DE48316C - Papierfabriks-Bogenwaage mit selbsttätiger Aufzeichnung der Zeiten der Wägungen - Google Patents

Papierfabriks-Bogenwaage mit selbsttätiger Aufzeichnung der Zeiten der Wägungen

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DE48316C
DE48316C DENDAT48316D DE48316DA DE48316C DE 48316 C DE48316 C DE 48316C DE NDAT48316 D DENDAT48316 D DE NDAT48316D DE 48316D A DE48316D A DE 48316DA DE 48316 C DE48316 C DE 48316C
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G.RANK in Puschkarna bei Wilaika, Rufsland
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    • G01G17/00Apparatus for or methods of weighing material of special form or property
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    • GPHYSICS
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    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/38Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus
    • G01G23/40Recording and/or coding devices specially adapted for weighing apparatus mechanically operated

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die in der Papiererzeugung zumeist beim Betriebe der Siebtisch-Maschinen benöthigten Bogenwaagen controliren zwar das Gewicht des Papieres, nicht aber die Gewissenhaftigkeit des abwiegenden Maschinenführers selbst. Solche nur einseitige Controle ist mangelhaft und ;kann oft theuer zu stehen kommen. Die feinfühligste Waage ist ja zwecklos, wenn sie nicht vorschriftsmäfsig gehandhabt und ihre Angaben gewissenhaft zur Kenntnifs des controlirenden Beamten gebracht werden. Da solche »Angaben« selbstredend aber nicht immer erfreulicher Natur sind, werden erfahrungsgemäfs ihre Spuren gern vernichtet bezw. die betreffenden Controlbogen durch »wohlgefälligere« ersetzt. Die letzteren sind dann zwar ebenfalls der Siebtisch-Maschine entnommen, aber nur nicht genau zu derjenigen Zeit bezw. dem-. jenigen Gewicht, genau demjenigen Format u. s. w., welche, etwa später dafür angegeben ^werden.
Die Controlbogen sollen bekanntlich, nach jeweiliger Vorschrift, alle 15 bis 30 Minuten vom Maschinenführer der laufenden Fabrikation entnommen, namentlich mit Angabe der Zeit und des Gewichtes wahrheitsgetreu vermerkt und die Maschine selbst, wenn nöthig, danach sofort regulirt werden.
Eine den obigen Gesichtspunkten entsprechende Bogenwaage zur Controle des Gewichtes und der Pünktlichkeit des Maschinenführers zugleich hätte darum möglichst den nachstehenden Anforderungen zu genügen:
ι. Selbstthätige, nach handelsmäfsiger Bogenzählung nöthige Angabe des Riefsgewichtes durch Abwiegen nur eines Bogens von entsprechendem Format unter Ersehung des Gewichtes an deutlich graduirter und leicht erkennbarer Scala.
2. Selbstthätig und fortlaufend notirende Zeitangabe der Abwägungen durch eine Controluhr, deren aber nur dem Aufsichtsbeamten zugängliche Aufzeichnungen zeitweilig mit den diesbezüglichen Notirungen des abwiegenden Maschinenführers selbst verglichen werden können.
3. Abwägung und darauf folgende selbstthätige Einkassirung der Controlbogen nur unter »Verschlufs«, und zwar derartig, dafs von jedem auf die Waage gegebenen Bogen das Gewicht an der Scala zwar sofort abgelesen werden kann, doch aber nur erst, nachdem der bezügliche Bogen selbst jedem weiteren event. »Handstreich« von Seiten des abwiegenden Maschinenführers unerreichbar entrückt wurde durch selbstthätige Weiterbeförderung des abgewogenen Bogens in die dafür bestimmte Unterabtheilung eines schrankartigen, wohlverschlossenen Sammelbehälters, zu welchem wiederum nur der controlirende Beamte den Schlüssel führt.
