DE839732C - Feuersteinführung für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl - Google Patents
Feuersteinführung für Feuerzeuge, Anzünder od. dglInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
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- F23Q2/34—Component parts or accessories
- F23Q2/48—Flint; Guides for, or arrangements of, flints
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Description
Die Erfindung betrifft eine Feuersteinführung für Feuerzeuge, Anzünder und ähnliche Apparate.
Die Erfindung bezweckt die Verwendung von Cereisenstäben verhältnismäßig großer Länge, was gestattet,
den Stein nur sehr viel seltener zu ersetzen. Die Schwierigkeit beruht in diesem Fall in der Notwendigkeit,
einen möglichst konstanten Druck des Steines auf das Rädchen sicherzustellen, unabhängig
von dem Abnutzungsgrad des Steines. Die Vorrichtung verwendet zur Herstellung dieses Druckes ein
System von zwei oder mehreren hintereinandergeschalteten Federn, so daß während der ganzen
Lebensdauer dieses Steines ein nahezu konstanter Druck desselben auf das Rädchen gewährleistet
wird. Ferner besitzt das System den Vorteil, daß der Druck praktisch selbsttätig während der ganzen
Lebensdauer des Steines geregelt wird, wobei gleichzeitig fast die ganze Länge desselben verwendet
werden kann, wodurch die Verluste und die erforderlichen Wiederladungen stark verringert werden.
Es ist klar, daß man auch anstatt eines einzigen Steines größerer Länge mehrere übereinander-1
iegende Steine benutzen kann, die dann nacheinander zur Anwendung kommen.
Die Zeichnung zeigt beispielshalber mehrere Ausführungsformen der den Gegenstand der Erfindung
bildenden Vorrichtung.
Abb. ι ist ein lotrechter Schnitt durch eine Ausführungsform
;
Abb. 2 und 3 sind zwei ähnliche Schnitte, welche zwei Abwandlungen zeigen.
Wie man in Abb. 1 sieht, wird die das' Rädchen 2 des Feuerzeuges tragende Kappe 1 durch einen rohrförmigen
Teil 3 verlängert, welcher eine Führung
zur Unterbringung des Cereisenstabes io bildet. Dieser
letztere besitzt hier eine verhältnismäßig große Länge, z. B. das Doppelte, Dreifache, Vierfache oder
mehr der üblichen Länge, so daß man eine erheblich größere Betriebsdauer erhält und ihn nur sehr viel
seltener ersetzen muß.;
Die öffnung 4 des Halses des Teiles 3 ist nur wenig größer als der Durchmesser des Stabes 10,
und ihre Höhe ist so klein, wie es eine haltbare Konstruktion zuläßt.
In die Führung 3 wird, z. B. von unten, eine Druckfeder 5 eingeführt, in deren Innern ein
Sockel 6 untergebracht ist, der einen umgebogenen Rand 7 besitzt, auf welchen die Feder 5 drückt. Im
Innern des Sockels 6 ist eine Feder 8 angeordnet, welche eine Stange 9 umgibt, deren Höhe höchstens
gleich der inneren Höhe des Sockels 6 ist. Diese Stange läuft an ihrem oberen Teil in einen pilzförmigen
Kopf g" aus, dessen Durchmesser etwas kleiner als der der Führung 3 ist.
Der Cereisenstab 10 trägt an seinem unteren Teil eine mit einem Ringbund versehene, im Querschnitt
vorzugsweise dachförmige, flache Scheibe 11, deren Durchmesser etwas kleiner als der der Führung 3
ist.
An dem dem Rädchen 2 entgegengesetzten Ende ist die Führung 3 durch ein beliebiges, geeignetes
Mittel verschlossen, z. B. eine Schraube 12 od. dgl., oder auch durch einen Stift, ein Ventil oder ein
ähnliches Organ, oder auch dadurch, daß sie in einer äußeren Hülle untergebracht ist, welche die öffnung
der Führung verschließt, so daß die in dieser untergebrachten Teile an Ort und Stelle gehalten
werden.
Die äußere Feder 5 stützt sich auf der Schraube 12 ab, während die innere Feder 8 sich gegen den Boden
des Sockels 6 legt, der seinerseits über seinen oberen Rand 7 der Einwirkung der Feder 5 ausgesetzt ist.
