DE14445C - Neuerungen an dem unter P. R. Nr. 1280 patentirten Apparate zur Regulirung des Dampfzuflusses bei Dampfmaschinen - Google Patents

Neuerungen an dem unter P. R. Nr. 1280 patentirten Apparate zur Regulirung des Dampfzuflusses bei Dampfmaschinen

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DE14445C
DE14445C DENDAT14445D DE14445DA DE14445C DE 14445 C DE14445 C DE 14445C DE NDAT14445 D DENDAT14445 D DE NDAT14445D DE 14445D A DE14445D A DE 14445DA DE 14445 C DE14445 C DE 14445C
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j. E. c. koch in London und F. W. durham in New-Barnet (England)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L15/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00
    • F01L15/02Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves
    • F01L15/04Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve
    • F01L15/06Valve-gear or valve arrangements, e.g. with reciprocatory slide valves, other than provided for in groups F01L17/00 - F01L29/00 with valves other than cylindrical, sleeve, or part-annularly-shaped, e.g. flat D-valves main valve being combined with auxiliary valve of Meyer or Rider type, i.e. in which the expansion is varied at the expansion valve itself
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
bei Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23.'December 1880 ab. Längste Dauer: 21. November 1892.
Die vorliegenden Neuerungen bezwecken im wesentlichen die Vereinfachung des durch das Haupt-Patent geschützten Apparates.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Grundrifs und Fig. 3 einen Längenschnitt des verbesserten Apparates.
Die Welle A, deren Riemscheibe B von der Maschine getrieben wird, trägt einen hohlen, cylindrischen Kopf C. In diesen reicht das eine Ende der Spindel D hinein, deren anderes Ende das cylindrische Gehäuse E trägt, welches mit Flüssigkeit angefüllt ist und das Schaufelrad F enthält. Letzteres wird von der Spindel G im Ruhezustand gehalten, indem G an einem Gehäuse Q mittelst einer Spiralfeder P befestigt ist. Der Kopf C ist ebenfalls mit der Spindel D durch eine Spiralfeder H verbunden, und zwar derart, dafs, wenn C auf D in der Richtung des Pfeiles, Fig. 1, gedreht wird, die Feder mehr Spannung erhält. Die Spindel D besitzt ein Schraubengewinde, welches in ,der Hülse / seine Mutter findet. Diese Mutter ist mit C durch geschlitzte Arme I1 verbunden, durch welche die in C befestigten Schrauben C1 hindurch greifen, so dafs, während die Mutter / durch C herumgedreht wird, sie sich auf der Spindel D hin- und herbewegen kann. Ferner besitzt die Mutter / eine Nuth P, in welche ein Stift hineinragt, der an dem einen Arm eines Hebels K sitzt. Dieser ist um K1 drehbar und greift mit dem anderen Arm in eine Nuth an der Schieberstange L des Dampfcylinders Z1.
Aus dieser Einrichtung ersieht man, dafs, wenn von der Maschine der Welle A eine Be-' wegung in der Richtung des Pfeiles mitgetheilt wird, sich diese Bewegung durch Feder H auf die Spindel D und das Gehäuse E fortpflanzt. Dieser Bewegung wird aber ein gewisser Widerstand durch die Wirkung des Schaufelrades F in Verbindung mit der in E enthaltenen Flüssigkeit entgegengesetzt. Bei Zunahme der Geschwindigkeit von A bewirkt obiger Widerstand, dafs sich A um einen gewissen Winkel gegen D verdreht, infolge dessen die Mutter /sich auf D in der Richtung des Pfeiles um etwas vorwärts schraubt und die Schieberstange L abwärts bewegt wird, um Dampf in den Cylinder L1 einzulassen, so dafs die Kolbenstange M die Drosselklappe des Dampfrohres der Maschine um etwas schliefst. Bei hierauf folgender Verminderung der Geschwindigkeit der Maschine und folglich der Welle A wird letztere genöthigt, durch die Wirkung der Feder H sich wieder gegen D zurück zu drehen, und, indem sich / zugleich auf D zurückschraubt, wird L wieder gehoben und somit der Dampfzufiufs zum Cylinder abgeschnitten.
Die Empfindlichkeit des Apparates für irgend welche Geschwindigkeitszunahme kann genau regulirt werden, erstens dadurch, dafs man die Spannung der Feder H regulirt. Dieses wird dadurch bewirkt, dafs man die Schrauben C1 losschraubt und. C auf D dreht, bis die gewünschte Spannung der Feder hervorgebracht worden ist; alsdann schraubt man wieder C1, durch die Schlitze von Z1 durchgesteckt, in diejenigen Schraubenlöcher von C, die sich denselben am nächsten befinden. Zweitens kann die Spannung einer bei N befindlichen Feder regulirt werden. Durch diese Feder wird die Schieberstange Z emporgehoben, so dafs sie den Dampfzutritt nach dem Cylinder abzuschneiden strebt. Die Regulirung erfolgt durch eine Schraube N1. Es mufs der Hebel K die Spannung dieser Feder überwinden, ehe derselbe durch eine Vorwärtsbewegung der Mutter / den Schieber herunterdrücken kann. An dem Federgehäuse N ist eine Scala angebracht, auf welcher bestimmte Tourenzahlen angemerkt sind, und auf der Schraube N1 befindet sich ein Zeiger, so dafs man die Feder genau auf eine bestimmte erlaubte Tourenzahl der Maschine spannen kann.
Der Apparat giebt auch auf folgende Weise die Tourenzahl, die die Maschine wirklich macht, an: An der äufseren Seite des Gehäuses Q ist ein Zifferblatt, Fig. 4, angebracht, und die Spindel G des Schaufelrades F trägt an ihrem Ende einen Zeiger R. Da der durch F gebotene Widerstand gegen Drehung für jede Drehungsgeschwindigkeit von E eine, gewisse Spannung der Feder P hervorbringen mufs, und somit sich die Spindel G und Zeiger R um einen gewissen, dieser Spannung entsprechenden Winkel gegen das Gehäuse Q drehen müssen, so kann auf dem Zifferblatt die dieser Spannung und Stellung entsprechende Tourenzahl abgelesen werden.
Der Dampfcylinder Z1 ist mit einem Zapfen Z2 drehbar auf dem Gestell montirt und die Axe des Zapfens fällt mit der Axe der Schieberstange Z zusammen, so dafs der Cylinder, wie in Fig. 2 angedeutet, nach jeder Richtung hin gedreht werden kann, um mit der Drosselklappe der Maschine verbunden zu werden.

