DE84032C - - Google Patents

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DE84032C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P3/00Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
    • G01P3/02Devices characterised by the use of mechanical means
    • G01P3/16Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses
    • G01P3/18Devices characterised by the use of mechanical means by using centrifugal forces of solid masses transferred to the indicator by mechanical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.'
KLASSE 42: Instrumente.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen insbesondere für Fahrräder bestimmten Geschwindigkeitsmesser, welcher auf der Veränderung der Lage der Achse eines in Drehung versetzten, gleichzeitig von einer Feder beeinflufsten Schwungringes beruht. Zu diesem Zwecke ist der Schwungring derart mit der ihn bei ihrer Drehung mitnehmenden Welle gekuppelt, dafs sich die Mittelebene des Ringes unter beliebigem Winkel zur Längsachse der Welle einstellen kann. Im Ruhezustande wird der Schwungring durch eine zwischen denselben und die. Welle eingeschaltete Feder in niedergelegtem Zustande erhalten, so dafs der Winkel zwischen der Mittelebene des Ringes und der Wellenachse dann ein sehr spitzer ist. Wird die Welle in Drehung versetzt, so richtet sich der Schwungring mit der zunehmenden Geschwindigkeit zufolge seiner in entsprechendem Mafse wachsenden Centrifugalkraft mehr und mehr auf und bewirkt hierdurch mittelst geeigneten Gestänges die Einstellung eines Zeigers an einer entsprechenden Scala.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform dieses Geschwindigkeitsmessers mit zwei Abarten der Zeigerbewegung. In einem am Fahrrad geeignet befestigten Gehäuse ist eine Welle α gelagert, welche von irgend4 einer Achse des Fahrrades aus in Drehung versetzt wird.
Mit der Welle A ist ein Schwungring V gekuppelt, und zwar in der Weise, dafs ein diametral im Ringe befestigter Stab 111 lose durch eine in der Welle A vorgesehene Bohrung 0 hindurchgeführt ist und auf diesem Stab 111 zu beiden Seiten der Welle A rohrförmige Stege c stecken (Fig. 1), welche den Schwungring in solcher Lage erhalten, dafs sein Schwerpunkt beständig in der Längsachse der Welle verbleibt. An dem Ringe V ist eine Feder R befestigt, deren freies Ende auf der Welle A schleift. Der Stab tt1 bildet die Schwingungsachse des Schwungringes und die Feder R legt den Ring im Ruhezustande der Welle A so um, dafs er die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung einnimmt.
Sobald die Welle A in Drehung kommt und hierbei den Schwungring V mitnimmt, erlangt letzterer eine der Umdrehung der Welle A genau entsprechende Centrifugalkraft, welche den Ring bei zunehmender Geschwindigkeit des Fahrrades immer mehr und mehr aufrichtet, indem diese Centrifugalkraft die Kraft der Feder R überwindet und letztere mehr und mehr spannt. Der Ring V schwingt bei diesem Aufrichten um die Achse ff1. Fig. 3 veranschaulicht den Schwungring V bei maximaler Geschwindigkeit der Welle A in vollständig aufgerichteter Stellung. Seine Mittelebene steht alsdann lothrecht zur Wellenachse.
Mit dem Schwungring ist durch Hebelgestänge ein hülsenförmiger, auf der Welle A verschiebbarer und sich mit dieser drehender Schieber T verbunden, auf welchem zwischen Bunden lose ein Ring T1 sitzt, der den Zeiger F trägt.
Befindet sich die Welle A in Ruhe, so steht der Schieber T mit dem Zeiger F am Nullpunkt einer an dem Gehäuse angebrachten Scala. Je mehr sich der Ring aufrichtet, desto
mehr wird der Schieber T mit dem Zeiger F nach dem anderen Ende der Scala hin verschoben (Fig. 3). Die Zeigerspitze erhält zweckmä'fsig die aus Fig. 2 ersichtliche Form, um eine flachliegende Scala anbringen zu können.
Bei der durch Fig. 5 veranschaulichten Ausführungsform ist der Zeiger um einen Zapfen drehbar am Ring T1 des Schiebers T angeordnet und mit seinem über den Zapfen hinausgehenden Schenkel mit einem am Gehäuse angebrachten Gelenk / verbunden. Die Scala erhält in diesem Falle eine Bogenform, wie Fig. 5 und 6 erkennen lassen. Zur Befestigung des Geschwindigkeitsmessers am Fahrrad wird zweckmäfsig eine nach Fig. 7 aus Federstahl gefertigte Schraubzwinge benutzt.
Der beschriebene Geschwindigkeitsmesser läfst sich bei geeigneter constructiver Durchführung selbstredend auch für alle anderen Arten von Fahrzeugen mit rotirertder Antriebsachse verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch.·
    Ein auf der Centrifugalwirkung eines Schwungringes (V) beruhender Geschwindigkeitsmesser für Fahrräder, bei welchem der Schwungring mittelst diametralen Steges (ti1) unmittelbar in der vom Fahrrade aus in Drehung gesetzten Welle (A) gelagert und durch Anschläge (C) gegen seitliche Verschiebung gesichert ist, und die Einstellung des Zeigers (F) durch einen lose auf der Welle (A) gelagerten, durch Gestänge mit dem Schwungringe verbundenen hülsenartigen Schieber (T) herbeigeführt wird, mit welchem der Zeiger durch einen mit dem Schieber selbst drehbar gekuppelten Ring (T1) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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