DE461240C - Reibungsaufzug fuer Lampen - Google Patents

Reibungsaufzug fuer Lampen

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DE461240C
DE461240C DEF62301D DEF0062301D DE461240C DE 461240 C DE461240 C DE 461240C DE F62301 D DEF62301 D DE F62301D DE F0062301 D DEF0062301 D DE F0062301D DE 461240 C DE461240 C DE 461240C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/14Adjustable mountings
    • F21V21/22Adjustable mountings telescopic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • ;Reibungsaufzug für Lampen. Es sind bereits Reibungsaufzüge für Lampen bekannt, bei denen auf einem Rohr zwei auf ihrem Umfange konisch ausgebildete Klemmbacken mit Auskehlungen zur Aufnahme von je einer Walze angeordnet sind, «-elche Walzen sich seitlich gegen senkrechte Blattfedern legen. Diese Klemmbacken liegen stets flach am Rohr an, und die Klemmwirkung wird lediglich durch die Blattfedern herbeigeführt, welches in Rücksicht auf die Zersetzung der Federn durch Rost und die nachlassende Spannwirkung keineswegs inbezug auf die erforderliche Haltesicherheit des angehängten Lampenkörpers genügt. Ebenso genügt es nicht, die Klemmwirkung lediglich durch seitliche Anordnung von nur wenigen Kugeln herbeizuführen, weil der Reibungswiderstand von z. B. nur drei Punkten am Rohr, der durch drei Kugeln gebildet wird, die angehängte Last eines Lampenkörpers nicht zu halten vermag.
  • Diesem Übelstande wird durch die Erfindung in wirksamster Weise abgeholfen, und das Wesen derselben besteht darin, daß zwei Muffenhälften mittels in ihrer Längsmitte angeordneter Kugellager auf einer nach oben konisch erweiterten Innenwand einer Buche ruhen und durch einen unter Federwirkung stehenden Ring in ihrem oberen Teil derart zusammengehalten «-erden, daß beim Verschieben des Rohres die außen und innen zylindrischen Muffenhälften durch die Kugeln mit ihrem oberen Rand fest gegen das Rohr gepreßt werden und dieses dadurch gegen eine selbsttätige Verschiebung sichern. Die beiden Muffenhälften umspannen also unter Wirkung des Kugellagers mit ihrem oberen Innenrand das Rohr fast auf seinem ganzen Umfange, wobei die Klemmwirkung durch die angehängte Last noch gesteigert wird. Außerdem ist die Klemmwirkung der Muffenhälften durch eine auf der Außenbuchse angeordnete Kapselmutter regelbar, um die Wirkung des Reibungsaufzuges jeder an dessen Rohr angehängten Last anpassen zu können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Reibungsaufzuges dargestellt; es zeigt Abb. r einen teilweisen Schnitt mit Seitenansicht derselben in Klemmstellung, Abb.2 eine gleiche Darstellung bei aufgehobener Festklemmung und Abb. 3 einen Schnitt nach A-B in Abb. 2. Auf dem Rohr a ist die zweiteilige Muffe b verschiebbar angeordnet, und wird dieselbe auf ihrem Hals c durch den Ring d zusammengehalten. Durch das Rohr a werden die Stoßflächen c der Muffenhälften b voneinander entfernt, können sich also bei eingesetztem Rohr a niemals in ihrer Länge berühren. Unterhalb vom Ring d ist im Mantel der Muffenhälften b das Kugellager f in geeigneter Weise angeordnet. Über die Muffenhälften b ist die Buchse g geschoben, die eine von unten nach oben sich konisch erweiternde Innenbohrung hat, so daß das Kugellager f sich seitlich anlegen kann und dadurch ein Durchfallen der Muffenhälften nach unten verhindert wird. Das untere Ende der Buchse g wird durch die aufschraubbare Kapselmutter h verschlossen, die unterhalb der Muffenhälften b das Rohr cx umschließt. Ebenso wird das obere Ende der Hülse g durch eine Kapselmutter i verschlossen, die