Aus den 1. bis 3. vorausgeschickten Gesichtspunkten läfst sich für die bauliche Anordnung betreffender Controlwaage als deren wesentlichste Merkmale etwa die nachstehende Aufgabe zusammenstellen:
Eine die laufende Fabrikation auf der Papiermaschine und deren Führer mittelst seiner Abwägungen der Bogen bezüglich der Zeitperioden durch Uhrwerk selbstthätig controlirende und aufnotirende Zeigerwaage, deren jedesmalige Gewichtsangabe an verhüllter Gradscala nach selbstthätiger Beseitigung einer dieselbe verdeckenden Kappe nur erst ersichtlich
ist nach vorangegangenem jedesmaligen Verschlufs des auf der Waagschale sich befindenden Controlbogens, und zwar derartig, dafs letzterer von jeder die Waage benutzenden Person handlich unerreichbar ist, indem obengenannter Verschlufs sich nur erst beendigt, nachdem unter seinem Schutz der abgeworfene Controlbogen selbstthätig in eine weitere, aber verschlossene Unterabtheilung wandert, deren OefFnung jedoch nur mittelst besonderen Nachschlüssels ermöglicht ist.
Die Lösung vorstehender Aufgabe, deren Einzelheiten in sehr verschiedenerlei Weise Rechnung getragen werden kann, ist beispielsweise veranschaulicht durch den auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebrachten Apparat.
Derselbe ist in den Verticalquerschnitten der Fig. i, 2 und 3 in seinen verschiedenen Thätigkeiten erläutert, wobei zur Vermeidung von Ueberfüllung dieser Figuren, soweit nöthig, die einzelnen Organe körperlich, im übrigen aber nur schematisch dargestellt sind.
Grundrisse des Apparates sind skizzirt durch Fig. 4 und 5 ; an letzteren ist die Handkurbel a ersichtlich, deren einfaches Herumlegen in die Stellung α2 und wieder zurück nach der Anfangsstellung alle übrigen inneren Organe des Apparates bei der Verwägung in gewünschte Thätigkeit versetzt, nachdem vorher durch Hand der Deckel A zugeschlagen wurde. Wie nun solches geschieht, ist zunächst ersichtlich aus den Verticalquerschnitten der Fig. 1, 2 und 3.
Dieselben unterscheiden sich von einander durch die jeweiligen gegenseitigen Beziehungen der einzelnen Organe des Apparates, und zwar wesentlich nach Mafsgabe der Stellungen vorgenannter Handkurbel a.
Somit stellt dar:
■ Fig. ι die Beziehungen bei der Kurbelstellung a°,
Fig. 2 die Beziehungen bei der Kurbelstellung .a1,
Fig. 3 die Beziehungen bei der Kurbelstellung a'2.
Bei jedem der genannten drei Fälle ist die bezügliche Kurbelstellung schematisch durch starke Linien hervorgehoben, während die anderen beiden Stellungen nur in punktirten Linien angedeutet sind.
Von den vier Kammern NOPQ des Apparates ist dem die Waage Handhabenden nur die Kammer N, und zwar von oben, zugänglich. Dieselbe ist ausgestattet mit einem hutartig geformten Scharnierdeckel A, welcher nach Auflegung eines zu wiegenden Controlbogens auf die in N spielende Waagschale m des Waagebalkens η vom Maschinenführer geschlossen wird, wobei der an A sitzende Sperrhaken f von dem gleichliegenden Knaggen e1 des Sperrhebels e arretirt und so lange unter Verschlufs gehalten wird, bis alle übrigen Functionen des Apparates stattgefunden haben, wonach e selbstthätig den Deckel A zur gegebenen Zeit wieder freigiebt bezw. in die Höhe schnellt, was vermittelt wird durch eine beim Schliefsen des Deckels sich spannende und . in der Röhre ψ geführte Spiralfeder x, welche mittelst der Zahnstange ρ und des Zahnsegments ν ihre Kraft auf den Deckel A äufsert (s. Kammer O).
Kammer P umfafst die von dem anderen Schenkel des genannten Waagebalkens η in Drehung zu versetzende graduirte Ringscheibe D, welche die Fig. 1 und 2 bei geöffneten, Fig. 3 aber bei geschlossenen Kappen C C unter bezüglicher Glasscheibe zur Darstellung bringt. Die Gewichtsbestimmung geschieht durch den hinter dieser Glasscheibe feststehenden verticalen Zeiger \. Die in den Fig. 1 bis 3 scheinbar auf Speiche und Kranz der Ringscheibe D befindlichen schraffirten Kreise bedeuten bekannte Hebelgewichte, radial einstellbar an der Drehachse von D, dazu bestimmt, Gewichtsdifferenzen der verschiedenen Hebelverbindungen bei praktischer Ausführung derartig zum Ausgleich zu bringen, dafs der Nullpunkt der Scala auf D mit dem feststehenden Zeiger % an der Kammer P genau einspiele. Oberhalb der Kammer P befindet sich unter Verschlufs die selbsmotirende Co.ntroluhr U, welche zusammen mit dem Steuermechanismus für die Verschlufskappen C C ebenfalls von der Kammer P bezw. seinem Aufsatz S umschlossen wird. Näheres hierüber weiter unten.
