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Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln
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undNach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann dabei mindestens die eine waagrecht verlaufende Kante der einzelnen Tragplattenteile mit Vorsprüngen versehen sein, die sich gegen eine Kante des be-
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teilen bilden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die einzelnen Teile der Tragplatten in Nuten eines Rahmens eingreifen, der die Plattenteile zusammenhält, wobei die senkrecht verlaufenden Leisten des Rahmens aus Einzelstücken zusammengesetzt sind, deren Längenabmessung der Höhe der einzelnen
Teile der Platte entspricht.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in welcher die Erfindung an Hand der mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darstellenden Zeichnung noch näher erläutert wird. Dabei zeigen Fig. 1 die Vorderansicht einer aus mehreren gleichen Teilen zu- sammengesetzten Einrichtung gemäss einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie Il - 11 in Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-ni in Fig. 1, die Fig. 4,5 und 6 in Vorderansicht,
Seitenansicht und Draufsicht ein einzelnes Aufhängeelement für einen Schlüssel, Fig. 7 eine abgeänderte
Ausführungsform des Aufhängeeiernentes in Vorderansicht, Fig. 8 in gleicher Darstellung ein anderes Aus- führungsbeispiel eines Aufh ngeeleI11entes. Fig.
9 dasselbe Aufhängeelement in Seitenansicht und an einer im senkrechten Schnitt dargestellten Platte befestigt, Fig. 10 im senkrechten Schnitt einen Teil einer
Platte, welche zum Anbringen von Aufhängeelementen gemäss den Fig. 4 bis 7 geeignet ist, Fig. 11 in perspektivischer Darstellung ein anderes Ausführungsbeispiel eines Schlusselschrankes bei geöffneter Türe,
Fig. 12 einen waagrechten Querschnitt durch den gleichen Schrank bei halb geschlossener Türe, Fig. 13 einen einzelnen der Teile, aus denen die im Schrank gemäss den Fig. 11 und 12 vorhandene Schlüsselt- fel zusammengesetzt ist, Fig. 14 die Vorderansicht einer andern Ausführung mit einer aus mehreren glei- chen Teilen zusammengesetzten Schlüsseltafel, Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie XV - XV in Fig. 14,
Fig.
16 einen Schnitt nach der Linie XVI - XVI in Fig. 14 und Fig. 17 ein einzelnes Seitenstück des Rah- mens gemäss den Fig. 14 und 15, teilweise im Längsschnitt.
Die in den Fig. l bis 3 dargestellte Einrichtung zum Aufbewahren von Schlüsseln weist aus Blechplat- ten od. dgl. hergestellte Tafeln 30 auf, die alle gleich ausgebildet sind. Jede Tafel 30 ist mit mehreren waagrecht verlaufenden, in Abständen übereinander angeordneten Schlitzen 31 versehen. Am oberen Rand der Tafel 30 und an den unteren Längsrändern der Schlitze 31 sind Aufhängeelemente 32 für Schlüssel lösbar und verstellbar angebracht. jedes der Aufhängeelemente 32 (s. die Fig. 4 - 6) weist einen Schildhalter 33, einen am unteren Rande des Schildhalters angeordneten Aufhängehaken 34 und einen am oberen Rande des Halters angeordneten, als Tragorgan dienenden Klemmteil 35 auf. Alle diese Teile 33,34 und 35 bestehen zweckmässig aus einem einzigen Stück Metallblech.
Der Klemmteil 35 ist auf der Rückseite des Halters 33 hakenförmig nach unten gebogen und federnd ausgebildet ; er ist dazu bestimmt, am oberen Rand der Tafel 30 oder auch am unteren Rand der Schlitze 31 festgeklemmt zu werden. An den Aufhängehaken 34 der Aufhänge- elemente 32 können sowohl Bartschlüssel als auch Flachschlüssel aufgehängt werden, deren Griffe eine
Durchbrechung zum Durchlassen des Hakens 34- besitzen. In den Halter 33 lässt sich ein Bezeichnung- schild 36 lösbar einsetzen.
