<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT N"16315.
EMI1.1
Gemäss vorliegender Erfindung sind bei Treppen oder schief ansteigenden Flächen.
Geländer, Handhaben (oder gleichwertige in der nachfolgenden Beschreibung mit dem allgemeinen Ausdruck"Handgriff"bezeichnete Zugvorrichtungen) vorgesehen, welchen, sobald erforderlich, durch einen geeigneten Antrieb eine Aufwärtsbewegung erteilt werden kann, so dass dieselben als Zugvorrichtungen wirken, vermöge welcher den Benutzern der N'or- richtung das Ersteigen von Treppen oder schief ansteigenden Flächen erleichtert wird.
Min jeder solcher als Zugvorrichtung wirkender Handgriff kann eine Bewegung längs einem geeigneten zur Führung dienenden Träger erhalten, welcher an einem Geländer be- festigt ist, wie dasselbe gewöhnlich an den Seiten eines Treppenhauses angeordnet ist ; odel dor zur Befestigung dienende Träger kann parallel oder nahezu parallel einem Ge- ) änder oder einer an das Treppenhaus oder dgl. angrenzenden Wand angeordnet sein.
Ks ist dafür gesorgt, dass der Benutzer der Vorrichtung gewünschtenfalls die Grösse der aufwärts wirkenden Kraft regulieren kann und ferner sind Hinrichtungen getroffen, vermöge we1eher der Handgriff, welcher als Zugvorrichtung wirkt, beim Loslassen selbsttätig und schnell in seine ursprüngliche oder niedrigste Stellung an dem als Führung
EMI1.2
welche eine solche Unterstützung beim Treppengehen wünscht.
Es können auch Voir- richtungen angeordnet sein, um die Abwärtsbewegung in anderen Punkten zu unterbrechen, so dass man nicht nötig hat, am unteren Ende der Treppe zu warten, bis der Handgriff seine Abwärtsbewegung vollendet hat.
EMI1.3
griffes längs der Führung während der Benutzung durch Eingreifen einer oder mehrerer nur in einer Richtung sich bewegender Zahnklinken in eine feststehende Zahnstange verhindert.
Zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sollen in dell Einzelheiten mit Ililfe der beifolgenden Zeichnungen beschrieben werden.
Fig. 1 ist eine seitliche Schnittansicht von zwei aneinander anschliessenden Treppen, \on welchen jede mit der Vorrichtung zur Erleichterung des Ansteigens versehen ist. Im Fall der unteren Treppe ist der Apparat an einem gewöhnlichen Geländer angeordnet dargestellt, welches von den Balustraden getragen wird, während bei der oberen Treppe die Vorrichtung an einer an die Treppe angrenzenden Wand angeordnet ist.
Fig.) ist eine Vorderansicht eines Schnittes eines Teiles einer breiten Treppe, welche mit einer Reihe von den vorliegenden Erfindungsgegenstand bildenden Apparaten ausgestattet ist, wobei der links liegende Apparat an der Wand und jener auf der rechten. Seite an der gewöhnlichen Balustrade befestigt ist. In der Querrichtung des Treppenhauses sind in geeigneten Zwischenräumen noch weitere Balustraden oder Träger vorgesehen, von welchen jeder mit zwei Reihen von Apparaten versehen ist, welche. zum Gebrauch von Personen auf entgegengesetzten Seiten des Trägers geeignet sind.
Fig. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung zur Erleichterung des Ersteigp, ns odf1r Erkletterns unregelmässiger, schief austeigender Flächen, wie beispielsweise einer Klippe oder eines Hügels : in diesem Falle sind verschiedene Reihen von Apparaten, einf hinter
<Desc/Clms Page number 2>
der anderen auf Gerüsten, Pfählen oder dgl. angeordnet. Fig. 4 und Fig. 4 a xoigon im vergrösserten Massstabe vertikale Längsschnitte der oberen bezw. unteren Teile des Apparates, wobei der mittlere Teil in den Figuren fortgelassen ist.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht zur Verdeutlichung des Handgriffes und anderer Teile des Apparates. Fig. 6 ist eine Oberansicht-teilweise im Schnitt-des in Fig. 4 gezeigten Teiles des Apparates. Fig. 7 und 8 zeigen beziehentlich Querschnitte nach den Ebenen a a und b b der Fig. 4. Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Ebene c c der Fig. ó. Die Fig. 10,11, 12,13 und 14 stellen beziehentlich Querschnitte nach den Ebenen d d, e e,. f. yg und h h der Fig. 4 a dar. Die Fig. 15 bis 22 sind Sonderansichten, auf welche in der Folge noch besonders Bezug genommen wird.
Fig. 23 ist eine Schnittansicht des oberen und unteren Teiles der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Vorrichtung, in welcher eine durch einen Elektromotor, eine Dampfmaschine oder eine andere geeignete Kraftquelle betriebene endlose Kette statt des Stahlbandes als Mittel benutzt wird, um die Bewegung auf den Handgriff zu übertragen.
Fig. 24 ist eine Oberansicht der Fig. 23 unter Weglassung des Geländers. Die Fig. 25, 26, 27 und 28 sind beziehentlich Querschnitte nach den Ebenen jj, k k, 11 und m m der Fig. 23. Die Fig. 29 und 30 zeigen Oberansichten im Schnitt nach den Ebenen 11 n bezw. o o der Fig. 23 zur Verdeutlichung des Gleitstückes.
