorausgesetzt, dafs die Höhendifferenz zwischen Absperrvorrichtung und Gefäfs G die absolute, ungedrosselte Dampfspannung p, in Wassersäulenhöhe ausgedrückt, nicht übersteigt.
Die Anordnung in Fig. 3 hat etwas Aehnlichkeit mit der Anwendung eines Condensationstopfes, unterscheidet sich hiervon aber dadurch, dafs das Gefäfs G eine gröfsere Wassermenge aufgenommen haben mufs, als nöthig ist, um die Heizkörper zu füllen, ehe das Ventil sich öffnet; aufserdem hat aber das Gefäfs G eine unabstellbare Verbindung mit der Dampfleitung.
Die Entlüftung der Heizkörper geschieht bei dieser Anordnung (Fig. 1 , 3 und 4) in der Weise, dafs die Entlüftungsvorrichtungen L bei abgestelltem Dampf so lange geöffnet werden, bis Wasser austritt.
Bei der zweiten Anordnung (Fig. 2) befindet sich das Gefäfs G über dem höchsten Punkte der Dampfheizkörper O1 O2, hat mit der Dampfleitung D eine abstellbare Verbindung F, der tiefste Punkt communion mit den tiefsten Punkten der angeschlossenen Dampfheizkörper, aufserdem steht das Gefäfs mit der Condensationswasserableitung W durch ein Ueberlaufrohr in Verbindung.
Die Wirkung ist hier folgende: Ist die Absperrvorrichtung V geschlossen, so wird das in den Dampfheizkörpern O1 O2 sich niederschlagende Wasser durch den Dampfdruck in das Gefäfs G gedruckt, bis es so hoch gestiegen, dafs es durch das Ueberlaufrohr event. Schwimmerventil zum Abflufs gelangt. Oeffnet man die Absperrvorrichtung V etwas, so wird sich im Gefäfs G ein der Weite dieser Oeffnung entsprechender Druck P1 einstellen, eine dieser Druckdifferenzp-pj entsprechende Wassersäule, dem Gesetz der Schwere folgend, in die Heizkörper fliefsen und so die Dampfheizfläche vermindern. Bei völlig offener Absperrvorrichtung füllen sich die Heizkörper ganz mit Wasser; sie sind also für die Dampfheizfläche unwirksam.
Die völlige Entlüftung geschieht zweckmäfsig in der Weise, dafs man bei geschlossener Absperrvorrichtung die Entlüftungsvorrichtungen öffnet, nun die Absperrvorrichtung öffnet und die Entlüftungsvorrichtungen so lange offen hält, bis sich Wasser zeigt.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche: Zu dem Zwecke, um an Dampföfen, Heizplatten, Heizschlangen u. dergl. den durch Abstellen der Absperrvorrichtungen entstehenden Differenzen zwischen dem Dampfdrucke im Heizkörper und dem im Gefäfse G entsprechend mehr oder weniger Wasser in die Heizkörper eintreten zu lassen bezw. aus ihnen zu verdrängen und so die Dampfheizfläche auf die den Heizkörper umgebende Luft oder tropfbare Flüssigkeit ganz oder theilweise wirksam bezw. unwirksam zu machen:
1. Die Anordnung eines GefäfsesG unter dem tiefsten Punkte eines oder mehrerer Dampfheizkörper (erste Anordnung, Fig. 1, 3 und 4), welches eine unabstellbare Verbindung mit der Dampfleitung D erhält, mit den tiefsten Punkten der betreffenden Dampf heizkörper communicirt und welches so bemessen und so mit der Condensationsleitung durch ein Ueberlaufrohr (Fig. 1 und 3) oder durch ein irgendwie von einem Schwimmer S beeinflufstes Ventil (Fig. 4) verbunden ist, dafs das Gefäfs G stets so viel Wasser aufgespeichert hält, dafs sich sämmtliche angeschlossenen Dampfheizkörper vom Gefäfse G aus mit Wasser füllen können, ohne dafs Dampf von G aus in die Dampfheizkörper tritt.
2. Die Anordnung eines Gefäfses G über dem höchsten Punkte eines oder mehrerer Dampfheizkörper (zweite Anordnung, Fig. 2), wel-
ches eine abstellbare Verbindung mit der Dampfleitung D erhält, mit den tiefsten Punkten der angeschlossenen Heizkörper communicirt und welches so bemessen und entweder durch ein Ueberlaufrohr oder durch ein irgendwie von einem Schwimmer beeinflufstes Ventil so mit der Condensationswasserableitung W verbunden ist, dafs es stets so viel Wasser aufgespeichert hält, dafs sich sämmtliche angeschlossenen Dampfheizkörper O1 O2 vom Gefäfse G aus mit Wasser füllen können, ohne dafs Dampf von G aus in die Dampfheizkörper eintritt.
Hierzu i Blatt Zeichnungen.
DENDAT40433D Regelvorrichtung an Dampföfen, Heizplatten, Heizschlangen u. dergl Expired - Lifetime DE40433C (de)

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