DE671595C - Innenbackenbremse mit zwei Bremsbacken - Google Patents
Innenbackenbremse mit zwei BremsbackenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D51/00—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like
- F16D51/16—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis
- F16D51/18—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes
- F16D51/20—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes extending in opposite directions from their pivots
- F16D51/22—Brakes with outwardly-movable braking members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as brake-shoes pivoted on a fixed or nearly-fixed axis with two brake-shoes extending in opposite directions from their pivots mechanically actuated
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- F16D51/46—Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action
- F16D51/48—Self-tightening brakes with pivoted brake shoes, i.e. the braked member increases the braking action with two linked or directly-interacting brake shoes
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Description
Die Erfindung betrifft eine Innenbackenbremse mit zwei Bremsbacken, auf deren eine
Enden mittels einer gemeinsamen Spreizvorrichtung ein gleicher Spreizdruck ausgeübt
wird, und deren andere Enden durch eine Schublasche miteinander verbunden sind, wobei
die für die Vorwärtsfahrt erste Bremsbacke schwebend angeordnet und die zweite Bremsbacke um einen auf dem Bremsbackenträger
befestigten Widerlaigerbolzen drehbar gelagert ist.
Bei den bekannten Bremsvorrichtungen dieser Art sind drei Bremsbacken vorgesehen.
Die Spreizvorrichtung wirkt einerseits auf eine schwebend angeordnete, bei der Vorwärtsfahrt
als erste Bremsbacke wirkende Bremsbacke und andererseits auf das eine Ende einer weiteren zweiten Bremsbacke,
deren anderes Ende drehbar auf der Rückenplatte gelagert ist. Die dritte Bremsbacke ist
mit ihrem einen Ende drehbar in der Nähe des Drehpunktes der zweiten Bremsbacke gelagert,
an deren anderem Ende die Schublasche angreift, mittels derer die zweite Bremsbacke von der ersten schwebend angeordneten
Bremsbacke aus angelegt wird. Die Bremswirkung einer derartigen Vorrichtung ist jedoch bei der Rückwärtsfahrt unbefriedigend,
da sich alle Reibungsglieder auf den Ankerbolzen der zweiten Bremsbacke abstützen.
Bei der Vorwärtsfahrt überlagern sich die Wirkungen der ersten und der zweiten durch eine Schublasche miteinander verbundenen
Bremsbacke, so daß die Bremsbacken ruckartig angezogen werden, wobei die auf jeden Bremsbackenabschnitt wirkende
Kraft in dem Maße zunimmt, wie ein Abstand von der Spreizvorrichtung größer wird
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, den Vorteil der selbstverstärkenden
Wirkung einer Servobacke und den der vollkommenen Steuerbarkeit einer drehbar um einen festen Ankerbolzen auf
dem Bremsgliedträger gelagerten Bremsbacke für das Bremsen bei Vorwärtsfahrt zu vereinigen
und gleichzeitig zu erreichen, daß auch bei der Rückwärtsfahrt eine ausreichende
Bremswirkung erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Widerlagerbolzen der
zweiten Bremsbacke gegenüber der Spreizvorrichtung an dem mit der Schublasche verbundenen
Ende angeordnet ist.
Auf diese Weise wird bei der Vorwärtsfahrt die erste Bremsbacke, die durch die
Spreizvorrichtung in Eingriff mit der sich drehenden Bremstrommel gebracht ist, durch
die Mitnehmerwirkung der Trommel mit herumgerissen und übt einen Druck auf die andere Bremsbacke aus, die drehbar auf 6υ
einem gegenüber der Spreizvorrichtung angeordneten Ankerbolzen gelagert ist, wobei das
Ende dieser als Schlepp- oder Sekundärbacke wirkenden Bremsbacke unter der Wirkung
der für beide Bremsbacken gemeinsamen Spreizvorrichtung steht.
