DE827110C - Dachstein und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Dachstein und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE827110C
DE827110C DEP7293A DEP0007293A DE827110C DE 827110 C DE827110 C DE 827110C DE P7293 A DEP7293 A DE P7293A DE P0007293 A DEP0007293 A DE P0007293A DE 827110 C DE827110 C DE 827110C
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DE
Germany
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roof
roof tiles
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manufactured
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Expired
Application number
DEP7293A
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English (en)
Inventor
Emil-Erich Mund
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EMIL ERICH MUND
Original Assignee
EMIL ERICH MUND
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/04Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/20Producing shaped prefabricated articles from the material by centrifugal or rotational casting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Structural Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Dachstein und Verfahren zu seiner Herstellung Die heutige schlechte Wirtschaftslage mit ihrem erdrückenden Nlangel an den verschiedensten Rohstoffen hat auch die Bauindustrie gezwungen, nach neuen W'egen züi suchen. die es ermöglichen sollen, unter dvii gt#",cbeneti Verhältnissen mit den nur begrenzt zur Verfügung stehenden Mitteln weitgehend ohne Holz und Nägel und mit einem Mindestatifv,-and an Kohle zur Erzeugung der Baustoffe auszukommen.
  • Entsprechende Arbeiten und Überlegung-en haben ,eine große Anzahl neuer Bauelemente und nramentlich auch neuarti-er Deckenkonstruktionen ergeben. Auffallenderweise wurde aber bei dieser Entwicklung die Dachkon,struktion, ins.1)esondtre die Dachhaut, weitgehend vernachlässigt. Auch ihre Herstellunc, unterliegt zur Zeit den größten Schwierigkeiten, und man hat unter dem Zwang der -Materialknappheit vielfach zu der Notmaßnahme gegriffen, das für unser Klima besonders zweckmäßige Steildach durch ein Flachdach abzulösen, das sich in der Praxis jedoch für die bei uns, herrschenden Witterungsverhältnissc als nicht geeignet erwiesen hat.
  • Die Erfindung zeigt eine Möglichkeit, wie man das Steildach grundsätzlich beifb-ehalten kann, und zwar mit Hilfe eines Dachsteins, der eine außerordentlich hohe Biegezugfestigkeit aufweist und damit große Stützweiten selbsttragend überbrücken kann. Dächer normaler Abmessungen benötigen dann ohne die Erfordernis von Sparren und Dachlatten lediglich noch etwa einige Pfetten und somit eine kaum noch zu'unterbietende Anzahl von Bauelementen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Dachsteine als TeilzyLinder aus Schleuderbeton, vorteilhaft als ScchstelzyLinder in einer Rohrform hergestellt lyenden, deren Innenwandun- in gleichen, gegebenen-ZD falls auch ungleichen Abständen parallel zur Rohrcl achse angeordnete Leisten mit z. B. dreieckigem Querschnitt zur gegenseitigen Trennung der Teilzylinder tragen.
  • Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, wenn der neue Dachstein entsprechend einem Krümmungsradius von 30cm gewölbt ist und seine Breite ein Sechstel des mit dem Krümmungsra,dius beschriebenen Kreisumfanges beträgt.
  • Dann erhält man Dachsteine mit einer in der Praxis bewährten Krümmung, die sich beispielsweise als 'Mönch und Nonne verwenden lassen. Man kann aber auch je zwei derartiger Steine mit der Wölbung nach unten und mit geringem seitlichem Abstand voneinander verlegen und die Längsfu-en der Dachsteine durch im Querschnitt Pilzförm-ige Decksteine, z. B. Mönche, abdichten.
  • Auflerdem hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die neuen Dachsteine mit einer Länge von 125 CM bei einer Breite von 30cm auszuhilden. jedoch ist es auch ohne weiteres möglich, Dachsteine gemäß der Erfindung mit einer Lär#ge bis zu 4 oder 5 m lierzustellen.
  • In der Zeichnung ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Rohrform zur Herstellung der r# Z5 ii"#ilarti"en Dachsteine im Querschnitt und Fig. 2 im Längsschnitt. Spezielle Dachsteinquerschnitte und deren gegenseitige Anordnung sind aus Fig. 3 zu entnehmen.
  • Gemäß Fig. i ist eineRohrform a, die vorteilhaft einen Durchmesser von etwa 6o cm aufweist, durch Dreiecksleisten b. die an ihrer Inncn##-an,1 parallel zur L:ingsachse in gleichen Abständen voneinander angeordnet sind, in sechs gleiche Teile unterteilt. Wird in ein.e solche Form Beton eingebracht und geschleudert, so entstehen jeweils gleichzeitig sechs Teilz-,Iinder c mit einer außerordentlich günstigen Krümmung. Erhält eine solche Form el gemäß Fig. 2 -im oberen Rande eine Ausidrehung d, so werden (ladurch beim Schl-eudervorgang sämtliche Steine .in ihrem oberen Rande mit einer Nase e zum Aufhingen versehen.
  • Schließlich zeigt Fi-. 3 zwei der neuartigen t# n Dachsteine c, die mit der Pfanne nach oben unter Wahrung nur einer schmalen Längsfuge nebenein-L' ander gelagert sind. Diese Fuzge 1-#t (Itirch einen im Querschnitt pilzförmigen Mönch f überbrückt. Es ist ersichtlich, daß tine solche Dachhaut wesentlich w,eniger überlappte Flächen aufweist als eine Dacheindeckung Mit Mönch und Nonne und somit verhältnismäßig nur wenig -Material erfordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Dachste,iiien, tdadurch gekennzeichnet. daß di,- DachStelre als Teilzylinder (c) aus Schleuderheton. vorteilhaft als Sechstelzvlinder in einer P,()lirfoi-m (a) her- gestellt U werdcn, deren hinenwanlung in ,gleichen, gegebenenfalls auch ungleichen Ab- ständen parallel zur Rohrachse angeordnete Leisten (b) mit z. B. dreieckigem Querschn,itt zur gegenseitigen Trennung 'der Teilzylinder tragen. 2. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch i hergestellter Dachstein, dadurch gekennzeichnet, daß er entsprechend eiii#,ni Krümmungsradius voll 30 cm ' -e-,vÖll)t ist --ind seine Breite ein Sechstel des'-' mit dem KrüminungsradiuS be- schriebenen Kreisumfanges beträgt 3. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch i hergestelltür Dachstein, insbesondere nach An- spruch #_, Udurch gekennzeichnet, daß er am oberen Rande eine beim Schleudervorgang er- zeugte Aufhängenase (e) trägt. 4. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch i, 2 oder 3 hergestellter Daclistein, gekennzeichnet durch eine Lärige von etwa 12# CM und eine Breite von etwa 30 cm. Dachüindeckung Mit Dachsteinen nach ,einem der AriSprÜChe 2 hiS 4. dadurch gekenn- zeichnet, daß die als Sechstulzylin(1-er ausgebil- -deten, Dachsteine (c) mit ihrer Wölbung nach unten und mit geringein seitlichem Abstand g 1 voneinander verlegt sind und Jie Längsfugen der Dachsteine durch im Querschnitt pi17- förmige Dachsteine, z. l#. -Mönche (f), abgedichtet sind.
    Angezogene Druckschriften: C. Kersten, »Der EI##eribetonbau«. Teil 11, Verlag Wilhelm Ernst u. Sohn. Berlin. 1937, S. 72 und 73. Abb. 2oi biS 202.
DEP7293A 1948-10-02 1948-10-02 Dachstein und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE827110C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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