DE839904C - Innenbackenbremse, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge, mit selbstverstaerkender Wirkung in beiden Fahrtrichtungen - Google Patents
Innenbackenbremse, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge, mit selbstverstaerkender Wirkung in beiden FahrtrichtungenInfo
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- DE839904C DE839904C DET133A DET0000133A DE839904C DE 839904 C DE839904 C DE 839904C DE T133 A DET133 A DE T133A DE T0000133 A DET0000133 A DE T0000133A DE 839904 C DE839904 C DE 839904C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D51/00—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
- F16D51/46—Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action
- F16D51/48—Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action with two linked or directly-interacting brake shoes
- F16D51/50—Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action with two linked or directly-interacting brake shoes mechanically actuated
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Description
- Innenbackenbremse, insbesondere für Straßenfahrzeuge, mit selbstverstärkender Wirkung in beiden Fahrtrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf Innenbackenbremsen, insbesondere für Straßenfahrzeuge, mit selbstverstärkender Wirkung in beiden Fahrtrichtungen, wobei die selbstverstärkende Wirkung in bekannter Weise dadurch erreicht wird, daß die in der Drehrichtung vorlaufende Bremsbacke sich auf die nachlaufende Bremsbacke abstützt. Erfindungsgemäß erfolgt diese Abstützung durch zwei Verbindungsglieder, deren eines Ende mit denn Bremsbacken beweglich verbunden ist, während sie an ihrem anderen Ende durch ein Gelenk miteinander beweglich verbunden sind. Dieses Gelenk ist durch ein weiteres Anlenkglied um einen Drehpunkt schwenkbar, der auf dem stillstehenden Bremsträger angeordnet ist. Dadurch wird ein Ausweichen der zwei Verbindungsglieder der Bremsbacken verhindert, da sich das mittlere Gelenk nur auf einem Kreisbogen bewegen kann und somit die Übertragung der Bremskraft von einer Bremsbacke auf die andere in beiden Richtungen ermöglicht. Durch entsprechende Abstimmung der Winkel zwischen Bremsbacke und Verbindungsglied und durch geeignete Wahl der Lage der Anlenkpunkte kann die Größe der Selbstverstärkung und damit die Bremswirkung bei gegebener Betätigungskraft beliebig festgelegt werden. Zweckmäßig wird der Winkel, den die Mittellinien der beiden Verbindungsglieder einschließen, kleiner als 18o° ausgeführt, da diese Anordnung bei den praktisch ausführbaren Verhältnissen eine zu hohe Selbstverstärkung und damit die Neigung zum Blockieren der Bremse verhindert und außerdem eine vorteilhafte Ausbildung der Bremsbackennachstellting zum Ausgleich der Belagabnutzung gestattet. Zu diesem Zwecke wird erfindungsgemäß der auf denn stillstehenden Bremsträger befindliche Anlenkpunkt verstellbar gemacht. Diese Verstellbarkeit ermöglicht das Anheben des Gelenks zwischen den beiden Verbindungsgliedern und damit das Auseinanderspreizen der Bremsbacken. Eine vorteilhafte Ausbildung der Verstellvorrichtung besteht darin, daß der Anlenkpunkt auf einem von außen verstellbaren Exzenter liegt. Um zu verhindern, (laß die Bremsbacken im Ruhezustand durch ihr 1?igengewicht nach unten fallen und dadurch an der 13rentstrominel streifen, werden die Bremshacken durch eine Querfeder verbunden, die ungefähr in der Völle der Anlenkpunkte der Verbindungsglieder angreift. Durch die schräge Lage der Verbindungsglieder entsteht eine nach oben gerichtete Kraftkornponente, die die Bremsbacken gegen Führungen am oberen Teil des Bremsträgers drücken. Um die Bremsbacken zentrisch zur Bremstrommel zu halten, wird vorteilhaft das Gelenk zwischen den Verbindungsgliedern durch eine vorgespannte Feder in der senkrechten Mittellinie der Bremstrommel gehalten. Mine geeignete Ausbildung dieser Feder ist in der Zeichnung und deren Erläuterung gezeigt.
- Vorteile der Bremsanordnung nach der Erfindung sind somit: Ein einfacher, übersichtlicher Aufbau der Bremse, ein Minimum an Reibungskräften in den Gelenken, eine hohe Bremswirkung und eine einfache und wirksame Nachstellung.
