DE831817C - Zwickmaschine - Google Patents

Zwickmaschine

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Publication number
DE831817C
DE831817C DEU254A DEU0000254A DE831817C DE 831817 C DE831817 C DE 831817C DE U254 A DEU254 A DE U254A DE U0000254 A DEU0000254 A DE U0000254A DE 831817 C DE831817 C DE 831817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
movement
shaft
slide
machine according
Prior art date
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Expired
Application number
DEU254A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Lindon Butler
Andrew Eppler Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE831817C publication Critical patent/DE831817C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D21/00Lasting machines
    • A43D21/12Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last
    • A43D21/125Lasting machines with lasting clamps, shoe-shaped clamps, pincers, wipers, stretching straps or the like for forming the toe or heel parts of the last with a plurality of pincers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Zwickmaschine Zwickniaschineii sind bekannt, in denen der Schuhschaft fortschreitend längs der Schuhbodenkante gezwickt tind der Zwickeinschlag oder Randteil des Schuhschaftes dann in Zwicklage mit dem Schuhboden, beispielsweise mittels Klebstoff, verbunden wird. 1)as Aufzwicken des Schuhschaftes 1>zN"-. des ZN" ickrairdteiles geschieht durch eine Zwickzange, und ein Überschieber legt den von der Zange angezogenen Zwickrandteil restlos gegen den Schuhboden. Der Schuhschaftrandteil verläuft nun bekanntlich jeweils von dem in Zwicklage auf dem Schuhboden befestigten Teil, d. b. von der Zwickstelle längs des Schuhes in einem Bogen zii (lern noch hochstehenden Teil. Beim Vorschieben des Schuhes. das geNvöhnlich von Hand geschieht, muß nun der Schuh genügend weit vorgeschoben werden. so daß die untere Zangenbacke unter dem geibogenen Sehaftrandteil eingeführt werden kann und die Zange somit bei ihrem Schließen den Randteil richtig erfaßt. Die Vorschubbewegung darf jedoch nicht zu lang bemessen sein. da die Zwickwirkungen der Zange und des Überschiebers dann in zu großen Abständen voneinander erfolgen würden, was zu einer unregelmäßigen. wenn nicht fehlerhaften Zwickarbeit führen würde. Dagegen können die Vorschubbewegungen auch nicht zu kurz bemessen sein, da dann, wie erwähnt, die eine Zangenbacke meist nicht unter dem Zwickrandteil eingebracht werden kann und ferner -der schon air dem Schuhboden befestigte Schaftrandtei;l, sei derselbe durch Klebstoff: oder durch Klammern an dem Schuhboden befestigt, gegebenenfalls wieder durch das Aufzwicken losgezogen werden könnte. Es ist auch bekannt, beim Klebstoffzw,icken zum Verstärken der Klebewirkung nach -dem Auflegen eines Schuhschaftrandteiles auf den Schuhboden an der Zweckstelle je einen hammerartigen Schlag auf diesen Schaftrandteil auszuüben, und die Länge der Vorschubbewegung darf infolgedessen nicht die Länge der so einer Schlagwirkung auszusetzenden Zweckstelle übertreffen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die bekannten Zw ickmaschinen der beschriebenen. Art so zu verbessern, daß die Länge der Vorschubbewegungen des Schuhes den besonderen. dem Zweckvorgang je entwachsenden Bedingungen angepaßt sind, daß die Betätigung der Zweckzange, des Überschiebers. des Hammers und einer die Vorschublängen bestimmenden Vorschubvorrichtung genau aufeinander abgestimmt sind und daß ferner die Zweckzange bzw. die untere Zangenbacke immer wunschgemäß unter dem Zwickrandteil eingeführt wird und dann ihren Schaftspannhub ausführt, ohne schon mit dem Schuhboden verbundene Teile des Zwickrandteiles wieder loszuziehen.
  • Erfindungsgemäß ist die Zweckzange in der Längsrichtung des Schuhes schwingbar gelagert und wird durch ein Getriebe so aus ihrer Normallage in Übereinstimmung mit -dem Überschieber leerausgeschwungen und dann in dieselbe zurückgeschwungen, daß die Innenbacke der Zweckzange vor dem Spannvorgang der Zange unter dem Zwickrandteil des Schuhschaftes nahe an dem eben gezwickten Teil des Schuhschaftes eingeführt wird. Das Getriebe zum Schwingen der Z"vickzange in der Läii;srichtung des Schuhes hat einen tnit zwei Lenkern verbundenen Arm, wobei ein Lenker je so mit einem VVinkelliebel verbunden wird, daß benm Betätigen des Winikelhebels die Zweckzange über den Arm hin und her geschwungen wird. Stangen verbinden die Lenker mit einem Handhebel, der je nach seiner Einstellung einen der Lenker mit (lern Winkelhebel verbirrclet, so daß er die Bewegungsrichtung des Armes aus ihrer Normallage und somit die Bewegungsrichtung der Zweckzange längs des Schuhes bezüglich des Überschiebers beim Betätigen des Winkelhebels bestimmt.