Unter diesen Bedingungen werden dank der Tatsache, daß der als Schwenklager für die zweite Backe dienende Bolzen gegenüber der Spreizvorrichtung angeordnet ist, im wesentlichen gleiche Arbeitsbedingungen für ίο jede der beiden Bremsbacken bei der Vorwärtsfahrt geschaffen, so daß eine kräftige und vollkommen steuerbare und überschaubare Bremswirkung erreicht wird. Für die Rückwärtsfahrt ist ebenfalls dadurch, daß der Bolzen zur Lagerung der Sekundärbacke gegenüber der Spreizvorrichtung angeordnet ist, eine Bremsfläche von genügender Länge geschaffen, so daß eine sichere Bremsung auch bei der Rückwärtsfahrt erhalten wird. Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der beiliegenden Abbildungen beschrieben, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch die Bremse, gerade innerhalb des Bodens der Bremstrommel, mit den Bremsbacken im Aufriß;
Unter diesen Bedingungen werden dank der Tatsache, daß der als Schwenklager für die zweite Backe dienende Bolzen gegenüber der Spreizvorrichtung angeordnet ist, im wesentlichen gleiche Arbeitsbedingungen für ίο jede der beiden Bremsbacken bei der Vorwärtsfahrt geschaffen, so daß eine kräftige und vollkommen steuerbare und überschaubare Bremswirkung erreicht wird. Für die Rückwärtsfahrt ist ebenfalls dadurch, daß der Bolzen zur Lagerung der Sekundärbacke gegenüber der Spreizvorrichtung angeordnet ist, eine Bremsfläche von genügender Länge geschaffen, so daß eine sichere Bremsung auch bei der Rückwärtsfahrt erhalten wird. Weitere Verbesserungen und zweckmäßige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der beiliegenden Abbildungen beschrieben, in der einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Es zeigen Fig. 1 einen lotrechten Schnitt durch die Bremse, gerade innerhalb des Bodens der Bremstrommel, mit den Bremsbacken im Aufriß;
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. ι mit den Verbindungsteilen zwischen
den Bremsbacken;
Fig. 3, 4 und 5 ähnliche Schnitte wie Fig..1, jedoch durch andere Ausführungsformen;
Fig. 6 einen lotrechten Schnitt durch eine hydraulische Bremse, und zwar gerade innerhalb
des Bodens der Bremstrommel, mit den Bremsbacken im Aufriß;
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie 12-12
der Fig. 6 mit der hydraulischen Steuervorrichtung;
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie 13-13
der. Fig.-6;
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie 14-14
der Fig. 6 mit der Verbindungslasche zwisehen der schwebenden Bremsbacke und den
gebogenen Teilen, die dazu bestimmt sind, die auf die drehbar befestigte sogenannte verankerte
oder sekundäre Bremsbacke ausgeübte Kraftwirkung zu erhöhen; Fig. 10 eine andere Ausführungsform, die
im wesentlichen der Fig. 1 ähnlich ist und eine etwas abgeänderte Schublasche besitzt;
Fig. 11 eine der Fig. 10 ähnliche Ausführungsform, bei der die schwebende Bremsbacke
mittels eines geeigneten Hebels derart auf die verankerte Bremsbacke wirkt, daß es
durch zweckmäßige Wahl der Arme dieses Hebels möglich ist, die Höhe der von der schwebenden Bremsbacke auf die verankerte
Bremsbacke übertragenen Kraftwirkung in passender Weise einzustellen.
Bei der Anordnung nach den Fig. .1 und 2
besitzt die Bremse eine drehbare Bremstrommel 10, auf deren offener Seite sich ein Halter,
und zwar insbesondere ein Bremsteller oder eine Bremsplatte 12 befindet, die hier mit
der Bremstrommel derart verbunden ist, daß sie einen nahezu geschlossenen Raum zur
Aufnahme der Bremsbacken bildet.
Die Reibungsteile der Bremstrommel weisen eine sogenannte verankerte oder sekundäre
Bremsbacke 14 auf, die mit dem unteren Ende auf einem von der Bremsplatte getragenen
feststehenden Bolzen 16 drehbar gelagert ist. Die Aufwickelwirkung der Bremstrommel
beim Bremsen wahrend des Vorwärtsganges, d. h. wenn die Bremstrommel
sich nach links dreht, sucht diese Bremsbacke 14 um den Bolzen 16 derart zu drehen, daß
sie sich von der Bremstrommel löst, und der eine Zweck der Erfindung besteht darin, die
Wirksamkeit dieser Bremsbacke bzw. eines ähnlichen Teiles beim Bremsen während der
Vorwärtsfahrt zu erhöhen.