Die vierte Kammer Q hat schrankartige Form, dient dem Apparat als Untersatz und zugleich als wohlverschlossenes Magazin, in welches die einzelnen Bogen während des Abwiegens unter Verschlufs des Deckels A durch rechtzeitiges Eingreifen des Abwerfers x1 und bezügliche Hülfsorgane durch die Oeffnung der Bodenklappe B selbstthätig gelangen; letztere schliefst sich hierauf wieder, und zwar ebenfalls selbstthätig noch vor beendigter Verschlufsperiode des Deckels A, so dafs jeder betrügerische Austausch mit Kammer Q von oben her durch die zeitweilig geöffnete Kammer N ausgeschlossen ist.
Wie nun alle Theile bewegungsmäfsig rechtzeitig zusammengreifen, und zwar einfach infolge der vom Maschinenführer vorzunehmenden Arbeit an der Handkurbel α und durch Zuwerfen des Deckels A, ergiebt sich aus weiterer Betrachtung der Zeichnung und der nachstehenden Beschreibung der einzelnen Thätigkeiten.
i. Auflegen des Controlbogens auf die Waagschale bei geöffnetem Deckel A
(Fig. 3)· ■ ■
Jeder abzuwiegende Controlbogen R1 wird
entsprechend zusammengefaltet (gerollt) und
über ihn ein Blechring R gestreift. Der Apparat ist mit einer gröfseren Anzahl solcher Ringe versehen, die fortlaufend numerirt sind. Bei Abwiegung der Controlbogen sind diese Ringe in ihrer fortlaufenden Ziffernfolge zu benutzen, welche gleichzeitig als fortlaufende Bezeichnung der Bogen in den Controllisten beibehalten wird.
Der äufsere Durchmesser der Ringe entspricht dem der halbkreisförmigen Waagschale m des Waagebalkens n. Das Eigengewicht jeden Ringes ergänzt zunächst genau das Gleichgewicht des Waagebalkens, dient aber im Besonderen, um die eigene verhältnifsmä'fsig geringe Schwere der zur Abwiegung gelangenden Papierrolle künstlich zu erhöhen, für Beschleunigung der Fallgeschwindigkeit, mittelst deren durch Abwerfer x\ Löffel y und Bodenklappe B die Rolle später zum gegebenen Moment unter Verschlufs selbsttätig nach der Kammer Q befördert wird (Fig. i). Von hier werden die Papierrollen, und zwar in der Regel bei jedesmaligem Schichtenwechsel der Arbeiter bezw. bei Beendigung der laufenden Fabrikation durch den zur Thür T mit Schlüssel versehenen Controlbeamten entnommen, nachgezählt, mit der Controlliste und den der Controluhr bekannter Construction entnommenen Aufzeichnungen verglichen.
2. Verschlufs des Deckels A\ hierdurch erfolgendes Aufspringen der inneren Bodenklappe B und der Kappen C C; Ablesen des Gewichtes für den unter Verschlufs jeweilig auf der Waagschale sich befindenden Controlbogen.
(Siehe Fig. ι, Handkurbelstellung a °.)
Nachdem der Maschinist den zu wiegenden, mit einem der vorerwähnten Ringe R ■ versehenen Controlbogen R1 auf die Waagschale m gelegt, klappt er den Deckel A zu, welcher sich durch seinen Sperrhaken f an dem Knaggen e1 des verticalen Sperrhebels e arretirt (Fig. i). Hierdurch gelangt der untere, an e sitzende Knaggen e2 derartig seitlich zum Ausschlag, dafs er den Riegel g an der Bodenklappe B freigiebt, wodurch letztere nun vermöge ihrer Schwere sich nach abwärts öffnet und die in Fig. ι gezeichnete Stellung einnimmt. Das gleichzeitige Aufspringen der Kap-. pen C C wird beim Schliefsen des Deckels A durch dessen Zahnradsegment ν und Zahnstange ρ vermittelt wie folgt: Der für gewöhnlich (Fig. 3, rechte Seite) in verticaler Stellung' verharrende Knaggenhebel q ist nach stattgefundenem Schlufs von A und durch Schubstange ρ so weit zum Ausschlage gebracht worden (Fig. i), dafs sein oberer Knaggen mit der scharfkantigen Nase r des mit Arm t versehenen Schubgliedes ä aufser Eingriff gelangt, wodurch auf t bezw. s sofort der Druck einer Spiralfeder u ausschlaggebend wirkt und das mit 's durch geeignetes Gelenkstück verbundene scheerenartige, kleine Hebelparallelogramm 1I1Pl3 öffnet; aus dieser Oeffnung erfolgt, wie ein Blick auf die Zeichnung (Fig. i) ergiebt, auch diejenige der Kappen C C an den über Drehpunkt I hinausragenden Verlängerungen der Schenkel IP und Z/2.