  • Während der Bewegung der Zweckzange längs des Schuhes in ihre Normallage zurück wird gemäß der Erfindung ein Vorschubrad durch eine Sperrvorrichtung, zum Festlegen des Schuhes gegen Drehbewegung, gesperrt und die Zweckzange geschlossen, um einen frei rangierbaren Teil des Schuhschaftes ein der Längsrichtung des Schuhes nach der Zweckstelle hin zu verschieben. Eine Welle in dem Getriebe zum Drehen des Vorschubrades trägt ein Ritzel. das durch Verbindungen mit (lern 1-lanclhel)el in Eingriff mit einer von zwei Zahnstangen 1>e%%#egt wird, so daß der Handhebel die Drehrichtung des Vorschubrades bestimmt. Die Welle sitzt an einem verschiebbar gelagerten Käfig, der mit -zwei Sätzen von federnden Fingern versehen ist, und die Finger des einen Satzes drehen, je nach ihrer Einstellurig durch den Handhebel, das Rad über ein Schaltrad auf einer Welle ist entgegen-.I
    gesetzter Richtung zu der Bewegungsrichtung der
    Zweckzange aus ihrer Normallage, wobei die Sperr-
    vorrichtung ein Drehen des Vorschtibrades in um-
    gekehrter Richturig verhindert. Das Vorschuhrad
    kann durch eine llandsteuerun ausgeschaltet
    werden.
    Der Überschieber ist erfndungsgeniäß auf einem
    Block schräg zum Schubboden gleitbar gelagert
    und wird durch seinen Antrieb so in zwei Absätzen
    auf dem Block bewegt, daß er iviilirend der Schaft-
    anzugbewegung der Zwickzatige nach dem Schuh-
    hoden hin bewegt und dann angehalten wird und
    darin während der Bewegung der Zwickzan g'e zum
    Einziehen des Schuhschaftes über den Schuhboden
    seinen Arbeitsliu'li fortsetzt. Der Rlock wird von
    einem Arm auf einer Welle getragen. die zuni Ver-
    ändern der Bewe-uiigsbalin des L`lterschiebers ge-
    dreht werden kann. 1)ie .\rbeitsfäche des Cllier-
    schiebers erstreckt sich in einem \\'inkel zur Be-
    wegungsbahn des Überschiebers in einer parallel
    zum Schuhboden verlaufenden 1?bene.
    Der Hammer der Maschine wird gemäß der Er-
    findung am Ende des :\i-beitshulx#s des Über-
    schiebers zum Ausüben eines hammerartigen
    Schlages auf den gezwickten Schaftrandteil durch
    eine Öffnung des Überschiebers bewegt, wobei der
    Hammer .um längs und quer zuni Schuldioden ver-
    laufende Achsen bewegbar gelagert ist, so daß
    er immer voll auf das N#'erkstück auftrifft. Der An-
    trieb des Vorschubrades ist so angeordnet und aus-
    gebildet, daß die Länge jeder Vorschubbewegung
    kürzer als die Länge des je durch den Hammer mit
    dem Schuhboden verbundenen Scltuliscliaftteiles ist.
    In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform
    der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
    Fig. e ist eine Perspektivansicht <les Kopfteiles
    einer Zweckmaschine:
    heg. 2 ist eire Seitenansicht der .\rl>eitsstelle
    und insbesondere eines (Tlx#t-scltiel)ers und seiner
    Lagerung;
    Fig. 3 ist eine Sclu tittansicht nach der 1_iitie
    111-111 der Fig. 2:
    heg. 4 ist eine Seitenansicht von Teilen oines
    Getriebes zum Schwingen einer Z",ickz<titge in der
    Längsrichtung des Schuhes
    Fig. 5 ist eine Schnittansicht nach (lei- Linie \'-V
    der Fig.4;
    Fig. (i ist eine Seitenansicht von "heilen des in
    Fig.4 dargestellten Getrielws:
    Fig. 7 ist eine Seitenansicht von Teilen der An-
    triebe für den Überschieber, die Zweckzange und
    ein Vorschubrad in verkleinertem \laßstahe;
    Fig. 8 ist eine Seitenansicht eitles 'heiles .des _'\tt-
    triebes für das Vorschubrad;
    Fig. 9 ist eine Schnittansicht stach der Linie
    1X-1 \ der- 1, i g. 'r,' ;
    Fig. t(» st ein Grundriß der schwingbaren 1_age-
    rung der Zweckzange, teilweise ins Schnitt:
    Fig. t t ist eine Einzelansicht von in Uig. 4 dar-
    gestellten Teilen:
    Fig. 12 ist eine Schnittansicht nach der Linie
    X I I-N I 1 der lt ig. ;
    Feg 13 ist eine 1'erslu#laivatt:iilit eines "heiles
    eines Schuhes, teilweise im Schnitt, und ist ferner ein Bewegungsdiagramm der Zwickzange, und Fig. 14, 15 und i6 zeigen verschiedene Einstelllagen der \Verkzeuge während des Arbeitsganges der -Maschine.
