DE830320C - Mindestens teilweise blechummantelter feuerfester Stein - Google Patents

Mindestens teilweise blechummantelter feuerfester Stein

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Publication number
DE830320C
DE830320C DEV1497A DEV0001497A DE830320C DE 830320 C DE830320 C DE 830320C DE V1497 A DEV1497 A DE V1497A DE V0001497 A DEV0001497 A DE V0001497A DE 830320 C DE830320 C DE 830320C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
stone
refractory brick
partially covered
stones
Prior art date
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Expired
Application number
DEV1497A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Franz Czedik
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Veitscher Magnesitwerke AG
Original Assignee
Veitscher Magnesitwerke AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE830320C publication Critical patent/DE830320C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/0018Producing metal-clad stones, such as oven stones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Bei der Verwendung kaltgebundener, feuerfester Steine für Industrieöfen wurde bereits vorgeschlagen, beim Aufmauern in die Fugen Blecheinlagen einzusetzen, um eine gute Verkittung der Steine gegeneinander zu erzielen. Diese Bauweise hat aber den Nachteil, daß das Einlegen der Bleche zeitraubend ist; außerdem sind diese Bleche vielfach nicht ganz eben, so daß Zwischenräume entstehen, d. h. daß die Steine nicht engfugig und satt anliegen. Es wurde auch schon vorgeschlagen, kaltgebundene, feuerfeste Steine derart herzustellen, daß die Preßform mit Blech ganz oder teilweise ausgelegt Lind in den Blechkörper die eingefüllte Masse unter hohem Druck eingepreßt wird oder daß zuerst die Form mit der Mischung gefüllt und hierauf mit einer Blechkappe ganz oder teilweise abgedeckt und so ein Preßling mit einer metallischen fest aufsitzenden Umhüllung gewonnen wird.
  • Die Erfindung, die sich ebenfalls auf blechummantelte Steine bezieht, schlägt nun vor, die Blechummantelung des Steines so zu gestalten, daß dieser mindestens eine .nach einwärts gerichtete Rippe aufweist, so daß der Stein dadurch in der Längsrichtung der Rippe versteift, in der Querrichtung aber innerhalb geringer Grenzen nachgiebig deformierbar ist. Durch diese Maßnahme wird eine Versteifung schon des kaltgebundtenen Steines wie auch nach dem Sintervorgang erzielt, jedoch bewahrt der Stein auch noch in bereits vermauertem Zustand über lange Zeit eine gewisse und erwünschte Nachgriebigkeit gegen Beanspruchungen in einer senkrecht zur Längsrichtung der Rippenflächen verlaufenden Richtung, was aus Gründen der besseren Nachgiebigkeit des mit diesen Steinen hergestellten Mauerwerks, oder der damit hergestellten Ofengewölbe oder -decken von Vorteil ist. Diese Rippen unterteilen also die Steine gewissermaßen in einzelne Längsstreifen, welche an sich bei Temperaturänderungen bzw. einem Temperaturgefälle durch die weniger behinderte Wärmedehnung geringere Eigenspannungen aufweisen werden als ein nicht unterteilter Stein und daher den Temperaturschwankungen leichter widerstehen werden.
  • Die Herstellung der erfindungsgemäßen Steine geht in an sich bekannter Weise vor sich, indem der mit Rippen versehene Blechkörper entweder in die Preßform eingelegt, oder auf die in die Preßform eingefüllte. Steinmasse aufgepreßt oder in sonstiger Weise mit einem vorgeformten Steinkörper verbunden wird.
    Inder schematischen Zeichnung ist ei ii erfindungs-
    gemäßer Stein mit einer einseitigen Blechummante-
    lung i dargestellt, die eine einzige Rippe 2 auf-
    weist. Solche Rippen l;ünneii gle:clizeitiauch an
    mehreren Steinseiten vorgesehen werden; auch
    können mehrere solcher Rippen nebeneinander an-
    geordnet werden. plan erkennt, daß der Stein gegen
    Beanspruchungen in Richtung der ['feile A, 13 d. h.
    parallel u den Rippenflächen. versteift, in Rich-
    tung C, d. 1i. senkrecht zii den Rippenflächen, jedoch
    etwas nachgiebig ist.
    Der Erfindungsgedanke kann auch bei hochkant
    gepreßten Steinen angewendet «erden.
    Versuche haben gezeigt, daß für die Blechkörper
    eine Blechstärke von etwa i mm gut geeignet ist.
    Der Blechkörper wird aus wirtschaftlichen Gründen
    meist aus Eisenblech 'hergestellt; am besten eignet
    sich weiches Blech; es ist aber hei Wahl des Blech-
    materials sowohl auf die Art der Mischung, wie
    auch auf die chemische Beschaffenheit des Angriffs-
    stoffes in den mit den erfindtiirgsgeniäß hergestellten
    Steinen zugestellten Öfen Rücksicht zu nehmen.
    Es kann volles oder gelochtes oder teilweise ge-
    schlitztes Blech benutzt werden. Falls besondere
    'Mischungen nach der Pressung ungenügende
    Haftung der Blechkörper an der Mischung zeigen
    oder die Haftung noch verstärkt werden :o11, kann
    die Innenseite der Blechkörper vor der Pressung
    mit einem geeigneten, die Haftung erhöhenden
    Überzug versehen werden. Zum Beispiel 'kann hier-
    zu Wasserglas dienen oder [>ei Verwendung eiserner
    Blechkörper in Kombination finit 11agnesit-
    mischungen eine kalkreiche Subtanz benutzt
    werden.
    Bei Verwendung von nur teilweise ummantelten
    Steinen sind diese im Nlatierwerk so zu verlegen,
    daß die blechfreie Fläche des einen Steines an die
    mit Blech verkleidete Fläche des anderen Steines
    angrenzt.

Claims (1)

  1. PATE', TA\SPRtCH: Mindestens teilweise finit Blech ummantelter, kaltgebundener, feuerfester Stein, dadurch gekennzeichnet, daß der Blechmantel mit mindestens einer sich über seine ganze Länge erstreckenden, nach einwärts gerichteten Rippe (2) so versehen ist, daß der Stein dadurch in Richtung (A, B) parallel zu den Rippenflächen versteift, in der Querrichtung (C) aber nachgiebig deformierbar ist.
DEV1497A 1943-10-28 1943-10-28 Mindestens teilweise blechummantelter feuerfester Stein Expired DE830320C (de)

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DEV1497A DE830320C (de) 1943-10-28 1943-10-28 Mindestens teilweise blechummantelter feuerfester Stein

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DEV1497A DE830320C (de) 1943-10-28 1943-10-28 Mindestens teilweise blechummantelter feuerfester Stein

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DE830320C true DE830320C (de) 1952-02-04

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ID=7569660

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DE (1) DE830320C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2797449A (en) * 1953-03-11 1957-07-02 Reynolds Metals Co Panels with face-anchored metallic sheets
US2797448A (en) * 1953-03-11 1957-07-02 Reynolds Metals Co Metallic sheet-faced panel structures
US3213533A (en) * 1959-07-02 1965-10-26 Steetley Refractory Brick Comp Method of making metal covered refractory bricks
US3252261A (en) * 1963-11-29 1966-05-24 Canadian Refractories Ltd Grooved refractory brick construction

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