DE83226C - - Google Patents
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- DE83226C DE83226C DENDAT83226D DE83226DA DE83226C DE 83226 C DE83226 C DE 83226C DE NDAT83226 D DENDAT83226 D DE NDAT83226D DE 83226D A DE83226D A DE 83226DA DE 83226 C DE83226 C DE 83226C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/08—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
- B61L3/10—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically using current passing between devices along the route and devices on the vehicle or train
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht in einem Apparat, welcher bezweckt,
bei elektrischen Zugdeckungssignalvorrichtungen der durch das Patent Nr. 77023 geschützten
Art, während der Zug in der Fahrt begriffen ist, einerseits eine beständige Contaktverbindung
der auf letzterem befindlichen elektrischen Signalvorrichtungen mit den zwischen den
Laufschienen gelegenen Leitungen aufrecht zu erhalten und andererseits bei Hindernissen auf
oder zwischen den Leitungen sich selbstthätig von den letzteren abzuheben bezw. denselben
durch den Führer abheben zu lassen.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus zwei Leitungsrädern, mit denselben leitend verbundenen
Metallbürsten oder ähnlichen Contakttheilen, und aus einer unterhalb derselben angebrachten
Schutzplatte, welche mit ihnen in der Weise verbunden ist, dafs sie beim Aufschleifen
auf irgend ein Hindernifs die ganze Vorrichtung hebt und, nachdem das Hindernifs
passirt ist, sie wieder niederläfst bezw. mit den Leitungen wieder in Verbindung
bringt.
In beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι den Apparat in Seitenansicht,
Fig. 2 denselben in Vorderansicht, während Fig. 3 die Schutzplatte von oben gesehen darstellt.
Fig. ι den Apparat in Seitenansicht,
Fig. 2 denselben in Vorderansicht, während Fig. 3 die Schutzplatte von oben gesehen darstellt.
Am Boden irgend eines Wagens,- vortheilhaft des Tenders, befindet sich der im Patent
Nr. 77023 näher beschriebene Contaktkasten C, sowie vor oder hinter demselben, auf den
Leitungen rollend, die beiden Leitungsräder I1 Γ2,
deren gemeinschaftliche Achse w2 zunächst in
dem Ende der Stange 1 bezw. deren Gabel gelagert ist.
Diese Stange 1 ist am Boden des Wagens drehbar angeordnet und mittelst einer Ausbiegung
nach oben über die Wagenradachse A weggeführt und aufserdem, zur Umgehung des
Contaktkastens von beiden Seiten her, gabelartig getheilt. Diese Gabelung ist in der
Zeichnung nicht direct dargestellt, sondern nur in Fig. ι durch den strichpunktirten Theil der
Stange angedeutet.
Die Leitungsräder I1 Γ2 haben den Zweck,
den elektrischen Strom aus den Leitungen auf die auf dem Zug befindlichen Vorrichtungen
und umgekehrt zu übertragen. Bei schneller Fahrt können nun durch das Schleudern der
Wagen innerhalb der Schienen die Leitungsräder von den Leitungen abgeschnellt werden.
Damit auch in solchen Fällen die elektrische Verbindung nicht unterbrochen wird, steht
jedes der Leitungsräder mit je zwei abwechselnd auf den Leitungen federnd schleifenden Metallbürsten
in Verbindung.
Zu dem Zwecke sitzen auf der Leitungsradachse JP^ die beiden Bürstenhebel 2a und 2b,
verbunden durch die nichtleitende Verbindungsstange 3, und tragen an ihren Enden die
Bürstenpaare 4a und 4b. Letztere stehen, wie
Fig. ι zeigt, einander entgegen, und es. werden
durch der Fahrtrichtung entsprechende Stellung der Bürstenhebel diejenigen Bürsten, welche
gemä'fs ihrer Stellung jeweilig nachschleifen, gegen die Leitung angedrückt, wobei dieselben
federnd nachgeben, während die beiden anderen, der Fahrtrichtung entgegenstehenden Bürsten
von den Leitungen abgehoben sind.
Dieser Hebelausschlag wird selbsttätig bewirkt vom Contaktkasten aus. Hier ist der
Contakthebel. y über das Laufrad R hinaus bis zum Gelenk 5 verlängert und steht durch
die Gelenkverbindung 6 mit der Verbindungsstange 3 in Eingriff. Durch an den beiden
rechten Armen der Hebel 2a und 2b befestigte
Gewichte 7 werden dieselben nach unten gezogen, während sie durch ein Hemmstück 8
verhindert werden, unter eine gewisse Lage hinabzusinken. Schliefslich ist das Gelenk 6
so eingerichtet, dafs es, um jederzeit ein sicheres Ausbiegen nach rechts zu gestatten,
sich nicht ganz gerade ziehen läfst, sondern in einem stumpfen Winkel stehen bleibt, wie
dies auch aus Fig. 1 ersichtlich ist.