Mit 1 ist der die Zugvorrichtung darstellende Handgriff und mit 2 der als Führung dienende Träger bezeichnet, welcher an einer Wand angebracht oder in sonstiger Weise parallel oder nahezu parallel mit der Neigung einer Treppe oder Anhöhe angeordnet ist, wie dies in den Fig. 1 bis 3 dargestellt ist. Oberhalb und parallel mit der Führung 2 ist unter Vermittlung von Trägern oder daran angebrachten Konsolen 3 ein Zylinder 4 angeordnet, in welchem sich ein mit Ledermanschetten 6 oder ähnlichem Liderungsmaterial versehener Kolben 5 (Fig. 4) bewegt, welcher durch komprimierte Luft oder ein anderes in den Zylinder eingelassenes Treibmittel betrieben werden kann.
Am Kolben 5 ist ein biegsames Organ, beispielsweise ein Stahlband oder ein Band oder ein Seil 7 aus anderem Material befestigt, welches luftdicht durch den Kolben 5 und die Enden 8 des Zylinders hindurchgeht und über Führungsrollen 9 und 9" geführt ist, welche beziehentlich am oberen und unteren Ende des Apparates liegen. Die Enden dieser biegsamen Verbindung sind an einem Schieber oder einen Schlitten 10 (in der Folge als Schieber bezeichnet) befestigt, welcher den als Zugvorrichtung dienenden Handgriff 1 trägt und auf der Führung 2 angeordnet ist. Auf diese Weise wird eine Abwärtsbewegung des Kolbens 5 innerhalb des Zylinders bewirken, dass der Schieber 10 und der Handgriff 1 nach oben steigen und umgekehrt.
Die Führung kann aus einer Stange bestehen, welche mit einer vertikal angeordneten Platte 211 (Fig. 9 und 14) verbunden ist, die ein paar seitlicher Flanschen 2h mit einander gegenüberstehenden, der Länge nach verlaufenden Nuten 20 auf einer Seite besitzt, in welche der Schieber hineinpasst und zwischen den Flanschen in seiner Lage erhalten werden kann.
Das zur Betätigung des Kolbens benutzte Treibmittel, Druckluft z. B., welches in der Folge allgemein als Druckluft bezeichnet werden soll, kann vermittels einer durch einen Elektromotor oder dgl. betriebenen Pumpe in einen Behälter gedrückt werden ; der Motor kann so angeordnet sein, dass er selbsttätig im Behälter sein Druckmaximum wieder herstellt, sobald der Druck in demselben unter einen bestimmten Grenzwert heruntergeht.
Die Luftzuführungs- und Abströmungskanäle oder-röhren können zweckmässigerweise innerhalb der Führungsstange 2 gelegen sein, deren rippenförmige Ansatz oder Platte für diesen Zweck an der Innenseite mit geeigneten Nuten versehen ist. Der Schieber ist mit einem Vorsprung 10a (Fig. 10,11, 12,13 und 4 a) versehen, oder derselbe ist auf den Schieber aufgesetzt und ist derart mit dem Handgriff 1 gelenkig verbunden, dass der letztere bei der Benutzung aufwärts gedreht werden kann, während er sich beim Loslassen nach unten unterhalb der Führung 2 dreht und in eine solche Stellung gelangt, dass er bei seiner Rückwärts-oder Abwärtsbewegung keine Unglücksfälle verursachen kann.
Ein Rohr 13 (Fig. 4,6 und 7) führt die Druckluft von dem Behälter nach dem Apparat und ist mit einem Kanal 14 verbunden (Fig. (3), welcher durch ein selbsttätig schliessendes Ventil 15 reguliert werden kann. Das Ventil wirkt auch auf den Kanal J5*,
EMI2.1
der Druckluft zu den oberen und unteren Enden des Zylinders 4 regeln.
Die Ventile ; 18x, welche in ihrer Konstruktion übereinstimmen, vermögen die entsprechenden, in den die Einströmungskammern . ; von den Kammern 20, 20x trennenden Scheidewänden vorgesehenen Öffnungen 19, 19x zu verschliessen. D Kammern 20, 20x stehen durch Kanäle 21, 21x mit den beiden Enden des Zylinders'4 in Verbindung. Die Ventile 18, 18x sind in der bezeichneten Weise derart angeordnet, dass sie mit ihren Enden
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
angehoben werden.
Ihr Vontilkörper ist zylindrisch gestaltet und reicht durch die Öffnungen 19, 19x und die Kammern 17, 17x hindurch und bewegt sich in dem zylindrischen Teil der Gehäuse 22, 22x, in welchen er genau, aber so, dass die freie Bewegung nicht gehindert wird, eingepasst ist. Die Durchmesser der Ventilkörper sind zwischen den die Öffnungen 19, 19x verschliessenden Enden der Ventile und den in die Gehäuse 22, 22x passenden Teilen vermindert und die Ventilsitze und die erwähnten Gehäuse haben gleichen Querschnitt, so dass das Ventil in der Verschlussstellung entlastet wird. Schwache Federn 23, 23x
EMI3.2
lichen, zum Abführen der Abgase dienenden Rohr 29 verbunden sind.
Die Ventile 26, 26x sind so gestaltet, dass sie sich auf die äusseren Ränder der Enden der Ventilkörper der Ventile 18, 18x auflegen, um die Kanäle 24, 24x zu verschliessen ; die Ventile 26, 2 ( ; x und 18, 18x besitzen daher denselben wirksamen Querschnitt. Die Ventile 26, 26 sind mit
EMI3.3
sich beim Anspannen des Bandes 7 auf die Führnngsrolle 9a zu bewegt, der Wirkung einer oder mehrerer Federn entgegen, welche das Bestreben haben, die Rolle in ihrer äussersten Lage zu erhalten.
Bei der gezeichneten Anordnung stützt sich jedes Ende des zur Aufnahme der Rolle bestimmten Rahmens 34 auf Träger 35, 35a und legt sich ferner gegen einen sich im Zylinder 38 bewegenden Kolben 36, der durch eine Feder 37 mit genügender Kraft nach aussen gedrückt wird, um übermässiges Einsinken des Bandes 7 zu verhindern.
