DE830650C - Zeilenschaltung fuer Adressendruckplattenhalter bei Praegemaschinen - Google Patents

Zeilenschaltung fuer Adressendruckplattenhalter bei Praegemaschinen

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Publication number
DE830650C
DE830650C DEP4907D DEP0004907D DE830650C DE 830650 C DE830650 C DE 830650C DE P4907 D DEP4907 D DE P4907D DE P0004907 D DEP0004907 D DE P0004907D DE 830650 C DE830650 C DE 830650C
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DE
Germany
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switching
printing plate
rod
locking
line
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Expired
Application number
DEP4907D
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English (en)
Inventor
Heinrich Ditzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adrema Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Adrema Maschinenbau GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE830650C publication Critical patent/DE830650C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38—Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

Landscapes

  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Zeilenschaltung für Adressendruckplattenhalter bei Prägemaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Zeilenschaltung für AdressendruokplattenhalterbeiPrägemaschinen mit einer quer zum Zeilenvorschub im Schlitten gelagerten Schaltwalze, die über Zahnräder und mit am Plattenhalter angebrachten Zahnstangen auf den Halter einwirkt, wobei die Schaltwalze mit zwei wahlweise einschaltbaren verschieden geteilten Rastscheiben zum Bestimmen des Schaltweges ausgerüstet ist. Bei den bisher bekannten Maschinen war jeder_Rastscheibe ein besonderer Handgriff zugeordnet, so daß zum Umschalten der Zeilenschaltung von der einen Rastscheibe auf die andere Rastscheibe zwei Handgriffe bedient werden mußten. Abgesehen davon, daß diese Handhabung umständlich ist, hat sie auch den Nachteil, daß Fehlbedienungen vorkommen können, weil die Bewegung der beiden Handgriffe unabhängig voneinander möglich war. Die geschilderten Nachteile vermeidet die Erfindung dadurch, daß die die Sperrollen tragenden Hebel unter der Einwirkung eines Schaltorgans stehen, das je nach seiner Stellung zwangsläufig nur eine der beiden Sperrollen in Wirkstellung bringt. Gemäß einem besonders einfachen Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht das Organ aus einer Stange mit zwei um etwa 9o° gegeneinander versetzten Kröpfungen, Abflachungen o. dgl., von denen jede Kröpfung auf einen Hebel einwirkt.
  • Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Vorderansicht eines nach der Erfindung ausgebildeten Schlittenträgers einer Prägemaschine für Adressendruckplatten, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einrichtung nach Fig. i, Fig.3 einen Schnitt gemäß Linie 111-11I der Fig. i, , Fig. 4 eine Seitenansicht des Schlittens in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 2 und Fig.5 eine Seitenansicht gemäß Fig.4, jedoch mit einer anderen Stellung der Teile.
  • Der Schlittenträger besteht aus einer an das Maschinengestell anschraubbaren Gußleiste i, die mit zwei Auslegern 2 ausgerüstet ist. Zwischen den Auslegern 2 befindet sich ein als Führung für den Schlitten dienender Rundstab 3. Die Leiste i trägt ferner noch ein Federgehäuse 4, dessen Zugband 5 den Schlitten in Richtung des Pfeiles 6 zu bewegen bestrebt ist. Die Leiste i trägt ferner noch in üblicher @%'eise ein Schaltschloß 7, das die Bewegutig des Schlittens schrittweise gestattet. Der Schlitten selbst besteht aus einer Gußschiene 8 mit zwei angegossenen Seitenwangen 9. Die beidseitig der Gußschiene 8 vorstehenden Seitenwangen bilden eine Führung für einen Adressendruckplattenhalter io. Die Seitenwangen 9 sind ferner von crem Rundstab 3 durchsetzt und bilden dadurch eine Gleitführung für den Schlitten auf dem Rundstab 3. Die Gußschiene 8 trägt eine Laufrolle i i, die sich auf einer an der Leiste i angeschraubten Schiene 12 abstützt. Ein ebenfalls an der Gußschiene 8 befestigtes Winkelstück 13 faßt mit einem abgebogenen Vorsprung 14 unter die entsprechend profilierte Schiene 12. Die Gußschiene 8 trägt ferner noch eine Zahnleiste 15, die mit den Sperrklinken des nicht näher beschriebenen Schaltschlosses 7 zusammenwirkt.
