DE834C - Ziehvorrichtung zum Betriebe rotirender Gebläse - Google Patents
Ziehvorrichtung zum Betriebe rotirender GebläseInfo
- Publication number
- DE834C DE834C DE834DA DE834DA DE834C DE 834 C DE834 C DE 834C DE 834D A DE834D A DE 834DA DE 834D A DE834D A DE 834DA DE 834 C DE834 C DE 834C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pulling device
- operating rotating
- rotating fans
- axis
- rope
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D25/00—Pumping installations or systems
- F04D25/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D25/08—Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation
- F04D25/084—Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation hand fans
- F04D25/086—Units comprising pumps and their driving means the working fluid being air, e.g. for ventilation hand fans hand operated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Emergency Lowering Means (AREA)
Description
1877.
Klasse 27.
J. H. ZIMMERMANN in NEUWIED. Ziehvorrichtung zum Betriebe rotirender Gebläse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1877 ab.
Längste Dauer: 28. Juni 1892.
Die durch beiliegende Zeichnung näher erläuterte Vorrichtung bezweckt, das bei den
Schmieden so beliebte Ziehen von Blasebälgen auch beim Betriebe von rotirenden Gebläsen
anwenden zu können, ohne das continuirliche Blasen der letzteren zu beeinträchtigen.
Es bezeichnet in der Zeichnung:
Fig. ι eine Vorderansicht einer Ziehvorrichtung,'
in ihrer Anwendung zum Betriebe eines einzelnen Schmiedefeuers;
Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Anlage;
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch die Ziehvorrichtung in der Längsrichtung der Axe;
Fig. 4 einen Schnitt nach A B durch das
Schaltwerk.
Aus Fig. 3 ist zunächst eine hölzerne Triebrolle T zu ersehen, welche an ihrem Umfange
zwei neben einander liegende Riemen zur Aufnahme zweier Seile hat. Das an dem gröfseren
Durchmesser wirkende Seil Z ist an seinem freien Ende mit einer Handhabe H versehen,
während das an dem kleineren Umfang wirkende Z1 ein Gegengewicht G trägt. Durch die
Mitte der Holzrolle T ist eine, auf der Axe a lose aufsitzende Büchse b gesteckt, welche vermittelst
der angegossenen Scheibe m mit der Rolle T durch Holzschrauben verbunden ist. Auf
dieser Scheibe sind drei Stifte Ss1 s2 befestigt,
um welche die schlingenartigen Verlängerungen der Bremsbacken d dL d2 greifen. Letztere werden
durch Streben Pp1 p%, die an ihrem, am
Umfang liegenden Ende zangenförmig von den Backen ergriffen werden und sich durch Zäpfchen
c C1 i2 in passenden Ausschnitten auf die
Büchse b stützen, von der Axe fern gehalten.
Zieht man nun vermittelst der Handhabe H an dem Seile Z, so macht die Rolle T sammt
der damit verbundenen Büchse b und der an der Scheibe m der letzteren befindlichen Bremstheile
ί dp eine Drehung in der Richtung der Pfeile (Fig. 1 und 4). Geht nun die Verbindung
der Bremstheile aus der Stellung C2 p2 d2 in die
Stellung c pd, so werden sie auf der Seite αβγ
diese letztere beibehalten, d. h. die Schlinge des Bremsbackens d liegt an dem Stift s, während
der Bremsbacken d aufs.er Berührung mit der Scheibe η ist, weshalb keine Drehung der mit
letzterer verbundenen Riemscheibe R bewirkt wird. Eine Drehung dieser letzteren wird erst
dann erfolgen, wenn sich die Strebe p auf der Seite γ δ α der durch die Mitte der Axe gehenden
Verticalen befindet, indem dann der Backen d durch sein eigenes Gewicht, sowie durch das
der Strebe gegen den inneren Umfang der Scheibe η angedrückt und durch die dadurch
erzeugte Reibung letztere mitgenommen wird (Stellung C2 p2 d2). Würde man also nur einen
Bremsbacken mit Strebe anwenden, so würde die Scheibe η immer nur dann mitgenommen,
wenn die Strebe sich auf der Seite γ δ α befände.
Es sind aber drei Bremsbacken mit Streben vorhanden, damit, wenn der eine Backen
aüfser Berührung mit der Scheibe η kommt, der nachfolgende bereits dagegen gedrückt wird. So
lange also an dem Seile Z gezogen wird und dadurch die Büchse b nebst Bremstheilen in der
Richtung des Pfeiles umgedreht wird, wird auch die Scheibe η und die damit verbundene Riemscheibe
R an dieser Drehung Theil nehmen.
