DE8370C - Einrichtung zum Poliren der Bücher - Rundschnitte - Google Patents

Einrichtung zum Poliren der Bücher - Rundschnitte

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DE8370C
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C. PETRI, Fabrikant in Stuttgart
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C13/00Bookbinding presses; Joint-creasing equipment for bookbinding; Drying or setting devices for books

Landscapes

  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

1879.
Klasse 11.
CHRISTIAN PETRI in STUTTGART. Ei η r i cht u η g zu m Poliren der Bücher-Rundschnitte.
Zusatz-Patent zu No. 6415 vom 24. November 1878.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1879 ab. Längste. Dauer: 23. November 1893.
Der ganze Polirmechanismus ist an dem Gestell der Bücher - Rundschnittmaschine (P. R. No. 6415) so angebracht, dafs er den Mechanismus zum Bücherrundschneiden nicht hindert. Das Schneckenrad s, welches in der unter No. 6415 patentirten Maschine mit der Messeraxe r fest verbunden war, sitzt nunmehr lose auf derselben. Dasselbe besitzt an der Aufsenseite einen Angufs 1 mit zwei Einschnitten. Gegenüber, am äufseren Ende der Messeraxe r, sitzt eine mit Zapfen versehene Kupplung 2; dieselbe ist auf dem Führungskeil 3 verschiebbar und so kann das Schneckenrad ί mit der Axe r gekuppelt werden. Unter dem gufseisernen Arm p ist eine ähnliche Kupplung angebracht, wobei die eine am Arme p anliegende Hälfte 4 mit der Axe r fest verbunden ist und die ihr gegenüber sitzende, mit einem Zahnkranz versehene Kupplung 5 lose auf der Axe sich dreht. Beide Kupplungen sind durch ein Führungsgestell 6 verbunden, durch dessen Voroder Rückbewegung die eine oder andere Kupplung eingeschaltet wird, je nachdem die Maschine zum Poliren oder zum Beschneiden von Rundschnitten benutzt werden soll.
Der an dem gufseisernen Armp angeschraubte Bolzen 7 trägt aufsen ein mit einem flachen Schlitz versehenes Radsegment 8, Fig. 3, welches vermittelst einer Zugstange 9 mit der Kurbelaxe 10 so verbunden ist, dafs eine Verstellung des Bolzens 11 durch Flügelmutter 12 in der Kulisse möglich ist.
Die Kurbelaxe 10 ruht in einem Lager 13 und trägt aufsen ein Triebrad 14 und das Schwungrad 15; 14 treibt das dreimal gröfsere Zahnrad 16, welches letztere auf der Leitspindel mit der Gewindeaxe 17 sitzt, die durch die beiden Lager 18 und 19 gehalten wird.
An der rechten Seite des Tisches b ist eine zweitheilige Mutter 20 angebracht, Fig. 2, 5 und 6, welche mittelst eines Bolzens 21 an der Platte 22 gehalten wird. Durch eine Linksdrehung des Hebels 23, Fig. 5, und des Excenterstiftes 24 kann die zweitheilige Mutter 20 aus dem Gewinde ausgelöst werden.
Der Polirkopf 2 5, Fig. 7 bis 9, welcher statt des Messers A (P. R. No. 6415) auf die Messeraxe r aufgesetzt und mittelst des Keiles 26 befestigt wird, besteht unten aus einer gufseisernen Hülse und oben aus einem Gewindekopf. In der gufseisernen Hülse wird der Hohlcylirider 27 geführt, welcher durch die Stellschraube 28 in die zum Poliren nöthige Höhe gestellt und durch die im Innern befindliche Spiralfeder 29 leicht aufgedrückt werden kann. Der Hohlcylinder 27 wird durch einen Keil 30 in den in der Hülse befindlichen beiden Schlitzen 31 geführt, wodurch eine Drehung desselben verhindert wird. Die Stellschraube 28 ist oben am Hohlcylinder durch eine mit zwei Schrauben festgehaltene Kapsel 32 gehalten. Der Polirstein 33 ist durch die Deckplatte 34 und die beiden Schrauben 35 befestigt.
Während der Polirstein infolge der oscillatorischen Bewegung von r (s. Fig. 3) schnell hin- und herschwingt, wird das im Support b eingespannte Buch mit seinem Schnitt langsam unter dem Stein weggeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte ganze Bewegungsmechanismus sammt dem dargestellten Polirkopf; alles in der Anwendung zum Poliren von Bücher-Rundschnitten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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