DE829331C - Geschlossene Hochspannungssicherung mit Loeschmittelfuellung und Schmelzleitertraeger - Google Patents
Geschlossene Hochspannungssicherung mit Loeschmittelfuellung und SchmelzleitertraegerInfo
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- DE829331C DE829331C DEP3379A DEP0003379A DE829331C DE 829331 C DE829331 C DE 829331C DE P3379 A DEP3379 A DE P3379A DE P0003379 A DEP0003379 A DE P0003379A DE 829331 C DE829331 C DE 829331C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
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- H01H85/04—Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
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- H01H85/18—Casing fillings, e.g. powder
- H01H85/185—Insulating members for supporting fusible elements inside a casing, e.g. for helically wound fusible elements
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Description
- Geschlossene Hochspannungssicherung mit Löschmittelfüllung und Schmelzleiterträger Bei geschlossenen Hochspannungssicherungen mit Löschmittelfüllung und Schmelzleiterträger, auf den die Schmelzleiter in Windungen aufgewickelt sind, ist es zur Erzielung einer ausreichenden Schaltleistung und Abschaltsicherheit von ausschlaggebender Bedeutung, daß der aufgewickelte Schmelzleiter allseitig vom Füllmittel umgeben ist und daß sich auf dem Schmelzleiterträger und zwischen den Auflagestellen des Schmelzleiters keine leitenden Brücken bilden und die Schmelzleiter sich auf dem Träger nicht seitlich verschieben können. Bei einer bekannten Hochspannungssicherung wird diese Voraussetzung dadurch geschaffen, daß der Schmelzleiterträger aus einem Stab mit mehreren im gleichen Abstand voneinander entfernten Isolierscheiben aus keramischem Material besteht. Die Isolierscheihen sind als beliebige Vielkante ausgebildet und die Auflage der Schmelzleiter auf den äußeren Kanten zweier jeweils aufeinanderfolgenden Scheiben erfolgt in einem von der Anzahl der Schmelzleiter abhängigen Winkel gegeneinander versetzt. Die Schrnelzleiterträger dieser Sicherungen sind jedoch in der Herstellung umständlich und schwierig, da. die Träger in ihrer Gesamtlänge aus einzelnen Teilträgern zusammengesetzt werden müssen. Diese Zusammensetzung der einzelnen Teillängen ist an sich schwierig und ergibt außerdem häufig Ungenauigkeiten in der Einhaltung des geraden Verlaufes des gesamten Trägers und damit Ungenauigkeiten im Wickelschema der Schmelzleiter.
- Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden. Das Wickelschema für die Schmelzleiter bei dieser bekannten Sicherung ist unverändert auf die neue Sicherung übernommen worden. Der grundlegende Unterschied ist vielmehr die besondere konstruktive Ausbildung des Schtnelzleiteiträgers und seine Montage. Das Wesender Erfindung besteht darin, daß der Schmelzleiterträger aus mehreren möglichst gleichen einzelnen Bausteinen besteht, die mit Auflagestellen für die Schmelzleiter versehen sind und zweckmäßig zusammensteckbar zu einem zusammenhängenden Wicklungsträger übereinander angeordnet sind. Die einzelnen, Bausteine sind hierbei so geformt und mit den Schmelzleitern so bewickelt, daß letztere allseitig vom Löschmittel umgeben sind und daß sich für die Auflagestellen der Schmelz leiter längs des ganzen Wicklungsträgers eine überschlagsichere Aufeinanderfolge ergibt. Eine vorteilhafte Ausführung dieser Einzelbausteine besitzt eine plattenförmige Erweiterung mit Einkerbungen an ihrer Außenkante in gleichmäßigen Abständen als Auflagestellen für die Schmelzleiter. Auf der Stirnseite ist außerdem eine Ausnehmung angebracht, in der der Fuß des nächstfolgenden Bauelementes ruht. Diese Einzelbauelemente sind einfach und mit genauen Abmessungen herstellbar, so daß sich der Aufbau des gesamten Schmnelzleiterträgers mit der notwendigen Genauigkeit durchführen, läßt. Wie aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung ersichtlich ist, ist der Zusammenbau der Einzelbausteine zu einem Wicklungsträger und auch die Montage des letzteren im Sicherungsgehäuse einfach zu bewerkstelligen.
- Die Abb. i zeigt eine mögliche Ausführungsform einer Sicherung nach der Erfindung im Gesamtbild, Abt). 2 ein einzelnes Bauelement des Wicklungsträgers im vergrößerten. Maßstab.
- In Abb. i ist i das Sicherungsgehäuse und 2 sind die einzelnen Bausteine, die zu dem Schmelzleiterträger zusammengefügt sind. Die Verbindung von diesem Träger bzw. dem hierauf gewickelten Hauptschmelzleiter 3 zu den Innendeckeln ,4 der Sicherung wird durch die Kontaktteile 5 bewirkt. Die Innendeckel stellen die leitende Verbindung zu den Kontaktrohren 6 der Sicherung her. Auf der Stirnseite ist oberhalb des Innendeckels außerdem noch die Anzeigevorrichtung 7 der Sicherung eingebaut. 8 ist der Nebenschmelzleiter für die Anzeigevorrichtung, deren Schauloch mit 9 bezeichnet ist. Das Wesen der Erfindung, die Konstruktion des Schmelzleiterträl,=ers, ist aus Abb. i und 2 klar ersichtlich. Der l?inzelbaustein 2 nach Abb. i ist in Abt). 2 in einer ))sonders zweckmäßigen Ausführung dargestellt. Auf <lern plattenförmigen Stirnteil des Bausteines sind beispielsweise vierEinkerbungena alsAufla.gestelleii für die Schmelzleiter vorgesehen, die gemäß 11>h. i von einer Auflagestelle eines Bausteines im Winkel versetzt wendelförmig zur nächstfolgenden Auflagfstelle des nächsten Bausteines geführt werden. Die Bausteine sind in der Weise aufeinandergestellt, claß jeweils in einer Ausnehmung b eines Bausteines der Fuß des darüberliegenden Bausteines ruht.
