DE832038C - Rauchfangeinrichtung fuer Lokomotivschuppen u. dgl. - Google Patents

Rauchfangeinrichtung fuer Lokomotivschuppen u. dgl.

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DE832038C
DE832038C DEI441A DEI0000441A DE832038C DE 832038 C DE832038 C DE 832038C DE I441 A DEI441 A DE I441A DE I0000441 A DEI0000441 A DE I0000441A DE 832038 C DE832038 C DE 832038C
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DE
Germany
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chimney
cylinder
piston
distribution valve
locomotive
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Expired
Application number
DEI441A
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English (en)
Inventor
Richard Jaeger
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J15/00Arrangements of devices for treating smoke or fumes
    • F23J15/02Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
    • F23J15/022Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Rauchfangeinrichtung für Lokomotivschuppen u. dgl. Einrichtungen zum Heben und Senken von Rauchgastrichtern in Lokschuppen werden bei bekannten Ausführungen von Hand über ein mit einer Kette verbundenes Gestänge betätigt. Dabei läßt es sich nicht vermeiden, daß gewisse Teile einer starken Abnutzung unterliegen, die die Lebensdauer außerordentlichbeeinträchtigt. Besonders wird das Gestänge sehr in Mitleidenschaft gezogen, und zwar durch das plötzliche Herunterfallen des Rauchgastrichters in seine unterste Grenzstellung beim Wegfahren der Lokomotive.
  • Die damit für die Erfindung gestellte Aufgabe wird in fortschrittlicher Weise gelöst, bietet erhebliche betriebliche Vorteile und ist besonders geeignet, die Bedienungsfreudigkeit zu heben.
  • Die Rauchfangeinrichtung besteht nach der Erfindung im wesentlichen darin, daß der Rauchgastrichter pneumatisch mittels Druckluft gesteuert wird, wobei das Heben und Senken durch einen Kolben, der sich in einem mit dem Rauchgastrichter verbundenen Zylinder bewegt, erfolgt. Der Kolben wird dabei durch Hinzuführen und Ablassen von Luft betätigt. Die pneumatische Steuerung geht bei diesem Vorgang über ein Ver- teilerventil vor sich, das seinerseits wieder mittels einer starren oder gegliederten Steuerung vom Lokführerstand, vomBoden desLokschuppens oder auch selbsttätig vom Gleise aus in und außer Betrieb gesetzt werden kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. r den Rauchgastrichter gehoben, Abb. 2 den Rauchgastrichter gesenkt, Abb. 3 die pneumatische Antriebsvorrichtung, Abb. 3 a dieselbe in einer anderen Ausführung, Abb.4 die Anordnung des Verteilerventils mit Bedienungsgestänge in Seitenansicht und Abb. 5 die Anordnung des Verteilerventils quer zur Lokomotive in Vorderansicht.
  • Auf dem Rauchgastrichtergehäuse a ist ein Zylinder b aufgeschraubt. Diesem kann durch eine Off nung c Druckluft mit dem im Lokschuppen zur Verfügung stehenden Druck zugeführt werden. Durch die eintretende Luft wird der Kolben d mit seiner Kolbenstange e und der an dieser befestigten Traverse f nach oben bewegt. Damit wird über die an der Traverse f angebrachten, in Führungsstückchen h am oberen Zylinderdeckel zusätzlich geführten Ketten g der Rauchgastrichter i ebenfalls nach oben bewegt und auf dieseWeise in seine obere Ruhestellung verbracht. In dieser Stellung ist der Sammelkanal k, der zum Hochkamin führt, abgesperrt, kalte Luft kann nun von außen nicht eintreten.
  • Über dem Kolben d ist in dem Zylinder b ein allseitig abgedichteterLuftraum vorgesehen, dessen Luftinhalt durch den nach oben gehenden Kolben d verdichtet wird, wodurch eine natürliche Abbremsung des Rauchgastrichters herbeigeführt wird. Durch diese Anordnung wird ein hartes Anschlagen des Kolbens d beim Erreichen seiner Endstellung an dem Zylinderdeckel l vermieden. Auch sind dadurch mechanische Schläge, die zu Beschädigung der Antriebsstelle führen könnten, ausgeschlossen. Die Geschwindigkeit der Aufwärts-. hewegung kann durch ein kleines Düsenloch im oberen Teil des Zylinders b auf einen Bestwert eingerichtet werden. Bei der auf den Stand eingefahrenen Lokomotive wird der Rauchgastrichter i auf den Lokomotivschornstein herabgelassen, indem der Luftdruck in demZylinder so weit herabgesetzt wird, daß der Rauchgastrichter infolge seines 1?igengewichtes sich langsam nach unten bewegt und ganz allmählich, ohne daß Stöße auftreten, auf den Lokomotivschornstein aufsetzt.