Bei dieser Ausführungsform ist die sogenannte schwebende oder primäre Bremsbacke
18 mit einem Bolzen 20 verbunden, der vom Steg der Sekundärbremsbacke 14 getragen
wird und in sich einem gewissen Abstand vom feststehenden Bolzen, und zwar go
nach dem Innern der Bremstrommel zu befindet. Die genannte Verbindung erfolgt beispielsweise
durch zwei Laschen 22, die die Bremsbackenstege umfassen und durch einen Bolzen 24 mit der Bremsbacke 18 verbunden
sind. Der Bolzen 24 ist hier an beiden Enden derart vernietet, daß er zwei Reibungsscheiben 26 unter Spannung hält, die auf den
einander abgekehrten Seiten des Steges der Bremsbacke 18 liegen. Auf diese Weise
werden die Laschen 22 durch Reibung mit der Bremsbacke 18 in Berührung gehalten,
wobei sie jedoch gegenüber dieser unter der Wirkung des Druckes nachgeben können,
damit die Bremsbacke sich von selbst einstellen kann.
Die Bremsbacken werden durch eine zwischen ihnen eingeschaltete Rückzugsfeder
28 von der Bremstrommel abgehoben und in ihre Ruhestellung zurückgebracht, die durch-110
einstellbare hubscheibenförmige Anschläge 30 bestimmt sind, die mit den Bremsbackenrändern
in Berührung kommen können. Die Bremse wird durch eine Vorrichtung angezogen,
die ständig ausgeglichene Drücke ausübt, und zwar selbst dann, wenn die
Bremsbacke 14 sich lediglich um den feststehenden Bolzen 16 dreht, während die
Bremsbacke 18 eine nach unten begrenzte Verschiebung ausführen kann. Die genannte
Schaltvorrichtung besteht hier aus einer hydraulischen Steuervorrichtung mit einem
Bremszylinder 32, in dem sich gegenläufige Kolben 34 (Fig. 3) befinden, die mit geeigneten
Aussparungen versehen sind, um mit den abgerundeten Enden von Schubstangen 36 drehbar in Berührung kommen zu können,
die an ihren unteren Enden Nuten aufweisen, in welche die Enden der Bremsbackenstege
eindringen; auf diese Weise wird die Bewegung des zugehörigen, insbesondere mit der schwebenden Bremsbacke verbundenen
Kolbens dann auf ein Mindestmaß herabgesetzt, wenn diese Bremsbacke so verschoben
wird, daß sie die Schubvorrichtung betätigt, die auf die drehbar gelagerte sogenannte
sekundäre Bremsbacke einwirkt.
In der Fig. 3 ist die auf dem Bolzen 116 drehbar gelagerte sekundäre Bremsbacke 114
durch die Laschen 122 mit dem unteren Ende der Primärbremsbacke 118 verbunden, die
verhältnismäßig kurz gehalten ist.
In diesem Fall stützen sich die Laschen 122 in der normalen Stellung gegen einen
einstellbaren hubscheibenartigen Anschlag 130. Wie diese Figur zeigt, sind die Schubstangen
36 oder mindestens die Schubstange, die mit der Primärbremsbacke 118 in Berührung
steht, so angeordnet, daß sie sich bis über eine mittlere Stellung hinaus drehen
können, die in einer Ebene liegt, die durch die Achse des Zylinders 32 geht, wenn der
Übergang aus der Bremsstellung in die Ruhestellung stattfindet, wodurch die Bewegung
des Kolbens 34 beim Anziehen der Bremse auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird.
In der Fig. 4 ist die verhältnismäßig lange Primärbremsbacke 218 durch Laschen 222,
die in einem kurzen Abstand vom Mittelpunkt derselben angreifen, an einer Stelle mit der
Sekundärbremsbacke 214 verbunden.
In der Fig. 5 ist die kürzere Primärbremsbacke 318 durch Laschen 322 gerade unter
dem waagerechten Durchmesser mit der Sekundärbremsbacke 314 verbunden, wobei
diese A^erbindung in großer Nähe des feststehenden Bolzens 316 liegt.
