DE168437C - - Google Patents
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- DE168437C DE168437C DE1905168437D DE168437DA DE168437C DE 168437 C DE168437 C DE 168437C DE 1905168437 D DE1905168437 D DE 1905168437D DE 168437D A DE168437D A DE 168437DA DE 168437 C DE168437 C DE 168437C
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- DE
- Germany
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- push
- cutter
- curve
- arm
- movement
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/003—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles the shaping of preshaped articles, e.g. by bending
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KATsERtTCTTE1S
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Strangfalzziegeln.
Bekanntlich haben Ziegel dieser Art in der gewöhnlichen Form, d. h. mit auf Ober- und
Unterfläche korrespondierend heraustretenden Falzen, den wesentlichen Nachteil, daß sie
sich werfen und dann schlecht aufeinander passen. Man hat es deshalb als vorteilhaft
erkannt, den Ziegeln eine eigene Unterfläche
ίο zu geben und gleichzeitig an der oberen
Fläche das Kopfstück eben zu gestalten, damit zwei ebene Flächen aufeinander kommen;
sonst würden, wenn die Falze durchlaufen, unter dem Übertritt Höhlungen entstehen,
welche Wind und Regen einlassen.
Das erforderliche Ebenen des Kopfstückes erreicht man dadurch, daß man die Rinnen
an den betreffenden Stellen von der Unterfläche her durchdrückt, wodurch das Profil
des Steines oben wieder ausgeglichen wird. Die vorliegende Erfindung ist eine Vorrichtung,
um dieses Durchdrücken auszuführen.
Sie zeichnet, sich dadurch aus, daß sie voll-
«5 kommen selbsttätig arbeitet, d. h. sie bedarf
keiner besonderen Bedienungsperson, sondern sie arbeitet abhängig von der Abschneidevorrichtung,
mit der sie verbunden ist. Ihre Funktion steht demnach in genauer Überein-Stimmung
mit der Bewegung des Abschneiders , und das Durchdrücken muß mit der größten Regelmäßigkeit und stets an der
richtigen Stelle vor sich gehen. Es wird gegen das bisherige Verfahren dauernd ein
Mann erspart, was sehr ins Gewicht fällt; auch ist es ausgeschlossen, daß das Durchdrücken
vergessen oder ungenau ausgeübt wird, wie es bisher möglich war.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführüngsform der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung in Verbindung mit einem Ziegelabschneider in schaubildlicher
Darstellung.
Die Fig. 2 bis 4 der Zeichnung geben Einzelheiten, und zwar ist in
Fig. 2 der Durchdrücker in dem Augenblicke zu sehen, wo er sich in der Arbeitsstellung
befindet, d. h. den Durchdruck ausübt, f
In Fig. 3 ist ein Ziegel der hier in Betracht kommenden Art in der Draufsicht
und in
Fig. 4 von unten gesehen dargestellt.
Bei letzterer Figur sind auch die Durchdrücke, mit / bezeichnet, erkennbar.
Der Deutlichkeit halber sind die auch sonst bekannten Teile der Strangpressen mit dargestellt,
und zwar ist: α der Tisch, b der auf ihm fahrbare Rahmen, c der an diesem
Rahmen sitzende Abschneider. Am Rahmen ist ferner ein Bügel d angeschraubt; an diesem
ist drehbar befestigt der Arme, an dessen
Ende eine Platte/ mit in sie eingearbeiteter Kurve/1 sitzt, g ist eine am Abschneider
angeordnete Rolle, welche in die Kurve eingreift. Der Arm e trägt an geeigneter Ste-lle
den Durchdrücker h, welcher der Form der Durchdrücke angemessen gestaltet wird, hier
z. B. die Gestaltung einer sogenannten Hantel besitzt. Die Druckballen werden zur Vermeidung
des Klebens mit Filz umkleidet.
Zur Schaffung einer ebenen Aufdruckfläche ist am Rahmen b ein Teil der Rollen entfernt
und an deren Stellen eine ebene Fläche, z. B. ein Brett i nebst einem über die beiden
benachbarten Rollen laufendem endlosen Bande k angeordnet. Das letztere muß zur
Vermeidung des Klebens ebenfalls Filz sein. Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Wenn
der Abschneider behufs Abschneidens bewegt
ίο wird, so gleitet die an ihm angebrachte
Rolle g in der Kurve/1 und bewirkt ein Heruntergehen der Kurvenplatte /. Damit
bewegt sich auch der Arm mit dem Durchdrücker abwärts, führt den Druck aus und bewegt sich, nachdem er das Knie der Kurve
überschritten hat, wieder nach aufwärts. Dies setzt sich im Hin- und Hergange gleichmäßig
fort, derart, daß das Abschneiden und Drücken stets in der vorberechneten Über-
ao einstimmung zusammenfällt.
Es kann natürlich auch die Rolle am Arm und die Kurve am Abschneider sitzen.
Es ist zwar bekannt, Stempeleindrücke u. dgl. durch Vorrichtungen, welche von der
Bewegung des Abschneiders abhängig sind, selbsttätig auf Ziegeln usw. anzubringen. Neu
ist es aber, die Bewegung des Ziegelabschneiders in der angegebenen Weise zum Durchdrücken der Falze zu benutzen, und
nur hierin wird die Erfindung gesehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Herstellung der sogenannten Durchdrücke an Strangfalzziegeln, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchdrücken selbsttätig mittels eines in Abhängigkeit von der Bewegung des Abschneiders arbeitenden Durchdrückers erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT27378D AT27378B (de) | 1905-05-02 | 1906-04-05 | Vorrichtung zur Herstellung der sogenannten Durchdrücke an Strangfalzziegeln. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE168437C true DE168437C (de) |
Family
ID=433658
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1905168437D Expired - Lifetime DE168437C (de) | 1905-05-02 | 1905-05-02 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE168437C (de) |
-
1905
- 1905-05-02 DE DE1905168437D patent/DE168437C/de not_active Expired - Lifetime
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