DE828404C - Karteibehaelter - Google Patents
KarteibehaelterInfo
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- DE828404C DE828404C DEW2217A DEW0002217A DE828404C DE 828404 C DE828404 C DE 828404C DE W2217 A DEW2217 A DE W2217A DE W0002217 A DEW0002217 A DE W0002217A DE 828404 C DE828404 C DE 828404C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
- B42F17/00—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
- B42F17/02—Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers
Landscapes
- Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
Description
- Karteibehälter Die Erfindung betrifft einen Karteibehälter, welcher sich im wesentlichen dadurch auszeichnet, dal3 er nicht aus einem Kasten oder einer Schublade mit ringsum geschlossenen Wänden besteht, sondern aus einem Schlitten, dessen Boden und Seitenteile durch Roste gebildet werden. Dies hat den Vorteil, daß der Behälter sehr leicht ist und keinen Staubfänger bilden kann. Außerdem aber bietet der Behälter den ganz wesentlichen Vorteil, daß er ahne besonders angebrachte Griffe sicher und bequem transportiert und auch auf dein Arbeitstisch leicht hin- und weggeschoben werden kann, namentlich Nvetin die Schlittenkufen aus gebogenen Rohren bestehen.
- Die Erfindung ist im folgenden unter Hinweis auf die Zeichnung an einer beispielsweisen Ausführungsform erläutert. Es zeigt Fig. i eine schaubildliche Darstellung des leeren Ileh:ilters. Fig. a eine Seitenansicht des Behälters, in den eine Stützwand und einige Karten eingestellt sind.
- Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Behälter, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 2. Fig. 5 eine Stirnansicht und Fig. 6 einen Querschnitt des Behälters, Fig. 7 und 8 eine Teilansicht bzw. einen Querschnitt des unteren Teils einer in ihrer üblichen Schräglage befindlichen Stützwand, Fig. 9 und io gleiche Darstellungen der senkrecht gestellten Stützwand, Fig. i i und 12 eine Ansicht und einen Querschnitt des seitlichen Stützzapfens einer Stützwand. Fig. 13 eine Teilansicht einer Rastvorrichtung.
- die zum Feststellen der Stützwände dienen kann. Der dargestellte Karteibehälter hat erfindungsgemäß die Gestalt eines Schlittens. Jede der beiden Kufen i des Schlittens, die vorzugsweise aus Stahlrohren bestehen, bildet mit einer der beiden oberen seitlichen Randleisten 2 einen in sich geschlossenen, aus einem Stück gebogenen Rahmen, der als Seitenteil dient. Die beiden Seitenteile 1, 2 sind durch Querleisten 3, die ebenfalls vorzugsweise aus Rohren bestehen und zugleich als Traggriffe dienen, miteinander verbunden. Der Boden des Behälters wird durch einen Rost gebildet, der aus an den Kufen t befestigten Querstäben ,4 und aus mindestens zwei an diesen Querstäben befestigten Längsstäben 5 besteht. Auf diesem Rost liegen die Unterkanten der Karten 6 auf, die in bekannter Weise durch Stützwände 7 in der gewünschten Schräglage festgehalten werden. Damit die Stützwände 7 in jede vom Benutzer gewünschte Entfernung von den Enden des Karteibehälters gebracht und in dieser Stellung festgehalten werden können, sind sie an ihrem unteren Rand mit einer leicht lösbaren und einfach herstellbaren Klemmvorrichtung versehen, die ebenfalls einen wesentlichen Teil der Erfindung bildet. Zu diesem Zweck sind am unteren Rand jeder Stützwand einige Ausschnitte 8 vorgesehen, in welchen die Längsstäbe 5 des Bodenrostes liegen (Fig. 7 bis io). Der untere Rand jeder Stützwand ist außerdem mit einer Umbiegung 9 versehen, die mit der Wand zusammen eine seitlich offene Rinne bildet, in die eine