■ Diese eben beschriebene Vorrichtung wirkt nun in folgender Weise:
■ Diese eben beschriebene Vorrichtung wirkt nun in folgender Weise:
Fährt der Zug in Fig. 1 von rechts nach links, so steht im Contaktkasten das Laufrad R
auf der äufseren Rinne oder Führungsnuth. Dementsprechend steht der Hebel y in seinem
oberen Ausschlag und zieht durch Gelenk 6 die Bürstenhebel 2a und 2b rechts empor, so
dafs links die Bürsten zj.a nachschleifend die
Leitung berühren. Fährt der Zug nach der entgegengesetzten Richtung, so hat der Hebely
im Contaktkasten seinen unteren Ausschlag inne, infolge dessen können die Gewichte 7
die rechten Arme der Bürstenhebel ein Stück nach unten ziehen, wodurch die Bürsten 4b in
Berührung mit der Leitung kommen und die anderen wieder abgehoben werden.
Ebenfalls zu dem Zwecke, eine gute Contaktverbindung zu sichern, kann neben oder über
den Leitungsrädern je ein hufeisenförmiger Elektromagnet cja und gb so gelagert bezw. auf
der Leitungsradachse befestigt sein, dafs die, wie Fig. 2 zeigt, event, umgebogenen Pole auf
die unter ihnen hinführenden Leitungen anziehend wirken. Sind nun als Leitungen Schienen oder Drahtseile gewählt, immer wird
sich die Wirkung der Magnete darin äufsern, dafs die Leitungsräder und Bürsten · aufser
durch ihre eigene Schwerkraft auch noch durch die Anziehungskraft der Magnete gegen die
Leitungen geprefst werden und das Abschnellen 'der Räder dadurch verhindert wird. Erregt
werden die Elektromagnete durch eine auf dem Zug befindliche genügend starke Stromquelle.
Schliefslich befindet sich unterhalb dieser Vorrichtungen eine dauerhafte Schutzplatte 13
aus starkem Eisenblech oder sonstigem geeigneten Material, deren vorderer und hinterer
Rand, sowie event, auch beide Seitenränder flach nach oben umgebogen sind.
Getragen wird diese Platte durch in den Büchsen ioa, iob, ioc, iod leicht auf- und abschiebbar
gelagerte Träger iia,. ub, nc, nd
derart, dafs ein Senken der Schutzplatte nur bis zur niedrigsten Lage der Leitungen in
einem Wellenthal möglich ist.
Die Träger sind in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise angeordnet, und es sind in den
beiden mittleren Trägern iia und iib die
Enden der Leitungsradachse w'1 derart gelagert,
dafs letztere mit den an ihr befestigten Bürsten und Magneten den auf- und . niedergehenden
Bewegungen der Schutzplatte bezw. der Träger folgen mufs.
In der Schutzplatte sind Schlitze vorgesehen, durch welche hindurch die Leitungsräder,
Bürsten und Elektromagnete mit den Leitungen in Verbindung treten können.
Endlich ist eine Schnur oder Kette 12 an der Stange 1 befestigt, durch deren Anziehen
der Führer die ganze Vorrichtung von · den Leitungen abheben kann. Die Hebelverbindung
mit dem festsitzenden Contaktkasten bildet hierbei kein Hindernifs, indem das Gelenk 6
entsprechend nach rechts ausweicht.
Claims (2)
1. Eine Ausführungsform der Zugdeckungssignalvorrichtung
nach Patent Nr. 77023, gekennzeichnet durch eine Contaktsicherungsvorrichtung, bestehend aus einem oder
mehreren Leitungsrädern (I1 P) in Verbindung mit Metallbürsten (4a, 4b) oder
sonstigen Contakttheilen, welche letzteren durch Hebelgestänge (5, 6) vom Contakthebel
(y) aus derart gesteuert werden, dafs immer die der Fahrtrichtung entsprechend
gerichteten Bürsten die Leitungen berühren, während die anderen von ihnen abgehoben
sind. ;
2. In Verbindung mit der Contaktsicherungsvorrichtung nach Anspruch 1 eine Schutzplatteneinrichtung
(13), deren seitliche Träger (na, nb) die Welle (w1) der Contaktsicherungsvorrichtung
aufnehmen, wodurch ein gemeinsames, entweder selbstthätiges, durch die Schutzplatten (13) eingeleitetes
Abheben der Gesammtvorrichtung von den Schienen oder beabsichtigtes Steuern mittelst Schnur (12) vom Führerstand
aus erzielt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83226C true DE83226C (de) |
Family
ID=355559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83226D Active DE83226C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83226C (de) |
-
0
- DE DENDAT83226D patent/DE83226C/de active Active
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