DE84114C - - Google Patents

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DE84114C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
> V,
Vorliegende Erfindung betrifft eine Typenprä'gmaschine, mittelst welcher in einem Streifen von formbarem Material Typenköpfe durch Prägung abgedrückt werden, um einen Typenstreifen von Zeilenlänge zu ergeben, der, ehe er in . den' Sammelraum abgeliefert wird, einer sich selbstthätig regelnden Justirung zur Erzielung der genauen Druckzeilenlänge unterliegt.
Der Streifen formbaren Materials, als welches Blei oder Compositionsmetall geeignet ist, wird von einem entsprechend vorgeschobenen Bande desselben bei Beginn jeden Arbeitsganges in bestimmter Arbeitslänge abgeschnitten, während er beim Vorschieben selbst von einem plattenförmigen Satzsteg oder Halter 7 (Fig. 2, 5 und 4) an seiner mit Eingriffhuth versehenen Flachseite aufgenommen worden ist. In dieser Haltevorrichtung verbleibt der Streifen bis zu dem Zeitpunkt, wo er durch den ihn ablösenden neuen Streifen von dem Halter abgestreift und in die Justirkammer gefördert wird.
Der Satzsteg oder Halter ist derart in zwei Lagen klappenartig umlegbar, so dafs er aus der Aufnahme- und zugleich Abgabestellung, in welcher die Wirkung des Abschneidmessers 31 (Fig. 2, 3, 17 und 18) eintritt, in eine Lage gebracht werden kann, bei welcher der Eingriff einer Längsverschiebung veranlassenden Schraubenspindel (Fig. 3, 35 und 36) erzielt wird, und bei welcher ferner der von ihm gehaltene Streifen sich über der Durchschlagöffnung 38 (Fig. 22) der mittelst eines Schreibmaschinenmecham'smus in die Betriebslage zu rückenden Typenstempel 54 einstellt.
Unter absatzweiser Fortschaltung und Stützung unterhalb eines Widerlagers 79 empfängt der mit dem Halter vereinigte Streifen alsdann (Fig. 23) infolge der Tastenbethätigung die Eindrücke in Richtung von links nach rechts, aus deren Aneinanderreihung die abdruckfähige oder im Stereotypirverfahren abzuformende Typenzeile hervorgeht. Ein mechanisch bewegter Hammer (Plunger 57, Fig. 22 und 23) leistet dabei den Anschlagdruck bei den durch Tastenbethätigung einstellbaren Typenstempeln 54. Das Einstofsen einer kennzeichnenden Kerbe am Fufsrande des Streifens wird zugleich während eines blos die Einsenkung des Materials bezweckenden Stempelungsvorganges "dann eingerichtet, wenn ein Spatium zwischen Worten auftritt, zu welcher Verrichtung das seitlich angreifende Werkzeug 123 in Fig. 22 und 23 dient. Andere Werkzeuge 90, 91 mit Schneiden 93 (Fig. 46) dienen dazu, die Herstellung gröfserer Spatien, von Anfangsund Endausschliefsungen, zu beschleunigen. Nunmehr wird der so vorbereitete Typenstreifen mit dem Umklapphalter in die anfängliche Rückwärtslage (die Aufnahme- und Abgangsstellung, Fig. 2) gebracht, wo infolge der Einführung einer neuen Vorschublänge der Streifen von dem Halter abgestofsen und darauf in die links hinten an der Maschine gelegene Justirvorrichtung gefördert wird. Dieselbe besteht im wesentlichen aus einer nach Mafsgabe einer veränderlichen Keilstellung wirksamen Prefseinrichtung, wobei die Keilstellung des Widerlagers ihre Regelung dadurch mittelbar erfährt, dafs beim Eintritt in die Justir-
kammer ein Zählrad (Fig. 57 bis 61), insofern es dem Vorschübe entsprechend mit Vprbeigangseingriff an dem Typenstreifen gedreht wird, eine gleichzeitige, von dem Vorhandensein von Wortspatien abhängige Schaltung bezw. Einstellung vermittelt, und wobei die pressenden Rippen immer nur an den Spatienstellen des Zeilenstückes angreifen, da hierzu die Kennzeichen der Spatiumkerben ebenfalls mitwirken.
Das in dieser Weise auf eine bestimmte Wortzeilenlänge gestreckte, somit druckfertig vorbereitete Zeilenstück wird schliefslich in einen Vorraths- oder Sammelraum (Fig. 70) abgeliefert.
Behufs Uebersicht über die zunächst anzuführenden Figuren der Zeichnungen soll bemerkt werden, dafs sich die Vorgänge des Zuführens des Materials hauptsächlich an den Fig. 2, 5 und 4 verfolgen lassen, diejenigen des Abschneidens der an den Halter abgegebenen Streifenlänge an Fig. 2, 3, 17 und 18, dafs sich die Umlegung des Halters in die vordere Stempelungsstellung aus Fig. 3, 35 und 36 ergiebt, und dafs die einer Schreibmaschine ähnliche Betriebseinrichtung der Stempeltasten aus Fig. 22 und 23 ersichtlich ist. Als zusammengehörige Figuren sind ferner hervorzuheben: die auf die Fortschaltbewegung (mit veränderlichem Spatium) bezüglichen Fig. 18 bis 35, die auf die Ausbildung der Spatien und Spatiumkerben bezüglichen Fig. 37 bis 45 und die auf die Justirung des in die hintere Lage zurückgebrachten Typenstreifens bezüglichen Fig. 48 bis 59.
Zur Zurückführung und Bethätigung des in seiner Wirkung besonders aus den Fig. 56, 59, 2, 49, sowie 48 und 50 verständlichen Justirmechanismus dienen Nebenvorrichtungen der in Fig. 62 bis 69, sowie 74 bis 79 dargestellten Art. Der Beförderung des fertigen Zeilenstückes in den Sammelraum oder das »Satzschiff« dient die Vorrichtung nach Fig. 70 nebst Einzelfiguren 71 bis 73.
Die Maschine besteht aus einem einer Typenschreibmaschine ähnlichen Gestell, an welchem der Zuführungsmechanismus angebracht ist und bei welchem auch die Abgabe einer geprägten Zeile von dem Satzsteg in den Jusfirmechanismus erfolgt. Auf der hinteren Seite der Maschine ist die Hauptantriebswelle angebracht. Auf der linken Seite des Gestelles ist die Justirvorrichtung und das Satzschiff vorgesehen, während auf der rechten Seite die Handhabe zum Wechseln der Lagen des Rades und der Mechanismus vorgesehen ist, um den fortlaufenden Materialstreifen abzuschneiden.
Die Einrichtung für die erste Arbeitsverrichtung, nämlich die Zuführung des fortlaufenden prägbaren Streifens, der hierbei mit Schwalbenschwanznuth in Eingriff mit Schwalbenschwanzfeder am Steg aufgeschoben wird, ist folgende:
Der Zuführungsmechanismus darf nur dann bethätigt werden, wenn der Satzsteg in seiner Abgabestellung sich befindet, wo eine geprägte Zeile ausgestofsen wird und eine neue, ungeprägte Zeile zur Einführung gelangt.
