DE84019C - - Google Patents

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DE84019C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B60/00Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
    • F23B60/02Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving with combustion air supplied through a grate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B80/00Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24·: Federungsanlagen.
RUDOLF MÜLLER in CHRISTIANIA. Feuerungsanlage.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1895 ab.
. Die im Nachstehenden beschriebene Feuerungsanlage eignet sich sowohl als Unterfeuerung für Wasserröhrenkessel wie als Vorfeuerung für andere Kesselsysteme. Das Eigenthümliche der Feuerung besteht in der Anordnung von Wasserbehältern quer über dem Feuerungsraum in solcher Weise, dafs dadurch zwei Kohlenmagazine gebildet werden, in welchen die Verbrennung unten am Roste stattfinden kann. Hierdurch wird eine rationelle Verbrennung der Kohlen bezweckt, indem die kalten Kohlen, wenn sie eingeworfen werden, nicht mit der Glutschicht in Berührung kommen, sondern allmälig unter gleichzeitiger Vergasung sich erwärmen und herabsinken. Um eine genügend grofse Rostfläche zu erreichen, wird oberhalb dieser Magazinfeuerung ein zweiter Verbrennungsraum angeordnet, der, mit Wasserröhrenrost versehen, in ähnlicher Weise wie die untere Feuerung wirkt und dessen Flammenkanal sich mit dem Flammenkanal des unteren Feuerungsraumes vereinigt, so dafs eine Flammenzusammenführung stattfindet, was für die Ausnutzung des Brennmaterials von hoher Bedeutung ist. .
In der Zeichnung ist als Beispiel eine derartige für einen Wasserröhrenkessel geeignete Feuerung dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Feuerung,
Fig. 2 theils Vorderansicht, theils senkrechter Querschnitt.
Fig. 3 zeigt die Wasserbehälter (mit weggelassenem Mauerwerk u. s. w.) von hinten, und Fig. 4, 5 und 6 zeigen Einzelheiten.
A ist ein über die ganze Breite des Feuerraumes reichender geschweifster Wasserbehälter (Fig. ι und 3), in welch letzterer Figur dieser Wasserbehälter zur Hälfte weggeschnitten ist, um die vor demselben liegenden Theile zu zeigen. B ist ein ähnlicher Wasserbehälter, der die Hinterwand des unteren Feuerraumes bildet und bis an den Planrost L reicht, für den Durchgang der Flamme aber mit drei Ausschnitten K versehen ist. Diese beiden Wasserbehälter sind mit zwei anderen, an der Vorderwand der Kesselanlage angeordneten Wasserkästen C und D durch zahlreiche Siederohre F und G verbunden, von welchen die ersteren den Wasserröhrenrost der oberen Feuerung, die letzteren eine mittlere, das Kohlenmagazin des unteren Feuerraumes überwölbende Wasserwand bilden. Die Wasserbehälter C und D (Fig. 2) sind durch kurze Rohre / mit einander und mit vier stehenden Wasserkästen E E E1 E' verbunden. Von diesen Kästen gehen vier Reihen Siederohre HHH'H' aus, die in die Wasserhinterwand B münden und den unteren Feuerraum in drei Abtheilungen theilen.
Die Wasserbehälter A und B sind durch seitliche Rohre J mit einander verbunden (Fig. ι und 3); am unteren Ende zweigt von diesem Rohr ein Rohr J' ab, welches nach der hinteren Wasserkammer des Kessels führt. Von der Oberkante des Wasserbehälters A führt das Rohr J" nach dem Vordertheil des Dampfsammlers. B' ist eine aus einem Siederohr gebildete Feuerbrücke; das Rohr ist an beiden Seiten des Feuerraumes in Ausrundungen B" der Rückwand des Kastens B eingewalzt.
Der untere oder Hauptfeuerraum ist mit einem gewöhnlichen Planrost L versehen. Dieser bildet zusammen mit der Wasserrückwand B und dem vorderen verticalen Klapprost M nebst den Rohrwänden H ein oben durch die Wasserwand abgeschlossenes Magazin.
Die Verbrennung erfolgt hier am Roste besonders in den Ausschnitten K; die Verbrennungsluft wird theils durch die magazinirten Kohlen, theils durch die Roste M und L und theils durch den hinter der Feuerbrücke angeordneten Klapprost N zugeführt. Durch Verstellen der Thür S mittelst der Stange T kann die Luftzufuhr hinter der Feuerbrücke geregelt werden. Der Klapprost kann mittelst des an der Welle O sitzenden Armes P und der Stange R bewegt werden.