Die Tafeln 30 sind mit Haltemitteln 50 51 für ein auswechselbares Register 52 versehen, auf dem ein Verzeichnis aller auf der betreffenden Tafel aufzubewahrenden Schlüssel angebracht werden kann.
Gemäss den Fig. 1 und 2 sind zwei übereinander angeordnete Tafeln 30 durch zwei seitliche Laschen
55 miteinander verbunden, die durch Schrauben 56 an nach hinten abgewinkelten Teilen der einen bzw. der andern Tafel 30 befestigt sind. Die gleichen Schrauben 56 dienen auch zur Verbindung der seitlich nebeneinander angeordneten Tafeln 30. Zwischen den übereinander angeordneten Tafeln ist ein Zwi- schenraum vorhanden, der es ermöglicht, Aufhängeelemente 32 auf den oberen Rand der unteren Tafel aufzuklemmen.
Je nach Bedarf kann man nur eine einzelne der Tafeln 30 benutzen oder eine beliebige Anzahl der- selben in der gewünschten Anordnung auf die beschriebene Weise miteinander verbinden. Die Tafeln 30 können beispielsweise an einer Gebäudewand oder in einem Schrank befestigt werden.
Das Aufhängeelement 60 gemäss Fig. 7 unterscheidet sich von dem Aufhängeelement 32 nur dadurch, dass an Stelle eines einzigen Klemmteiles 35 zwei-schmälere Klemmteile 61 vorhanden sind, deren je- der auf der Rückseite des Halters 33 nach unten umgebogen ist.
Beim Aufhängeelement 65 (s. die Fig. 8 und 9) sind die Klemmteile 66 als Lappen aus dem Material des Schildhalters 33 ausgestanzt und nach der Rückseite desselben umgebogen. Die beiden Klemmteile 66 sind übereinander angeordnet und voneinander federnd. Die beiden Klemmteile 66 kommen beim Ein-
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schieben mit dem oberen und dem unteren Längsrand eines Schlitzes 68 in der Tafel 67 in Berührung und klinken hinter diesen Längsrändern ein, welche nach hinten abgewinkelt sind.
Fig. 10 zeigt eine andere Ausbildung eines Schlitzes 70 in einer Tafel 71. Der untere Längsrand 72 des Schlitzes 70 ist nach der Vorderseite der Tafel 71 ausgekröpft, wodurch es hoch leichter gemacht ist, ! Aufhängeelemente 32, 60 am Längsrand 72 festzuklemmen.
Bei der in den Fig. 11 und 12 veranschaulichten Ausführungsform des Schlüsselschrankes besteht das
Gehäuse des Schrankes zur Hauptsache aus einem Rahmen 101-104, der beispielsweise aus Holz herge- stellt ist. Jede der beiden Seitenleisten 101 und 102 ist an ihrer nach innen gekehrten Seite mit einer Nut
105 versehen. Die obere Leiste 104 weist einen durchgehenden Schlitz 106 auf, der mit seinen beiden Enden in die Nuten 105 einmündet. Durch den Schlitz 106 ist eine Schlüsseltafel in die Nuten 105 einge- setzt. Diese Schlüsseltafel besteht aus mehreren gleich ausgebildeten Teilen 107, die im wesentlichen rechteckige Form haben, wie insbesondere Fig. 13 zeigt. Die Teile 107 sind so in den Rahmen 101 - 104 eingesetzt, dass die Vorsprünge 108 nach oben weisen.
Der zweite und die folgenden Teile 107 stützen sich mit ihrer Unterkante auf die Vorsprünge 108 des unmittelbar darunter liegenden Teiles 107 ab, so i dass zwischen den aufeinanderfolgenden Teilen 107 waagrecht verlaufende Schlitze 109 gebildet sind, welche es ermöglichen, an dem oberen Rand jedes Teiles 107 Aufhängeelemente 32,60 festzuklemmen.