Zu diesem Zweck wird eine Zuführungsrolle 2 von nachgiebigem Stoff auf jeder Seite des fortlaufenden Streifens 1 angebracht. Die Vorrichtung zur Bewegung dieser Rollen ist folgende:
Der die Maschine Bedienende zieht den Arm 3 gegen sich und diese Bewegung bringt durch Vermittelung der Zahnbögen 4 und 5 der Welle 6 und ihrer Feder den Halter bezw.. Steg 7 in seine Abgabestellung auf der hinteren Seite der Welle 6. Hierdurch wird der Steg unmittelbar in Richtung mit dem Streifen 1 gebracht, dem sich an der Schmalkante des in dieser Lage befindlichen Steges ein gerader Einführungskamm darbietet, der durch die Maschine bis zur linken Seite des Satzschiffes fortgesetzt ist. Der Arm 3 ist durch die Triebe 4 und 5 und Stange 8 mit der Welle 9 verbunden (Fig. 4). Durch diese Verbindung wird bei der Bewegung, welche den Steg aus der einen Lage in die andere bringt, die Welle 9 etwa um 900 gedreht, wodurch der Arm 10 (Fig. 7, 9 und 10) derselben in eine aufrechte Lage gebracht und der Kopf II des Armes aus dem Typenkanal gezogen wird.
Obgleich sich der Arm 10 mit der Welle 9 dreht, ist die Verbindung derart, dafs er durch seine Muffe 12 auf dieser Welle von dem Flantsch 13 bis zum linken Ende derselben sich frei verschieben kann. Nachdem dieses Ende erreicht ist, werden die Welle 9 und somit die Muffe 12 etwa um 900 gedreht, und zwar in Richtung nach rückwärts, worauf die Zähne 16 auf der Muffe 12 (Fig. 8 und 63) mit dem Getrieberade 14 (Fig. 9 und 1 o) in Eingriff kommen. Zu derselben Zeit tritt der Flantsch 15 der Muffe 12 mit dem oberen Theil der Spindel 17 in Eingriff und drückt dieselbe nieder, wodurch veranlafst wird, dafs die Kuppelung 18 in das Kegelrad 19 (Fig. 5 und 6) greift und durch ein anderes Kegelrad 20 auf der Hauptwelle 21 Antrieb erhält. Erst nach Herstellung der Kuppelung gelangen der Trieb 14, die Spindel 17, Flügel 23 und Zahnräder 24 und 2 5, sowie Zuführungsrollen 2 in Bewegung (Fig. 5). Die an den Flügeln 23 seitlich ausgesparten Rinnen 26 (Fig. 5 und 6) treten mit den Stiften 27 auf dem Rade 22 in Eingriff und veranlassen eine Drehung dieses Rades. Diese Stifte berühren zuerst die vorgehende radiale Flügelflanke 28, und da sich das Rad 19 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 5) bewegt, so rückt der Stift 27 zuerst längs der Flanke 28 gegen die Verbindungslinie der
Triebmittelpunkte bei ig und 22, worauf er sich wiederum weiter von der Mitte des Rades 1 g fortbewegt, bis er den Ansatz der äufseren Begrenzungswand der Rinne 26 erreicht, welche von der Flankenfläche 28 vorsteht. Sobald die Stifte 27 mit diesem der Rinnenmündung vorgelagerten Theil in Eingriff kommen, werden sie in die Rinne 26 selbst hineingezogen; auf diese Weise wird das Rad 22 nach rückwärts bewegt, bis der Stift aus der hinteren Seite der Flügelrinne herausgetreten ist, wo er verbleibt, bis eine halbe Umdrehung des Rades 19 die Flanke 28 eines folgenden Flügels 23 gegen einen anderen Stift 27 bringt, was dieselbe Bewegung wiederholt veranlafst.
Die Bewegung des Rades 22 wird auf die Zuführungsrollen 2 übertragen, welche nicht nur den Streifen auf den Steg 7 aufschieben, sondern auch das geprägte Stück abstofsen. Da nun hierzu der Streifen weiter vorbewegt werden mufs, als für die spätere Prägung erforderlich ist, so mufs der Streifen, dessen vorderes Ende nunmehr über den Satzsteg heraustritt, zurückgezogen werden. Zu diesem Zwecke ist eine geringe Rückwärtsbewegung des Zuführungsmechanismus nothwendig.
Wenn der Trieb 14 mit den Zähnen auf 12 in Eingriff kommt, tritt die Kuppelung 18 mit dem Trieb 19 in Eingriff.
Hierdurch wird die Muffe 12 gegen den Flantsch 13 zurückgeführt. Sobald sie diese Lage erreicht hat, gestattet ein Ausschnitt 29 in dem Flantsch 15 der Spindel 17, sich nach oben zu bewegen und dadurch die Kuppelung 18 durch die Spiralfeder unter der Spindel 17 freizügeben. Alle diese Glieder .sind in ihrer Bewegung so bestimmt, dafs von dem Streifen die genaue Länge einer vollen Spaltenbreite in dem Stege belassen wird.
Eine Welle 30 (Fig. 11, 12, 13 bis 18) wird unmittelbar unter der Bewegungsbahn des Prägestreifens 1 und parallel zu demselben auf der rechten Seite der Maschine angeordnet. Auf dem Ende dieser Welle wird ein Abschneider 31 vorgesehen, während das andere Ende einen schwingenden Arm 32 trägt, in welchem eine unter Federwirkung stehende Klinke 3 3 vorgesehen ist. Auf dem schwingenden Arm 32 ist ein gezahnter Winkelhebel 34 vorgesehen, von dem ein Arm gegen die Klinke anliegt, während der andere nach oben gerichtete Arm einen Zahn hat, der gegen den Prägestreifen gerichtet ist (Fig. 15).
Ein schwingendes Bogenstück 35 ist auf der Abschneidewelle 30 unmittelbar innerhalb des schwingenden Armes 32 vorgesehen, welcher die Klinke 33 trägt. Das Bogenstück ist durch eine Stange 36 mit der Hauptwelle 21 verbunden und führt Schwingungen aus, so lange die Hauptwelle bethätigt wird.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Wenn der prägbare Streifen 1 in die Maschine geführt wird, so wird das Bogenstück 3 5 in Schwingung gehalten, ohne einen Theil in Bewegung zu setzen; sobald indessen der Streifen 1, welcher beim Ausstofsen einer geprägten Zeile aus dem Stege ein wenig, über die Kante desselben hinausgefördert wurde, wieder zurückgezogen wird, wird der gezahnte Winkelhebel 34 von dem Streifen mitgenommen. Auf diese Weise wird die Klinke 33 niedergedrückt unter Spannung ihrer Feder und tritt in eine Aussparung 37 des Bogenstückes 35, das nun den schwingenden Arm 32 mitnimmt. Durch diese Bewegung wird der Abschneider 31 gegen den Streifen 1 gebracht und durchschneidet denselben zwischen dem Stege 7 und dem Gehäuse 38, so dafs der Streifen beiderseits mit dem Steg 7 abschneidet.