Gegen den Kolben 36 drückt eine Stange 39, welche durch eine im Zylinderdeckel 41 befindliche Führung 40 hindurchreicht und an ihrem inneren Ende eine Platte 42 trägt. zwischen welcher und dem Deckel 41 eine Feder 43 befindlich ist, die das Bestreben hat, die Stange 39 gegen den Kolben 36 zu drücken. Am äusseren Ende der Stange 39 ist das eine Ende eines Rahmens 44 befestigt, welcher, wie Fig. 6 zeigt, zwei Reihen von Ventilen umfasst und eine solche Länge besitzt, dass er sich in der Mittelstellung mit seinen Enden derart stellt, dass die Ventile 26, 26x frei werden und sich öffnen können, während die Einströmnngsventile 18, l8x geschlossen werden.
Der Rahmen 44 wird durch den Rollen- rahmen 34 und den Kolben 36 in einer Richtung und durch die Feder 43 in entgegen-
EMI3.4
den unterhalb des Kolbens 5 befindlichen Luftdruck und auf diese Weise die Geschwindigkeit, mit welcher der Schieber 10 sich bei seinem Rückwärtsgange bewegt. Das obere Ende des Zylinders 4 (Fig. 4) steht mit dem Kanal 2J ! in Verbindung, welcher durch eine Abzweigung 45 (Fig. 4 und 7) nach dem Zylinder 38 einführt, wodurch der Druck im Zylinder 38 stets der gleiche ist, wie in dem Zylinder 4 oberhalb des Kolbens 5. Dieser Druck wirkt zusammen mit den Federn 37 und 43 einer etwaigen Bewegung des Rollenrahmens 34 nach innen entgegen.
Die die Zuströmung der Druckluft nach und von den oberen und unteren Enden des Zylinders 4 regulierenden Ventile 18 und 26, bezw. J und 26x werden durch die nach innen oder aussen gerichtete Bewegung des Rollenrahmens 34 beeinflusst, welche immer dann eintritt, wenn eine Änderung in der Spannung des Bandes 7 vor sich geht.
Es ist darauf hinzuweisen, dass die kombinierten Ventile 18 und 26 bezw. lox und 26x ausser ihrer Wirksamkeit, als Zuströmungs-und Ausströmungsventile zu wirken, noch besonders charakteristische Eigenschaften besitzen. Sie wirken auch als eigenartige Reduzierventile, indem sie dazu dienen, Luft aus einem Bebälter mit höherem Druck in einen niederen Druck aufweisenden Zylinder einströmen zu lassen, wobei der Druck, auf welchen die Luft gebracht wird, von der Belastung abhängt, welche man einer jeden der Spindeln 30 mitteilt. So weit ist die Wirkung der Ventile diejenige. eines gewöhnlichen Reduzierventils.
Der Umstand jedoch, dass das Ventil 26 gegen das zylindrische Ende des Ventils 18 durch dieselbe Belastung angedrückt wird, welche das Öffnen des Ventils bewirkt, hat auch zur
Folge, dass sich das Ventil 2ss nach dem Abströmungskanal immer dann öffnet, wenn der darunter befindliche Luftdruck die auf die Spindel 30 wirkende Kraft übersteigt. Sobald
EMI3.5
<Desc/Clms Page number 4>
tief genug gefallon ist. Auf diese Weise steigt und fällt der Druck innerhalb der or- wanton Kammer im Verhältnis zum Steigen und Fallen der auf das Ventil 36 ausge- übten Kraft.
Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform hat sich am vorteilhaftesten erwiesen, doch kann dieselbe, ohne von der Erfindung abzuweichen, Abänderungen unterzogen werden ; beispielsweise kann man gesonderte Zuströmungs-und Abströmuugsventile benutzen, welche durch eine beiden gemeinsame Stange oder eine Gabel gleichmässig belastet sind. Eine solche Kombination wird denselben Effekt hervorbringen.
Das Ende desjenigen Teiles des Bandes 7 (Fig. 4a und 15), welcher um die obere Führungs- rolle 9 herumgeführt ist, ist mit einem Arm eines Winkelhebels 50 verbunden, der durch einen Bügel 53 in dem Schieber 10 gelagert ist. Das Ende desjenigen Teiles, welcher um die untere Führungsrolle 9" gelegt ist, steht mit einem ebenfalls in dem Schieber 10 unter Vermittlung der Stange 54 gelagerten Hebel 51 in Verbindung. Wie aus Fig. 4a und 15 ersichtlich ist, ist das obere Ende des Bandes 7 zwischen Platten 52 eingelegt, welche mit dem Bügelrahmen 53 gelenkig verbunden sind, dessen innere Vorsprünge 53a durch den gegabelten unteren Arm des Hebels 50 ergriffen werden.
Das andere Ende des Bandes 7 ist an der Stange 54 befestigt, welche in den Bügelrahmen 53 und durch den Gabelansatz des Hebels 50 und eine aus der Zeichnung ersichtliche Durchbohrung des Hebels 51 hindurchragt und an deren Ende sich nach aussen vorspringende Ansätze 54 & befinden, welche mit Schneiden versehen sind, die mit V-förmig gestalteten Nuten auf der Hinterseite des Hebels 51 in Eingriff stehen. Der Hebel 51 raft nach unten in denjenigen Teil 10a des Schiebers 10 hinein, welcher den nicht drehbaren Teil des zur Anbringung des Handgriffes dienenden
Scharnieres bildet. Der Teil 10" ist hohl und der Handgriff ist daran vermittels Kugel- lagerung 55 am Ende desselben befestigt.