  • Die Maschine hat eine bekannte Zwickzange, die aus Backen 30, 32 (Fig. i) besteht, einen Überschieber 34, ein Vorschulrad 36 und eine verstellbare Finstellrolle 38. Die Zwickzange hängt an einem zweiteiligen Hebel 5o, der durch einen DrehhOlZen 52 (Fig. to) finit dem Maschinenkopfteil verbunden ist und der Zwickzange in bekannter Weise ihre Schaftanzugbewegung erteilt. Ein Trägerteil 54 (1# ig. t) der Zwickzatige hat einen Schaftteil; der in einer Muffe 5t> gleitbar gelagert ist. Durch einen Ansatz der -Muffe _3(i ist eine Schraube 58 geschraubt, deren Enden in einem Träger 6o und einem Ansatz 02 des Trägers drehbar gelagert sind. Der Träger 6o bildet ein Ganzes mit einer Stange 64, die die Zwickzange in bekannter Weise so betätigt, daß der Zwickeinschlag des Schuhschaftes einwärts Tiber den Schuhboden gezogen wird. Die Stange 64 ist durch einen Bolzen 68 (Vig. 5) und einen Block 7o mit einem zweiteiligen Hebel 66 verbunden. Der Hebel 50 trägt, wie bekannt, eine Stange 7 2 (Fig, i), die während jedes Arbeitszyklusses der Maschine die Zwickzange gegen den Druck einer Feder 74 schließt.
  • Die Zwickzange wird zum Erfassen des Schuhschaftes 1c1<anntlich quer zur Schuhbodenkante in derselben senkrechten 1_i>ette, in welcher der Überschieber 34 eingestellt ist, bewegt. Ferner wird nun die Zwickzange in der Längsrichtung des Schultes von dieser Ebene. d. h. Cherschieber, hinweg und nach derselben zurückgeschwungen, und zwar auf folgende \Veise: Auf der Schraube 58 sitzt ferner ein Ritzet so (Fig. 4) auf, das mit einer Zahnstange 82 kämmt. Die Zahnstange 82 ist in (lern Träger Go bewegbar gelagert und durch einen Lenker 84 mit einem Arm 86 verbunden. Der Arin 86 ist finit dem Maschinenkopfteil verzapft und hat zwei in entgegengesetzten Richtungen -zeigende Öhre 92, 94, mit denen Lenker 96, 98 verbunden sind. In dem Unterende des Lenkefs 96 ist ein Schlitz ioo und in dein Unterende des Lenkers 98 ist ein Schlitz 104 ausgebildet. Die Oberenden (ler Schlitze Nahen @Je seitlich in entgegengesetzten Richtungen versetzte Abbiegungen 102, io6. Ein Bolzen t 1(, der in dem gabelförmigen, die Unterenden der Lenker umgebenden Ende eines Armes eitles Winkelhebels tob sitzt, ist durch die Schlitze i@)o, io4 gesteckt. Der Winkelhebel io8 ist an dein Maschinenkopfteil drehbar gelagert.
  • Der freie Arm des \1'itikelhel)els io8 trägt eine Rolle io9, die sich in einer Kurvennut 111 einer auf der Hauptwelle der :Maschine befestigten Kurvenscheibe führt. Die Kurvennut i t i (Fig. 7) ist so ausgebildet. daß während jeder Drehbewegung der Ilauptwelle der \\'inkelliel>el zuerst im Uhrzeigersinn itt die in 4 dargestellte Lagt geschwungen und dann im Uhrzeigergegensinn, d. h. in der llichtung des -'feiles. in seine Ausgangslage zurückbewegt wird. Wenn die Lenker 96, 98 ihre in Fig.4 dargestellte untere Arbeitslage einnehmen. liegt der Bolzen 116 in der Abbiegung io2 des Schlitzes ioo. Beim Schwingen des Winkelhebels io8 wird der Lenker 96 infolgedessen so betätigt, daß der Arm 86 aus seiner strichpunktierten Lage (Fig. 4) in seine mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage abwärts und dann wieder in seine strichpunktierte Lage hochgeschwungen wird, wobei der Bolzen sich in dem Schlitz io4 hin und her bewegt. Durch Schwingen des Armes 86 wird die Schraube 58 über die Zahnstange 82 und das Ritzel.8o hin und her gedreht. so daß die Muffe 56 in der Längsrichtung der Schraube verschoben und die Zwickzange infolgedessen um die Achse des Bolzen: 52 geschwungen wird und zwar zunächst nach rechts der Fig. i i aus ihrer Normallage von dem Überschieber hinweg und dann zurück. Sind die Lenker 96, 98 in ihrer oberen Arbeitslage eingestellt, so liegt der Bolzen 116 in der Abbiegung io6 des Schlitzes 104, und beim Schwingen des Winkelhebels io8 wird der Arm 86 über den Lenker 98 aus seiner strichpunktierten Lage (Fig. 4) aufwärts und dann in seine strichpunktierte Lage zurückgeschwungen, wobei der Bolzen 116 sich in dem Schlitz ioo hin und her bewegt. Die Schraube 58 wird hierbei so gedreht, daß die Zwickzange zuerst aus ihrer Normallage nach links (F ig. i i) und dann zurückgeschwungen wird.
