DE839525C - Elektrischer Schichtwiderstand fuer hohe Frequenzen - Google Patents

Elektrischer Schichtwiderstand fuer hohe Frequenzen

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DE839525C
DE839525C DEP9820D DEP0009820D DE839525C DE 839525 C DE839525 C DE 839525C DE P9820 D DEP9820 D DE P9820D DE P0009820 D DEP0009820 D DE P0009820D DE 839525 C DE839525 C DE 839525C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
resistance
resistance layer
sheet resistor
hollow cylindrical
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Expired
Application number
DEP9820D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Weidner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE839525C publication Critical patent/DE839525C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Non-Adjustable Resistors (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Elektrischer Schichtwiderstand für hohe Frequenzen
    Bekanntlich bereitet die Herstellung von Wider-
    s#.änden für selig hole Frequenzen Schwierigkeiten,
    einerseits 1iei den handelsüblichen Widerstän-
    den die sogenannte Kappenkapazität, das ist die
    Kapazität, die sich zwischen den Anschlußarina-
    turen iil>>ei- den Träger des Widerstandsstoffes als
    I>ielekti-iktini ausbildet, und andererseits die so-
    nenannte Erdkapazität, das ist die Kapazität, die
    sich zwischen Kappen 1>z«-. NViderstandsschicht und
    den umliegenden leitenden Gehäuseteilen ausbildet.
    insofern stören, als ein großer Teil der sehr höhen
    Frequenzen über diese Kapazitäten fließt. Es ist
    schon vor Langer Zeit erkannt «-orden, daß die
    Widerstandsschicht bei Widerständen für hohe
    Frequenzen aus diesen (gründen möglichst faden-
    föi-mig verlaufen soll, d. h. eine kleine Erdkapa-
    zität bilden soll und weiterhin die Anschlußeinrich-
    tnngen so ausgebildet sein sollen, daß sie kleine
    Flächen gegeneinander und gegen die Umgebung
    darstellen. Meist tritt noch die Forderung hinzu,
    die Schicht axial symmetrisch auszubilden, um
    inäglichst stoßfreie Übergänge zwischen Anschluß-
    organen und Schicht zu efhalten und einen sym-
    metrischen Aufbau zu gewährleisten.
    Die bereits durchgeführte Ausführungform, auf
    einem flachen keramischen Stäbchen die Wider-
    standsschicht als Strich auszubilden, erfüllt zumin-
    dest hinsichtlich der letztgenannten Forderung nicht
    alle Ansprüche. Abgesehen davon, daß die Herstel-
    lung solcher `'Widerstände auf der anderen Seite in-
    sofern Schwierigkeiten bereitet, 'als das Niederschlagen der Widerstandsschicht als Strich die Benutzung von Schablonen voraussetzt oder eine Nachbearbeitung erforderlich macht, um unerwünschte Schichtteile zu entfernen.
  • Hierbei ist jedoch nicht ,gewährleistet, daß die Widerstandsschicht gleichbleibenden Querschnitt auf der gesamten Länge besitzt, so daß mit Unstetigkeitsstellen zu rechnen ist.
  • Man könnte nun auf den Gedanken kommen, sehr lange und sehr dünme Stäbchen als Träger zu verwenden und diese allseitig mit der Widerstandsschicht zu überziehen. Diese Ausführungsform würde den aufgestellten Forderungen am besten entsprechen, hat jedoch den nicht unbeachtlichen Y; achteil, daß die mechanische Festigkeit dieser Gebilde sehr gering ist, so daß sich bereits bei der Fertigung große Ausschußziffern ergeben, die bei der Verarbeitung dieser Widerstände noch wesentlich erhöht werden.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den Widerstand so aufzubauen, daß er den eingangs erwähnten Forderungen entspricht, gleichzeitig große mechanische Festigkeit besitzt und leicht in Massenfertigung herstellbar ist.
  • Nach den Kennzeichen der Erfindung benutzt nian als Trägerkörper für die Widerstandsschicht einen Hohlzylinder, vorzugsweise großer Wandstärke und kleinen Innendurchmessers, auf welchem die Widerstandsschicht auf die Innenoberfläche des Hohlzylinders aufgebracht ist. Die %\liderstandsschicht ist somit angenähert, fadenförmig, gleichzeitig axialsymmetrisch, und außerdem besitzt der Widerstand eine beliebig große mechanische Festigkeit, je nachdem, wie stark man die Wandstärke des Trägerkörpers ausbildet. Zur Herstellung wird man, wie es bei Schichtwiderständen üblich ist, ebenfalls von keramischen Stoffen ausgehen, wobei man solchen den Vorzug geben wird, die einen besonders hohen Isolationswiderstand aufweisen, so daß sie bei den verhältnismäßig hohen Widerstandswerten keinen Nebenschluß bilden, und außerdem solche Stoffe benutzen, die eine geringe Dielektrizitätskonstante besitzen, damit die Kapazität der Widerstandsschicht gegen die Umgebung möglichst klein wird. Die Anschlußarmatur für diese Widerstandsschicht wird man entweder in der Form federnder Steckkontakte ausbilden können., die in den Hohlzylinder eingeschoben werden, oder aber man wird, da es sich um geringe Innendurchmesser des Hohlzylinders handelt, einen Anschlußdraht unmittelbar an die Schicht anlöten bzw #., sofern diese nicht lötbar sein sollte, an die Kontaktstelle eine lötfähige Schicht anbringen, indem man die Enden der Innenmantelfläche des Hohlzylinders und gegebenenfalls einen Teil der Stirnseiten. des Trägerkörpers mit eingebrannten Metallschichten o. dgl. versieht.
  • Die beschriebene Ausführungsform ist im wesentlichen hinsichtlich ihrer einfachen Herstellungsweise für die Praxis von großer Bedeutung, weil inan den hohlzylindrischen 'Träger zunächst ohne Rücksicht auf frei zu `haltende Flächen mit der Widerstandsschicht geeigneter Stärke versieht und danach die Stirnseiten und die äußere Mantelfläche von der dort nicht benötigten Widerstandsschicht befreit. Dies kann in sehr einfacher Weise ohne kostspielige Einrichtungen und ohne daß die eigentliche Widerstandsschicht innerhalb des Rohres beschädigt wird, durch Sandstrahlen oder ähnliche Operationen erfolgen.
  • Die Widerstandsschicht selbst kann je nach den geforderten Widerstandswerten aus Metallschichten, Kohleschichten o. dgl. bestehen.
  • In, der Zeichnung ist ein Beispiel für den gekennzeichneten Widerstand wiedergegeben; a ist der hohlzylindrische Trägerkörper beispielsweise aus Keramik. Die Wandstärke des Hohlzylinders ist im Gegensatz zum Innendurchmesser verhältnismäßig groß, der Innendurchmesser selbst, absolut gesehen, verhältnismäßig klein, so daß die Widerstandsschicht b angenähert als fadenförmig anzusprechen ist. Gleichzeitig ist die Widerstandsschicht b, da sie die Innenmantelfläche des Hohlzylinders vollkommen bedeckt, axial-symmetrisch und stellt damit die günstigste Form für die Hochfrequenzen dar. Als Anschlußarmatur sind in der Zeichnung zwei mögliche Formen wiedergegeben. Auf der einen Seite ist mit c bezeichnet ein steckerähnliches Organ vorgesehen, das mit bananensteckerartigen Federn d ausgerüstet, in die hohlzylindrische Öffnung gepreßt, mit der Widerstandsschicht unmittelbar Kontakt macht. Auf der anderen Seite des Widerstandes ist eine andere Kontaktmöglichkeit angedeutet. Hier ist in geringer Tiefe die Innenmantelfläche des Hohlzylinders a mit einer beispielsweise eingebrannten.lötfähi,gen Metallschicht e versehen, die zum Teil auf die Stirnseite f des Trägerkörpers ausgedehnt ist. Diese Schicht steht mit der vorher oder nachher aufgebrachten Widerstandsschicht b in Verbindung und dient zur Anlötung des Anschlußdrahtes g.