Das untere Ende des Hebels 51 steht durch eine Schleife oder einen Rahmen 56, welcher mit dem Scharnier des Handgriffes gleich- achsig gelagert ist und durch die obere Kugelgelenkverbindung 55 hindurchragt, mit einem gebogenen Hebel 57 in Verbindung, gegen welchen sich eine Stange oder ein Druckknopf 58 anlegt, der einen über das Ende des Handgriffes hervorragenden Knopf 59 trägt. Der
Hebel 57 ist auf der Schneidenkante 57"drehbar gelagert, welche innerhalb des Hand- griffes angeordnet ist. Das Zwischengelenk 56 ist mit als Auflager dienenden Zentricr- spitzen 5611. versehen, so dass der Handgriff um das Scharnier gedroht werden kann.
Um, wenn der Schieber sich dem unteren Ende der Führung nähert, die Luft- zuführung zum unteren Ende des Zylinders durch Schliessen des Ventils 18x absperren zu können und um das Entlastungsventil 26x zu öffnen, ist fcrner noch ein Arm 61 am
Hebel 50 angebracht (vergl.
Fig. 4a, 5, 9, 19 und 20), welcher eine Seite des Schiebers über- "agt und, wenn der Schieber sich dem Ende seines abwärts gerichteten Hubes nähert, ent- lang gleitet und durch eine Stange 62 gehoben wird, die mit einer in Fig. 4 a punktiert angedeuteten, ansteigenden Fläche. 9 (siehe auch Fig. 5) versehen ist, wodurch der Hebel 50 ein Anspannen des Bandes bewirken und den Rollenrahmen 34 der Wirkung der Federn 37 und-43 entgegen bewegen kann, wobei der Ventilrahmen 44 in seine Mittelstellung gebracht wird, in welcher er die Ventile nicht berührt und die Ausströmungsventile offen lässt.
Um die Abwärtsbewegung des Schiebers längs der Führung 2 in Zwischonräutuen
EMI4.1
und 9), unterbrechen zu können, sind noch weitere Stangen 62 mit schiefen Flächell derart auf in der Längsrichtung angeordneten Scharnieren 81 gelagert, dass sie in der normalen Lage, wie durch gestrichelte Linien angedeutet ist, nach aussen zu geneigt sind und an dem Arm 61 des Winkelhebels 50 vorbeiragen. Mit jeder Stange 6, 3 ist ein nach aussen vorspringender Knopf 82 verbunden, welcher durch auf ihn ausgeübten Druck bewirken kann, dass die Stange 62 in den Weg des Armes 61 gedreht wird, so dass die Wirkung dieselbe ist, wie die der an der Unterseite der Führung angebrachten, feststehenden Stange.
Sobald durch Anheben des Handgriffs der Arm 61 vom Druck entlastet
EMI4.2
ist an den vorderen Enden der Stangen 62 angeordnet, so weit fortgeführt und derart gestaltet, dass sie den Arm 61 ohne plötzlichen Stoss auf die zur Betätigung der Ventile in der beschriebenen Weise nötige Höhe anheben kann. Diese schiefen Flächen sind ferner noch etwas weiter in gerader Richtung parallel mit der Bewegungsrichtung des Schiebers fortgesetzt, um den Arm in der angedeuteten Stellung zu halten, während die lebendige Kraft des Schiebers durch die Reibung der verschiedenen Teile des Apparates überwunden wird.
Die Stangen 62 bewirken nur ein teilweises Straffziehen des Bandes, indem das Hochheben des Handgriffes in die Gebrauchsstellung dazu dient, um ein weiteres Straffziehon zu bewirken. Zu diesem Zweck ist unterhalb des oberen Armes des Hebels 50 (Fig. 4 a) im Schieher 10 ein senkrecht beweglicher Bolzen 63 gelagert, welcher bei seiner Aufwärtsbewegung den Hebel 50 weiterhin betätigen kann. Der Arm 61 und der in Fig. 19 und 20
<Desc/Clms Page number 5>
EMI5.1
noch weiter angespannt wird, während der Arm 61 unbeweglich bleibt.
Damit durch die Aufwärtsdrehung des Handgriffs der Bolzen 63 ansteigen kann, ist eine Kupplungsstango 66 vermittels einer Stellschraube (Fig. 4 a) am Handgriff befestigt, deren inneres oder Kopfende mit einer Kupplung versehen ist, die mit einem entsprechenden, am Ende des drehbaren Blocks 67 angebrachten Kupplungsteil in Eingriff steht. Der Block 67 ist in Kugellagern 68 im röhrenförmigen Teil 10110 des Schiebers 10 gelagert und derart ausgeschnitten, dass er eine Hub-oder Exzenterfläche 69 (Fig. 4 a und 12) darstellt und auf jeder Seite derselben als Auflager für die Ansätze 63a des Bolzens 63 dienen kann, welcher den Block 67 in der Längsrichtung in seiner Lage erhält. Die Hubfläche 69 wirkt auf eine Antifriktionsrolle 70 (Fig. 12) ein, welche am Bolzen 63 angeordnet ist.
Das Kopfende der Kupplungsstange 6C ist mit einer peripberischen Nut 66 & versehen
EMI5.2
hineinragt, wenn der Handgriff nach unten gerichtet und der erwähnte Bügelrahmen durch das Anheben des Armes 61 nicht nach rechts (Fig. 4 a) gezogen ist. Beim Anheben des Armes 61 tritt der Vorsprung 58b aus der Aussparung 6611 heraus und gibt den Handgriff frei, wodurch beim Anheben des Handgriffes der Kupplungsteil hinter den Vorsprung 53b tritt, so die Rückwärtsbewegung verhindert, den direkten Zug des Bandes aufnimmt und den Winkelhebel, die Antifriktionsrolle u. s. w. davon entlastet.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, sind die Hebel 50 und 51, der Bolzen 63 und andere Teile auf dem Schieber 10 befestigt oder derart darauf angeordnet, dass die Stange 54 und das in der Folge zu beschreibende, gewissermassen als Deckel wirkende Band 99 durch dieselben hindurchgehen kann.