Das obere Ende des Cereisenstabes ist in den Hals 4 eingeführt und kommt mit dem Rädchen 2
in Berührung, wobei dieser Stab in der lotrechten Achse der Führung 3 durch die Scheibe 11 zentriert
wird, welche in dieser Führung frei gleitet.
Man sieht, daß die auf die Stange 9, 9" drückende Innenfeder 8 die Scheibe 11 mit dem Stab 10 hochzudrücken
sucht, so daß dieser gegen das Rädchen gedrückt wird. Die Wirkung der Außenfeder 5
kommt zu der Wirkung der Feder 8 über den Sockel 6 hinzu, wobei der Innenboden desselben so
auf die Feder 8 einwirkt, daß ihre Wirkung erhöht und verlängert wird. Hieraus ergibt sich, daß unabhängig
von der Längenabnahme des Stabes infolge der Abnutzung dieser stets einen nahezu konstanten
Druck ausübt, der zur Erzielung geeigneter Zündfunken hinreichend ist.
Die Teile 7, ga und 11 sind vorzugsweise pilz-
bzw. dachförmig ausgebildet, wie dargestellt, ebenso wie die Unterseite des oberen Bodens der Führung
3, so daß eine fast vollständige Abnutzung des Steines möglich wird, von dem nur der in dem
Hals 4 der Führung und in dem Bund der unteren Scheibe 11 enthaltene kleine Teil verloren ist, wobei
dieser Verlust jedoch bei der größeren Steinlänge, welche hier benutzt werden kann, vernachlässigbar
ist.
Bei der Ausführungsform der Abb. 2 ist der rohr-1 förmige Teil 3 bei 3a über einen großen Teil seiner
Länge geschlitzt. In diesem Schlitz gleitet ein Bügel 6, auf dessen umgebogenen äußeren Rand 7 die
Außenfeder 5 einwirkt. Auf dem Bogen dieses Bügels stützt sich die Innenfeder 8 ab, welche die
Kappe 9° der Mittelstange 9 hochdrückt, welche entweder
auf den einzigen Stein oder auf eine Reihe von übereinanderliegenden Steinen 10, io", ioft
drückt. Eine Schraube 12 schließt den rohrförmigen Teil 3 und dient als Auflage für die Außenfeder 5.
Bei der Abwandlung der Abb. 3 liegt die Außenfeder 5 seitlich und wirkt auf die axiale Feder 8
mittels eines Winkelstückes 6 ein, welches in dem Schlitz 2" des Rohres 3 der Kappe gleitet. Diese
Feder 5 stützt sich gegen einen festen Anschlag 12.
Bei allen diesen Anordnungen wirken die inneren und die äußeren Federn gegenseitig zusammen, um
einen nahezu gleichmäßigen Druck auf den Stein oder die Steine, unabhängig von dem Abnutzungsgrad
derselben, auszuüben.
Es ist ferner zu bemerken, daß die Regelung des Druckes auf den Stein selbsttätig infolge der Hintereinanderschaltung
der Druckfedern erfolgt.
Es ist selbstverständlich, daß das System mehr als zwei Federn aufweisen kann, z. B. drei oder
vier, welche konzentrisch oder parallelachsig angeordnet sind und deren Wirkungen sich überlagern,
um während der ganzen Lebensdauer des Steines eine annähernd konstante Druckkraft auf diesen zu
gewährleisten.
Claims (3)
1. Feuersteinführung für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl. mit einem Cereisenstein großer
Länge oder mehreren übereinanderliegenden Steinen, dadurch gekennzeichnet, daß der auf
diesen Stein oder diese Steine ausgeübte Druck durch zwei hintereinandergeschaltete Federn (5,
8) erzielt wird, die durch ein Verbindungsstück
(6) miteinander verbunden sind, welches an seinem Unterteil, auf welchem sich eine der Federn
abstützt, vollständig frei ist, während die andere Feder auf den oberen Teil dieses Verbindungsstückes
(6) drückt.
2. Feuersteinführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federn
(5, 8) verschiedene Kenngrößen (Draht- und Windungsdurchmesser) haben.
3. Feuersteinführung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Federn
gleichachsig angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE839732C true DE839732C (de) | 1952-04-10 |
Family
ID=579764
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT839732D Expired DE839732C (de) | Feuersteinführung für Feuerzeuge, Anzünder od. dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE839732C (de) |
-
0
- DE DENDAT839732D patent/DE839732C/de not_active Expired
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