  • In den Seitenwangen 9 ist eine Schaltwalze 16 gelagert, auf der zwei Zahnräder 17 und zwei verschieden geteilte Rastscheiben 18 und i9 aufgekeilt sind. Die Zahnräder 17 greifen in die Zahnstangen 20 ein, die unterhalb des verschiebbaren Plattenhalters io gelagert sind. An den beiden Enden der Schaltwalze 16 ist je ein Handrad 21 vorgesehen. jeder Rastscheibe ist ein schwenkbar an einer Seitenwange 9 des Schlittens gelagerter und unter der Wirkung einer Feder stehender Hebel 22 und 23 zugeordnet. Die Fig.4 und 5 zeigen den der Rastscheibe i9 zugeordneten Hebel 23. Die Hebel 22 und 23 besitzen je eine Sperrolle 24, die mit der zugehörigen Rastscheibe zusammenwirken und entsprechend der Teilung der Rastscheibe das Schaltmaß für die Schaltwalze 16 und damit für das Verschieben des Plattenhalters io quer zur Zeilenrichtung bestimmen. Da bei Prägemaschinen für Adressendruckplatten zwei verschiedene Schaltmaße erforderlich sind, besitzen die Rastscheiben 18 und i9 zwei verschiedene entsprechend eingerichtete Teilungen.
  • Parallel zur Schaltwalze 16 ist in den Seitenwangen 9 ein Stab 25 gelagert, der mit einem Handgriff 26 ausgerüstet ist. Die Enden des Stabes 25 sind halbrund abgefeilt, und zwar um 9o° gegeneinander versetzt. Die Halbrundenden des Stabes 25 liegen im Bereich der Hebel 22 und 23, und zwar derart, daß in der einen Endstellung der eine Hebel von der Rastscheibe abgehoben ist, der andere Hebel dagegen sich in @N'irklage befindet. Fig.4 zeigt den Hebel 23 in Wirklage. Wird der Stab 25 in Richtung des Pfeiles 27 in die Stellung nach Fig. 5 geschwenkt, so hebt das Halbrundende den Hebel 23 aus seiner Arbeitsstellung heraus. Der Stab 25 führt mit seinem anderen Ende die um 9o° versetzte Wirkung auf den anderen Hebel 22 aus, so daß je nach Schwenkung des Stabes 25 zwangsläufig der eine oder andere Hebel 22 oder 23 und damit die eine oder andere Rastscheibe eingeschaltet ist. Zum Übergang des einen Schaltmaßes auf das andere Schaltmaß bedarf es daher nur des Umlegens des Hebels 26. Die Zeilenschaltung des Plattenhalters selbst wird durch Drehen der Schaltwalze 16 von Hand bewirkt.
  • Die in den Patentansprüchen vermerkten Bezugszeichen sollen nur der Erläuterung dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeilenschaltung für .ldressendruckplattenhalter bei Prägemaschinen mit einer quer zum Zeilenvorschub im Schlitten gelagerten Schaltwalze, die über Zahnräder und niit am Plattenlialter angebrachten Zahnstangen auf den Halter einwirkt, wobei die Schaltwalze mit zwei wahlweise einschaltbaren verschieden geteilten Rastscheiben zum Bestimmen des Schaltmaßes ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die die Sperrollen (24) tragenden Hebel (22, 23) unter der Wirkung eines Schaltorgans (25) stehen, das je nach seiner Stellung zwangsläufig nur eine der beiden Sperrollen (24) in Wirkstellung bringt.
  2. 2. Zeilenschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Organ aus einer Stange (25) mit zwei um etwa 9o@ gegeneinander versetzten Kröpfungen, Abflachungen o. dgl. besteht, von denen jede Kröpfung auf'einen Hebel einwirkt.
  3. 3. Zeilenschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (25) mit einem zwei Endstellungen bestimmenden Handgriff (26) ausgerüstet ist.
DEP4907D 1947-05-16 1948-10-02 Zeilenschaltung fuer Adressendruckplattenhalter bei Praegemaschinen Expired DE830650C (de)

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