  • Die Lenker 96, 98 werden auf folgende Weise in ihre obere oder in ihre untere Arbeitslage bewegt und in derselben festgelegt. Je mit den Lenkern 96, 98 verzapfte Zangen 120, 122 sind durch ein Loch 124 in einem Block 126 gesteckt, der von einem Handhebel 128 (Fig. 4) getragen wird. Da das Unterende der Stange 122 von dem Unterende der Stange 120 verdeckt ist, ist nur das Unterende der Stange 120 11i Fig. 4 und 6 dargestellt. Auf jeder Stange sitzen zwei Kragen 130, 132 auf. Zwischen dem Kragen 130 und dem Block 126 umgibt eine Druckfeder 134 jede Stange, und zwisflien dem Kragen 132 und dem Block sitzt eine Druckfeder 136 auf jeder Stange auf. Eine Zugfeder 138 hält den Hebel 128 entweder in seiner Hoch- oder in seiner Tieflage eingestellt. Durch Schwingen des Hebels,i28 werden die Lenker 96, 98 über die Federn 134, 136 in ihre obere oder ihre untere Arbeitslage bewegt.
  • Der Überschieber 34 ist auf einem Block i5o (Fig. 2) bewegbar gelagert. der an einem Arm 152 befestigt ist. Der Arm 152 bildet ein Ganzes mit einer Welle 154 (Fig. 2 und 12). Die Welle 154 ist in dem Maschinenkopfteil drehbar, und mit einem abgesetzten Ende der Welle ist ein Arm 158 verkeilt. Der Arm 158 trägt zwei Einstellschrauben 16o, 162, die an entgegengesetzten Seiten eines mit dem Maschinenkopfteil verschraubten Bolzens 164 anliegen. Durch Verstellender Schrauben 16o, 162 kann die Schräglage des Blockes i5o und infolgedessen die Bewegungsbahn des Üherschiehers bezüglich des Schuhbodens verändert werden.
  • Zum Bewegen des Überschiebers auf <lern Block i @o itt Anpassung an die Betätigung der Zwickzange trägt der Überschieber eine Rolle 172 (Fig. 7), die in einer Kurvennut 170 einer Kurvenscheibe auf der Hauptwelle läuft. Die Kurvennut 17o hat zwei hohe Teile 171 und 173, so daß der Überschieber in zwei getrennten Absätzen nach dem Schuhboden hin bewegt wird.
  • Der Überschieber hat eine mit einem Ansatz 181 versehene Arbeitsfläche i8o, die den Zwickeinschlag des Schuhschaftes über den Schuhloden legt und an den Schuhboden andrückt. Die Arbeitsfläche i 8o (Fig. 2 und 7) steht in einem Winkel zur Be- wegungsbahn des Überschiebers in einer parallel zum Schuhboden verlaufenden Ebene. .
  • Um die Preß- oder Druckwirkung des Überschiebers zti verstärken, trägt derselbe einen Schlagteil oder Hammer 182, der sich durch eine öffnung 185 in der Arbeitsfläche i8o des Überschiebers bewegt und dem Schuhschaft nach seinem Auflegen auf den Schuhboden einen scharfen, hammerartigen Schlag erteilt. Der Hammer 182 sitzt an dem Unterende eines Kolbens 184, der in dem Vorderende des Überschiebers 34 (Fig. 2 und 7) bewegbar gelagert ist. Das Oberende des Kolbens 184 ist mit einem Lenker 186 verbunden, der an einen Winkelhebel 188 angelenkt ist. Der Winkelhebel 188 trägt eine Rolle igo, die durch eine Feder 194 in Eingriff mit einer Kurvenscheibe 192 auf der Hauptwelle gehalten wird. Die Kurvenscheibe 192 ist so ausgebildet, daß der Hammer 182 am Ende des Arbeitshubes des Überschiebers zum Ausführen seines Schlaghubes durch die Feder 194 betätigt wird. Ein verstellbarer Anschlag 193 an dem Kolben tritt mit einem als Dämpfer wirkenden Block 195 an dem Überschieber in Eingriff und begrenzt die Abwärtsbewegung des Kolbens 184. Der Hammer hat eine geriffelte Arbeitsfläche 196 (Fig.2) und ist so gelagert, daß er um quer und längs zum Schuhboden verlaufende Achsen kippen kann und seine Arbeitsfläche somit immer voll auf den Zwickeinschlag auftrifft. Das Unterende des Kolbens 184 hat somit eine kugelförmige Ausnehmung 198, und das kugelförmige Oberende 200 des Hammers wird durch eine Feder 202 der Ausnehmung hingestellt gehalten.