Nach Oeffnung der Kappen C C ist nun an der graduirten Ringscheibe D beim Zeiger % Ablesen des Gewichtes für den zur Zeit' unter Verschlufs auf der Waagschale sich befindenden Controlbogen ohne Weiteres ermöglicht.
3. Beförderung des unter Verschlufs abgewogenen und verbleibenden Controlbogens durch den Abwerfer x1, Löffelj'- und Bodenklappe B nach der
Kammer Q.
(Siehe Fig. 2, Handkurbelstellung a1.)
Wie erwähnt, öffnete sich die Bodenklappe B bereits durch Schlufs des Deckels A, indem durch dessen Sperrhaken/ der Sperrhebel e zu entsprechendem Ausschlag gelangte und sein unterer Knaggen e2 den Riegel g mit der Klappe B der Wirkung ihrer Schwerkraft freigab.
Das Abwerfen des Controlbogens und seines Ringes R von der Waagschale m geschieht nun durch einen eigentümlich gestalteten Löffel y. Derselbe ist an der Innenwand der Kammer N, und zwar seitlich des Waagebalkens η in entsprechender Höhe gelenkartig befestigt, und wird, während der Kurbelgriff den Kreisbogen von bis a1 beschreibt, von unten ausgehoben durch einen auf die Kurbelwelle aufgekeilten Hebedaumen x1 von schleifenartiger Form. Hierdurch unterfährt der Abwerfer x1 stofsartig die auf der Waagschale m befindliche Papierrolle R1 nebst ihrem Ring R und wirft beide zusammen ab, wie beabsichtigt, in die untere Kammer Q.
Näheres hierzu veranschaulicht Fig. 5. Aus derselben ist ersichtlich, dafs Blechring R und mit ihm die Papierrolle R1 durch Abwerfer x1 und Löffel y an derjenigen Stelle erfafst werden, wo der Buchstabe R eingeschrieben ist.
V1 in Fig. 5 bedeutet Blechverkleidung der Zahnräder V und W; übrige Buchstaben in Fig. 5 bedeuten Gleiches, wie in Fig. 1 bis 4.
4. Selbsttätige Zeitnotirung der Controluhr und automatischer Schlufs der
Kappen C C.
(Siehe Fig. 2 und 3, Handkurbelstellung a1 bis α2.)
Die oberhalb des Apparates angebrachte Controluhr U ist von der Construction der bekannten Wächter-Controluhren,. bei welchen ein entsprechend vorgedruckter Papierstreifen die Controlperioden durch empfangene Nadel-
,stiche ihrer Blattfeder L zeitlich veranschaulicht; diese Papierstreifen werden dann später mit den tabellarischen Vermerken des Maschinenführers verglichen, leichter Uebersicht halber auch direct an den Kopf der Controltabellen aufgeklebt. Die zeitliche Aufeinanderfolge der Stiche im. vorgenannten Papierstreifen entspricht der Ziffernfolge der früher erwähnten Ringe R.
Die selbsttätige Zeitvermerkung für den unter Verschlufs auf der Waagschale befindlichen Papierbogen findet durch die ebenfalls unter Verschlufs befindliche Controluhr statt, während der Maschinenführer den Kurbelgriff von al zu a2 rückt, und zwar durch folgende Anordnung:
Ein auf der Kurbelwelle b sitzendes kleines Excenter c überträgt durch geeigneten Mitnehmer auf der Schubstange h entsprechende Bewegung auf den Winkelhebel E, die Zugstange F, den Hebel H, die Zugstange G und den Hebel JK, dessen abwärts gebogener Schenkel K den beabsichtigten Druck auf die mit Nadelspitze versehene Blattfeder L der Controluhr U ausübt. Für die ungehinderte Drehung vorgenannten Excenters c mufs die Schubstange h derartig gegliedert sein, dafs auf bezüglicher Seite eine geringe Aufwärtsbewegung ermöglicht ist; hierzu dient das Scharnier h1 an h (rechtsseitig vom Excenter c) und das Gelenkstück d im Büchslager dx (linksseitig vom Excenter).