Der obere Feuerraum hat einen Wasserröhrenrost F; da dieser kurz ist, wird der Nachtheil, dafs die Röhren verbogen und undicht werden, nicht auftreten. Die Röhren des Rostes müssen, um eine gute Wirkung des Rostes zu sichern, ziemlich weite Flammenspalten offen lassen; dies hat zur Folge, dafs viele brennende, nicht völlig ausgenutzte Kohlenstücke durchfallen, was aber hier ohne Belang ist, weil die durchfallenden Theile auf die mittlere Wasserwand G bezw. auf den Klapprost N fallen und hier weiter verbrennen. Die Verbrennungsluft für die obere Feuerung wird theils durch die Heizthür (also oberhalb der Brennschicht), theils durch die zwischen den Wasserkästen C und D gebildeten schlitzartigen Oeffnungen (unterhalb des Rostes) den Feuergasen zugeführt.
Die strahlende Hitze des auf dem oberen Roste F liegenden Brennmaterials in Richtung nach oben wird von der unteren Reihe der Kesselsiederöhren aufgenommen. Eine Blechplatte F1 bildet den oberen Abschlufs dieses Feuerraumes.
Die senkrechten Wasserröhrenwände H sind, wie Fig. 4 zeigt, in der Weise construirt, dafs gufseiserne Stäbe U dreieckigen Querschnitts zwischen die Röhren eingelegt sind. Fig. 5 und 6 zeigen die Construction der waagerechten Wasserwand G, zwischen deren Röhren Stäbe V von halbelliptischem Querschnitt mittelst Schrauben W befestigt sind.
Die Vortheile dieser Feuerung bestehen hauptsächlich in der Ermöglichung einer genau geregelten und nie durch kalte Luftströme gestörten Verbrennung, sowie darin, dafs die kalten Kohlen nicht auf den heifsesten Theil der brennenden Kohlen geworfen werden, sondern eine allmälige Erhitzung erleiden und dabei entgast werden.
Die Wärmeverluste durch Ausstrahlung werden durch die fast den ganzen Feuerraum umgebenden Wasserwände verhindert.
Soll die Feuerung für eine Kesselanlage benutzt werden, bei welcher sie als Unterfeuerung nicht verwendbar ist, so kann sie als Vorfeuerung ausgeführt werden, indem dieselbe zu diesem Zweck mit einer Ummantelung von Mauerwerk \"ersehen wird.
Die Reinigung der Wasserbehälter und der Wasserröhren geschieht durch geeignet angeordnete Oeffnungen.
Gegenüber den sogenannten Vorfeuerungen und anderen neuen Feuerungssystemen besitzt diese Feuerung einen Vortheil, der besonders bei Kesselanlagen für verschiedene specielle Industriezweige von grofser Bedeutung ist. Die üblichen Vorfeuerungen müssen nämlich ziemlich constant oder gleichmäfsig brennen, weil es wegen der Höhe der Kohlenschicht nicht möglich ist, das Feuer zu schüren und dadurch, zu beleben. Bei der vorliegenden Construction dagegen läfst sich das Feuer sehr leicht durch Einführung der Geräthe durch den Rost M wie üblich forciren.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Feuerungsanlage, bei welcher zwei über einander liegende Roste L und F derart angeordnet sind, dafs die von denselben ausgehenden Flammen in einen gemeinsamen Flammenkanal zusammengeführt werden, wobei der untere Feuerraum durch eine quer über ihn reichende Wasserwand (B) und eine überdeckende Wasserröhrenwand (G) von dem oberen Feuerraum abgeschlossen ist, während die Verbrennung in demselben wesentlich am Roste (L) stattfindet, und zwar derart, dafs die Luftzufuhr theils durch die Kohlen von oben, theils durch den Rost erfolgt, und die Flamme sich hinter der mit entsprechenden Ausschnitten (K) versehenen hinteren Wasserwand (B) entwickelt.
2. Eine Feuerungsanlage nach Anspruch 1,. bei welcher der obere Rost als Wasserröhrenrost ausgeführt ist, indem die Röhren (F) desselben den Wasserraum einer vorderen Wasserwand (C D E), mit welcher auch die mittlere Wasserwand (G) in Verbindung steht, mit dem Wasserraum einer oberen Querwasserwand (A) verbinden, wobei die Flamme des oberen Rostes (F) sich -unterhalb des Rostes entwickelt und zwischen den beiden Querwasserwänden (A B) mit der Flamme des unteren Feuerraumes zusammentrifft.
3. Bei der unter 1. beanspruchten Feuerungsanlage die Anordnung eines Klapprostes (N) hinter der Feuerbrücke (B'), durch welchen der Flamme Luft zugeführt werden kann und auf welchem eventuell von dem Wasserröhrenrost herunterfallende Kohlenstücke vollständig verbrennen können.
Hierzu
Blatt Zeichnungen.
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