im Innern einen abgedrehten Widerlagsring k für die auf dem Ring d sich abstützende Feder l besitzt. Oberhalb von diesem Ring k ist in der Kapselmutter i das Innengewinde m zur Aufnahme des Rohres n, vorgesehen, welches das Rohr a unter Innehaltung eines reichlichen Spielrau.nes umschließt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Gemäß Abb. i ist die Vorrichtung für einen schweren Beleuchtungskörper eingestellt, welcher am unteren Ende des in genügender Länge gehaltenen Rohres a angehängt ist, während das Rohr n mit seinem freien Ende an der Zimmerdecke in bekannter Weise befestigt wird. Durch das Gewicht des Beleuchtungskörpers werden die beiden Muffenhälften b nach unten gezogen, wobei das Kugellager f durch Abwärtsgleiten auf der konischen Innenwandung der Buchse g die Muffenhälften b oben zusammendrückt, so daß deren Hals c mit den Innenkanten das Rohr a fest einklemmt. Je schwerer also der Beleuchtungskörper ist, desto mehr werden die Muffenhälften b in Pfeilrichtung (Abb. i) nach unten gezogen und desto fester umschließt deren Hals c das Rohr a. Die Feder l bewirkt nun ein stets gleichmäßiges Verschieben der beiden Muffenhälften b, welcher Vorgang durch den Ring d noch unterstützt wird. Wird nun das Rohr a in Pfeilrichtung (Abb. 2) nach oben geschoben, so werden die beiden Muff enhälften b zunächst entlastet und dann noch in der Buchse g so weit nach oben mitgenommen. daß der Hals c sich sperrt und dem Rohr a genügend Spielraum zum leichten Hochführen gibt. Sobald der Druck von unten im Rohr d aussetzt, verschiebt die Feder l die Muffenhälften b wieder nach unten, wobei der Hals c das Rohr a wieder umfaßt und hierauf durch das Rohr a bzw. durch die Schwere des Beleuchtungskörpers wieder festklemmend angezogen wird. Also durch das wechselweise Offnen und Schließen des Halses c bzw. durch das gegenseitige Kippen der Muff enhälften b auf dem Kugellager f wird das Zugrohr a festgeklemmt oder freigegeben.
  • Bei besonders schweren Beleuchtungskörpern wird die Kapselmutter h von der Buchseg noch weiter abgedreht, so daß die Muffenhälften b noch weiter in der Buchse g nach unten durchgleiten können und durch das Kugellager f mit ihrem Hals c noch fester am Rohr a angeklemmt werden.
  • Bei leichten Beleuchtungskörpern wird dagegen die Kapselmutter dz weiter auf die Buchse aufgeschraubt und dabei die Muffenhälften b in der Buchse--g nach oben verschoben. Also mittels der Kapselmutter la kann die Festklemmung jedem Beleuchtungskörper angepaßt werden. Selbstverständlich kann diese Vorrichtung auch für andere Zwecke verwendet werden, um ineinander verschiebbare Rohre und Starrgen erfindungs-;emäß zu sichern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibungsaufzug für Lampen o. dgl. mit aus zwei Muff enhälften innerhalb eines konischen Widerlagers bestehenden Klemmgesperres mit Kugelkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffenhälften (b) mittels in ihrer Längsmitte angeordneter Kugellager (f) auf der nach oben konisch erweiterten Innenwand einer Buchse (g) ruhen, durch einen Ring (d) im oberen Teil zusammengehalten werden und unter der Wirkung einer Druckfeder (L) -stehen, -so daß: beim Verschieben des Rohres (a) die außen und innen zylindrischen Muff enhälften (b) durch die Kugeln (f) so gegen das Rohr (a) gepreßt werden, daß sich der obere Rand der Muffenhälften gegen dasselbe preßt, wobei je nach Einstellung einer an sich bekannten Kapselmutter (1z) die Klemmwirkung der Muffenhälften regelbar ist.
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