Vorgenannte Schubstange h dient gleichzeitig dem bei stattgefundener Beförderung der Papierrolle nach Kammer Q auszuführenden Ver-. schlufs der Kappen CC; derselbe wird in sehr einfacher Weise vermittelt durch einen im Drehpunkt i angebrachten verticalen Hebel, dessen oberer gegen das vorgenannte Parallelogramm / /1Z2/3 umgebogener Schenkel k (s. Fig. 2) mittelst entsprechenden Klobens, der gegen Z2 drückt, genanntes Parallelogramm und mit ihm die Kappen C C, wie beabsichtigt, schliefst (s. Fig. 3).
5. Schlufs der Bodenklappe B, hiernach selbsttätiges Aufspringen des Deckels A. (Siehe Fig. 3, Handkurbelstellung ax bis α2.) Selbsttätiger Rückgang der Handkurbel α von Λ2 nach Anfangsstellung a°.
Verschlufs der Bodenklappe B wird durch Drehung der Handkurbel α von α1 nach a2 vermittelt durch ein Stirnräderpaar V W, von welchem V auf der Kurbelwelle b, aber W auf dem Drehzapfen der Spiralfeder M befestigt ist. Die beabsichtigte periodische Arbeitsleistung dieses federnden Organs M wird bewerkstelligt von der durch die beiden Stirnräder zwischen Kurbel α und Feder M bewirkten entgegengesetzten Drehungsrichtung, wodurch M die Bodenklappe B so lange kräftig aufwärts drückt (s. Fig. 3), bis bei stattfindendem Rückgange der Kurbel α der Knaggen e2 des ebenfalls federnden Sperrhebels e den Riegel g unterfährt und B, wie beabsichtigt, stützt.
Gleichzeitig gelangte beim Vordrücken der Handkurbel nach α2 das Excenter c zu der nach dieser Seite beabsichtigten weitesten Stellung und vermittelte durch Gelenkstück d zwischen sich und dem Sperrhebel e des letzteren Ausschlag derartig, dafs sein oberer Knaggen e1 den Sperrhaken f des Deckels A freigiebt und solcher (Fig. 3) unter Zusammenwirkung der Organe χ ρ ν, wie beabsichtigt, selbstthätig wieder aufspringt und die Waage für ihre folgende Wägung bereit stellt.
Der Rücklauf der Handkurbel α von Stellung α2 bis ist unter der Kraftäufserung der eingespannten Feder M zwar ein selbstthätiger, doch empfiehlt es sich zur Schonung des Apparates, diesen Rücklauf der Kurbel durch Hand behutsam zu begleiten, und zwar bis zu ihrer Anfangsstellung a°.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine zu Controlzwecken dienende, in einem Gehäuse eingeschlossene Papierbogenwaage, so eingerichtet, dafs
    a) durch- das Zuklappen des die Zugangsöffnung, des Gehäuses N verschliefsenden, behufs Auflegung des abzuwägenden Bogens auf die eigentliche Waage (n) geöffneten Deckels einerseits infolge der Bewegung des Schneppers e das Aufspringen der Bodenklappe B1 durch welche der vorher gewogene Bogen in einen verschlossenen Behälter fällt, andererseits mittels der vom genannten Deckel aus bewegten Glieder ρ q s und / das Oeffnen der Klappen C C behufs Sichtbarmachung der Waagescala bewirkt wird, und dafs
    b) durch Bewegung einer aufserhalb des Gehäuses befindlichen Handkurbel erstens mittels der Glieder x1 und y das Abwerfen des Bogens R von der eigentlichen Waage, zweitens mittels der Glieder VWM das Schliefsen der Bodenklappe B, und drittens mittels der Glieder chEFHGJK das Aufzeichnen der Zeit der Wägung auf ein von einer Uhr bewegtes Papierband geschieht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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