Mit Bezug auf die Fig. 17 und 18 ist zu bemerken, dafs der Abschneider 31 einen Leergangsspielraum zu durchlaufen hat, ehe er mit dem Streifen 1 in Eingriff kommt. Dies dient in Verbindung mit der unterschnittenen Aussparung 37 in dem Bogenstück 35, in welche Aussparung die Klinke 33 greift, dazu, den Abschneider erst dann wirksam zu machen, wenn der Streifen 1 um das betreffende Stück zurückgezogen wurde und festgehalten worden ist.
Der mit Zahn versehene Winkelhebel 34 dient nur dazu, die Klinke 33 und das Bogenstück 35 zu verriegeln, und da die Bewegung dieser Theile beim Abschneiden derart ist, dafs sie zusammengehalten werden, so ist ersichtlich, dafs, wenn sie sich wieder in entgegengesetzter Richtung bewegen, die Klinke 33 wieder unter der Aussparung 37 hervortritt, so dafs deren Feder wiederum ein Heben der Klinke für eine folgende Operation veranlassen kann. Die Klinke 33 bleibt, obwohl sie aus der Aussparung 37 herausgezogen wurde, in der Bewegungsbahn eines hinteren Knaggens oder Ansatzes der Aussparung 37, der dazu dient, bei der Vorwärtsbewegung des Bogenstückes 3 5 den schwingenden Arm 32 sowie den Abschneider 31 in eine wirksame Lage umzulegen, um wieder so eingeführt zu werden, dafs eine Bethätigung durch den Winkelhebel 34 erfolgen kann.
Nachdem der Steg bezw. Halter 7 gefüllt und das Material von dem durchgehenden Streifen 1, der eine unbegrenzte Länge haben kann, abgeschnitten worden ist, wird Steg 7 mittelst des Armes 3, der nach hinten bewegt wird, umgelegt. Dadurch kommt der abgeschnittene Streifen 1 in die Prägebahn. Nun mufs er noch seitlich verschoben werden, damit sein Anfang über die Prägeöffnung 38 zu liegen kommt.
Diese Leerführung des Steges geschieht in folgender Weise.
Innerhalb des Gestelles ist auf der Excenterwelle 39 (Fig. 2, 19 und 19a), welche aufserdem die justirenden Compressoren und das Querhaupt des Satzschiffes bethätigt, eine Scheibe 40 angebracht, welche mit der Kuppelungsscheibe 41 auf der Zuführungsschraube 42 in einer Ebene liegt. An dem linken Ende vor der Scheibe 40 ist am Gestell ein schwingender Arm 43 angebracht; das freie Ende dieses Armes wird zeitweilig durch ein Excenter 44 auf der schwingenden Welle 6 bethätigt, die dazu dient, den Steg 7 aus der einen Lage in die andere umzulegen. Das eine Ende dieses schwingenden Armes 43 trägt in gelenkiger Verbindung eine Stange 45, deren freies Ende zweckmäfsig mit einer Gummirolle 46 versehen ist, welche, sobald das freie Ende des schwingenden Armes 43 durch das Excenter 44 niedergedrückt wird, mit der Scheibe 40 auf der ständig umlaufenden Excenterwelle 39 sowie mit der Kuppelungsscheibe 41 in Eingriff kommt; auf diese Weise wird auf letztere eine schnelle Drehung übertragen und mit ihr wird die Zuführungsschraube 42 bewegt und der Steg 7 seitlich in seine Ausgangslage über der Abdrucköffnung 38 geführt.
Fig. 19 und 19 a zeigen die beiden Stellungen dieses, schwingenden Armes.
Wenn der Steg 7 in seine Abdrucklage bewegt ist, so wird das Excenter 44 auf der Welle verriegelt und bewegt sich mit dem Stege, so dafs dadurch die Vorrichtung zur Zurückführung in Thätigkeit gesetzt wird. Wenn der Steg 7 die äufserste Lage in Seitenrichtung erreicht hat, so tritt er mit Ansätzen 48 (Fig. 20 und 21) einer Stange 47 in Eingriff, die durch Schlitze 49 der hohlen Welle 6 reichen und auf diese Weise die Stange 47 nach ihrer Längsrichtung gegen eine Feder 50 bewegen, wodurch das andere Ende dieser Stange mit dem Excenter 44 aufser Verbindung kommt, welch letzteres nur durch die Schwere des schwingenden Armes 43 gehoben wird, so dafs sich bei der Drehung seine Ausschnitte 51 zwischen den Kuppelungsansä'tzen 52 der Stange 47 einstellen. Sobald der Steg in seine hintere Lage umgelegt wird, dreht sich das Excenter mit demselben, weil die kuppelnde Stange 47 gegen das Excenter 44 durch die Spannung der Feder 50 gehalten wird; auf diese Weise wird das Excenter 44 nach hinten geführt, wo es auf einen vortretenden Stift 53 trifft, welcher das Excenter feststellt, während der Steg 7 seine Bewegung in seine Abgabestellung fortsetzt. Dadurch tritt die Kuppelungsstange 47 wieder in Eingriff mit dem Ausschnitt 51 der Kuppelung, so dafs, sobald der Steg 7 sich vorwärts bewegt, das Excenter 44 auf seiner Welle 47 festgestellt wird und sich mit derselben bewegt, wodurch der Mechanismus zur Leergangführung in Thätigkeit gesetzt wird. Die Kuppelungsstange 45 und ihre Verbindung sind aus den Fig. 20 und 21 ersichtlich.
Die Matrizenspindel 54 (Fig. 22) gleitet frei durch die Hülse 55 am Ende des Typenarmes 56 und stellt sich unmittelbar über den Plunger 57. Jeder Buchstabe, jedes Spatium oder jedes Schriftzeichen auf dem Tastenbrett wird durch Stangen 58 mit der schwingenden Welle 59 in der Weise verbunden, dafs, wenn eine Taste bethätigt wird, die Welle durch ihren schwingenden Arm die Stange 60 gegen die Zunge 61 in Bewegung setzt, die bei der Nichtbethätigung die aus Fig. 22 ersichtliche Lage hat und sie in wirksamer Lage unter den Plunger 57 treibt, wie in Fig. 23 dargestellt. Diese Zunge 61 ist in dem kurzen Arm des Winkelhebels 62 drehbar angebracht, welcher durch die schwingende Welle 200 bethätigt wird, die wiederum mit der Hauptwelle 21 durch die Verbindungsstange 64 in Verbindung steht. Die schwingenden Arme 63 sind mit der Welle 200 an ihren unteren Enden verbunden und gehen auf jeder Seite der Ausschliefsvorrichtung vorbei.