  • Das Vorschubrad 36 (Fig. 2 und 8) ist auf einer Welle 298 ausgebildet, die in einem Träger 3oo an dem Maschinenkopfteil drehbar ist. Ein Kegelrad 302 (Fig. 2) auf der Welle 298 kämmt mit einem Kegelrad 304 auf einer Welle 3o6 in dem Träger 300. Auf der Welle 3o6 ist ein Ringteil 308 (l@ ig. 8) ausgebildet, der in einer Ausbohrung 3o9 des Trägers 300 gelagert ist. Ferner ist mit der Welle 3o6 ein Nabenteil 310 eines Schaltrades 312 Verholzt. Auf der Nabe 310 und der Welle 306 ist ein Käfig 316 verschiebbar gelagert. Am Oberende des Käfigs ist eine Welle 326 ausgebildet, die in dem Träger 3oo drehbar ist, wobei das Ende der Welle 306 in eine Bohrung der Welle 326 einpaß,t.
  • An dem Unterende des Käfigs 316 (Fig. 8 und 9) ist eine Blechscheibe 328 mit drei federnden Fingern 330 befestigt, die in entgegengesetzter Richtung zu Zähnen 332 auf der Unterfläche des Schaltrades 312 verlaufen. Das Oberende des Käfigs trägt eine Blechscheibe 334 mit drei federnden Fingern 336, die in entgegengesetzter Richtung zu Zähnen 338 auf der Oberfläche des Schaltrades 312 sowie entgegengesetzt zu den Fingern 330 verlaufen. Ein Ritzel 34o auf der Welle 326 kämmt je nach der Einstellung des l#Zäfigs finit einer von zwei Zahnstangen 342, 344. Die Einstellung des Käfigs bestimmt auch die .1r1>eitslage der Federn 330 bzw. 336.
  • 13ei der in Fig.8 dargestellten 1?instellung des Ritzels 340 wird (las Vorschulrad 3l) durch die 1Ziickwärtsbewegting der Zahnstange 342 über die l@ inger 33o, die elle 306 und die Kegelräder 302. 304 im Uhrzeigersinn, d. h. in der Richtung des mit ausgezogenen Linien dargestellten Pfeiles gedreht. Eine Drehbewegung der Welle 30G und des Vorschubrades in entgegengesetzter Richtung während der Vorwärtsbewegung Gier Zahnstange wird durch eine Sperrvorrichtung verhindert, die aus zwei federnden, an dem Träger 300 befestigten Fingern 346 besteht, die in Einkerbungen 348 auf der Oberfläche des Ringteiles 308 eingreifen. Wenn dagegen das Ritzel 34o seine andere Arbeitslage einnimmt und infolgedessen durch die Rückwärtsbewegung der Zahnstange 344 betätigt wird, so wird das Vorschubrad über die Finger 336 iin Uhrzeigergegensinn gedreht, d. h. in der Richtung des mit strichpunktierten Linien dargestellten Pfeiles (Fig.8). Auch hier verhindert die Sperrvorrichtung 346, 348 eine Drehbewegung des, Vorschubrades in entgegengesetzter Richtung.
  • D,ie Zahnstangen 342, 344 werden auf folgende Weise zusammen hin und leer bewegt: Mit den Innenenden der Zahnstangen ist ein Lenker 350 (Fig. 1, 7 und 12) verbunden, der wiederum an einen Block 352 angelenkt ist. I)er Block 352 (Fig. 7 und 12) ist verstellbar an cinein Arm 35(-) befestigt. Der Ann 356 ist auf der M'elfe 154 schwingbar gelagert und trägt eine Rolle 36o (Fig. 7), die in einer Kurvennut 362 einer Kurvenscheibe aiif der liaul)tivelle läuft. Die Kurvennut 362 ist so ausgebildet, daß die Zahnstangen 342, 344 bei Jeder Umdrehung der Hauptwelle zuerst nach links der 7 und dann wieder nach rechts zurückbewegt werden, und zwar in Anpassung an die Bewegungen der 7wicl:zange und des Überschiebers.
