DE83806C - - Google Patents

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DE83806C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image

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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Kopirpresse, bei welcher zwischen den Hebeln und der den Druck übertragenden Schraubenspindel eine Kupplung eingeschaltet ist, welche bei einem bestimmten Grade der Pressung die starre Verbindung zwischen Hebel und Schraubenspindel löst, so dafs auf diese Weise stets ein bestimmter Druck beim Pressen verwendet wird, welcher seinerseits wieder von bestimmten Verhältnissen der Kupplung abhängt.
Durch das Einschalten dieser Ausrückkupplung wird die Gefahr einer Beschädigung der Presse durch zu starkes Anziehen der Schraubenspindel vollständig beseitigt.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen Fig. 1 bis 4 die Kopirpresse mit einer Zahnkupplung und Fig. 5 und 6 mit einer Reibungskupplung.
Der Hebel α ist drehbar auf der Schraubenspindel angeordnet und trägt an seinem unteren Ende an einem rohrförmigen Ansatz b eine Verzahnung, welche in entsprechende Vertiefungen des oberen Endes der Schraubenspindel c eingreift. An der einen Seite ist die Verzahnung mehr oder weniger abgeschrägt, während die andere Seite am besten verticale Zähne zeigt (Fig. 2).
Die Abschrägung der Zähne ist an derjenigen Seite vorhanden, nach welcher beim Zudrehen der Presse der Druck ausgeübt wird. Je nachdem nun die Abschrägung mehr oder weniger grofs ist, wird bei einem kleineren oder gröfseren Druck ein Ausheben des Hebels α aus den Vertiefungen der Schraubenspindel c erfolgen, so dafs zum Kopiren selbst nur ein bestimmter Druck verwendet wird, welcher durch die Abschrägung der Zahnkupplung bestimmt wird.
In Fig. 2 a ist eine besondere Art Verzahnung dargestellt; dieselbe hat mannigfache Vortheile, insbesondere ist die Abnutzung infolge der runden Zähne bedeutend geringer.
Das obere Ende der Schraubenspindel wie die Oeffnung in dem Hebel α müssen rund sein, um die Drehung des Hebels α nach dem Ausrücken zu ermöglichen.
Der Druck, mit welchem der Hebel a in den Vertiefungen der Schraubenspindel c einliegt, kann durch eine Feder d von beliebiger Form und Spannung vergröfsert werden.
Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform beruht auf dem Princip der Reibungskupplungen. Das obere Ende der Schraubenspindel c ist ebenfalls rund und läuft konisch zu, ebenso ist der rohrförmige Ansatz/ der Hebel konisch ausgebohrt.
Durch die Schwere der an den Enden des Hebels angebrachten Schwungkugeln oder auch durch eine besondere Feder g wird die Nabe/ des Hebels auf den Konus der Bohrspindel aufgeprefst, so dafs bis zu einem bestimmten Druck die beiden Theile in gewissermafsen starrer Verbindung bleiben werden. Die Kraft, bei welcher die Lösung erfolgt, ist einerseits abhängig von dem Grade der Konicität und andererseits von dem Druck, mit welchem die Nabe gegen die Spindel geprefst wird. Je schwächer die Konicität ist, desto gröfser kann der zu übertragende Druck sein, und umgekehrt. Sobald das an den Hebeln ausgeübte Drehmoment gleich ist dem Reibungsmoment
zwischen Nabe und Spindel, erfolgt die Lösung der beiden ' Theile, worauf die Hebel sich lose auf der Spindel drehen, ohne dieselbe weiter hineinschrauben zu können. Es erfolgt also auch hier bei einer bestimmten Anpressung ein Lösen, so dafs eine Ueberanstrengung der Presse vollständig ausgeschlossen ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Kopirpresse, dadurch gekennzeichnet, dafs entweder zwischen Spindel und Hebel oder zwischen Spindel und Rahmen eine bei Ueberschreitung eines bestimmten Prefsdruckes sich selbstthätig ausrückende Klauenoder Reibungskupplung eingeschaltet ist, zum Zweck der Vermeidung von Ueberanstrengung der Presse.
2. Eine Ausführungsform der Kopirpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen Hebel und Schraubenspindel eine Art Zahnkupplung mit beliebig geformten Zähnen eingeschaltet ist, welche bei einem bestimmten Druck über einander hinweggleiten.
Eine Ausführungsform der Kopirpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs Hebel und Schraubenspindel durch eine Art Reibungskupplung verbunden sind, und zwar derart, dafs der Hebel mit einer konisch ausgebohrten Buchse auf dem konisch zugespitzten Ende der Schraubenspindel gelagert ist.
Eine Ausführungsform der Kopirpresse nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen Hebelarm und Schraubenspindel eine Feder eingeschaltet ist, welche den Grad der Anpressung zwischen beiden verstärkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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