Aus Fig. 23 ist ersichtlich, dafs an dem Ansatz 65 des Nabentheiles der Zunge 61 zwei Flächen 66 vorgesehen sind, die winklig gegen einander gerichtet sind und auf den Enden der Feder 67 aufliegen. Wenn nicht in Wirkung, wird die Zunge 61 auf derjenigen Fläche gehalten, die hinter der liegt, welche zur Zeit von der Feder 67 eingenommen wird. Wenn die Zunge 61 in Thätigkeit ist, so wird sie auf der anderen Fläche durch denselben Druck erhalten. Sobald die Zunge 61 durch die Stange 60 in Eingriff gebracht wird, veranlafst die Kraft, welche von der Hauptwelle 21 übertragen wird, durch Vermittelung des Winkelhebels 62 und Plungers 57, der auf die Matrizenspindel 54 wirkt, den Abdruck, indem erhabene Zeichen aus dem vom Steg 7 gehaltenen prägbaren Material hergestellt werden. Da nur die Zunge 61 und die betreffende Matrize durch die Taste in Stellung gebracht wird, arbeitet die Taste sehr leicht, während der Abdruck durch Vermittelung der angetriebenen Welle erfolgt und dadurch sehr gleichmäfsig und so tief als erforderlich wird. Die vordere untere Fläche der Zunge 61 tritt über die Feder 67 hervor. Wenn der Winkelhebel nun zurückschwingt, trifft 65 auf einen Anschlag 68 und Zunge 61 trennt sich vom Plunger 57.
Der Plunger 57 hat einen vorstehenden Stift, welcher durch einen Schlitz 71 seines Gehäuses 72 tritt. An diesen Stift ist eine Stange 73 angelenkt, welche mit einem Kniehebelgelenk 74 in Verbindung steht, das vor
dem Steg 7 und unterhalb des Rahmens angeordnet ist, welcher die Ausschliefsungs-(Paragraphir-) Vorrichtung trägt. Das eine Glied dieses Gelenkes ist stellbar an diesem Rahmen durch eine Stellschraube 76 befestigt, und das andere Glied oder Ende greift gelenkig an einen Wangentheil ηη an, der die Prägungszeile gegen den Satzsteg hält, während der Abdruck jedes Schriftzeichens erfolgt. Dies geschieht durch den Plunger 57, der bei seiner Bewegung nach oben die Stange 73 in derselben Richtung mitnimmt und dadurch ein Strecken des Kniehebelgelenkes 74 veranlafst und den Theil jj fest gegen die Zeile auf dem Steg drückt; auf diese Weise wird ein scharfer und klarer Abdruck der Schriftzeichen gesichert und verhindert, dafs während der Erzeugung des Abdruckes ein Aufbauchen und Stauchen der Zeile in der Dicke veranlafst wird. Als Gegenlager beim Prägen in der Breitenrichtung des Streifens 1. dient der Vorsprung 79 der beweglichen Platte 78. Ehe man mit der Prägung beginnt, wird der Vorsprung 79 mit der Platte 78 mittelst einer Handhabe 80 und Verbindungsstangen 81 (Fig. 37) vollkommen nach dem linken Ende der Zeile, d. h. vertical über die Oeffhung 38 gebracht. Wenn der Steg 7 vorgeschoben wird, gleitet die Zeile unter diesem Vorsprung 79 fort. Nach Vollendung der Zeile ist' der Ansatz noch über dem einen Ende derselben. Um nun den Steg bezw. Halter 7 wieder umlegen zu können, wird der Vorsprung 79 durch den Handhebel 80 seitlich bewegt und bleibt in dieser Lage, bis der Steg mit einer neuen Zeile aus der Abgabe- in die Abdrucklage gebracht wird, um dann vor Beginn der Prägung wieder über die Oeffhung 38 eingestellt zu werden.
Der Steg 7 befindet sich in der Prägelage oberhalb und in Eingriff mit der Zuführungsschraube 42.
Der Steg hat auf der einen Seite eine halbkreisförmige Nuth, in welcher eine Halbmutter ausgebildet ist, die auf die Zuführungsschraube 42 aufpafst; da der Steg 7 in dieser Weise nur einen Theil des Umfanges der Zuführungsschraube fafst, so kann derselbe mit der Schraube leicht in und aufser Eingriff gebracht werden. An dem linken Ende der Schraube 42 (Fig. 35) ist eine Klinkenkuppelung 82 vorgesehen, welche durch eine Stange 83 mit der schwingenden Welle 84 verbunden ist. Diese Welle 84 ist mit schwingenden Armen 85 versehen, die ungleiche Längen haben. Diese Arme sind durch Stangen 86 mit den Tastenhebeln verbunden. Jeder dieser Tastenhebel und ihre Stangen veranlassen eine Bethätigung der Welle 84, während die nicht gedrückten Tasten durch die Bewegung irgend einer der benachbarten Tasten nicht beeinflufst werden. Da die Tastenhebel eine übereinstimmende Bewegung haben, so veranlafst die verschiedene Länge der schwingenden Arme 85 eine gröfsere oder geringere Drehung der Welle 84 und infolge dessen eine entsprechend verschiedene Bewegung der Zuführungsschrauben 42 und des Steges 7. Auf diese Weise wird durch die verschiedene Länge der schwingenden Arme 85 für jedes Zeichen ein entsprechender Vorschub erzeugt.
Bei Eingangs- und bei Ausgangszeilen mufs an den freien Stellen das Metall bis zu einer gewissen Tiefe beseitigt werden. Dies geschieht in folgender Weise. Eine Platte 88 (Fig. 46), zweckmäfsig aus Stahl,, wird an der Platte 89 und an der Schiene befestigt, welche die Vorrichtung zur Spatienkerbung trägt. Auf dieser Platte 88 sind zwischen Führungen 92 die Schieber 90 und 91 vorgesehen, welche mit ihren Schneidenden 93 neben der Prägezeile liegen. Eine schwingende Welle 94 wird durch die Platte 88 getragen und ruht in den Lagern 95 sowie in dem mittleren Lager 96. An dieser Welle sind Arme 97 angebracht, welche mit den Armen 63 (Fig. 22 und 23) durch Stangen bezw. Zapfen 98 (Fig. 47 und 23) in Verbindung stehen. Die Welle 94 ist hohl und besteht aus verschiedenen Stücken. Aut jeder Seite des Metalllagers 96 ist ein loses Rohrstück 99 vorgesehen, das Arme 100 hat, welche mit den Schiebern 90 und 91 durch Schlitze in Eingriff stehen (Fig. 47). Auf jedem Stück der vollen Welle sind Federn bezw. Leisten ι ο ι angebracht, während Ausschnitte 102, die mit diesen Federn in Eingriff treten, an den losen Stücken 99 vorgesehen sind. Ebenso sind entsprechende Schlitze 103 in der hohlen Welle 94 vorgesehen, mit denen die Federn ι ο ι stets in Eingriff bleiben. Eine Nuth ist bei 104 in jedem Stück der vollen Welle 105 angebracht, wodurch (Fig. 83) eine Bethätigungs-Verbindung für Stangen 195, Winkelhebel 196, Stangen 197, Kurbel 198 und Wellen 199 mit den Paragraphir- oder Ausschliefstasten geschaffen wird. Die vollen Wellen oder Kerne 105 erhalten in der hohlen Welle 94 eine leichte Gleitbewegung. Die hohle Welle und ihr Kern erhalten eine ständige Schwingbewegung von dem Arm 63, der wiederum seine Bewegung von der Kurbel auf der Hauptwelle 21 ableitet (Fig. 22 und 23).
