AT44748B - Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinen.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinen.
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Klosett- und Pissoiranlagen etc. bedient man sich unglasierter und glasierter Hohlsteine (Bade-Zellensteine,Baderaumsteine,Zwischenwandsteine),welcheaufnassemWegeinder Art der Hohlziegel (Hourdis) auf Ziegelmaschinen gepresst werden. Die so erzeugten Steine
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mit Schwierigkeiten verbunden ist.
Was die Fabrikation derselben betrifft, so unterliegen sie, da aus einer weichen Masse erzeugt, beim Trocknen Deformierungen und Rissebildungen, was sich auch beim Hrentton dieser Steine, besonders jener aus weisser Masse. wie auch in der Glasur beim hohen Brennen in unliebsamer Weise erkennbar macht.
Auch das vorgeschlagene Verfahren, Kacheln aus mehreren einzelnen Stücken zu- sammenzusetzen und durch eine im Brande fliessende Masse zusammenzukitten, ist auf die
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Dieses besteht darin, dass man die einzelnen plattenförmigen Wände des Hohlziegels einzeln herstellt. d. h. presst, brennt und glasiert und dieselben hierauf durch Verkitten in kaltem ZustandezumHohlsteinezusammensetzt.
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orthogonaler Projektion im Aufriss, halb im Schnitt, halb in Ansicht.
Dem Verfahren entsprechend werden also die beiden Längswände a des Hobtsteines als Platten in beliebigem Formate einzeln gepresst : dies geschieht in der keramischen In- dustrie vorteilhaft durch Trockenpressung. Im weiteren Verfolge der Fabrikation werden die Platten wie Fussbodenplatten, oder glasierte Wandplatten behandelt. In gleicher Weise werden die Querwände oder Zwischenstege b einzeln hergestellt. Die zwei Längsplatten a, glasiert oder unglasiert, werden dann in boticbiger Entfernung mit zwei oder mehreren
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Zement verbunden.
Von den technischen Vorteilen dieses Verfahrens sind die wichtigsten folgende :
Die Abmessungen der Hohlsteine können beliebig gross gehalten werden, was in der bisher angewendeten Fabrikation auf nassem Wege nicht möglich war ; denn bekanntlich neigt ein auf nassem Wege hergestelltes Tonstück bei der Erzeugung um so mehr zum
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Reissen, Verziehen und zu Massunterschieden, je grösser es ist. Durch die beliebige Grösse der nach dem neuen Verfahren erzeugten Hohlsteine, ist auch die Möglichkeit gegeben, die Anzahl der Fugen, wesentlich zu vermindern, was aus hygienischen Gründen von Vorteil ist.
Aber auch die aus gleicher Rücksicht erwünschte geringe Breite der Fugen kann erreicht werden, denn infolge der durch das vorliegende Verfahren erzielten Genauigkeit der Hohlsteine ist es möglich, dieselben mit einer Fuge von bloss 1 mm Stärke zu versetzen. Ein weiterer Vorzug in technischer Hinsicht liegt in der Fabrikation darin, dass man die einzelnen Teile der Hohlsteine in den Glasurofen ganz dicht aneinander setzen kann und dadurch viel Ofenraum erspart. Der auf nassem Wege erzeugte Hohlstein muss hingegen als Ganzes in den Ofen eingesetzt werden und durch seine Hohlräume bleibt im Brennofen viel Raum ungenützt.
Claims (1)
- PATEN'T-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Hohlsteinen (Bade-Zellensteine, Baderanmsteine und Zwischenwandsteine), dadurch gekennzeichnet, dass man den Hohlstein aus einzelnen Platten EMI2.1 EMI2.2
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