DE8300C - Cigarreneinlage-Zutheiler - Google Patents
Cigarreneinlage-ZutheilerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C1/00—Elements of cigar manufacture
- A24C1/02—Tobacco-feeding devices with or without means for dividing the tobacco into measured quantities
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
1879.
Klasse
JOHANN WOTRUBA in AACHEN. Cigarren-Einlage-Zutheiler.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1879 ab.
Vorstehender Apparat für die Cigarrenfabrikation zur Zutheilung .von Cigarren-Einlage an
den Wickelmacher hat den Zweck, diesem ein bestimmtes Quantum Einlage für zehn Formen
ä 20 Stück Wickel in zehn gleichen Theilen, welche nur einzeln entnommen werden können,
zu übergeben.
Fig. ι stellt den Apparat im Längsschnitt,
Fig. 2 im Querschnitt dar, in beiden Fällen behufs Füllung in einem Gestell gelagert,
Fig. 3 und 4 sind Ansichten des Apparates bei der Entleerung.
Der Apparat besteht aus einem drehbaren Flügelrade mit der Hinterwand d und den
Flügeln d' und einer festen Trommel mit der Vorderwand α und der Seitenwand α'. Die am
,-Flügelrad befestigte Axe c geht durch die Trommel und wird beim Füllen in ein Lager
des Gestells b gelegt; auf diesem Gestell ruhen auch die Handgriffe der Trommel. Die Trommel
a> kann sich somit nicht drehen.
Das Flügelrad hat elf Flügel d', welche dasselbe in elf gleiche Abtheilungen theilen. Zehn
Abtheilungen werden zum Füllen mit Tabak-Einlage benutzt, während eine Abtheilung x,
Fig. 2, zum Schlufs des Mantels dient.
Der Mantel hat vorn und oben einen Ausschnitt /, Fig. 3, in Gröfse einer Abtheilung.
Beim Füllen des Apparates, Fig. 1 und 2, ist der Ausschnitt nach oben gerichtet und auf
denselben ein Trichter g gestellt.
An diesem Trichter g befindet sich ein Eisenlappen, der dazu dient, beim Füllen den Ausschnitt/in
der Vorderwand, Fig. 1, zudecken. Der Eisenlappen des Trichters reicht zur raschen
und bequemen Aufstellung des Trichters auf den Apparat auch noch über den Ausschnitt/
nach beiden Seiten hinaus, wogegen er nach der inneren Seite des Trichters eine Eisenauflage
in Gröfse des Ausschnittes und Dicke des Mantels hat, so dafs er den Mantel genau verschliefst,
um beim Weitertreiben der Flügel zu verhüten, dafs sich-Tabak zwischen Flügel und
Mantel setzt.
Zur Richtigstellung des Flügelrades zur Oeffnung des Mantels dient die Zahnscheibe e,
Fig. 4, welche sich mit Axe c dreht und vermittelst Federdruck bei jeder V,, - Drehung in
die Vertiefungen des Mantels eingreift.
Diese Zahnscheibe ist auf ihrer Vorderseite mit 0 und den Zahlen 1 bis 10 versehen, so
dafs man bei der Entleerung des Apparates, Fig. 3, stets sehen kann, bis auf welche Abtheilung
der Apparat entleert ist.
Zum Drehen der Axe c wird der abnehmbare Schlüssel /z, Fig. 3, verwendet; derselbe
hat ein Sperrrad von elf Zähnen und wirkt nur in einer Richtung, so dafs bei jeder Hin- und
Herbewegnng des Schlüssels das Flügelrad um eine Abtheilung verrückt wird.
Beim Füllen des Apparates hängt über dem Trichter eine leicht zu handhabende Waage,
woraus man das für 20 Wickel festgestellte Quantum Cigarren-Einlage in den Trichter und
somit durch die Oeffrmng im Mantel der Trommel in eine Abtheilung ausschüttet. Diese Manipulation
wiederholt man zehnmal, so dafs alle zehn Abtheilungen gefüllt sind. Beim Weiterdrehen
stellt sich alsdann die blinde Abtheilung χ vor die Oeffnung des Mantels und verschliefst
somit die Trommel bezw. verhütet ein Hinausfallen von Tabak.
Der Trichter wird abgenommen und der Apparat auf den Arbeitstisch des Wickelmachers
in ein Eisengestell i, Fig. 3, gelegt mit der Oeffnung / nach unten.
Beim Verrücken des Flügelrades vermittelst des Schlüssels A, wovon jeder Wickelmacher
einen besitzt, kommt nun die nächste gefüllte Abtheilung vor die Mantelöffnung f und fällt
der Tabak alsdann auf den Arbeitstisch herunter. Dadurch, dafs der Ausschnitt in der
Trommel sich sowohl am Umfange als auch an der Vorderseite befindet, erzielt man eine
sichere Entleerung ohne Nachhülfe und Zeitverlust, und überzeugt sich gleichzeitig stets
von der gänzlichen Entleerung einer jeden Abtheilung.
Die Menge Tabak, welche auf einmal aus dem Apparat fällt, ist so gering, dafs sie der
Arbeiter gut übersehen und auf 20 Wickel vertheilen kann.
Einen ferneren Vortheil gewährt. der Apparat dadurch, dafs der kurze Tabak, der sich in
der Einlage befindet, stets gleichmäfsig mitverarbeitet wird, wogegen bisher bei der Zutheilung
von gröfseren Quantitäten während des Wegarbeitens des Tabaks das Kurze nach unten
fiel, und alsdann häufig nur in einzelne Wickel
gearbeitet wurde, was die Waare sehr verschlechterte.
Bei der geringen Quantität Einlage, die aus dem Apparat jeweilig auf den Tisch fallt, wird
auch etwa in der Einlage vorkommender Schmutz sehr leicht gesehen und kann mithin vom Wickelmacher
entfernt werden.
Das Gestell b, worin die Apparate beim Füllen gelagert werden, braucht auch bei mehreren
zu füllenden Trommeln nur einmal vertreten zu sein.
Zum Füllen ist ein Arbeiter nöthig, der vielleicht das Verrücken der einzelnen Abtheilungen
durch Fufsbetrieb besorgen kann, um die Hände für das Abwiegen frei zu haben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Der durch Zeichnung und Beschreibung erklärte Apparat.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8300C true DE8300C (de) |
Family
ID=285853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8300D Active DE8300C (de) | Cigarreneinlage-Zutheiler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8300C (de) |
-
0
- DE DENDAT8300D patent/DE8300C/de active Active
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