DEP0003379DA - Geschlossene Hochspannungssicherung mit Löschmittelfüllung und Schmelzleiterträger - Google Patents

Geschlossene Hochspannungssicherung mit Löschmittelfüllung und Schmelzleiterträger

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DEP0003379DA
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DE
Germany
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extinguishing agent
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fusible
voltage fuse
high voltage
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Inventor
Eduard Nürnberg Grünwald
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Description

Geschlossene -Hochspannungssicherung mit Lösch
mitte !füllung und' Schmelzlelterträger
'Bei: geschlossenen Eochspanmmgssicher ungen mit Löschmittelfüllung und S climelz le it erträger, auf den die Schmelzleiter .in: Windungen auf- «gewickelt sind,, ist es zur Erzielung einer' ausreichenden Schaltleistung und AbschaltsicherIieit-.von ausschlaggebender Bedeutung,. daß der aufgewickelte DChmelzleiter· allseitig vom. Füllmittel' umgeben." ist' -und daß sich auf dem Schmelzleiterträger und zwischen den Auflage st eilen des Schmelzleiters keine'leitenden Brücken bilden und die Sciimelzleiter sich auf- dem Träger nicht-" seitlich, verschieben .können. Bei einer bekannten Hochspannungssicherung wird- diese Voraussetsung dadurch geschaffen, daß.der .Schmelzleiterträger aus-einem· Stäb, mit mehreren im gleichen Abstand- von -einander entfernten Isolierscheiben aus keramischem Material besteht.- Die Isolierscheiben sind als beliebige Vielkante ausgebildet und die Auflage der Schmelzleiter auf den äußeren kanten zweier jeweils aufeinahderfolgenden Scheiben erfolgt in einem von dei Anzahl der - Schmelzleiter abhängigen winkel gegeneinander versetzt. Die Schmelzleiterträger dieser Sicherungen sind jedoch in der Herstellung 'umständlich- .und -schwierig, da die Träger in ihrer Gesamtlänge ;aus einzelnen Teil trägem - .zusammengesetzt werden müssen. 'Diese Zusammensetzung der einzelnen Teillängen ist an sich schwierig und ergibt außerdem häufig Imgenauigkeiten in der Einhaltung des-«geraden Verlaufes des gesamten Trägers und -damit Ungenaoigkeiten "im Wickelschema der Schmelzleiter,.
Der Erfindung lag die Aufgäbe zu Grunde, diese, UachteIle zu vermeiden. -Das Wickelschema für die Schmelzleiter bei:dieser bekannten Sicherung ist unverändert auf- die neue ■Sicherung- übernommen worden. Der grundlegende unterschied ist vielmehr die'besondere konstruktive Ausbildung 'des Schmelzleiterträgers :und seine ■ Montage. - Das Wesen-.der Erfindung besteht darin, -daß -der- Schmelzleiterträger "aus .mehreren mögliehst gleichen einzelnen Bausteinen besteht, die mit Auflagestelleii für die Schmelzleiter'versehen sind und zweckmäßig zusammensteckbar zu einem zusammenhängenden Wicklungsträger übereinander "angeordnet sind.. Die einzelnen Bausteine sind hierbei so geformt und mit den Schmelzleitern so. bewickelt, daß letztere allseitig vom Löschmittel umgeben sind und daß sich-für' die Auflagesteilen der Schmelzleiter längs des ganzen! Wicklungstragers eine überschlagsichere Aufeinanderfolge -ergibt..' Eine vorteilhafte Ausfiihrung dieser Einselbausteine besitzt eine plattenf örmige Erweiterung •mit Einlcerbuiigeii ah ihrer "Außenkante -in gleichmäßigen Abständen als-Auflagestellen für die Schmelzleiter..'Auf der Stirnseite ist außerdem eine. Ausnehmung -angebracht',. in der, der Fuß' des nächstfolgenden ,Bauelementes ruht. Diese Einzelbauelemente ;slnd einfach und mit genauen Abmessungen herstellbar, so daß .sich der Aufbau des gesamten Schmelzleiterträgers mit --der notwendigen Genauigkeit durchführen'läßt. WiOv aus dem nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung ersichtlich ist, ist der Zusammenbau der Einzelbausteiiie. zu einem STicklungstrager und auch die Montage des letzteren im Sieherungsgehäuse einfach zu bewerkstelligen.
Die Abb. 1 zeigt eine mögliche Ausführungsform einer" Sicherung'nach der Erfindung im Gesamtbild, Abb. 2 ein einzelnes Bauelement des. Wlckiungsträg-ers -im vergrößerten Maßstab.
Blatt 2
In Atfb* 1 ist 1. das Sicherungsgelläuse und 2 sind die einzelnen Bausteine.., die zu dem Schmelzleiterträger zusammengefügt sind. Die "Verbindung von diesem Träger bezw* dem hierauf gewickelten Hauptsclimelzleiter 3 zu· den Innendeckeln 4 der Sicherung wird, durch die Eontaktteile 5 ■ bewirkt:. Die Innendeckel stellen die leitende Yerhinä-ung; zu den Kontaktr ohr en- 6 der Sicherung her«, Auf der Stirnseite ist oberhalb des Innendeckels außerhalb noch die Anzeigevorrichtung 7 der ,Sicherung eingebaut,, 8 ist der lebenschmelzleiter für die Anzeigevorrichtung, deren Schauloch mit 9 bezeichnet ist» Das Wesen der Erfindung., die /Konstruktion' des Sciimelzleit erträger s,■ ist; aus Abbe 1 .und.-2 klar ersichtlich» Der EiiizerbausteIii 2 nach Abb» 1 ist in Abb* 2 in einer besonders zweck— mäßigen Ausführung dargestellt«, Auf dem plattenförmigen Stimteil des Bausteines, sind beispielsweise vier Einkerbungen a als Auflagestellen: für die Schmelzleiter vorgesehen, die gemäß Abbildung 1 von einer Auflagestelie eines Bausteins im -Winkel' versetzt wendelf örmig zur nächstfolgenden Auflagestelle des nächsten Bausteines geführt werden, 'Die Bausteine sind in der- Weise aufeinandergestellt, daß jeweils in einer Ausnehmung b eines Bausteines der Puß des darüber"liegenden Bausteines ruht.
Es ist aus den Abbildungen ohne weiteres erkennbar, daß durch;die Porm. der Bausteine und ihren Zusammenbau in einfacher Weise ein Wieklungsträger "zusammengesetzt werden kann, der "in seinen ^Einzelteilen leicht herstellbar ist und trotzdem die Porderung erfüllt, die Schmelzleiter allseitig in das Pulimittei .zu betten" und die Bildung leitender Brücken laligs des 'Trägers, · sowie eine Änderung der Lage des Schmelzleiters in Eiclitung der Mittelachse möglichst zu vermeiden. Das Einsetzen des Schmelzleiterträgers in das.Sieherungsgehäuse- ist einfach durchführbar und wird durch die Aufteilung- des Trägers In Einzelelemente nicht erschwert.. Diese -Montage wird in folgender Welse durchgeführt.
Die einzelnen Bausteine 2 werden-, zunächst auf einen ihren Bohrungen c angepaßten .Pührungsstab 10 aufgereiht und durch diesen. zusammen mit ■ den Eontaktteiien 5 an den "Enden dieser Aufreihung zu einem festen Körper zusammengehalten, der dann mit' den-,Schmelzleitern in der vorbe-•schriebenen =Weise bewickelt wird. Dieser Körper wird., nun in das Sieher· rtmgsgehüuse eingeführt, wobei die Eontaktteile 5 gleichzeitig als. Mittenführung dienen, Hun wird das Sicherungsrohr unten- durch den' .innen— deckel 4 verschlossen. Die Kontaktteile 5- .distanzieren außerdem den Träger von den Tnnendeckeln 4 der Sicherung. Der untere: Kontaktteil 5 trägt den ganzen Körper bis zur endgültigen Piiilung'mit -'"dem Löschmittel, Das Füllmittel wird in der üblichen Weise eingebracht- und/durch Schütteln.so stark als möglich verdichtet . Durch diese - Püllung ist. der Schmelzleiterträger so fest eingebettet., daß der anfänglich eingesetzte Führungsstab 10 an der offenen'Seite herausgezogen werden kann. Der hierdurch -freiwerdende .Saum wird mit- dem gleichen Pullst off oder mit einem Stab- aus isolierendem wärmebeständigen Stoff (z. B. aus Glas) ausgefüllt. Das Gehäuse kann dann auch oben verschlossen werden.. Zum Schluß wird die .Anzeigevorrichtung angebracht.