Hieraus folgt, - daß die verschiedenen Längen der Primärbremsbacken im Betrieb
der Bremse, und zwar insbesondere hinsichtlich des A^erschleißes der Bremsbeläge verschiedene
Merkmale erzeugen, während die auf die Sekundärbremsbacke übertragene Kraftwirkung dadurch verändert wird, daß
man den Winkel der Verbindungslaschen ebenso wie die Berührungspunkte dieser Laschen mit den zugehörigen Bremsbacken
verändert.
Die Fig. 6, 7, 8 und 9 zeigen die Anwendung von gebogenen Schubteilen bei hydraulischen
Bremsen. Die Bremsbacken 518 und
Cm 514 mit Stegen 540 sind ebenfalls innerhalb
der Bremstrommel 10 angeordnet. In einem
hydraulischen Steuerzylinder 53- smd Kolben
534 angeordnet, die sich in diesem Zylinder derart bewegen, daß sie die Bremsbacken 518
und 514 gegen die Bremstrommel andrücken. In der Fig. 7 ist eine Bremsleitung 572 gezeigt,
durch welche Druckflüssigkeit dem Zylinder 532 zugeführt wird. Durch eine
Öffnung 574, die durch einen Ablaßstift 576 abgeschlossen werden kann, können alle Gasblasen,
die etwa in den Zylinder eingedrungen sind oder sonst in der Vorrichtung liegen,
ausgetrieben werden.
Die gebogenen Teile 538 sind beiderseits vom Steg 540 auf einer an der Bremsplatte 12
befestigten Tragachse 542 drehbar gelagert und zwischen deren Enden bei 558 mit dem
Steg 540 der Bremsbacke 514 verbunden. Die unteren Enden der Teile 538 sind mit den
Laschen 522 verbunden, die die Schubwirkung der Bremsbacke 518 aufnehmen, wenn diese
mit der Bremstrommel in Berührung steht.
Wie die Fig. 9 zeigt, sind die Laschen 522 durch einen Bolzen 524 mit der Bremsbacke
518 verbunden und durch eine Unterlagscheibe 526 und einen Vorsteckstift 527 festgehalten.
Mit ihren anderen Enden sind die Laschen 522 in gleicher Weise mit den gebogenen
Teilen 538 durch den Bolzen 578 verbunden und durch eine Unterlagscheibe 580 und einen Vorsteckstift 582 festgehalten. Die
Laschen 522 werden ferner durch Reibung mittels Blattfedern 584 festgehalten, damit
sie sich nur unter einer Druckwirkung gegenüber der Bremsbacke verschieben können.
Einstellbare,'in der aus der Fig. 8 ersichtlichen
Weise an der Bremsplatte 12 befestigte Exzenter 530 sind hinter den Bremsbacken
518 und 514 angeordnet, um zu verhindern,
daß diese durch die Rückzugsfeder 28 zu weit von der Bremstrommel abgehoben werden.
Fig. 10 zeigt eine Ausführungsform, die im wesentlichen mit der der Fig. 1 ähnlich
ist. Die Schublaschen 622 sind durch den Bolzen 624 mit der schwebenden Bremsbacke
618 verbunden und wirken durch Vermittlung des Bolzens 620 auf die Bremsbacke 614,
die auf dem feststehenden Bolzen 616 drehbar gelagert ist; diese Laschen 622 werden
mittels einer nachgiebigen, bei 678 schematisch angedeuteten Schubvorrichtung durch Reibung
mit dem Steg der Bremsbacke 618 in Berührung gehalten. Elastische Anschlagteile
680 sichern den Bremsbacken 618 und 614
eine geeignete seitliche Stellung. Die hier dargestellte Bremse wird mittels eines hydraulischen
Zylinders 632 mit Kolben 634 betätigt, die durch Vermittlung der Schubstangen 636, die mit den in der Fig. 3 gezeigten
Schubstangen 36 ähnlich sind, auf die Enden der Bremsbacken 61S und 614 einen
gleichmäßigen Druck ausüben. Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist ungefähr
■ dieselbe wie für die in Fig. ι bis 5 beschriebene.
Es ist. zu bemerken, daß die schwebende Bremsbacke 618 mit einer im wesentlichen lotrechten
schiefen Ebene 682 versehen ist, xlie bei Betätigung der Bremse auf dem Exenter
630 gleiten soll, wobei eine unerwünschte Klemmwirkung vermieden wird.