Um nun den freien Raum an dem Anfang eines Absatzes herzustellen, wird (Fig. 1, 2, 3 und 83) die linke Taste 106 bewegt, wodurch die volle Welle 105 (Fig. 47) in die hohle so weit hinein geschoben wird, dafs die Federn 101 in die Einschnitte 102 des losen Rohrstückes 99 treten, worauf eine schwingende Bewegung mit dem übrigen Theil der Welle stattfindet; durch den Arm 100 wird der Schieber 90 vorgeschoben, welcher das entsprechende Stück aus der Zeile ausschneidet.
Eine ähnliche Bewegung der rechten Taste 106 schneidet das überflüssige Material, z. B. bei einem Absatze, fort.
Die Kuppelungen werden ausgelöst, sobald die Tasten in ihre regelrechte Lage zurückkehren. Der Schieber 91 ist wesentlich breiter als der Schieber 90, weil der Raum am Anfang eines Absatzes stets verhältnifsmäfsig schmal bleibt und gleichmäfsig ist, während der freie Raum am Ende eines Absatzes unter Umständen fast eine ganze Zeile betragen kann.
Das Ausschliefsen geschieht in folgender Weise:
In den meisten Fällen wird ein Stück des Streifens 1 ungeprägt bleiben, da die letzte auf denselben hinaufgehende Silbe nicht genau abschliefsen wird. Dieses Stück mufs abgeschnitten und die Zeile dann auf die ursprüngliche Länge gebracht werden (Fig. 82 und 83).
Durch Anschlagen einer Taste 201 wird zu diesem Behuf ein Meifsel 202 in die Zeile getrieben, während dieselbe noch auf dem Wege gehalten wird. Nun wird durch die Spatientaste der Steg bewegt, wobei die Zeile durch den Meifsel in fester Lage gehalten wird und der Steg gegen dieselbe gleitet. Wenn der Steg um die erforderliche Strecke bewegt worden ist, so steht das überflüssige Metall hervor und wird durch ein Messer 194 abgeschnitten, welches, durch Theile 193 und 192 getragen, in der Bahn der in ihre Abgabestellung zurückschwingenden Zeile liegt. Selbstverständlich wird der Steg jedesmal erst in seine äufserste Endstellung gebracht, ehe er nach hinten umgelegt wird. Sollte die Zeile aus irgend einer Veranlassung auf beiden Stegseiten hervorstehen, so kommt auch das zweite Messer 194 in Anwendung. Auf dem Stege 7 ist eine Rippe 107 vorgesehen (Fig. 22). Unter dieser Rippe liegt ein Winkel 108 des Maschinengestelles. Derselbe verhindert das Heben des Steges, ehe derselbe das Ende der Zeile erreicht hat. Quer zu dem Gestell ist der Support 75 für die Paragraphir- oder Ausschliefsungsvorrichtung angeordnet (Fig. 43 bis 47). Dieser Support trägt nicht nur den Theil ij (Fig. 22) und den vorstehenden Ansatz 79, um die Zeile während der Prägung fest auf dem Steg 7 zu erhalten, sondern er trägt auch die hohle Welle 109, welche mit einem kurzen Arm 11 ο versehen ist. Diese hohle Welle ist mit einer Scheibe 111 versehen, welche am Umfange einen Ausschnitt 112 hat. Durch die hohle Welle geht eine andere Welle 113, die eine Scheibe 114 ähnlich der Scheibe 111 trägt; die Scheiben liegen neben einander. Auf der Welle 39 ist ein Excenter 11 5 mit einem Arm 116 angebracht, dessen Ende mit den vorerwähnten Scheiben durch die darunter gelagerte Feder 117 in Berührung gehalten wird. Wenn die Ausschnitte 112 und 118 in den Scheiben mit einander zusammenfallen, so tritt das Ende 'der Excenterarme 116 mit den Ausschnitten in Eingriff und bewegt die Scheiben; stimmen die Ausschnitte indessen nicht .überein, so gleitet der Arm auf den Scheiben, ohne dieselben zu bewegen.
Auf der vollen Welle 113 ist ferner ein Arm 119 angebracht, welcher durch eine Stange 121 mit einem Winkelhebel 120 (Fig. 24 bis 27) verbunden ist, der drehbar an dem einen Ende der Zuführungsschraube 42 sitzt, und dieser Winkelhebel steht mit seinem anderen Arm mit der Spatientaste durch eine Stange 122 in Verbindung. In der Mitte des Supports 75 ist eine Aussparung vorgesehen, in welcher der Schieber 123 angeordnet ist, dessen vorderes Ende 124 messerartig ausgebildet ist (Fig. 38). Ein Schlitz in diesem Schieber nahe dem hinteren Ende tritt mit einem kurzen Arm 110 auf der hohlen Welle 109 in Eingriff, so dafs eine schwingende Bewegung der Welle eine hin- und hergehende Bewegung des Schiebers veranlafst. Ueber dem Schieber liegt die bewegliche Platte 78.
Diese Platte (Fig. 22) wird durch die mit T-förmigen Köpfen versehenen Bolzen in Stellung gehalten, welche von der unteren Seite hervortreten und die durch entsprechende Schlitze 125 in dem Support hindurchgehen. Aufserdem wird Platte 78 in einem Schlitz in dem vorderen Theil des Supports 75 geführt (Fig- 39)·
Diese Anordnung gestattet, dafs die Platte 78 der Länge der Satzzeile nach verschoben werden kann.
Aus Fig. 37 bis 42 ist ersichtlich, dafs der Ansatz 79 einen Ausschnitt 126 hat, der eine Führung für den Schieber 123 bildet. Wenn eine Spatientaste niedergedrückt wird, so bethätigt (Fig. 24) der Tastenhebel 87 durch seine Verbindung 122 mit dem Winkeihebel 120 den Arm 119 der Welle 113. Diese Bewegung ist Veranlassung, dafs die Scheibe 114 weit genug gedreht wird, um die Ausschnitte 112 und 118 auf den beiden neben einander liegenden Scheiben in Uebereinstimmung zu bringen; der Excenterarm 116, welcher als Klinke wirkt, fällt in die Ausschnitte und schwingt die Wellen 112 und 113, wodurch der kurze mittlere Arm 11 ο das Schneidende 124 des Schiebers 123 durch den Kopf 79 treibt, so dafs auf diese Weise ein Ausschnitt unmittelbar gegenüber den Spatien zwischen den Worten bewirkt wird. Diese Ausschnitte setzen den Justirapparat rechtzeitig in Thätigkeit.
Sobald die Prägung der Zeile beendet ist, zieht der die Maschine Bedienende den Arm 3 nach sich und durch diese Bewegung wird der Steg nach hinten geschwungen.