Claims (1)

  1. PatentansOrücke
    Gesclilosseiie Hochspamiungssicherung mit Löschmittelfüllung und Scnmelzleiterträger, auf dem der oder die Sciimelzleiter in Windungen aufgewickelt sind, dadurch gekennzeichnet., daß der Sehmelsleiterträger aus mehreren möglichst, gleichen einzelnen Bausteinen besteht, die mit "Auflagestellen flu? die Schmelsleiter versehen sind'und zweckmäßig susanmiehsteckbar zu einem zusammenhängenden v/ieklungsträger übereinander angeordnet und so geformt und 'bewickelt sind, daß die Schmelzleiter allseitig-vom .Löschmittel umgeben sind und' daß sich .für die Auflagestellen der Schmelzleiter längs, des Wicklungsträgers eine überschlagsichere Aufeiiianderfoige ergibt.
    Geschlossene 'Hochspannungssicherung nach* Anspruch. 1., d. gekennzeichnet j - daß die einzelnen Bausteine für die Auflagesteilen der Schmelzleiter eine platten!'örmige Erweiterung*mit 'einer Ausnehmung besitzen, in der der Paß des. jeweils folgenden Bausteines ruht»
    Geschlossene Hochspannungssicherung nach Anspruch 1-2, d. gekeimzeichnet 3 daß ' die Bausteine Mittehbohrungen besitzen · 'für ' die 'Aufnahme eines •■.Mhrungsstabes, auf den die Bausteine aufgereiht, ·· festgefügt und bewickelt in das Sicherungsgehäuse eingeführt werden«
    Geschlossene Hoehspannuiigssicherung nach Anspruch' 1-3, d. gekennzeichnet ,·daß der obere und unterste Baustein des .Schmelzleiterträgers je mit "einem Eoiitalcbteil 'verbunden, ist, der nach Einfüllen des 'Loschmittels Lind Entfernen des .Montageführungsstabes im Zusammenwirken mit der Löschmittelfüllung die betriebssichere Lage, ,des Schmelzleiterträgers sichert.
    Geschlossene. Hochspannungssicherung nach A. 1 — 4-, dadurch gekennzeichnet, . daß /auch· die Hittenbohrung 'der Bausteine nach 'Entfernen des MontagefuhrungsStabes mit dem Löschmittel oder mit einem anderen wärmebeständige^ isolierenden Füllstoff (b. B. Glasstab) · ausgefüllt wird.

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