DE83840C - - Google Patents

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DE83840C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D9/00Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
    • B42D9/04Leaf turners
    • B42D9/06Leaf turners having an arm reset after each operation

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Blattwender für Notenhefte und dergl.
Derselbe ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht und Fig. 2 einen Grundrifs des Blattwenders, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie a-b der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie c-d der Fig. 2, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie e-f der Fig. 2; Fig. 6 bis 11 zeigen verschiedene Einzeltheile des Blattwenders.
An einer Grundplatte C sind die beiden Arme B1 angebracht, zwischen denen sich die senkrechte Spindel A (Fig. 1 und 6) frei dreht. Die rechte Seite des Kopfes A1 der Spindel A besitzt einen Schlitz, in welchem sich ein langer Hebel D um den Stift D1 dreht. An der anderen Seite des Kopfes A1, gegenüber dem Schlitz, befindet sich eine Bohrung A2, in welcher eine geeignete Feder E liegt, welche den Hebel beständig abwärts drückt. Zwei Curvenscheiben F G (Fig. 8 und 9) sind auf der Spindel A gelagert und haben den Zweck, die senkrechte Bewegung des Hebels D zu regeln.
Am unteren Theil der Spindel A ist eine Hülse H (Fig. 1 und 6) befestigt, welche einen Stift H1 besitzt, an der eine Schnur (Fig. 1) angebracht ist. Das eine Ende dieser Schnur wird ein- oder zweimal um die Hülse gelegt und geht um die Rollen IJ und ist sodann an der bei K1 drehbaren Handhabe K befestigt. Das andere Ende der Schnur ist an dem einen Ende der Schraubenfeder L befestigt. Am anderen Ende der letzteren ist eine zweite chnü befestigt, welch e um die Rolle M läuft und vorn dort zu dem Hebel N führt.
Der Blatthalter besteht aus einer in den Lagern O1 O^ drehbaren Welle O. An dem linken Ende der letzteren ist ein Flügel P angebracht, der zum Festhalten der durch den Hebel D umgewendeten Blätter dient. An dem rechten Ende der Welle O befindet sich ein kleiner Kurbelzapfen R, welcher die hin- und hergehende Bewegung des Winkelhebels N auf den Flügel P überträgt. Der Winkelhebel ist bei B3 gemäfs der Gestalt des Curvenrades G horizontal drehbar, da das Ende TV1 durch die Feder L beständig gegen das Curvenrad G gedrückt wird.
Die Feder 5, welche den Hebel D verhindern soll, mehr als ein Blatt zu gleicher Zeit zu drehen, ist an einer Stütze T befestigt, an der sich eine Handhabe T1 befindet. Das Ganze ist an dem Gleitstück U befestigt. Dieses kann gemäfs der Blattgröfse hin- und herbewegt und mittelst der Schraube C/1 festgelegt werden. Die Stütze T besitzt zwei Zapfen T2, um sie nach dem Auflegen eines Buches sammt der Feder S drehen zu können. Der quadratische Querschnitt der Stütze T bewirkt, dafs die letztere mittelst der Feder V in zwei verschiedene Lagen gebracht werden kann.
Die andere Feder X dient zum Heben der letzten Blätter des Buches, um auch diese in den Bereich des Hebels D zu bringen. Die Stützen C1 C2 dienen zum Halten des Buches in geeigneter Lage und sind an der Grundplatte C befestigt.
An jeder umzuwendenden Seite mufs eine Klammer befestigt werden. Dieselbe ist in Fig. 10 dargestellt. Die rechte Seite der aus einem zusammengefalteten Stück Stahlblech
bestellenden Klammern ist vollkommen geschlossen und derart gestaltet, dafs sie leicht an einem Blatte befestigt werden kann, ohne durch den Hebel D verschoben zu werden. An der linken Seite ist der Vordertheil etwas hochgebogen, so dafs er etwas vom Papier absteht und dem Hebel D gestattet, zwischen die Klammer und das Blatt zu gleiten.
Am Rücken des Buches wird eine kleine Oese Y angebracht, welche dann über den Haken Z geschoben wird, um das Buch fest zu halten.
Die Wirkungsweise des Wenders ist folgende:
Angenommen, das Buch sei auf die beiden Stützen C1 C'2 gelegt und mittelst der Oese Y am Haken Z befestigt. Ferner sei am rechten unteren Ende jedes Blattes eine Klammer (Fig. io) befestigt und die Feder S von rechts nach links gedreht, bis sie mäfsig auf das rechte Blatt des Buches drückt. Der Hebel D greife hierbei unter die Klammer des letzterwähnten Blattes.
