DE829309C - Schaltungsanordnung zur Zaehlung in Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Zaehlung in Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern

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DE829309C
DE829309C DEP8016A DEP0008016A DE829309C DE 829309 C DE829309 C DE 829309C DE P8016 A DEP8016 A DE P8016A DE P0008016 A DEP0008016 A DE P0008016A DE 829309 C DE829309 C DE 829309C
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DE
Germany
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test
winding
relay
call
circuit arrangement
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Expired
Application number
DEP8016A
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English (en)
Inventor
Werner Hauer
Kurt Mehlis
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Mix und Genest AG
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Mix und Genest AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Zählung in Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern In Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern macht es Schwierigkeiten, zur Steuerung bestimmter Schaltvorgänge, z. B. der Zählung, die Prüf- und Sperrader zu benutzen, ein Problem, daß bei Anlagen mit Vorwählern gelöst ist. Die Schwierigkeiten bei Anrufsuc'herbetrieb ergeben sich daraus, daß das niederohmige Sperrpotential auf derselben Seite liegt, an der die Stromverstärkung zwecks lieeiiiflussung des Zählers erfolgen muß.
  • In bekannten Anlagen hat man daher für Zählzwecke einen besonderen Schaltarm vorgesehen oder den Zähler über eine der Sprechadern beeinflußt. Die erstere Lösung ist jedoch dann nicht anwendbar, wenn nur dreiadrige Anrufsucher zur Verfügung stehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einwandfreie Zählung über die Prüf-und Sperrader und damit die Verwendung dreiadriger Anrufsucher zu ermöglichen, ohne die Sperruni; zu gefährden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Prüfstromkreis des Anrufsuchers als Schleifenstromkreis in der Weise ausgebildet ist, daß der eine Zweig einen Sammelpunkt enthält, an den das Prüfrelais des in Benutzung genommenen Anrufsuchers mit einer Anzugswicklung angeschaltet wird, daß der andere Zweig mit einem festen Kontakt des für die Prüfung vorgesehenen Kontaktsatzes des Anrufsuchers verbunden ist, an dessen beweglichen Arm eine Haltewicklung des Prüfrelais angeschaltet ist, und daß beim Prüfen des Anrufsuchers in der Schleife des Prüfstromkreises angeordnete Schaltmittel zür Wirkung kommen, die die Schleife vom Sammelpunkt abtrennen, den Prüfstromkreis unabhängig von der Anzugswicklung des Prüfrelais aufrechterhalten und die Zählung vorbereiten.
  • Die I3rfindung wird in folgendem an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert. Fig. i zeigt eine Teilnehmerstelle TN mit ihrer Anschlußleitung, die Zugang zu einem Anrufsucher AS hat, der nur so weit dargestellt ist, wie es zum Verständnis der Erfindung erforderlich ist.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Wird an der Teilnehmerstelle der Hörer abgenommen, dann sprechen über die Schleife Relais R und das Dekadenrelais DK an. Durch Kontakte r 1I, r III wird die anrufende Stelle am Anrufsucher gekennzeichnet. Kontakt dk schaltet das Relais C des durch eine nicht dargestellte Kettenschaltung zur Verfügung gestellten Anrufsuchers AS ein, der dadurch in bekannter Weise angelassen wird. Kontakt c I schaltet das Relais P mit Wicklung 1 an den Sammelpunkt SaP, mit welchem die anrufende Leitung durch Kontakt r II verbunden ist. Trifft der Anrufsucher beim Suchvorgang auf die gekennzeichnete Leitung auf, dann wird folgender Stromkreis geschlossen: -, P (II), x II, Wi i, c II, c-Arm des AS, r III, R (1I) Wi , t T (II) ' Zä (III), r II, SaP, P (I), c I, In diesem Stromkreis spricht Relais P im wesentlichen durch Erregung seiner Anzugswicklung I an. Es schaltet die Sprechadern durch und schließt den Widerstand Wi i kurz. Im gleichen Stromkreis spricht Relais 7' an, während das bereits erregte Relais R Tiber Wicklung 1I gehalten wird, wenn durch die Kontakte t 1, t 1I die Erregerwicklung I von R abgeschaltet wird. Relais T trennt mit Kontakt t III die anrufende Leitung vom Sammelpunkt SaP ab. Relais P hält sich jedoch über die Wicklung 1I in dem durch Kontakt t III wieder geschlossenen Stromkreis. Der Zähler Zä wird bei diesen Vorgängen nicht beeinflußt, da der ihn durchfließende Strom zum Durchzug nicht ausreicht. Bei Durchführung der Zählung wird in bekannter Weise nicht dargestelltes Relais Z des AS-GIE erregt, das mit seinem Kontakt z I eine Stromverstärkung in der c-Ader verursacht, wodurch der Zähler Zä zum Ansprechen kommt. Über Kontakt z 1I wird dabei Relais P (1I) gehalten. Bei Mehrfachzählung wird eine entsprechende Anzahl von Stromstößen auf den Zähler gegeben.
