DE82899C - - Google Patents

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DE82899C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/24Clarifying beerwort between hop boiling and cooling

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe
GUSTAV SCHACKE in AUGSBURG. Hopfenseiher mit Preßvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1894 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Hopfenseiher mit Prefsvorrichtung. Er unterscheidet sich von den bisher in der Brauerei zur Trennung der hinreichend stark gekochten Würze von dem Hopfen gebräuchlichen Vorrichtungen hauptsächtlich dadurch, dafs die Pressung des Hopfens während . des Herauslaufens aus der Würzpfanne bezw. während des Einlaufens in den Seiher vor sich geht.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt, Fig. 2 einen Längsschnitt durch den neuen Hopfenseiher.
Der Apparat besteht aus einem als Seiher dienenden perforirten, zu beiden Seiten offenen und mit prismatischen Laufrändern b versehenen Cylinder α, welcher bei Instandsetzung des Apparates in Umdrehung versetzt wird. Der Cylinder erhält seinen Antrieb durch die Walze c, welche drehbar im Ständer i gelagert ist. Der Einlauf der Würze findet durch Rohr /, die Auspressung des Hopfens durch die zweckmäfsig aus Holz hergestellte Walze c statt, indem der mit der Würze vermengte Hopfen von der Walze c erfafst und an dem Berührungspunkte derselben mit der Wandung des Cylinders α gegen letztere geprefst wird. Der ausgepreiste Hopfen wird alsdann, wenn er diese Stelle passirt hat, mittels einer Transportschnecke d aus dem Cylinder a entfernt. Mittels eines. Abstreif bleches e, welches zugleich als Transportmulde dient und auf der Walze c schleift, wird das Zurückgehen des ausgeprefsten Hopfens in die frisch einfliefsende Würze verhindert.
Die von dem Hopfen gesonderte Würze fliefst durch die Perforationen des Cylinders a in die Biersammeirinne m und von hier durch den Auslaufstutzen η in das Kühlschiff.
Zum Zweck der Reinhaltung der Innenwandungen a des Cylinders ist zweckmäfsig eine Bürstenwalze f angeordnet, deren Länge derjenigen des Cylinders α entspricht und gleich Walze c und Transportschnecke d drehbar in den Ständern i gelagert ist.
Zur Aufnahme des Druckes der Walze c gegen die Wandung von α dient der event, perforirte, im Ständer i gelagerte Cylinder h, dessen Achse verstellbar gelagert und mit einer Prefsvorrichtung (Federn etc.) versehen ist (in der Zeichnung weggelassen), welche den Cylinder fest gegen den Cylinder a drückt. Hierdurch ist es ermöglicht, den Druck beider Cylinder gegen einander je nach Bedürfnifs zu verstärken oder zu verringern.
Druckcylinder h erhält seine Umdrehung in der Pfeilrichtung vermittels Friction durch Cylinder α, der seinerseits von Walze c in Bewegung gesetzt wird. Cylinder α ist zweckmäfsig an seinen beiden Enden mit je einem Rand ρ versehen, um ein Entweichen von Hopfen an dieser Stelle zu verhüten. Eventuell könnte auch anstatt der beiden Laufrollen g eine Kugellagerung in Anwendung kommen. Ebenso könnte Cylinder h zweckmäfsig Kugellagerung erhalten.
Um ein Entweichen der Dämpfe zu vermeiden, kann, ein Deckel k angebracht werden,
der event, mit der Sammelrinne m durch Scharniere verbunden sein kann, so dafs er leicht aufgeklappt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Hopfenseiher mit Prefsvorrichtung, bestehend aus einer entsprechend gelagerten Siebtrommel (a) in Verbindung mit einer in letzterer angeordneten, die Auspressung des Hopfens be wirkenden. Walze (c), gegen welche der Cylinder (α) durch einen aufserhalb von (a) verstellbar gelagerten Cylinder (h) geprefst wird, wobei die von der Walze c ausgehende Bewegung durch Friction auf den - Cylinder (α) und von diesem auf den Cylinder (h) übertragen wird.
    Bei dem unter ι. gekennzeichneten Hopfenseiher die Anordnung einer Transportschnecke d, welche den ausgeprefsten Hopfen aus dem Apparate führt und deren Transportmulde zugleich als Streichbrett dient, um ein Zurückgehen des ausgeprefsten Hopfens in einfliefsende unreine Würze zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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