Wenn in dieser Lage behufs Herstellung einer folgenden Zeile der Vorschub des prägbaren Streifens ι von neuem stattfindet, wird das geprägte Zeilenstück 127 von dem Steg bezw. Halter 7 (nach links) abgeschoben und in eine vor dem Justirmechanismus befindliche Bahn bewegt, in welcher es alsdann frei liegend unter dem Angriffe eines besonderen Treibschiebers (12, 11) weiter bewegt und zwischen den mittlerweile eingestellten, nur bei denWortspatien wirksamen Compressoren 153 und 163 hindurch zum Sammelraum gefördert wird. Während des Abschubes von dem Halter 7 bethätigt die geprägte Zeile 127 mittelst der Wortspatienkerben 139 am Unterrande das Zählrad 141 nach Art einer Zahnstange.
Das Zählrad 141 (Fig. 58 und 59) nimmt in Bohrungen, ähnlich den Kammern eines Revolvers, federnde Stifte 140 auf. Mittelst einer festgelegten, gegenüberstehenden Platte 1 59 mit Auflaufzunge oder Schräge 160 wird ein Theil der Stifte an der Bewegung nach aufsen verhindert, so dafs nur den von der Platte ungedeckt liegenden Stiften, indem sie jenseits der Schräge 160 in Richtung gegen den vorbeibewegten Streifen 127 federn, der Eingriff mit sich darbietenden Spatienkerben 139 desselben ermöglicht ist. Die auf diese Weise nach Mafsgabe der Wortspatienzahl bewirkte Theildrehung des Zählers 141 veranlafst mittelst des Zahnrades 142 (Fig. 57) eine entsprechende Verschiebung der Zahnstange 143 und der an letzterer angelenkten Stange 145.
Die bezeichnete Verschiebung findet offenbar in derselben Richtung wie diejenige der geprägten Zeile 127 statt (in Fig. 56 nach rechts, in Fig. 3 und 59 nach links). Das Ende der Stange 145 ist an dem Schieber 146 einer heb- und senkbaren Gleitbahn 147 angelenkt, und auf der Stange 145 selbst gleitet bezw. lagert rittlings der rahmenförmig ausgesparte Einstellkeil 152 (Fig. 48 und 48 a), der sich in verticaler Führung zu bewegen vermag.
Die Neigung, mit welcher sich die Stange 145 unter dem Auflager des Keils 152 entlang bewegt und vermöge deren dieselbe zur proportionalen Senkung desselben Anlafs giebt, kann nun durch Zahntriebe 149, die in Zahnstangen 148 der Gleitbahn 147 eingreifen (Fig. 56), geändert werden. Ein selbsttätiger Einstellungsmechanismus ist hierfür vorgesehen, welcher aus einer bei 149 eingreifenden Triebzahnstange 150 (Fig. 64 bis 68) mit anfänglich verriegelter, zu einem bestimmten Zeitpunkte ausgelöster Widerlagsklinke 1 51 besteht, mittelst welcher eine der jeweiligen Länge der geprägten Zeile 127 entsprechende Einstellung erzielt wird.
Sofern an der geprägten Zeile überflüssiges Material vom Ende auf eine gröfsere oder geringere Länge abgeschnitten wird, ergeben sich kürzere und längere Zeilen. Bei einer kurzen Zeile mufs die Zahnstange 150 entsprechend früher, d. h. nach Zurücklegung einer kürzeren Wegstrecke von einem bestimmten Anfangspunkt an zur Auslösung gebracht und die Gleitbahn 147 weniger nach unten nachgelassen werden als bei einer längeren, und die Gröfse des Neigewinkels der Stange 145 mufs sich nach Mafsgabe der verschiedenen Länge der Zeilen so ändern, dafs durch denselben der gröfsere oder geringere Betrag angegeben wird, der an der Normallänge der Zeile fehlt und um welchen die Zeile mit Hülfe der Compressoren 153 und 163 zu' verlängern ist. Wenn der Zeilenabschlufs gerade auf das Ende des Zeilenstückes entfällt, ist eine Justirung nicht nöthig und die Gleitbahn 147 mufs bis zur horizontalen Tieflage gesenkt werden, bei welcher trotz der Verschiebung der Stange 145 am Keil 152 dieser seine unwirksame Tiefstellung erhält.
In Fig. 60 und 61 sind beziehentlich für ein längeres (normales) und ein kürzeres Zeilenstück die Stellungen beim Anfang und Ende des mittelst des nachgeschobenen neuen Streifens veranlafsten Vorschubes veranschaulicht. In jedem Falle stöfst das Vorderende des Zeilenstückes 127, indem es den Halter verläfst, nach theilweisem Vorbeigang an dem Zählrad 141 auf die in gegenläufig vorgeschobener Endlage beim Anschlag χ befindliche Zahnstange 150, an deren Kopftheil sich die verriegelte Klinke 151 als Mitnehmerangriff darbietet (Fig. 64). Nach Mafsgabe der Entfernung nun, die das Zeilenstück ferner zurücklegt, bis dessen hintere Endkante gerade über der Zählradmitte ist, wird die Zahnstange 1 50 mit verschoben und bewirkt dadurch eine Senkung bezw. Verkleinerung des Neigungswinkels der Keilstellstange 145. Diese Bewegung wird offenbar früher bei dem kurzen Zeilenstück (Fig. 61) und später bei dem langen Zeilenstück (Fig. 60) zu der Zeit unterbrochen, wenn die Zeilenhinterkante gerade über der Mitte des Zählrades angekommen ist; alsdann nämlich wird die Verriegelungsklinke 15 5 mit Nase 154 aus dem Eingriff mit dem Sperrarm 158 der Widerlagsklinke 151 dadurch gelöst (Fig. 60, 61 und 68), dafs der Hebarm eines Winkelhebels 1 56, der unter die Klinke 15 5 fafst, sich infolge Bethätigung durch einen Daumen 157 der schwingenden Welle 9 hebt. Aus Fig. 60 und 61 ist ersichtlich, wie die Zahnstange 156, nachdem sie so zur Ruhestellung gebracht ist, im Falle der beschriebenen Einwirkung des längeren Zeilenstückes eine weitere Vorschiebung erfahren mufs, als im Falle der Einwirkung eines kürzeren Zeilenstückes.
Die Auslösebewegung tritt unmittelbar vor dem Zeitpunkt ein, wo der Treibschieberarm ι ο
mit Treibflügel 11 (Fig. ■$, 6ο und 6i), der dem Zwecke der weiteren nachfolgend beschriebenen Vorschiebung der Zeile dient, sich gegen das Ende der geprägten Zeile (an Stelle des in den Steg zurückweichenden Vorschubendes des noch nicht geprägten Streifens (Fig. 60 und 61) anlegt. Wenn nachher die geprägte Zeile unter der ausgelösten Klinke 151, wie Fig. 65 zeigt, vorbeigegangen ist und die Zahnstange zur Anfangslage zurückgeschoben wird, bringt der den Arm 158 treffende Stift χ genannte Klinke wieder in die Eingriffstellung gemäfs Fig. 64. Als Mittel, die bezügliche Rückwärtsbewegung der Zahnstange 1 50, nachdem die Justirung vollendet ist, zu veranlassen, dient ein mittelst Daumens 185 an der Welle 179 bewegter Hebel 184 (Fig. 78), welcher auf einen Anschlag am äufseren Ende der Zahnstange 150 wirkt, wodurch dieselbe rechtzeitig in ihre Anfangsstellung geschoben wird. (Wie die Welle 179 zeitweise in Drehung versetzt wird, ist nachher bei Beschreibung des in Fig. 74 bis 79 dargestellten Mechanismus erläutert.)