  • Vorzugsweise übt die Z@vickzzange ihre Spannwirkung fortschreitend längs des Schuhbodens je an nahe itebeneinanderliegendeii Teilen des Schuhschaftes aus, so dalß alle Teile (les Schuhschaftes restlos über den Schuhboden gezogen @@@erden. Ferner soll der Hammer seine Schlagwirkung fortlaufend auf alle Teile des über den Schuhtl)oden gelegten Zwickrandteiles ausüben, so daß der Zwiekrandteid durch den auf ihn und gegebenenfalls auf den Schuhboden aufgetragenen Klebstoff fest mit dem Schuhhoden verl)unden wird. Damit nun der Hammer auf alle "heile des Schuhschaftes einwirken kann, sind die Längen der \'orschul)-bewegungen so bemessen, dal3 sie nicht größer und vorzugsweise etwas kürzer als die Länge der Hammerfläche (in Längsrichtung des Schuhbodens gesehen) sind. Durch Verstellen des Blockes 352 bezüglich des Armes 356 können die Längen der Vorschulbewegungen nach Wunsch verändert werden.
  • Bei kurzen Vorschulhüben kann die Zwickzange fortschreitend alle Teile des Schuhschaftes anziehen, und der Zwickrandteil kann wunschgemäß fortlaufend mit dem Schuhboden verbunden werden. Da jedoch die Spannwirkungen der Zwickzange so nahe zueinander erfolgen, kann es geschehen, daß die Zange bei ihrem Anzughub einen Teil des eben mit dem Schuhboden verbundenen Schuhschaftes wieder loszieht. Um dies nun zu verhindern und doch den Vorteil einer kurzen Vorschulbewegung nicht einzubüßen, ist die Kurvenscheibe zum Schließen der Zwickzange so ausgebildet, daß die Zange vor ihrer Rückkehr in ihre Normallage geschlossen werden kann. Da der Schuh durch das Vorschulrad 36 während der Rückkehrbewegung der Zwickzange in ihre Normallage gesperrt gehalten wird, kann die Zange beim Schließen einen Teil y (Fig. 3) des noch frei rangierbaren Schuhschaftes erfassen und in der Längsrichtung des Schuhbodens nach der Zwickstelle hin verschieben, ohne daß dies zu einer ausgesprochenen Faltenbildung führt. Wenn die Zwickzange nun zum Spannen bzw. Anziehen des Schuhschaftes betätigt wird, so wird durch die Fülle des an der Zwickstelle verfügbaren Schuhschaftes verhindert, daß der schon mit dem Schuhboden verbundene Schuhschaftrandteil losgezogen oder angehoben wird. Die Anziehbewegung der Zange kann schon während der Rücklxwegung der Zange in ihre Normallage einsetzen, jedoch wird vor der Rückkehr der Zange in ihre Normallage noch keine eigentliche Spannung auf den Schuhschaft ausgeübt.
  • Die Welle 326 und das Ritzel 340 werden auf folgende «'eise verschoben: In eine Nut eines Kragens 366, der auf der Welle 326 befestigt ist, greifen Rollen 368 ein, die von einem Hebel 370 getragen werden. Der Hebel 370 ist mit dem Träger 300 (Fig. i und 8) verzapft. Durch ein Loch 372 des Hebels 370 ist eine Stange 374 gesteckt, auf der zwei Kragen 376, 378 befestigt sind. Zwischen den beiden Kragen und dem Hebel 370 sitzen je Druckfedern 380, 382 auf der Stange 374 auf. Eine Zugfeder 384 hält den Hebel 370 und infolgedessen die `'Felle 326 entweder in der in Fig. 8 dargestellten Lage, in welcher das Ritzel 340 mit der Zahnstange 342 kämmt, oder in ihrer anderenArbeitslage, in welcher das Ritzel 340 mit der Zahnstange 344 kämmt. Die Stange 374 ist mit einem Winkelhebel 390 verbunden, der wiederum durch eine Stange 392 (Fig. 4) mit dem Handhebel 128 verbunden ist. Der Handhebel steuert infolgedessen die Drehrichtung des Vorschulrades und die Schwingrichtung der Zwickzange bezüglich des Überschiebers in der Längsrichtung des Schuhes immer so, daß das Werkstück in entgegengesetzter Richtung zu der Bewegung der Zwickzange aus ihrer Normallage heraus vorgeschoben wird.
  • Das Vorschulrad 336 kann auch gänzlich ausgeschaltet werden, so daß der Arbeiter, das Werkstück von Hand verschieben kann. In einem Ansatz des Trägers 300 ist ein Bolzen 4oö gelagert, und ein abgeflächtes Ende 402 des Bolzens liegt gewöhnlich an der Unterfläche des Rdngteiles 308 (Fig. 8) an: Auf dem Außenende des Bolzens 400 ist ein -Handgriff 404 befestigt. Ferner ist ein Stift 4o6 quer durch den Bolzen 4oo gesteckt und wird durch eine Druckfeder 408 gewöhnlich in einer von zwei Einkerbungen 410 gehalten, die in einem rechten Winkel zueinander verlaufen und in dem =Ansatz -des Trägers joo ausgebildet sind. Wenn der Bolzen durch den Handgriff 404 von der Welle 3o6 hinweg ausgezogen und der Stift 4oo aus seiner Einkerbung 41o ausgehoben ist, so kann -die Welle 3o6 durch Drehen des Bolzens 4oo auf dem Ringteil 3o8 angehoben werden. Hierdurch werden die Kegelräder 304, 302 außer Eingriff miteinander bewegt, und das Vorschulrad 36 ist ausgeschaltet.