Die Ausführungsform mit hydraulischer Betätigung nach Fig. 11 hat eine große Ähnlichkeit
mit der der Fig. 10, und die Arbeitsweise dieser Bremse ergibt sich deutlich,
wenn ■'bemerkt wird, daß .gleiche Teile mit gleichen gegenüber denen der Fig. 10 um 100
erhöhten Bezugsnummern bezeichnet sind. ■'.
Erfindungsgemäß ist die Schubverbindung,
durch welche die Kraftwirkung der schwebenden Bremsbacke auf die drehbar gelagerte
Bremsbacke übertragen wird, mit einer Vorrichtung vereinigt, durch welche es möglich
ist, die Schubwirkung so zu regeln, daß ein neuer Faktor geschaffen wird, durch welchen
man der Bremse die gewünschten Kennzeichen geben kann.
Diese Vorrichtung, durch welche die Höhe
der Schubwirkung geregelt werden kann, besteht in der Ausführungsform nach Fig. 11
aus einem Hebel· 784, von dem das eine Ende, beispielsweise das obere Ende, durch den
Bolzen 786 auf der Bremsplatte 12 drehbar gelagert ist. Das untere Ende des Hebels 784
ist durch den Bolzen 788 mit einer einstellbaren Lasche 790 verbunden, und bei der Betätigung
der Bremse wird der Hebel 784 durch die Lasche 790 um den Bolzen 786
derart gedreht, daß ein Anschlagstück, wie z.B. die an passender Stelle angeordnete
Achse 792, gegen die drehbar gelagerte Bremsbacke 714 angedrückt wird.
Es liegt auf der Hand, daß es durch eine zweckmäßige Wahl der Hebelarme des Hebels
784 möglich ist, die Höhe der von der schwebenden auf die verankerte Bremsbacke übertragenen Schubwirkung zu verändern,
ebenso wie man auch die Kennzeichen der Bremse in der gewünschten Weise einstellen
kann.
Außer der gewöhnlichen Feder wird die Einrichtung auch durch die Federn 794 und
796 in der Ruhestellung festgehalten. Der Bolzen 724, durch welchen die einstellbare
Lasche 790 mit der schwebenden Bremsbacke verbunden ist, kann mit geeigneten Reibungsvorrichtungen
vereinigt sein, um die Lasche 790 in Reibungsberührung mit der Bremsbacke
718 zu halten. .
Es ist klar, daß der Hebel 784 o. dgl. mit seinem unteren Ende bzw. an einer sonstigen
geeigneten Stelle drehbar gelagert sein könnte und daß die Eigenschaften der Bremse durch die Wahl der Arme dieses
Hebels beeinflußt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Innenbackenbremse mit zwei Bremsbacken, auf deren eine Enden mittels einer gemeinsamen Spreizvorrichtung ein gleicher Spreizdruck ausgeübt wird, und deren andere Enden durch eine Schublasche miteinander verbunden sind, wobei die für die Vorwärtsfahrt erste Bremsbacke schwebend angeordnet und die zweite Bremsbacke um einen auf dem Bremsbackenträger befestigten Widerlagerbolzen drehbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerlagerbolzen der zweiten Bremsbacke gegenüber der Spreizvorrichtung an dem mit der Schublasche verbundenen Ende angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US671595XA | 1935-04-30 | 1935-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE671595C true DE671595C (de) | 1939-02-10 |
Family
ID=22074099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC50883D Expired DE671595C (de) | 1935-04-30 | 1935-09-05 | Innenbackenbremse mit zwei Bremsbacken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE671595C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1171289B (de) * | 1956-10-19 | 1964-05-27 | Perrot Bremse G M B H Deutsche | Zweibackenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE3203114A1 (de) * | 1981-04-29 | 1982-12-02 | VEB Fahrzeugwerk Olbernhau, DDR 9330 Olbernhau | Radbremse, insbesondere fuer auflaufgebremste anhaenger |
-
1935
- 1935-09-05 DE DEC50883D patent/DE671595C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1171289B (de) * | 1956-10-19 | 1964-05-27 | Perrot Bremse G M B H Deutsche | Zweibackenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| DE3203114A1 (de) * | 1981-04-29 | 1982-12-02 | VEB Fahrzeugwerk Olbernhau, DDR 9330 Olbernhau | Radbremse, insbesondere fuer auflaufgebremste anhaenger |
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