Claims (6)

  1. ,PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Schichtwiderstand für hohe Frequenzen, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Trägerkörper ein Hohlzylinder, vorzugsweise großer Wandstärke und kleinen Innendurchmessers, ist, und daß die Widerstandsschicht auf die Innenoberfläche des Hohlzylinders aufgebracht ist.
  2. 2. Schichtwiderstand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hohlzylindrische Träger aus einem vorzugsweise keramischen Stoff hoher Isolation und kleiner Dielektrizitätskonstante besteht.
  3. 3. Schichtwiderstand nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Anschlüsse für die Widerstandsschicht aus in den Hohlraum federnd eingesetzten Steckern bestehen.
  4. 4. Schichtwiderstand nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Anschlüsse für die Widerstandsschicht aus lötfähigen, mit der Widerstandsschicht in Verbindung stelieiiden Schichten ain Ende der rohrförmigen Widerstandsschicht bzw. auf den Stirnseiten des hohlzylindrischen Trägerkörpers bestehen.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung eines Schichtwiderstandes nach den Ansprüchen r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlzylindrischen Träger ohne Rücksicht auf frei zu haltende Flächen zunächst den die Widerstandsschicht bildenden Widerstandsverfahren ausgiesetzt werden und danach die Stirnseiten und die äußere Mantelfläche des Trägerkörpers von der unerwünschten Schicht befreit werden.
  6. 6. Verfahren nach :Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernung .der unerwünschten Schichtteile durch Sandstrahlen vorgenommen wird.
DEP9820D 1948-10-02 1948-10-02 Elektrischer Schichtwiderstand fuer hohe Frequenzen Expired DE839525C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1490367B1 (de) * 1962-12-10 1970-08-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Widerstandselementes fuer einen induktiven elektrischen Widerstand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1490367B1 (de) * 1962-12-10 1970-08-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung eines Widerstandselementes fuer einen induktiven elektrischen Widerstand

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