- Es ist aus den Abbildungen ohne weiteres erkennbar, daß durch die Form der Bausteine und ihren Zusammenbau in einfacher Weise ein Wicklungsträger zusammengesetzt werden kann, der in seinen Einzelteilen leicht herstellbar ist und trotzdem die Forderung erfüllt, die Schmelzleiter allseitig in das Füllmittel zu betten und die Bildung leitender Brücken längs des Trägers, sowie eine Änderung der Lage des Schmelzleiters in Richtung der Mittelachse möglichst zii verin -iden. Das Einsetzen des Schmelzleiterträgers in das Sicherungsgehäuse ist einfach durchführbar und wird durch die Aufteilung des Trägers in 1?inzeleleinente nicht erschwert. Diese Montage wird in folgender Weise durchgeführt.
- Die einzelnen Bausteine 2 werden zunächst auf einen ihren Bohrungen c angepaßten Führungsstab io aufgereiht und durch diesen zusammen mit den Kontaktteilen 5 an den Enden dieser Aufreihung zu einem festen Körper zusaininengehalten; der dann mit den Schmelzleitern in der vorbeschriebenen 'Weise bewickelt wird. Dieser Körper wird nun in das Sicherungsgehäuse eingeführt, wobei die Kontaktteile 5 gleichzeitig als \tittenführung dienen. Nun wird das Sicherungsrohr unten durch den Innendeckel ,4 verschlossen. Die Kontaktteile 5 distanzieren außerdem den Träger von dein Innendeckeln 4 der Sicherung. Der untere Kontaktteil 5 trägt den ganzen Körper bis zur endgültigen Füllung mit dem Löschmittel. Das Füllmittel wird in der üblichen Weise eingebracht und durch Schütteln so stark als möglich verdichtet. Durch diese Füllung ist der Schmelzleiterträger so fest eingebettet, daß der anfänglich eingesetzte Führungsstab io an der offenen Seite herausgezogen werden kann. Der hierdurch frei werdende Raum wird mit dem gleichen Füllstoff oder mit einem Stab aus isolierendem wärmebeständigem Stoff (z. B. aus Glas) ausgefüllt. Das Gehäuse kann dann auch oben verschlossen werden. Zum Schluß wird die Anzeigevorrichtung angebracht.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Geschlossene Hochspannungssicherung mit Löschmittelfüllung und Schmelzleiterträger,, auf dem der oder die Schmelzleiter in Windungeh aufgewickelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzleiterträger aus mehreren möglichst gleichen einzelnen Bausteinen besteht, die mit Auflagestellen für die Schmelzleiter versehen sind und zweckmäßig zusainniensteckbar zu einem zusammenhängenden Wicklungsträger übereinander angeordnet und so geformt und bewickelt sind, daß die Schmelzleiter allseitig vom Löschmittel umgeben sind und daß sich für die Auflagestellen der Schmelzleiter längs des Wicklungsträgers eine überschlagsichere Aufeinanderfolge ergibt.
- 2. GeschlosseneHochspannungssicherungnach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Bausteine für die Auflagestellen der Schmelzleiter eine plattenförmige Erweiterung mit einer Ausnehmung besitzen, in der der Fuß des jeweils folgenden Bausteines ruht.
- 3. GeschlosseneHochspannungssicherungnach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet daB die Bausteine Mittenbohrungen besitzen für die Aufnahme eines Führungsstabes,, auf den die Bausteine aufgereiht, festgefügt und bewickelt !, in das Sicherungsgehäuse eingeführt werden.
- 4. Geschlossene Hochspannungssicherungnach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB der obere und unterste Baustein des Schmelzleiterträgers je mit einem Kontaktteil verbunden ist, der nach Einfüllen des Löschmittels und Entfernen des Montageführungsstabes im Zusamnnenwirken mit der Lüschmittelfüllung die betriebssichere Lage des Schmelzleiterträgers sichert.
- 5. GeschlosseneHochspannungssicherungnach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daB auch die Mittenbohrung der Bausteine nach Entfernen des Montageführungsstabes mit dem Löschmittel oder mit einem anderen wärmebeständigen isolierenden Füllstoff (z. B. Glasstab) ausgefüllt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3379A DE829331C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Geschlossene Hochspannungssicherung mit Loeschmittelfuellung und Schmelzleitertraeger |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE829331C true DE829331C (de) | 1952-01-24 |
Family
ID=7358734
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP3379A Expired DE829331C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Geschlossene Hochspannungssicherung mit Loeschmittelfuellung und Schmelzleitertraeger |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE829331C (de) |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP3379A patent/DE829331C/de not_active Expired
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