Zur Vorschiebung der Zeile aus der Lage, bei welcher ihr Ende gerade über der Mitte des Zählrades liegt, dient der bereits bei Beschreibung des Zuführungsmechanismus bezüglich der Wirkung seines Armes 1 5 behandelte Treibschieber 12, bestehend aus der an der Hohlwelle 9 verschiebbaren und mit derselben drehbaren Muffe mit Arm 10 und Treibflügel 11 (Fig. 2, 3, 7, 9 und 10). In der Hohlwelle 9 lagert die Welle 128, die jenseits des Endes der Hohlwelle 9 einen Wellenkopf mit Ringnuth 129 hat (Fig. 63). Durch Zapfeneingriff bei dieser vermittelt der Arm 130, der mit dem Arm 132 derselben Welle 131 einen Winkelhebel bildet, eine Hin- und Herschiebung der Welle 128, wenn der andere Arm 132 vermöge seiner Verbindung (Fig. 2 und 3) mit dem von der Excenterwelle 39 aus (nachgiebig) angetriebenen Querhaupt 1 34 durch die Stange 133 hin- und herbewegt wird. Die hin- und hergehende Bewegung wird an dem Treibschieber 12 mittelst einer Schaltklinke 137 der Welle 128 (Fig. 8) wirksam, welche Klinke für den Eingriff mit Zähnen 138 auf der inneren Seite der Muffe 12 bestimmt ist, sich jedoch aufser Eingriff befindet, so lange der Treibschieber 12 in der Lage nach Fig. 9 ist, wobei der Treibarm 11 nicht in der Bahn der Zeile steht. Mit der bezüglichen Umlegebewegung (um etwa 90 Grad), durch die der Arm in der Lage 11 nach Fig. 7 und 10 hinter das Zeilenende zu stehen kommt und welche auf die Hohlwelle 9 von dem Zahnsector 5 mittelst Kurbellenkers 8 übertragen wird (Fig. 4 und 1), wird der Eingriff der Klinke 137 an der inneren Zahnung 138 der Muffe 12 erzielt (Fig. 8), während gleichzeitig der äufsere Zahnschnitt 16 derselben Muffe aufser Eingriff mit dem Zahnrade 14 kommt, welches einen Theil der eingangs beschriebenen Zuführungsvorrichtung (Fig. 5 und 6) bildet und auch zum rückläufigen Vorschub der Muffe in die Anfangslage dient. Somit wird die vor dem Treibschieber gelagerte Zeile unter Fortschaltung seitens der Klinke 137 vorgetrieben und zwischen den gegenüber liegenden Compressoren 153 und 163 hindurchgeschoben.
Der Einstellkeil 152 (Fig. 48 bis 51), der, wie vorher beschrieben, nach dem erforderlichen Streckungsbetrage und der Anzahl der Wortspatien, auf welche sich derselbe vertheilen mufs, eingestellt wird, trägt den einen aus einer vorn abgerundeten Rippe bestehenden Compressor 153 (Fig. 48, 51, 54, 55 und 49) und gleitet an einer dem Keilwinkel entsprechend schrägen Widerlagsfläche, so dafs, je nachdem der Keil höher oder tiefer eingestellt wird, der Compressor 153 mehr oder weniger gegen die zugekehrte Flachseite der Zeile vorgerückt wird.
Den anderen Compressor 163 bildet die vordere gerundete Kante eines rahmenartig ausgesparten Schubkörpers 164 (Fig. 48, 49 und 50). Innerhalb dieses Schubkörpers lagert horizontal beweglich der plattenförmige Schaft 1631 des Stofsstempels (Fig. 52), dessen ein Querhaupt bildende Ansätze 165 beiderseits durch Ausschnitte des Schubkörpers 164 hindurchreichen und in einer gewissen Hublage desselben (Fig. 48) an Widerlagsschultern 170 der Ausschnitteinfassungen angreifen. Den Antrieb empfängt der Stofsstempel mittelst des in einem unvollständig geschlossenen Lager am Hinterende desselben aufgenommenen Zapfens 166, der quer am Kopf der Schubstange 162 sitzt, welche von der Welle 39 durch das Excenter 161 hin- und herbewegt wird. Die beiderseitigen Verlängerungen des Zapfens 166 dienen in Eingriff mit Schlitzlöchern an den Wangen des Schubkörpers 164 zur Führung. Indem eine Feder 169 von unten gegen den Schubkörper 164 wirkt, wird eine Anschlagzunge 168 zur Anlage an die Unterkante des zwischen den Compressoren hindurchgehenden Zeilenstückes gebracht. Wenn sich daher an dieser Kante eine Spatiumkerbe darbietet, so geht der Schubkörper mit der Zunge 168 in die Hublage nach Fig. 48 empor und im Vorgang greifen die Ansätze 165, die vorher im Leergangsspiel über den Kanten der Schultern 170 hin- und hergingen, an diesen Schultern an, wodurch die Zusammenpressung des Zeilenstückes zwischen den Compressoren 153 und 163 veranlafst wird. Das Mafs der Zusammendrückung bezw. Verlängerung der Zeile wird dabei durch die Lage des Compressors ι 5 3 bestimmt.
Bei der dem wirksamen Vorschübe folgenden
Rückwärtsbewegung trifft ein seitlich am Körper 164 angebrachter Anschlag 171 ein abgeschrägtes, fest angeordnetes Anlaufstück 172, wodurch infolge Abwärtsbewegung die Zunge 168 aufser Eingriff bei der Zeilenkerbe und die Widerlagsschultern 170 aus.dem Bereiche des Stempelangriffes gebracht werden. Bei einer sich darbietenden Spatiumkerbe wiederholt sich der beschriebene Vorgang, und wenn an allen bezüglichen Zeilenstellen die Zusammenpressung stattgefunden hat, ist die Zeile fertig justirt.
Die justirte Zeile gelangt jenseits der Compressor-Vorrichtung zunächst auf die bewegliche Platte 176 (Fig. 70 bis 73) des hin- und hergehenden Satzschiffquerhauptes 134 (Fig. 71). In L-förmige Schlitze 186 der Platte 176 greifen Vierkantpflöcke 187 des Querhauptes 134 derart, dafs, während die Zeile eingeführt wird, diese Pflöcke die Platte nicht mitbewegen. Wenn indessen die Zeile nahe bis in ihre Endlage gekommen ist, so bethätigt das vordere Ende den Anschlag 188 und bewegt dadurch die Platte 176 zur Seite, wodurch die Kuppelung des Querhauptes und der Platte mittelst der in den Winkelschlitzen der letzteren eingreifenden Pflöcke 187 stattfindet und die Platte unter der Zeile fortgezogen wird. Letztere fällt so in das darunter angeordnete Satzschiff oder den Sammelraum vor dem Querhaupt 134, welches die Zeilen zu einem Stapel an einander reiht. Die Feder 189 (Fig. 72) führt die Platte 176 nachträglich in die Anfangslage zurück.