Sobald man aber die Handhabe H losläfst und durch den - Zug des Gegenwichtes G an
dem Seile Z, die Rolle T und die 'damit verbundene Scheibe in in umgekehrter Richtung gedreht
wird, so werden die Bremsschuhe durch ihr Beharrungsvermögen zurückgehalten und dann
durch den Stift ί mitgenommen, gelangen aber dabei aufser Berührung mit der Gleitfläche der
Scheibe n. Hierdurch ist die Verbindung der Scheiben m und η ausgelöst und letztere kann
sich ungehindert vermöge ihrer lebendigen Kraft weiter drehen.
Durch abwechselndes Ziehen und Loslassen der Handhabe H (wie beim Betriebe von Blasebälgen)
wird also eine continuirliche Drehung der Scheibe R bewirkt, und kann man diese
Drehung durch Riemen leicht auf die Axe des rotirenden Gebläses V übertragen.
Zur näheren Erläuterung der Construction mag noch erwähnt werden, dafs die beiden
Seile Z und Z1 durch ein einziges ersetzt werden können, welches, wie aus Fig. 3 zu ersehen,
so durch die Wand der hölzernen Rolle T gesteckt wird, dafs je ein Ende des Seiles in eine
der Rinnen der Rolle zu liegen kommt. Der Befestigungspunkt von Z1 ist so gewählt, dafs die
Richtung dieses Seiles central ist, wenn sich die Handhabe in ihrer höchsten Stellung befindet,
so dafs also durch das Gegengewicht keine weitere Rückwärtsbewegung stattfinden kann.
Dann ist noch aus Fig. 3 zu ersehen, dafs die Axe α fest in einer gufseisernen Platte P
sitzt, welche durch Steinschrauben an der Wand befestigt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE834T | 1877-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE834C true DE834C (de) |
Family
ID=70976576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE834DA Expired - Lifetime DE834C (de) | 1877-07-16 | 1877-07-16 | Ziehvorrichtung zum Betriebe rotirender Gebläse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE834C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20180326430A1 (en) * | 2016-01-15 | 2018-11-15 | Paragon Ag | Removing ultrafine particles from an air stream of a vehicular ac system |
-
1877
- 1877-07-16 DE DE834DA patent/DE834C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20180326430A1 (en) * | 2016-01-15 | 2018-11-15 | Paragon Ag | Removing ultrafine particles from an air stream of a vehicular ac system |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2258905C3 (de) | Sohlenauflage für eine Skisicherheitsbindung | |
| DE834C (de) | Ziehvorrichtung zum Betriebe rotirender Gebläse | |
| DE601058C (de) | Rollbares Gymnastik- und Sportgeraet fuer ruderaehnliche Koerperbewegungen | |
| DE1800270A1 (de) | Geschwindigkeitsbegrenzer fuer Aufzuege | |
| DE551055C (de) | Maschine zum Befestigen von roehrenfoermigen Nieten | |
| DE1558C (de) | Riemenaufleger mit Gegenhaken | |
| DE107908C (de) | ||
| DE2045501B2 (de) | Seilzugvorrichtung | |
| DE56012C (de) | Naben-Reibungs-Bremse fürGeschütze | |
| DE613593C (de) | Sicherheitsvorrichtung fuer Ruder | |
| DE81112C (de) | ||
| DE1121961B (de) | Vorrichtung zum Vertaeuen von Schiffen od. dgl. | |
| DE77959C (de) | Antrieb vorrichtung für Fahrräder und dergleichen mittels Trethebel und nach den Radnaben führender Ketten | |
| AT16315B (de) | Vorrichtung zum Erleichtern des Besteigens von Treppen und ansteigenden Flächen. | |
| DE106402C (de) | ||
| DE481846C (de) | Schleifkupplung fuer Glockenlaeutvorrichtungen | |
| DE145717C (de) | ||
| DE126657C (de) | ||
| DE68955C (de) | Trocken-Vorrichtung für Wäsche | |
| DE44687C (de) | Neuerung an selbstanzeigenden Zielscheiben | |
| DE202005001665U1 (de) | Gerät zur Körperertüchtigung mit drehender und schaukelnder Bewegung | |
| DE474930C (de) | Teigknetmaschine mit Freilauftrog und an ihm angeordneter Bremsscheibe mit Brems-nuten mit konischen Bremsbacken, die von einer von Kneterantrieb getriebenen Kurvenscheibe aus gesteuert werden | |
| DE215321C (de) | ||
| AT68076B (de) | Tiefbohrvorrichtung. | |
| AT203905B (de) | Vorrichtung zum Befestigen einer Schuhsohle an einem Schuh mittels Agraffen |