Die Federn 73 (Fig. 4 a und 15) haben das Bestreben, die Enden des Bandes, der Wirkung der Federn 37 und 43 (Fig. 4) entgegen, gegeneinander zu ziehen. Die Federn 73 stehen an einem Ende mit auf dem Bügelrahmen 53 angeordneten Stiften in Verbindung, während sie am anderen Ende mit einem an der Stange 54 angelenkten gabelförmigen Rahmen 74 verbunden sind.
Zwischen einer auf dem Druckstift oder der Stange 58 angeordneten Mutter 75 (Fig. 4a) und dem äusseren Ende des Handgriffes ist eine Feder 76 angeordnet, welche in
Verbindung mit don Federn 73 die Schneide oder die zur Lagerung dienenden Zentrier- spitzen des durch den Druckknopf 59 betätigten Mechanismus in ihrer richtigen Stellung erhalten kann. Diese drei Federn wirken den Federn 37 und 43 entgegen und dienen dazu, um den auf den Druckknopf wirkenden Druck aufzuheben oder denselben zu ver- stärken.
EMI5.3
<Desc/Clms Page number 6>
EMI6.1
worden.
Diese zusätzliche Kraftwirkung wird durch den Druck des Fingers auf den Knopf 59 hervorgebracht, infolgedessen das Band 7 straff gezogen bild das Einströmungsventil 18 unter gleichzeitiger Vergrösserung des Druckes im Zylinder wieder geöffnet wird ; da nun dieser zusätzliche Druck durch einen entsprechenden Zug auf den Handgriff nicht ausgeglichen wird, so bringt er eine Bewegung des Kolbens 5 und des den Handgriff tragenden Schiebers hervor, deren Geschwindigkeit von der Grösse des auf den Knopf ausgeübten Druckes abhangt.
Wenn man nun einen weitereu Druck auf den Knopf 59 nicht mehr ausübt, so wird der Luftdruck in den Zylindern wieder bis auf denjenigen Druck fallen, welcher dem auf den Handgriff ausgeübten Zug entspricht und die Vorwärtsbewegung wird dann aufhören. Der Kreislauf der Operationen wird dadurch vollendet, dass beim Loslassen des Handgriffes der in den Zylindern herrschende Luftdruck auf den vorher erwähnten geringen Druck herabsinkt.
Wenn nun der Handgriff durch Wirkung der Schwere unter den zur Führung dienonuen Träger abwärts gedreht wird, so wird das Band losgespannt werden, was zur Folge hat, dass Luft in das untere Ende des Zylinders eintritt, infolgedessen der Schieber und der Handgriff längs der Führung wieder nach unten gleiten können, bis sie durch eine der Stangen 62 in der vorher beschriebenen Weise aufgehalten werden.
An der Führungsstange 2 (Fig. 4 a, 16 und 18) ist eine Zahnstange 83 (Fig. 17 und 18) befestigt. Eine Zahnkinke 84 ist ferner auf der oberen Fläche des Bolzens 68 angelenkt. Im Falle das Hund reisst oder durchbricht, oder im Fall von Bersten der Röhren u. s. w., verhindert diese Zahnklinke die Rückwärtsbowegung des Schiebers und stellt auf diese Weise eine Sicherung gegen Unglücksfälle dar. Die Zahnstange und die Zahnklinke (vgl.
Fig. 17 und 18) sind so gestaltet, dass, wenn die letztere mit dem
Bolzen 63 infolge des Anhebens des Handgriffes 1 nach oben bewegt wird, sie in die richtige Lage gelangt, is welcher sie mit der Zahnstange in Eingriff treten kann, nachdem sie während ihrer Abwärtsbewegung zunächst in eine Mittelstellung gebracht worden ist.
Die Zahnstange ist doppelt angeordnet und die Zähne 85 sind so gestellt, dass sie mit- einander abwechseln und auf den gegenüberliegenden Seiten eines flachen im Querschnitt etwa einem umgekehrten V ähnelnden Kanals einander zugekehrt sind.
Die Höhe und Weite der Zahnklinke 84 (vgl. Fig. 4 a, 16 und 18) nimmt nach ihrem Aufhängepunkt ab. Die Zahnklinke ist ferner auf ihrer Unterseite (Fig. 18) zu- geschärft. Vermöge dieser Gestaltung legt sielt die zugeschärfte Unterseite der Zahnklinkc
EMI6.2
in welchem sich der Bolzen 63 bewegt und es wird auf diese Weise eine Zentrierung der Zahnklinke erreicht, während der doppelt geneigte obere Teil derselben während des An- heb ens der Klinke auf dem schrägen Teil der Zähne der Zahnstange ansteigt, bis die Klinke in den tiefsten Teilen des Kanals zur Ruhe gelangt, worauf das Ansteigen des Schiebers 10 längs der Führung 2 eine Hin und Herdrehung der Klinke um ihren Aufhängepunkt bewirkt,
während sie sich über die Zähne der Zahnstange hinwegbewegt.
Auf jeder Seite des Kolbens 5 befindet sic eine mit Leder bekleidete Platte oder Scheibe 88, welche lose in den Zylinder 4 passt und einen Schlitz besitzt, durch welchen das Band 7, wie Fig. 4 zeigt, hindurchtritt. Durch eine leichte Spiralfeder 89 wird die Platte oder Scheibe in geringer Entfernung vom Kolben erhalten und sie ist derart eingerichtet, dass sie sich, gerade bevor der Kolben seinen Hub vollendet hat, auf die Luft- kanäle 21, 21x am Ende des Zylinders legen kann, wobei die zwischen dem Kolben und der Platte oder Scheibe eingeschlossene Luft dann als Luftkissen dient.