Das Satzschiff-Querhaupt 134 wird nicht zwangläufig durch das zugehörige Excenter 1 36 der Welle 39 und die Excenterstange 174 angetrieben, sondern letztere führt sich in einem an dem Querhaupt angelenkten Rohr 13 5 (Fig. 70) und überträgt den Druck mittelst eines Bundes 174 auf die eingelagerte Feder 175, so dafs durch diese erst der Druck elastisch übertragen wird. Diese Einrichtung ist namentlich deshalb nothwendig, weil von dem Satzschiffquerhaupt gemäfs der vorhergehenden Beschreibung auch der Schaltklinkenantrieb des Treibschiebers oder der Muffe 12 abgeleitet wird; jedesmal während der Wirkung der Compressoren 153 und 163 wird dieser Treibschieber und die Zeile zwangsweise festgehalten. Die federnde Antriebverbindung bei dem Querhaupt 134 läfst derartige zeitweise Stillstände in der Vorschubbewegung zu.
Von der Welle 179 wurde bemerkt, dafs sie mittelst des Daumens 185 den Hebel 184 zur Zurückführung der Zahnstange 150 in die Anfangslage veranlafst. Drehung erhält diese Welle, welche auch die Zurückführung der Zählzahnstange 143 vermittelt, durch folgende Einrichtung.
Die auf der linken Seite der Maschine hervorragende Excenter welle 39 endigt (Fig. 2, 3, 74 bis 79) in einen Frictionskegel, welcher dauernd umläuft und einen Kegel 178 antreibt, der auf der Welle 179 sitzt, die rechtwinklig gegen die Excenterwelle 39 gelagert ist. Diese Welle hat einen Bund 180, welcher periodisch durch den Plattenansatz 177 des Satzschiffquerhauptes 134 (Fig. 2 und 3) gefafst wird; erfolgt dieser Eingriff, so werden die beiden Kegel einander genähert und die Welle 179 gelangt in Drehung. Die Beeinflussung der Welle 179 durch den Arm 1 ■]-] besteht indefs nicht lange genug, um der Welle 39 das völlige Zurückziehen der Justirvorrichtung zu ermöglichen. Damit nun die Kegel lange genug in Eingriff verbleiben, ist eine Klinke 181 (Fig. 76, jj und 79) vorgesehen, welche über das Ende von 179 einfällt und die Welle und ihren Kegel mit der Welle 39 gekuppelt hält, bis ein abgeflachter Theil 1821 der Welle 179 dem nach unten gerichteten Ende der Klinke 181 gegenüber zu liegen kommt, worauf eine Spiralfeder 182 (Fig. 75) die Welle 179 unter dieser Klinke 181 fortbewegt und auf diese Weise die Reibungskegel auslöst.
Die Welle 179 ist mit einem Triebe 183 . (Fig. 2 und 78) versehen, welcher mit der Zählzahnstange 143 in Eingriff ist, so dafs letztere im geeigneten Augenblick zur Anfangsstellung zurückgeschoben wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Typenzeilenprägmaschine zur Herstellung ausgeschlossener Zeilen von gleicher Länge aus einem endlosen Metallstreifen, bei welcher ein in eine vordere und hintere Stellung umlegbarer Halter (7) in einer Stellung den Streifen in prismatischer Führung an seiner Längsseite von einer Zuführvorrichtung aufnimmt, in der umgelegten Stellung jenen Streifen einer die Prägung veranlassenden schreibmaschinenartigen Vorrichtung darbietet und dabei gleichzeitig ein geprägtes und von dem endlosen Streifen abgeschnittenes Zeilenstück an einen Ausschliefsmechanismus abgiebt, dadurch gekennzeichnet, dafs der Streifen auf seiner unteren Kante eine die Wortspatien markirende Kerbung erfährt, zum Zwecke, nachträglich und selbstthätig in der Weise auf die richtige Zeilenlänge ausgeschlossen zu werden, dafs die ursprünglich zu kurz gelassene Zeile durch eine auf die bezeichneten Spatiumstellen beschränkte Materialzusammenpressung auf die ndrmale Länge gedehnt wird.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch:
a) die Vorrichtung zur Erzeugung der Spatiumkerben bezw. zur Bethätigung
des Kerbwerkzeuges (123) mit Schneide (124, Fig. 38), welches als Schieber in einem Support (75) gelagert ist und Bewegung infolge Anschlages der Wortspatiumtaste (87, Fig. 24) durch die Hebelverbindung (120, 122) derselben mit dem Arm (119) einer Welle (113, Fig. 42) erhält, indem die Schwingung der letzteren mit dem Arm (110, Fig. 38) Veranlassung ist, dafs der Werkzeugschieber von diesem Arm in der Eingriffrichtung an den Streifenrand heran bewegt wird, während auf der Kopffläche des Streifens eine Einkerbung durch den mittelst des Tastenanschlages eingestellten Spatiumstempel erfolgt;
b) die Ausschliefsvorrichtung, bestehend aus einem in eine wirksame Hublage federnden rahmenförmigen Schubkörper (164) mit eingelagertem, hin- und herbewegtem Stofsstempel (1631 und 165) und mit der Compressorrippe(i63), von welcher gegen eine mit Einstellkeil (152) verbundene Widerlagsrippe (153) das Zeilenstück . behufs Streckung zusammengeprefst wird, wenn eine Spatiumkerbe an deren Unterkante den Eingriff einer Anschlagzunge "(i 68) des Schubkörpers und die Hebung desselben in die den Stempelangriff durch Widerlagsschultern (170) ermöglichende Hublage zuläfst, wobei der Keil (152) nach Mafsgabe der Spatiumkerbenzahl durch Vermittelung eines Zählrades (141), einer Zahnstange (143) und einer durch den Keil hindurchgeschobenen Stange (145) in der Weise bezüglich seiner Höhe eingestellt wird, dafs die Zeilenstreckung nach der jedesmaligen Anzahl der Wortspatien selbstthätig bewirkt wird, während die entsprechende Schräglage der Stange (145) gemäfs der erforderlichen Zeilenstreckung durch eine Zahnstange (150), Triebe (149) und die heb- und senkbare Gleitbahn (147) herbeigeführt wird.
An der durch Anspruch 1 gekennzeichneten Maschine die beim Prägen wirksame Festhaltvorrichtung, um den Streifen an' seitlicher Ausbiegung zu hindern, bestehend aus einem gegen die Flachseite des Streifens pressenden Kniegelenk (74), welches beim wirksamen Hube des Stempels (57) mittelst einer Verbindungsstange (73) bethätigt wird (Fig. 22 und 23).
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
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