  • Der Arbeitsgang der Maschine ist wie folgt: Auf einen Leisten A sind eine Brandsohle 1 und ein Schuhschaff aufgebracht, -der aus einem Oberleder U und einem Futter L besteht. Der Randhebel 128 ist in seiner in Fig.4 dargestellten Lage eingestellt, so daß der Zwickvorgang an der einen Schuhseite in der Richtring nach der Kappernlinie hin ausgeführt werden kann. Big. 13 zeigt die Vorschulrichtung des Schuhes mittels eines mit ausgezogenen Linien dargestellten Pfeiles. Die Bewegungsbahn der Zwickzange, d. h. der Backe 30, ist diagrammatisch durch die Linie bzw. Pfeile a bis f dargestellt. Die Linie a, c, d, f der Fig. 3 zeigt die Bewegungsbahn der Backe 30 in einer waagerechten Ebene. Die Pfeile e und f in Fig. 14 und 15 stellen den Pfeilen e und f der Fig. 13 entsprechende Teile der Bewegungsbahn der Zange dar.
  • Ein Teil des Zwickeinschlages ist wie bei lt (Fig. 13) dargestellt mit dem Schuhboden verbunden. Der Hammer 182 ist angehoben. Die Zwickzange ist -geöffnet. Das Vorschulrad 36 schiebt den Schuh nunmehr nach links der Fig. 13 vor, der Überschieber 34 wird von dem Schuhboden hinwegbewegt, und die Zange wird durch die Schraube 58 in der Längsrichtung des Schuhes nach rechts geschwungen, so daß die Backe 30 sich in dem durch die Linie a dargestellten Teil ihrer Bewegungsbahn bewegt. Wenn der Schuh am Ende der Vorschulbewegung durch das Vorschulrad 36 festgelegt ist, wird die Backe 30 längs der Linie b nach der Brandsohle I hin und dann längs der Bahn c auswärts bewegt. Hierauf wird die Zange längs der Linie d in ihre Normallage (s. Linie X-X in Fig. 3) zurückbewegt. Die Zangenbewegung längs den Teilen b, c, d ihrer Bahn werden gleichzeitig ausgeführt und entsprechen somit ungefähr der Linie b', c', d' der Fig. 13. Durch ihre Bewegung in Längsrichtung 'des Schuhes wird die Backe 30 unter dem Zwickeinschlag eingeführt, und zwar ehe die Zange in ihre Normallage zurückkehrt. Die Zange kann während ihrer Bewegung in Normallage zurück geschlossen werden und wird nach Erreichen der Normallage längs der Bahn e zum Spannen des Schuhschaftes in der Höhenrichtung bewegt. Die Arbeitsteile nehmen nun die in Fig. 1.5 dargestellte Lage ein. Hierauf wird die Zange längs der Bahn f bewegt und zieht den Zwickeinschlag einwärts über den Schuhboden.
  • Der Überschieber wird in einer schräg zum Schuhboden verlaufenden Bahn (s. Pfeile in Fig. 14 und 15) in zwei Absätzen, in Arbeitslage bewegt. Der erste Teil der Überschieberbewegung erfolgt während des ersten Teiles der Spann, oder Anzugbewegung der Zange längs der Bahn e, worauf eine Pause in der Bewegung des Überschiebers eintritt. Der Ansatz 181 des.Überschiebersliegt, wie in Fig.15 dargestellt, hierbei eben an dem Zwickeinschlag an. Wenn die Zange nun nach links in der Richtung des Pfeiles f zum Einziehen des gespannten Zwickeinschlages über den Schuhboden bewegt wird, führt der Überschieber den zweiten Teil seines Arbeitshubes aus, und zwar folgt derselbe der Einwärtsbewegung des Zwickeinschlages, so daß er den Zwickeinschlag, unmittelbar nachdem die Zange geöffnet ist, über den Schuhboden legt und fest gegen denselben andrückt (Fig. 16). Der Hammer 182 wird nun zum Ausüben seines Schlaghubes betätigt.