- Abb. i und 2 zeigen schematisch eine Anordnung nach der Erfindung, All>. 3 und 4 eine @lusführungsform im Aufriß und Seitenriß. Bei beiden Darstellungen sind die gleichwirkenden Teile gleich beziffert. Auf dem Bremsträgerblech i, das mit der Fahrzeugachse fest verbunden ist, ist der hvdraulische 13renlszvlinder 2 in üblicher Weise befestigt. Frei bewegliche Druckstößel 3 übertragen die Bremskraft von dem Bremszylinder 2 auf die Bremsbacken 4. Die Bremsbacken sind durch die Verbindungsglieder 5 und 6 miteinander gekuppelt. Das eine Ende der Verbindungsglieder ist durch die liolzerl 7 mit den Bremsbacken 4 frei beweglich verbunden, während die anderen Enden der beiden Verbindungsglieder durch das Gelenk 8 miteinander verbunden sind, das seinerseits durch (las Anlenkglied9 tiin einen Drehpunkt io schwenkbar ist, der tnit dem Bremsträgerblech i fest verbunden ist. In der gezeigten :Zusführung befindet sich der Drehpunkt io auf einem Exzenter i i, der von außen nach Lösen (her Mutter 12 durch den Schlüssel 13 verstellt werden kann. Durch das Verdrehen dieses Exzenters i i kann der Gelenkpunkt 8 angehoben werden, wodurch die Verbindungsglieder a5 und 6 auseinandergespreizt und damit die Bremsbacken 4 nachgestellt werden können, wenn der Belag 14 abgenutzt ist. Die Federn 15 und 16 dienen zur Rückführung der Bremsbacken in die Ruhestellung, wobei die Feder 16 an den Anlenkpunkterl7 angreift und durch ihre Federkraft die Breinsbackerl 4 hochhebt und gegen die am Bremsträger befindlichen Führungen 17 anpreßt. An diesen Führungen 17 befinden sich Anschlagflächen 18, gegen die sich die Bremsbacken einerseits in der Ruhestellung anlehnen und gegen die andererseits bei Betätigung der Bremse in der einen oder anderen Fahrtrichtung die nachlaufende Bremsbacke sich abstützt. Bei dem in Abb. 3 durch den Pfeil angedeuteten Drehsinn der Bremstrommel i9 ist die linke Backe die vorlaufende Backe, die durch den Druckstößel 3 gegen die Bremstrommel gepreßt wird. Die von dieser vorlaufenden Bremsbacke aufgenommene Bremskraft wird durch die Verbindungsglieder 5 und 6 und das Zwischengelenk 8, das durch die Anlenklasche 9 am Ausweichen gehindert wird, auf die rechte nachlaufende Bremslacke übertragen, wobei sich diese gegen den festen Anschlag 18 auf dem Bremsträgerblech abstützt. Durch entsprechende Abstimmung der Winkel zwischen den Verbindungslaschen 5 und 6 und der Flöhe der Anlenkpunkte 7 und des Gelenkes 8 kann die Wirkung der Bremse mehr oder weniger verstärkt werden. Um in der Ruhestellung der Bremse die Mittellage der Bremsbacken sicherzustellen und damit ein Streifen des Bremsbelages an der Trommel zu vermeiden, wird ausführungsgemäß eine haarnadelartige Feder 20 vorgesehen, die in mehreren Windungen um den Exzenterbolzen ii gelegt ist und deren beide Enden 21 und 22 sich einerseits gegen den Anschlag 23 abstützen und die andererseits das verlängerte Ende des Bolzens 8 einschließen und in der Mittelstellung halten: Bei dem in Abb. 3 angegebenen Drehsinn der Bremstrommel bewegt sich bei Betätigung der Bremshacken der Bolzen 8 gegen den Uhrzeigersinn nach rechts, wobei das Ende 22 der vorgespannten Feder 2o durch das Ende des Bolzens 8 mitgenommen wird, während sich das andere Federende 21 weiterhin gegen den Anschlag 23 abstützt. Bei Rückgang der Bremsbacken in die Ruhestellung wird der Bolzen 8 durch die Kraft der Feder 20 wieder in die Mittelstellung zurückgeführt, bis das Federende 22 wieder am Anschlag 23 zum Anliegen kommt.