Klemmleiste io eingelegt ist. Bei eingelegten Klemmleisten io sind dieLängsleisten von den Ausschnitten 8 und den Klemmleisten io derart umfangen, daß die Stützwände 7 nicht nach, oben herausgenommen, sondern nur um den Wilikel a aus der einen Schräglage b über die senkrechte Lage c in die andere Schräglage d geklappt werden können. Wenn die Stützwände 7 ihre schräge Gebrauchslage einnehmen, werden die Längsstäbe zwischen der Oberkante der Ausschnitte 8 und der Oberkante der Klemmleiste io derart eingeklemmt, daß die Stützwand 7 sich nicht in der Längsrichtung der Stäbe 5 bzw. des Behälters verschieben kann, sondern unverrückbar festgehalten wird. Um die Reibung der Klemmleiste io an den Längsstäben 5 zu erhöhen, kann die Leiste zweckmäßig aus einem harten Kunststoff hergestellt werden. Die beschriebene Klemmvorrichtung würde an sich genügen, um die Stützwände auch in der für die 'L`bersichtlichkeit erforderlichen Schräglage festzuhalten. Damit diese Schräglage aber stets die gleiche bleibt und um ein Verbiegen der Stützwand 7 bzw. ihrer Klemmleiste io und der Längsstäbe 5 durch das Gewicht der auf der Stützwand liegenden Karten 6 zu verhindern, sind an den Stützwänden noch seitliche Stützzapfen ii angebracht, z. B. festgenietet, die auf mittleren Stützleisten 12 der Seitenrahmen 1, 2 aufliegen (Fig. 2, .4, 6, 11 und 12) und vorteilhaft mit einer Hülse 13 aus Weichgummi o. dgl. versehen sind (Fig. i i und 12). Soll die Stützwand 7 jedoch in der Längsrichtung des Behälters verschoben werden, z. B. um die Länge des zum Einstellen der Karten verfügbaren Raumes zu vergrößern, dann wird die Stützwand einfach senkrecht gestellt. In dieser Stellung der Stützwand wird die Wirkung der Klemmleiste io aufgehoben, weil der Abstand der Oberkanten der Ausschnitte 8 von der Oberkante der Klemmleiste io größer ist als die Höhe bzw. der Durchmesser der Bodenstäbe 5. Die Längsleisten 5 liegen daher frei in den Ausschnitten 8 der Stützwand (Fig. 9 und io), und die Stützwand kann auf den Längsstäben frei in jede gewünschte Lage verschoben werden. Unterhalb der Längsleisten 5 kann man Rastzähne o. dgl. vorsehen, um das Verrutschen der Stützwände noch sicherer auszuschließen.
- Um die Stützwände 7 in einer bestimmten Lage zu sichern, könnte man natürlich auch eine besondere Rastvorrichtung vorselieli. So könnte man z. B. an den Schlittenkufen r des Behälters eine Reihe von Löchern 14 in gleichmäßigen Abständen vorsehen (Fig. i), in welche Federstifte 15 greifen, die z. B. in den zu diesem Zweck verdoppelten Seitenrändern 16 der Stützwände 7 gelagert sind (Fig. 13). Statt dessen kann lnan auf die den Tragrost bildenden Längsleisten ; an verschiedenen Stellen quer durchbohren und die vorztigsw-eise mit zylindrischem Querschnitt ausgebildeten Klemmleisten io als Scharnierbolzen zuin Verschwen'ken der Stützwände 7 benutzen. Hiervon wird man im allgemeinen bei der vorderen, d. h. dem Benutzer zugewandten Stützw-an<I 7, Gebrauch machen. Doch kann man auf eine solche besondere Rastvorrichtung auch verzichten. da die beschriebene einfache Klemmvorrichtung B. -. io ini allgemeinen ausreicht.
Claims (17)
- PATEN TANSI'RCCIiE: i. Karteibehälter für stehende Karten, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter die Gestalt eines Schlittens hat, dessen Boden und Seitenteile durch Roste gebildet werden.
- 2. Karteibehälter nach Allspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schlittenkufe (i) zusammen mit der oberen Randleiste (2) des Behälters einen aus einem Stück gebogenen, in sich geschlossenen Rahmen bildet.