  • Die Steuerung der Luft erfolgt durch ein Verteilerventil, z. B. durch einen Dreiwegehahn, der in der Weise arbeitet, daß er in der Stellung m (Abb. 4) dem Zylinder b die für die Aufwärtsbewegung des Rauchgastrichters i benötigte Luft zuführt. In der Stellung n ist die Luftzufuhr abgesperrt und der Zylinder über ein Reduzierventil mit der Außenluft verbunden, so daß die Luft aus dem Zylinder in genau regelbarem Maße entweichen kann. In der Stellung o ist der Zylinder sowohl von der Druckluftzuleitung als auch von der Außenluft abgesperrt. Nach der Erfindung ist nun an dem Dreiwegehahn eine Feder vorgesehen, die bewirkt, daß der Hahn selbsttätig in seine Mittelstellung zurückgeht, wenn er in seiner Auslaßstellung n losgelassen wird. Dies hat zur Folge, daß der Rauchgastrichter beim Wegfahren der Lokomotive nicht plötzlich in seine untere Stellung bzw. Endstellung herunterfallen kann, wenn etwa vergessen wurde, den Hebel vor dem Wegfahren der Lokomotive in die Füllstellung m zu legen. Es ist selbstverständlich, daß das Verteilerventil vom Boden des Lokschuppens, vom Führerstand der Lokomotive, oder auch durch eine Steuereinrichtung vom Gleise aus betätigt werden kann.
  • Für die beiden erstgenannten Betätigungsarten besitzt der dargestellte Dreiwegehahn ein Gestänge p, das in der Höhe des Führerhauses angebracht ist, damit der Lokführer es beim Fahren auf den Stand leicht erreichen und betätigen kann. Unterläßt der Lokführer die Betätigung, so kann der Dreiwegehahn auch vom Boden aus durch das Schuppenpersonal bedient werden, weil die senkrechte Stange genügend tief nach unten geführt ist. Unter mehreren anderen Möglichkeiten der Bedienung sei noch auf die Anordnung eines Kettenrades mit Kette hingewiesen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rauchfangeinrichtung für Lokomotivschuppen, dadurch gekennzeichnet, daß für das Heben und Senken des Rauchgastrichters eine durch Druckluft betätigte Antriebsvorrichtung vorgesehen ist. `
  2. 2. Rauchfangeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung aus einem mechanisch mit dem Rauchgastrichtergehäuse (a) verbundenen Zylinder (b) mit einem von der zugeführten Druckluft gesteuerten Kolben (d) besteht, dessen Kolbenstange (e) eine Traverse (f) trägt, an der Aufhängemittel (g) für den Rauchgastrichter befestigt sind.
  3. 3. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der über dem Kolben (d) liegende Zylinderraum allseitig abgedichtet ist, so daß die darin befindliche Luft bei nach oben gehendem Kolben sich verdichtet und den Kolben abbremst.
  4. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängemittel (g) sowohl am oberen Zylinderdeckel, als auch am Deckel des Rauchgastrichtergehäuses (a) geführt sind.
  5. 5. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung der Druckluft ein Verteilerventil vorgesehen ist, dessen Endstellungen zum Füllen und Entleeren des Zylinders dienen.
  6. 6. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (b) in der Mittelstellung des Verteilerventils von der Druckluft und Außenluft abgesperrt ist. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerventil mit einer selbsttätigen Ri.ickführvorrichtung, vorzugsweise einerFeder versehen ist, durch die das Verteilerventil bei Freigabe in der Entleerungsstellung selbsttätig in die Mittelstellung zurückgeht. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerventil mit einer Gestängeeinrichtung versehen ist, mittels der die Bedienung vom Lokführerstand aus erfolgen kann, g. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerventil mit einer Gestängeeinrichtung o. dgl. versehen ist, mittels der die Bedienung sowohl vom Lokführerstand, vom Boden des Lokschuppens als auch vom Gleise aus betätigt werden kann. io. Rauchfangeinrichtung nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daB für die Betätigung des Verteilerventils bewegliche Stellmittel (Kette mit Kettenrad) vorgesehen sind.
DEI441A 1950-01-27 1950-01-27 Rauchfangeinrichtung fuer Lokomotivschuppen u. dgl. Expired DE832038C (de)

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