Eine an der Vorderseite des Schlusselschrankes angebrachte Türe 110 weist einen Rahmen 111 - 114 auf, der mittels Scharnieren 118 am Rahmen 101 - 104 des Gehäuses befestigt ist. Die einander zuge- kehrten Seiten der senkrechten Rahmenleisten 111 und 112 sind mit Nuten 115 versehen, und die obere Leiste 114 weist einen in diese Nuten 115 einmündenden Schlitz 116 auf. Wenn auf der aus den Teilen 107 zusammengesetzten Tafel zu wenig Platz für Aufhängeelemente 32 und aufzuhängende Schlüssel ist, kann man die Kapazität des Schrankes verdoppeln, indem man durch den Schlitz 116 ebenfalls Teile 107 einer zweiten Schlüsseltafel einsetzt, die auch Aufhängeelemente für Schlüssel aufnehmen kann.
Die Aufteilung der Schlüsseltafeln in mehrere gleich ausgebildete Teile 107 hat den Vorteil, dass die gleichen Teile auch für Schränke mit grösserer Höhenabmessung verwendbar sind. Auch ist es möglich, die einzelnen Teile 107 selbst verschieden hoch auszubilden, so dass die Abstände der waagrechten
Schlitze 109 nach Wahl in Anpassung an die Länge der aufzuhängenden Schlüssel verschieden gross ge- macht werden können.
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gen 121 versehen, die sich auf der oberen Kante des unmittelbar darunter angeordneten Teiles 120 abstützen, wodurch zwischen den aufeinanderfolgenden Teilen je ein Schlitz 122 gewährleistet ist. Ausserdem ist jeder Teil 120 noch mit einem waagrecht verlaufenden Schlitz 123 versehen.
Sowohl an den oberen Rändern der Teile 120 als auch an den unteren Längsrändern der Schlitze 123 lassen sich Aufhängeelemente 32,60 festklemmen. Die Teile 120 sind durch einen Rahmen zusammengehalten, der aus einem bügelförmigen Unterteil 125, einem bügelförmigen Oberteil 126 und mehreren senkrecht verlaufenden Seitenstücken 127 besteht. Die letzteren sind alle gleich ausgebildet und stimmen in ihrer Längenabmes- sung mit der Höhenabmessung der einzelnen Tafelteile 120 überein. Jedes der Seitenstücke 127 besitzt an seinem einen Ende einen Zapfen 128 und an seinem andern Ende eine entsprechende Ausnehmung 129.
Ebenso weist der Oberteil 126 an seinen Bugelschenkeln zwei Zapfen 128 auf. während der Unterteil 125 an seinen Bügelschenkeln zwei Ausnehmungen 129 besitzt. Die Zapfen 128 sind in die Ausnehmungen 129 der benachbarten Teile 125,126 und 127 eingesetzt und mit Hilfe von seitlichen Klemmschrauben 130 gegen Herausgleiten gesichert. Die Seitenstücke 127 sowie die vertikal verlaufenden Schenkel des bügelförmigen Teiles 125 sind mit einer Längsnut 131 versehen, in welche die vertikal verlaufenden Ränder der Tafelteile 120 eingreifen (s. Fig. 16).
Die Einrichtung kann jederzeit durchEinfügen weiterer Tafelteile 120 und Seitenstücke 127 nach Belieben vergrössert werden. Es ist auch möglich, die Einrichtung zunächst mit nur einem einzigen Tafelteil 120 zu benutzen. In diesem Fall werden keine Seitenstücke 127 benötigt und die Zapfen 128 des bü- gelförmigenOberteiles 126 unmittelbar in die Ausnehmungen 129 des bügelförmigen Unterteiles 125 eingesetzt.
Wenn der Rahmen 125 - 127 derart aufgehängt oder derart schwenkbar gelagert wird, dass die aus den Teilen 120 gebildete Tafel von beiden Seiten her zugänglich ist, so können auf beiden Seiten der Tafel Aufhängeelemente 32 angebracht werden, indem die Aufhängeelemente auf der einen Tafelseite an dem oberen Rand der Tafelteile 120 und die Aufhängeelemente auf der andern Tafelseite am unteren Längsrand der Schlitze 122 festgeklemmt werden.
Es ist selbstverständlich möglich, die Rahmenteile 125 und 127 anstatt aus vollem Stabmaterial aus Rohren herzustellen.