  • Am Ende des Zwickvorganges an der einen Schuhseite wird der Handhebel 128 in seine andere Einstellage bewegt. Die Schwingbewegungen der Zange und die Vorschubbewegungen auf der anderen Seite des Schuhes erfolgen nun in entgegengesetzten Richtungen zu den eben beschriebenen Bewegungen und sind in Fig. 13 durch strichpunktierte Pfeile dargestellt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zwickmaschine mit einem Überschieber und einer Zwickzange, die durch ihr Getriebe fortschreitend längs der Schuhbodenkante zum Erfassen, Spannen und Freigeben eines Schuhschaftes betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwickzange (30, 32) ferner in 'der Längsrichtung des Schuhes schwingbar (52) ist und durch ein Getriebe (58, 8o, 86, 96, 98, io8) so aus ihrer Normallage in Übereinstimmung mit dem Überschieber (34) herausgeschwungen und dann in dieselibe zurückgeschwungen wird, daß die Innenbacke der Zwickzange vor dem Spannvorgang der Zange unter dem Zwickrandteil des Schuhschaftes nahe an dem eben gezwickten Teil des Schuhschaftes eingeführt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zum Schwingen der Zwickzange in der Längsrichtung des Schuhes einen mit zwei Lenkern (96, 98) verbundenen Arm (86) hat, wobei ein Lenker je so mit einem Winkelhebel (io8) verbunden wird (tot, 1o6, 116), daB beim Betätigen des Winkelhebels die Zwickzange über den Arm (86) hin und her geschwungen wird.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB Stangen (12o, 122) die Lenker (96, 98) mit einem Handhebel (128) verbinden, der .je nach seiner Einstellung einen der Lenker mit dem Winkelhebel (io8) verbindet, so daß er die Bewegungsrichtung des Armes (86) aus ihrer Normallage und somit die Bewegungsrichtung der Zwickzange längs des Schuhes bezüglich des Überschiebers beim Betätigen des Winkelhebels (io8) bestimmt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bewegung der Zwickzange längs :des Schuhes in ihre Normallage zurück ein Vorschubrad (36) durch eine Sperrvorrichtung (346, 3.I8), zum Festlegen des Schuhes, gegen Drehbewegung gesperrt und die Zwickzange geschlossen wird, um einen frei rangierbaren Teil des Schuhschaftes in der Längsrichtung des Schuhes nach der Zwickstelle hin zu verschieben.
  5. 5. Maschine nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Welle (326) in dem Getriebe zum Drehen des Vorschubrades ein Ritzel (34o) trägt, das durch Verbindungen (390, 392) mit dem Handhebel (128) in Eingriff mit einer Zahnstange (3:I2) oder einer Zahnstange (34:I) bewegt wird, so daß der Handhebel die Drehrichtung des Vorschubrades bestimmt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (326) an einem verschiebbar gelagerten Käfig (31f) sitzt, der mit zwei Sätzen von federnden Fingern (33o oder 336) versehen ist, und daß die Finger des einen Satzes, je nach ihrer Einstellung durch den Hebel (128), das Rad (36) über ein Schaltrad (312) auf einer Welle (3o6) in entgegengesetzter Richtung zu der Bewegungsrichtung der Zwickzange aus ihrer Normallage drehen, wobei die Sperrvorrichtung (346, 348) ein Drehen des Vorschubrades in umgekehrter Richtung verhindert.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Handsteuerung (400), die zum Ausschalten des Vorschubrades die Welle (3o6) verschiebt und ein Kegelrad (3o4) auf der Welle (3o6) außer Eingriff mit einem das Rad (36) drehenden Kegelrad (302) bewegt. B.
  8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überschieber (34) auf einem Block (i5o) schräg zum Schuhboden gleitbar gelagert ist und durch seinen Antrieb (17o, 172) so in zwei Absätzen auf dem Block bewegt wird, daß er während der Schaftanzugbewegung der Zwickzange nach dem Schuhboden hin bewegt und dann angehalten wird und dann während der 13eNvegung der Zwickzange zum Einziehen des Schuhschaftes über den Schuhboden seinen -Arbeitshub fortsetzt. g.
  9. Maschine nach Anspruch h, dadurch gekennzeichnet, daß der Block (i 5o) von einem Arm (152) auf einer Welle (15I) getragen wird, die zum Verändern der Einstellung des Blockes (15o) und somit der Bewegungsbahn des LTlierschiebers durch eine Verstellvorrichtung (16o, 162, 164) gedreht wird. io.
  10. Maschine nach Ansprüchen i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche (i8o) des Überschiebers sich in einer parallel ztlin Schuhboden verlaufenden Ebene in einem Winkel zur Bewegungsbahn des Überschiebers erstreckt. i i.
  11. Maschine nach Ansprüchen i, 9 und io mit einem Hammer, dadurch gekennzeichnet, daß der Hammer (i8o) am Ende des Arbeitshubes des Überschiebers (34) zum Ausüben eines hammerartigen Schlages auf den gezwickten Schaftrandteil durch eine Öffnung des Überschiebers bewegt wird, wobei der Hammer um längs und quer zum Schuhboden verlaufende Achsen bewegbar gelagert ist, so daß er immer roll auf das Werkstück auftrifft.
  12. 12. Maschine nach Ansprüchen 5 und ii, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (362, 342, 344) des Vorschubrades (36) so angeordnet und ausgebildet ist (352, 356), daß die Länge jeder Vorschubbewegung kürzer als die Länge des je durch den Hammer (i8o) mit dem Schuhboden verbundenen Schuhschaftteiles ist.
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