Durch einfachen Fingerdruck auf den Hebel K'2 wird die um die Rollen / und J laufende und um die Hülse H geschlungene Schnur angezogen und bewirkt, dafs sich die Spindel A und- der Hebel D von rechts nach links dreht. Während dieser Drehbewegung von rechts nach links führt der Hebel D eine zweite Bewegung in Richtung seiner eigenen Ebene aus. Diese Bewegung, welche durch die Curvenscheibe F bewirkt wird, ist derartig beschaffen, dafs der Hebel D zunächst hinter die Klammer des umzuwendenden Blattes fafst und nach dem Umwenden die Klammer loslä'fst (s. die punktirten Stellungen des Hebels D in Fig. i). Bei der Drehbewegung von rechts nach links zwingt der Vorsprung £>4 die Curvenscheibe, eine halbe Umdrehung zu machen. Das EndeiV1 des Winkelhebels N, welcher durch die Feder L gegen die Curvenscheibe G gedrückt wird, bewirkt, dafs der Winkelhebel N um den Stift B& schwingt. Das Gelenk Q., welches an dem Winkelhebel N sitzt, dreht vermittelst der kleinen Kurbel R den Flügel P aus der verticalen in die horizontale Lage (Fig. 3), so dafs der Weg für das umzuwendende Blatt frei. ist. Sobald das Blatt vollkommen umgewendet ist, fällt das Ende N1 des Winkelhebels N auf den Grund des Zahnes G1 des Curvenrades G (Fig. 8) und das Gelenk Q. bewirkt mittelst der Kurbel R, dafs sich der Flügel P plötzlich senkrecht stellt und das gewendete Blatt festhält, bevor der Hebel D die Rückwärsbewegung von links nach rechts beginnt.
Wenn man nun die Hand wegnimmt, bewirkt die Feder L, dafs sich die Spindel A mit Hebel D von links nach rechts dreht. Während dieser zweiten Bewegung gleitet der Vorsprung
g
des Hebels D um die Curvenscheibe G, welche durch das Ende Ni des Winkelhebels N an der Rückwärtsdrehung gehindert wird, und zwingt den Hebel D, von der links in punktirten Linien angedeuteten Stellung zu derjenigen in Fig. 1 rechts gezeichneten überzugehen, indem er das Blatt oberhalb der Klammer berührt.
Bei dieser Stellung wird der Hebel D frei von dem Zahn des Curvenrades G und folgt dem Drucke der Feder E, bis er durch das feste Curvenrad F angehalten wird und in dieser Stellung hinter die Klammer des nächsten Blattes greift. Bei jedem erneuten Druck auf die Handhabe K"2 wird also ein neues Blatt gewendet.
Anstatt der beschriebenen Spindel A kann auch die in Fig. 7 gezeichnete angewendet werden, welche eine Feder As besitzt, die zu demselben Zwecke wie die Feder E in Fig. 1 dient. In denjenigen Fällen, wo die Bethätigung durch die Hand unthunlich ist (z. B. beim Spielen einiger Instrumente), wird an den Haken Ks eine Schnur gebunden und dann die Vorrichtnng durch ein am Ende dieser Schnur sitzendes Pedal bethätigt. Diese Schnur kann auch durch einen dünnen Stahldraht ersetzt werden, welcher dann auch im Innern des Pianos bis zum Haken K3 geführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Ein Notenblattwender, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Wendearm (D) beim Niederdrücken eines Hebels (IC2J dadurch unter die an jedem umzuwendenden Blatte zu befestigende Klammer (W) geschoben, darauf mit dem Blatt um 180 ° gedreht und wieder von der Klamm er weggezogen wird, dafs die am Hebel (K) befestigte, über Rollen (I und J) geführte und an dem einen Ende einer Feder (L) befestigte Schnur um eine Hülse (H) geschlungen ist und auf einer Spindel (A) sitzende Curvenscheiben. (F und G) entsprechend bethätigt, wobei behufs Aufnahme und Festhaltens jedes umgeschlagenen Blattes ein Flügel (P) sich senkt und wieder hebt, der seine Bewegung durch eine zweite an der Feder (LJ befestigte, über eine Rolle (MJ laufende Schnur erhält, indem diese Schnur auf. einen Winkelhebel (NJ, eine Kurbel (RJ und eine mit dem Flügel (P) verbundene Welle (O) wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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