Die Weite des Luftkanals ist an dessen innerem Ende in der gezeigten Weise vergrössert, um eine Ver- zögerung in der Rückwärtsbewegung des Kolbens zu verhindern. Neben einem solchen Luftkissen oder statt desselben können starke Pufferfedern 90 und 9011. (Fig. 4, 4a und 23) an den beiden enden der Führung 2 in solcher Lage angeordnet sein, dass sie als Puffer
EMI6.3
liegen diese Federn an den Enden, gegen welche die Enden 91 des Schiebers anstossen, frei, wie dies in der Figur dargestellt ist, und sind an ihren anderen Enden an ihren Trägern befestigt.
Jedes Ende dos Zylinders 4 ist vermittels eines Stopfens 8 (Fig. 4 und 4 a) ver- schlossen, welcher einen Schlitz 9 besitzt, durch welchen das Band 7 hindurchtritt. In
EMI6.4
<Desc/Clms Page number 7>
EMI7.1
eine luftdichte Abdichtung entsteht, wobei der Luftdruck dazu dient, um die freiliegenden Enden der Lederscheibo fest gegen das Band anzupressen. Statt dieser nur an einem Ende befestigten Lederplatten können metallische oder andere Packungen jeder beliebigen Art angewandt werden.
An der Stange 2 ist eine Deckplatte 97 (Fig. 4,4 a, 5, 6, 7 und 8) angebracht, welche sich nach unten zu, wie ersichtlich, über die vordere Fläche derselben erstreckt. Zwischen dem unteren Rande der Deckplatte 97 und dem unteren Flansch der Führung 2 ist ein Schlitz'98 (Fig. 8 und 9) vorgesehen, durch welchen der Teil J ! < des Schiebers hindurchragt, an welchem der Handgriff mittels Scharniers befestigt ist.
Auf der Vorder-und Hinterseite des Schiebers 10 wird der Schlitz 98 durch ein als Decke dienendes Band oder eine entsprechende bandförmige Platte 99 verschlossen, welche an der Führung durch Platten 115, 11511 (Fig. 4, 4 a) befestigt ist. Damit derjenige Teil des Schiebers, welcher den Handgriff aufnimmt, durch den Schlitz M hindurchtreten kann, ist der bandförmige Streifen oder das Band 99 nach oben gebogen und über den erwähnten Teil geführt, wobei eine Kurve entsteht,, die sich mit dem Schieber bewegt.
Dieser Bandstreifen 99 verschliesst auf diese Weise den Schlitz 98 bis auf den vom Schieber eingenommenen Teil, dessen Bewegung vom Bandstreifen nicht gestört wird Nahe an jedem Ende des Schiebers 10 liegt der Bandstreifen 99 zwischen in geeigneter Weise gekrümmten oberen und unteren Führungsflächen 100 bezw. Oü* (Fig. 4 a), welche den Führungsstreifen in leichten Biegungen durch die in den Hebeln und dem am Schieber, durch welchen das Band 7 hindurchtritt, angeltrachten Bolzen vorgesehene Schlitze entlang gleiten lassen. Derjenige Teil des Schiebers, über welchen der Streifen 99 geht, ist ebenfalls in geeigneter Weise gekrümmt.
Jenseits des Schiebers legen sich die Ränder des Deckstreifens 99 auf Rippen oder Ansätze 101, 102 (Fig. 8 und 9) auf, welche beziehentlich an dem unteren Flansch und der Deckplatte 97 der Führung 2 vorgesehen sind. Der Bandstreifen dient dazu, die arbeitenden Teile des Apparates derart zu verschliessen, dass sie vor Feuchtigkeit, Schmutz und Insekten geschützt liegen.
Ein kleines Sicherheitsventil 105 (Fig. 4 und 6) reguliert den Luftaustritt durch einen
EMI7.2
letztere ist zwischen der Luftzuführung und den Zuströmungsventilen des Apparates eingeschaltet, um das Entweichen von komprimierter Luft an der Stelle, in welcher die Zuströmungsventile eingesetzt sind, wenn die Zugvorrichtung nicht benutzt wird, zu verhindern. Das Ventil 105 ist in einem Rahmen 107 gelagert, der durch eine Feder 10s
EMI7.3
Auf dem Träger 35 ist ein Hebel 109 (Fig. 4) drehbar gelagert, dessen eines Ende in den Rahmen 107 hineinragt, während das andere Ende in den Rollenrahmen 34 eintritt. Auf den beiden Rahmen 34 und 107 sind beziehentlich Ansätze 110 und 111 vorgesehen, welche miteinander in Eingriff treten können. Wenn das Band straff gezogen ist,
EMI7.4
Richtung bewegt und das Sicherheitsventil 105 geöffnet, infolgedessen sich das Abschlussventil 15, das auf einer Seite auf diese Weise von Druck entlastet ist, schnell öffnen wird. Wenn der Rahmen 34 in seine Mittelstellung zurückgelangt, so wird durch die Feder 108 das Ventil. 105 wieder geschlossen und das Abschlussventil 15 wird ebenfalls durch die dargestellte Feder, sobald der Druck auf beiden Seiten gleich wird, geschlossen.