- Die gleiche Anordnung läßt sich sinngemäß auch für mechanisch betätigte Bremsen verwenden, bei denen die Betätigung in an sich bekannter Weise durch Auseinanderspreizen der Bremsbacken durch schwimmende Bremsschlüssel erfolgt. Aus der Zeichnung geht hervor, daß die Bremse in beiden Drehrichtungen in gleicher Weise wirkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Innenbackenbremse, insbesondere für' Straßenfahrzeuge, mit selbstverstärkender Wirkung in beiden Fahrtrichtungen und mit zwei schwimmend angeordneten Bremsbacken, von denen die jeweils im Drehsinn vorlaufende Bremsbacke sich auf die nachlaufende Bremsbacke abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützunk der Bremsbacken (4) durch zwei hintereinander geschaltete Verbindungsglieder (5, 6) erfolgt, deren eines Ende mit den Bremsbacken (4) beweglich (7) verbunden ist, während sie an ihrem anderen Ende durch ein Gelenk (8) miteinander verbunden sind, das seinerseits durch ein Anlenkglied (c9) um einen Drehpunkt (io) schwenkbar ist, der auf dem stillstehenden 1>reinstriiger (i) angeordnet ist. . Innenliackenlireinse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß die durch die Anlenklitiiil:te (7. #S) führenden Mittellinien der mit den 13renisbacken verbundenen Verbindungsglieder (5, 6) einen Winkel einschließen, der kleiner als I 8o' ist. 3. lnnenbackenbreinse nach Anspruch i und 2, dadurch gekeiiiizeicliiiet, claß der am stillstehenden Bremsträger (i) befindliche Drehpunkt (io) in der I-1iilie derart verstellbar ist, claß der Winkel zwischen den Verbindungsgliedern (5, 6) verg "1.#ert und dannt die Bremsbackenabnutzung ro atisgegliclien werden kann. .4. Innenbackenbremse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am Bremsträger (i) befindliche Drehpunkt (io) auf einem Exzenter (i i) liegt und von außenverstellbar ist. 5. Innenbackenbremse nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Querfeder (i6) die leiden Bremsbacken (4) ungefähr in der Höhe der Anlenkpunkte (7) der Verbindungsglieder verbindet, so daß dadurch das Gewicht der Bremsbacken (4) aufgehoben und diese gegen am oberen Teil des Bremsträgers befindliche Führungen (i7, 18) gedrückt werden. 6. Innenbackenbremse nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (8) zwischen den Verbindungsgliedern (5, 6) durch eine vorgespannte Feder (20) in der Mittellage gehalten wird, so daß die Bremsbacken in der Ruhestellung zentrisch zur Bremstrommel liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET133A DE839904C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Innenbackenbremse, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge, mit selbstverstaerkender Wirkung in beiden Fahrtrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET133A DE839904C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Innenbackenbremse, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge, mit selbstverstaerkender Wirkung in beiden Fahrtrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE839904C true DE839904C (de) | 1952-05-26 |
Family
ID=7542878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET133A Expired DE839904C (de) | 1949-11-01 | 1949-11-01 | Innenbackenbremse, insbesondere fuer Strassenfahrzeuge, mit selbstverstaerkender Wirkung in beiden Fahrtrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE839904C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203114A1 (de) * | 1981-04-29 | 1982-12-02 | VEB Fahrzeugwerk Olbernhau, DDR 9330 Olbernhau | Radbremse, insbesondere fuer auflaufgebremste anhaenger |
| DE19539012A1 (de) * | 1995-10-19 | 1997-04-24 | Teves Gmbh Alfred | Selbstverstärkende Reibungsbremse |
-
1949
- 1949-11-01 DE DET133A patent/DE839904C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203114A1 (de) * | 1981-04-29 | 1982-12-02 | VEB Fahrzeugwerk Olbernhau, DDR 9330 Olbernhau | Radbremse, insbesondere fuer auflaufgebremste anhaenger |
| DE19539012A1 (de) * | 1995-10-19 | 1997-04-24 | Teves Gmbh Alfred | Selbstverstärkende Reibungsbremse |
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