  • Die anrufende Leitung ist durch die Abtrennung vom Sammelpunkt SaP mittels Kontakt t III gegen Belegung durch einen anderen suchenden AS gesichert, weil die Wicklung 1I des Prüfrelais P, die mit eingeschaltetem Vorwiderstand am Schaltarm des suchenden Wählers liegt, für den Anzug des Prüfrelais nicht ausreicht, die Anzugswicklung I einer bereits belegten Leitung aber abgetrennt ist. Die Sperrung ist demnach vollkommen.
  • Nach Beendigung des Zählvorganges erfolgt in bekannter, nicht näher dargestellter Weise die Auslösung der Verbindung.
  • Fig. 2 weicht insofern von Fig. i ab, als bei ersterer an Stelle des Widerstandes Wi i eine Gegenwicklung III des Prüfrelais P vorgesehen ist. Diese ist so bemessen, daß die Wicklung 1I in der Amperewindungszahl überwiegt. Da für den Anzug des Prüfrelais P im wesentlichen nur die Anzugswicklung I wirksam ist, hat die Gegenwicklung 111 hierfür 'keine Bedeutung. Letztere hat im wesentlichen zwei die Aufgaben der Wicklung 1I unterstützende Funktionen. Beim Überfahren besetzter Anschlußleitungen unterstützt sie durch Gegenerregung das Nichtatisprechen des Prüfrelais über Wicklung 1I; beim Zählvorgang, bei dem durch Kontakt z 1I Erde zwischen beide Wicklungen 1I und 111 angelegt wird, unterstützt sie durch gleichsinnige Erregung mit Wicklung 1I das Halten des Relais. Gegenüber Fig. i können auf diese Weise größere Sicherheiten für die verschiedenen Aufgaben erzielt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Zählung in Fernsprechanlagen finit Anrufsuchern, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfstromkreis des Anrufsucbers (AS) als Schleifenstromkreis in der Weise ausgebildet ist, daß der eine Zweig einen Sammelpunkt (Sal') enthält, an den das Prüfrelais (P) des in Benutzung genommenen Anrufsuchers mit einer Anzugswicklung (I) angeschaltet wird, daß der andere Zweig mit einem festen Kontakt des für die Prüfung vorgesehenen Kontaktsatzes (c) des Anrufsuchers verbunden ist, z,n dessen beweglichen Arm (c des AS) eine Haltewicklung (I1) des Prüfrelais (P) angeschaltet ist, und daß beim Prüfen des Anrufsuchers in der Schleife des Prüfstromkreises angeordnete Schaltmittel (T) zur Wirkung kommen, die die Schleife vom Sammelpunkt (SaP) abtrennen, den Prüfstromkreis unabhängig von der Anzugswicklung (1) des Prüfrelais aufrechterhalten und die Zählung vorbereiten.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Schleifenstromkreis Zähler (Zä) und Wicklungen (II) teilnehmereigner Relais (R, T) angeordnet und Strom- und Spannungsverhältnisse derart bemessen sind, daß die teilnehmereignen Relais (R, T) nach dem Aufprüfen des Anrufsuchers (AS) angezogen sind, der Zähler dagegen Fehlstrom hat und erst bei Stromverstärkung zum Anzug kommt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am Schaltarm (c) liegenden Haltewicklung (1I) des Prüfrelais (P) ein Widerstand (Wi i) vorgeschaltet ist, der beim Aufprüfen des Anrufsuchers (AS) kurz geschlossen wird und so bemessen ist, daß er einen Anzug des Prüfrelais (P) über die Haltewicklung (1I) beim Auftreffen des Anrufsuchers auf eine besetzte, vom Sammelpunkt (SaP) abgetrennte Leitung verhindert (Fig. i).
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschaltwiderstand eine weitere Wicklung (11I) des Prüfrelais (P) vorgesehen ist, die der Haltewicklung (1I) entgegengeric'htet und so bemessen ist, daß die Haltewicklung (II) in ihrer Amperewindungszahl überwiegt (Fig. 2).
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen i bis .f, dadurch gekennzeichnet, daB bei Übertragung der ZählerstromstöBe die Erregung der Haltewicklung (1I) des Prüfrelais (P) über einen Kontakt (z 1I) des ZählstromstoßübertragungsreIais aufrechterhalten wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen und 5, dadurch gekennzeichnet, daB bei Übertragung eines Zählstromstoßes über einen Kontakt (z II) des ZählstromstoBübertragungsrelais zwischen Halte- und Gegenwicklung (II und III) des Prüfrelais (P) Erde angelegt wird, durch die Stromkreise geschlossen werden, welche beide Wicklungen im gleichen Sinne erregen.
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