Wenn der Rahmen M über seine Mittelstellung hinaus nach der anderen Richtung, nach links, bewegt wird, so erhält der Rahmen 107 gleichzeitig damit durch Eingreifen der Vorsprünge 110 und 111 eine Bewegung und das Sicherheitsventil 105 wird wieder geöffnet, um das Öffnen des Abschlussventils J. 5 zu ermöglichen. Infolge dieser Anordnung wird das Abschlussventil 15 beim Anheben des Armes 6'j ! vermittels einer der Stangen 62 geschlossen und Undichtigkeiten verhindert.
Die Führungsrollen 9, 9* des die Zugvorrichtung bedienenden Bandes oder Streifens 7, welche in der dargestellten Weise durch geeignete Deckel oder Gehäuse geschützt sein können, können auf Kugellagern oder anderen Lagern 112. 1M* laufen, die so angeordnet sind, dass die Rollen leicht dem Zug des Bandes folgen.
Ein Puffer 116 (Fig. 13) aus Kautschuk oder anderem geeigneten Material dient dazu, das beim Herabfallen des Handgriffes unterhalb des als Führung dienenden Trägers entstehende Geräusch zu verhindern.
Die beschriebene Ausführungsform der Erfindung wirkt folgendermassen : Der Hand- griff 1 hängt normal unter dem Geländer am Fuss der Treppe und der Benutzer hat ihn
EMI7.5
<Desc/Clms Page number 8>
dos Handgriffes lässt den Bolzen 63 mittels der Kurve 69 und der Rolle 70 emporgehon, und die Klinke 84 kommt in Eingriff mit der Zahnstango M. Der Bolzen 63 hebt auch
EMI8.1
um das Getriebe in Gang zu setzen. Das Eindrücken des Knopfes 59 wirkt durch Stange 58, Hebel 57 und Schleife 56 auf den Hebel 51, so dass das Band weiter straff gezogen wird.
Dadurch wird die Scheibe 9 und ihr Rahmen M gegen die untere Scheibe gedrängt ; sie bewegen entgegen der Wirkung der Federn 37 und 43 den Kolben 36 in dem Zylinder M, wobei der Kolben Stange 39 und Rahmen 44 mitnimmt. Dadurch schliesst sich Ventil 26, während Ventil 18 gelüftet wird ; Ventil 18x wird durch Feder 23x auf seinen Sitz gedrängt und die Pressung, mit der Ventil 26x gegen den Körper von Ventil 18x gedrängt wird, lässt nach.
Die Luft von einem Reservoir oder einer anderen Que} Je geht durch 13, 14, 15a, 15b, 15c und 16 nach Kammer 17, von da durch das offene Ventil 18 in die Kammer 20, weiter durch 21 in den Zylinder 4, wo sie auf den Kolben 5 wirkt, ihn niederdrückt, dadurch den Handgriff hebt und den Benutzer unterstützt
Von der anderen Kolbenseite tritt die Luft durch 21x nach Kammer 20x, von da
EMI8.2
seinem Sitz, da kein Gegendruck vorhanden ist, und tritt endlich bei 28x und 29 aus.
Am oberen Ende der Treppe angelangt, lässt der Benutzer den Handgriff los und dieser kehrt durch seine Schwere sogleich in die senkrechte Lage zurück. Dadurch kommt der Bolzen 63 in seine gewöhnliche Lage und bringt Klinke 84 ausser Eingriff mit der Zahnstange 83 ; die Federn 37 und 43 werden wirksam und bringen die Scheibe 9 nebst Rahmen 34 in ihre Anfangsstellung, tockern Band 7 und bringen Rahmen 44 nach links zurück. Die Ventile 26x und 18 schliessen, die Ventile 16', 26 öffnen sich, um Luft. durch 16x, 17x, 21x in den Zylinder 4 auf die entgegengesetzte Kolbenseite zu lassen, so dass dieser zum oberen Ende der Treppe zurückkehrt und den Handgriff zum Treppenfuss führt.
Wenn der Handgriff in die Nähe seiner untersten Stellung gekommen ist, berührt der Hebel 63 die schräge Fläche 80 des Hebels 6, 3 und, da dieser Hebel auf derselben Achse sitzt, wie der Hebel 50, so wird das Band 7 wieder ein wenig gespannt, aber nur so weit, um den Rahmen 44 hinreichend nach rechts zu bringen, damit Feder 23x Ventil 1RX zu schliessen vermag, ohne Ventil 18 zu öffnen, so den Luftzutritt auf beiden Kolbenseitcn lhschliesst und das ganze Getriebe zur Ruhe bringt.
In manchen Fällen mag es wünschenswert sein, die komprimierte Luft von Staub und Feuchtigkeit zu befreien und sie, soweit als dienlich, nochmals zu benutzen ; dies kann dadurch erreicht werden, dass man die als Auspuff aus den Zylindern austretende Luft wieder nach der Pumpe zurückleitet, welche dieselbe dann nochmals in den Behälter hinein- drückt.
Was nun die zweite, in den Fig. 23 bis 30 verdeutlichte Ausführungsform betrifft, so ist der Handgriff in diesem Falle ähnlich dem oben beschriebenen und hiingt beim Nichtgebrauch unterhalb des Geländers. Sobald der Apparat betätigt werden soll, wird der Handgriff in die horizontale Stellung gebracht. Dadurch wird vermittels des Exzenters oder Hebedaumens 69 der verschiebbare Bolzen 63 angehoben und die Zahnklinke 84 in Eingriff mit den Zähnen der Zahnstange 83 gebracht. Durch diese Zahnlilinke wird das Abwärtsgleiten des Hauptschiebers 10 jetzt verhindert ; der Handgriff 1 ist jedoch mit dem Schieber 10 vermittels einer Platte 117 verbunden, welche eine kurze Strecke auf der
Vorderseite und unabhängig von dem Hauptschieber hingleiten kann.
