DE84126A - - Google Patents

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DE84126A
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
E. KASTEN in MANNHEIM. Waschmaschine für Getreide.
Die Maschine besteht aus dem Gefä'fs A, in welchem der eigentliche Waschapparat, bestehend aus dem Cylinder B mit Einlauftrichter C und Auslaufgehäuse D, eingebaut ist. In der Cylinderwandung sind eine Anzahl Zapfen α befestigt. In der Mitte des Cylinders befindet sich drehbar eine Welle b, auf welcher an dem Ende beim Einlauftrichter eine Schnecke c befestigt ist; auf dem übrigen Theil der Welle, bis zum Auslaufgehäuse D, sind die Rührarme d befestigt, so zwar, dafs bei Drehung der Welle die Rührarme die im Cylinder befestigten Zapfen α nicht berühren, dieselben vielmehr einen Zwischenraum, entsprechend der Körnergröfse, bilden. An dem Auslaufgehäuse D ist das Knierohr E mit dem Einmündungsdruckrohr e der Centrifugalpumpe F verbunden. An das Knierohr E schliefsen sich die Knierohre G und H an, die. als Förderrohre für das zu waschende Material dienen und in den konischen Siebcylinder / ausmünden. Der Siebcylinder I ist auf den Rollen/ drehbar gelagert und an dem Ende des gröfsten Durchmessers stirnseitig ganz offen.
Der Zuflufs des Wassers zur Centrifugalpumpe F geschieht durch das T-förmige Rohr g-, theils von dem Gefäfse A aus in der Richtung des Pfeiles h, theils durch neu zugeführtes Wasser in der Richtung des Pfeiles i. In dem Einlauftrichter C ist in einem Theil der Wandung eine Oeffnung k, welche durch ein Sieb gegen den Durchlafs des zu waschenden Materials wieder geschlossen ist; von dieser Oeffnung k führt ein geschlossenes Rohr / durch die Wandung des Gefäfses A nach aufsen. Der Antrieb des Rührapparates der Centrifugal-' pumpe -F und des Siebcylinders I geschieht von der Welle K aus, welch letztere ihre Kraft von dem treibenden Motor aus erhält. Für die vollständige Entleerung der Maschine von Wasser ist am untersten Theile des Gefäfses A der verschliefsbare Ablaufstutzen L angebracht. Der Vorgang bei der Arbeit der Maschine ist folgender: Das Gefäfs A wird bis zu der Oeffnung k voll Wasser gefüllt und die Maschine in Gang gesetzt, wobei durch die Centrifugalpumpe F ein Kreislauf des Wassers von dem Gefäfs A durch das oben offene Auslaufgehäuse D, die Knierohre E, G und H in den Siebcylinder I und von diesen durch die Maschen wieder in das Gefäfs A stattfindet. Die Bewegung des Wassers in obiger Weise wird durch die Centrifugalpumpe F hervorgebracht, indem dieselbe das ihr zulaufende Wasser mit gröfserer Geschwindigkeit durch das Einmündungsdruckrohr e in das Knierohr E ausströmen läfst und das darin befindliche Wasser mitreifst und in den Siebcylinder wirft. Ein Theil des Wassers, und zwar entsprechend dem frisch zulaufenden Quantum, fliefst durch das Ueberlaufrohr k fortwährend ab. Sobald nun dieser Wasserkreis- und Ueberlauf im Gange ist, wird das zu waschende Material in den Einlauftrichter C fortwährend gleichmäfsig eingelassen, von wo dasselbe in den Waschapparat fällt und von der Schnecke durch denselben nach dem Auslaufgehäuse zu befördert wird, hierbei von den Rührflügeln tüchtig gerieben wird. Sobald
nun das Material in das Auslaufgehäuse tritt, wird dasselbe von dem in Bewegung befindlichen Wasser mitgerissen und in den Siebcylinder / geworfen, aus welchem dasselbe bei Drehung herausfällt. Da das überschüssige Wasser nur durch das Ueberlaufrohr k austreten kann, so findet in dem Waschapparat eine Gegenströmung gegen das zu waschende Material statt. Nach Schlufs des Materialzulaufes läfst man das Zulaufwasser nicht mehr in die Centrifugalpumpe treten, sondern in den Einlauftrichter C, und öffnet den Entleerungsstutzen L, wodurch alles noch im Waschapparat befindliche Material durchgetrieben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Getreidewaschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs die Körner nach Durchlaufen des im Wasserbassin A gelagerten,; mit Schlagorganen ausgerüsteten Cylinders B von einem durch Centrifugalpumpe F erzeugten Wasserstrom erfafst und durch Röhren EGH dem über dem Bassin angeordneten Siebcylinder I zugeführt werden, von wo das Wasser in das Bassin A zurückläuft, während das Getreide durch Drehung des konisch sich erweiternden Cylinders / allmälig nach .dem Auslauf zu transportirt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.

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