- 3. Karteibehälter nach .Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenteile (1, 2) des Schlittens ungefähr in halber Höhe durch Querleisten (3) verbunden sind, die zugleich als Traggriffe für den Behälter dienen.
- 4. Karteibehälter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Schlittenkufen (i), vorzugsweise aber auch die mit ihnen einen Seitenrahmen bildenden Randleisten (2) und die die Seitenrahmen verbindenden Querleisten (3), aus Rohren bestehen.
- 5. Karteibehälter nach Anspruch i bis ,4, dadurch gekennzeichnet, ciaß der Boden des Behälters durch einen aus Querstäben (4) und Längsstäben (5) bestehenden Rost gebildet wird.
- 6. Karteibehälter nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der die Längsstäbe (5) tragenden Querstäbe (.4) des Bodenrostes an den Schlittenkufen (i) befestigt sind.
- 7. Karteibehälter nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwände (7) an ihrer Unterkante rnit einer sie in der Schräglage an den Längsst:iben (5) des Bodenrostes festhaltenden, leicht lösbaren Klemmvorrichtung versehen sind. B.
- Karteibehälter nach Anspruch i bis ;. dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung aus:\usscliuitten(8)derStützwand(7) und einer Klemmleiste (io) besteht, die an der Unterkante der Stützwand (7) lösbar befestigt und so angeordnet ist, daß ihre Oberkante bei schräg gestellter Stützwand gegen die Unterkante der in Ausschnitten (8) der Stützwand liegenden Längsstäbe (5) des Bodenrostes angepreßt wird. g.
- Karteibehälter nach Anspruch i bis 8, -dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Klemmleiste (io) und der Ausschnitte (8) in der Stützwand (7) so bemessen ist, daß der Abstand der Oberkante der Ausschnitte (8) von der Oberkante der Klemmleiste (io) größer ist als die Höhe der Längsstäbe (5) des Bodenrostes, derart, daß die Längsstäbe bei senkrecht gestellter Stützwand frei in den Ausschnitten liegen. io.
- Karteibehälter nach Anspruch i bis g. dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (io) in einer oben offenen Rinne liegt, welche durch eine Umbiegung (g) des unteren Randes der Stützwand (7) gebildet wird. ii.
- Karteibehälter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmleiste (io) aus einer Kunstmasse von großer Härte und Festigkeit besteht.
- 12. Karteibehälter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stützwänden (7) seitliche Stützzapfen (i i) angebracht sind, die bei schräger Arbeitsstellung der Stützwände auf Längsleisten (12) der Seitenteile (1, 2) des Schlittens aufliegen.
- 13. Karteibehälter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützzapfen (ii) mit einem Überzug (13) aus Weichgummi o. dgl. versehen sind.
- 14. Karteibehälter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenkanten der Stützwände (7) Rastvorrichtungen vorgesehen sind, die mit Rasten (14) der Seitenrahmen (1, 2) des Schlittens zusammenwirken.
- 15. Karteibehälter nach Anspruch i bis 1.4, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Umbiegung (16) der Stützwände (7) Federstifte (15) gelagert sind, die in Rastausnehmungen (14) der Schlittenkufen (i) des Karteibehälters angreifen.
- 16. Karteibehälter nach Anspruch i bis 15. dadurchgekennzeichnet,daß dieLängsleisten(5) Querbohrungen aufweisen, in denen die als Rundstäbe ausgebildeten Klemmleisten (io) nach Art von Scharnierholzen tierausziehbar angeordnet sind.
- 17. Karteibehälter nach Anspruch i bis i 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterseiten der Längsleisten (5) mit zahnlückenartiger Aussparung versehen sind, in die die Klemmleisten (io) einrasten können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW2217A DE828404C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Karteibehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW2217A DE828404C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Karteibehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828404C true DE828404C (de) | 1952-01-17 |
Family
ID=7591540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW2217A Expired DE828404C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Karteibehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828404C (de) |
-
1950
- 1950-05-27 DE DEW2217A patent/DE828404C/de not_active Expired
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