Wenn nun, nachdem auf diese Weise der Handgriff in die horizontale Stellung gebracht und die Zahnklinke
EMI8.3
wird, so wird die Platte 117 (Fig. 29. 30) auf der Vorderseite des Schiebers oder Gleitstückes 10 hingleiten und der Ansatz 118 kommt in Berührung mit dem langen Arm eines Winkelhebels 119, welcher drehbar auf dem Stift 120 befestigt ist. Der kurze Arm dieses Hebels ist mit einem Lenker oder einem Lenkerpaar 121 verbunden, welches nebst dem daran befestigten kürzeren Arm beim Herunterziehen des langen Armes gegen einen Schuh 122 angedrückt wird, der seinerseits wieder auf eine endlose Kette 123 drückt, die dann gegen eine Platte 124 (Fig. 27) gepresst wird, welche einen Ansatz des Hauptgleit- stückes oder Schiebers 10 bildet.
Drückt man auf den Knopf 59 am Ende des Handgriffes, so wird der Hebel 51 unter Vermittlung des Hebels 57 und der Schleife 56 in der vorher beschriebenen Weise gedreht. Am Ende des Hebels 51 ist eine kleine Rolle 125 befestigt, um welche ein Band oder ein Seil 126 aus geeignetem Material herumgelegt ist.
Das eine Ende dieses Bandes ist fest an einem Stift 127 angebracht ; das Band ist dann
EMI8.4
die Rolle 125 gelegt und dann mit seinem anderen Ende an einem Ende eines Hehels 130 befestigt, welcher zur Regulierung der Triebkraft dient. Drückt man den Knopf 59 nach innen, wobei der Hebel 51 betätigt wird, so wird das Band 126 straff gezogen und der
<Desc/Clms Page number 9>
Hebel 190 umgelegt.
Diese Bewegung kann entweder dazu "dienen, " um einen Elektromotor einzuschalten, Dampf in den Zylinder einer Dampfmaschine eintreten zu lassen oder um die Anhd3vordctupg einer beliebigen Kraftquelle in Gang zu setzen, die mit dem Ketten-
EMI9.1
sich nicht zu weit nach aufwärts bewegen und gegen das Kettenrad anstossen kann, ist eine mit schiefem Rand versehene Platte 132 innerhalb des Gehäuses derart angebracht, dass sie mit einem Arm 133 eines auf einem Bolzen 134 befestigten Winkelhebels in Eingriff treten und denselben anheben kann. Beim Anheben des Hebelarmes 133 wird der
EMI9.2
Handgriff und die Platte auf dem Hauptgleitstilek oder Schieber 10'bingleiten, wodurch sich die Nase 136 gegen den langen Arm des Hebels 119 anlegt und ihn. ausser Arbeitsstellung bringt.
Dadurch wird die Kette vom Druck des Schuhes 122 entlastet und kann zwischen dem Schuh und der Platte 124 frei bindurchtreten, worauf der Handgriff sofort festgehalten wird. Die Kette bewegt sich um das Kettenrad jim herum und geht in der auf der Innenseite des hölzernen Geländers 138 vorgesehenen Nut 137 wieder nach unten.
Eine Zwischenlage von Leder 139 oder anderem geeigneten weichen Material dient dazu, um unnötige Geräusch bei der Bewegung der Kette zu verhindern. Beim Nachlassen des Druckes 0 auf den Knopf 59'wird der Hebel 130 durch die Wirkung einer Feder oder einer anderen ähnlichen Vorrichtung wieder in seine Anfangsstellung zurückgebracht, wodurch die Antriebsvorrichtung und die Kette angehalten werden. Durch eine mit einem Ende an der Platte 117 und mit dem anderen Ende an dem Hauptgleitstück 10 befestigte Feder 140 wird der Handgriff ausser Arbeitsstellung erhalten und verhindert, dass er nach unten gleiten und den Hebel 119 betätigen kann, wodurch die Kette zufälliger Weise auch ergriffen werden würde.
Wird der Handgriff während der Aufwärtsbewegung an irgendeinem Punkte losgelassen, so bewirkt die Feder 140 ein sofortiges Hingleiten der Platte 117 auf dem Hauptgleitstück 10 und setzt durch Betätigung des Hebels 119 den Schuh ausser Eingriff mit der Kette, worauf der Handgriff still gehalten wird. Die Kette kann am anderen Ende um ein lose gelagertes, dem Kettenrad 131 ähnliches Kettenrad herumgeschlungen sein oder sie kann auch um ein einfaches Rad oder eine Rolle gelegt werden, doch müssen geeignete Vorrichtungen zum Anspannen der Kette vorgesehen werden. Die Geschwindigkeit der Zugvorrichtung kann eine konstante sein oder man kann es so einrichten, dass die Geschwindigkeit sich mit dorn auf den Druckknopf 5 ausgeübten Druck ändert.
Statt einer Kette kann ein Kabel benutzt werden, wobei die Flächen des Schuhes 122 und der Platte 124 so gestaltet sind. dass man ein festes sicheres Eingreifen erhält. Statt der hier beschriebenen Greifervorrichtung kssn eine beliebige wohlbekannte Art von für
Kabel angewandten Greifervorrichtungen benutzt worden, wobei die Geschwindigkeit des
Anstieges der Zugvorrichtung dadurch reguliert wird, dass man den Druck anf das Kabel verändert und ihm mehr oder weniger Schlüpfen gestattet. PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Eine Vorrichtung zum Erleichtern des Besteigens von Treppen und ansteigenden Flächen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handgriff (1), der zum Stützen der zu befördernden Personen dient, durch mechanische Vorrichtungen derart bewegt wird, dass er nach dem Loslassen von selbst in die Anfangsstellung zurückkehrt und für eine neue Benutzung bereit ist.