Claims (5)

PATENT-AnSprüche: An dem durch Patent No. 1280 geschützten Dampfregulirungsapparat der Mechanismus zur Bewegung des Hülfsschiebers nach Mafsgaße der Tourenzahl der Maschine, und an demselben :
1. Die Combination der Welle A, welche durch eine Feder mit der Schraubenspindel D und dem Gehäuse E verbunden ist, mit der Mutter I, welche durch Arme Z1 in gleitender Verbindung mit A steht und durch den Hebel K mit der Schieberstange L des Dampfcylinders Z1 verbunden ist, so dafs durch eine Relativbewegung zwischen A und D die Mutter / axial verschoben wird und die Steuerung des Dampfcylinders Z1 behufs Bewegung der Drosselklappe bewirkt.
2. Die Combination der Welle A, Büchse C, Feder H, Schraubenspindel JD, die mit dem Widerstandsapparate E F verbunden ist, Schraubenmutter I, des Hebels K und der Schieberstange Z mit stellbarer Federanordnung NN1, wie beschrieben.
3. Die Combination der Welle A, Büchse C, Feder H, Schraubenspindel D, Mutter Z des Hebels K, Gehäuses E, Schaufelrades F und der Spindel G, die durch Feder P mit dem Gehäuse Q verbunden und mit dem über einem Zifferblatt drehbaren Zeiger R versehen ist, wie beschrieben.
4. Die Verbindung der Welle A, Hülse C, Feder JS, Schraubenspindel D vmd Mutter Z, welche durch geschlitzte Arme Z1 und Schrauben C1 mit C derart verbunden ist, dafs A in verschiedene Stellungen gegen D, verschiedenen Spannungen der Feder H entsprechend, gebracht werden kann, wie beschrieben.
5. In Verbindung mit der Mutter I, dem Hebel K und der Schieberstange Z das Montiren des Cylinders Z1 auf einem drehbaren Zapfen Z2, dessen Axe mit der der Schieberstange Z zusammenfällt, zum Zweck wie oben beschrieben.
Es wird kein Anspruch gemacht auf die Verbindung der treibenden Welle des Regulators durch eine Spiralfeder mit einer Spindel, welche das in einem feststehenden Gehäuse rotirende Schaufelrad trägt, während auf einem Gewinde der treibenden Welle eine Mutter hin- und hergleitet, welche die Bewegung der Schieberstange des regulirenden Dampfcylinders bewirkt, da eine solche Einrichtung bereits in der britischen Patentschrift No. 911/1880 veröffentlicht worden ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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