DE826560C - Schuh - Google Patents

Schuh

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Publication number
DE826560C
DE826560C DESCH3343A DESC003343A DE826560C DE 826560 C DE826560 C DE 826560C DE SCH3343 A DESCH3343 A DE SCH3343A DE SC003343 A DESC003343 A DE SC003343A DE 826560 C DE826560 C DE 826560C
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DE
Germany
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elastic
insole
heel
pad
joint
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Expired
Application number
DESCH3343A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schott
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/22Supports for the shank or arch of the uppers

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuh Die Erfindung betrifft eine Schuhanordnung und bezweckt einen Schutz des Schuhwerks gegen Verformung durch die fortgesetzte Belastung durch das Körpergewicht des Trägers sowie als Folge davon auch den Schutz des Fu(.ies selbst gegen Verformung und dadurch bedingte Gehbeschwerden. Die empfindlichste Stelle des Schuhes ist das Gelenk, das ist der Mittelabschnitt der Brandsohle, der zwischen der Laufsohle und dem Absatz ungestützt ist und der Gefahr der Verformung unter der Körperbelastung, wodurch der Senkfußbildung Vorschub geleistet wird, besonders ausgesetzt ist.
  • Erfindungsgemäß wird ein wirksamer Verformungsschutz des von der Brandsohle gebildeten Gelenks durch eine elastische, der Schweifung des Gelenks angepaßte Verstärkungsunterlage erreicht, die an einem Ende zwischen der Brandsohle und dem Absatz und am anderen Ende zwischen der Laufsohle und der Brandsohle auf der letzteren befestigt ist. zweckmäßig ist die elastische Unterlage so gestaltet, daß sie von dem an der Sohle befestigten Absatzteil mit einer Kröpfung in den unbefestigten Gelenkteil übergeht. Der durch die Kröpfung zwischen der Unterlage und der Brandsohle geschaffene Zwischenraum wird erfindungsgemäß durch eine plattenförmige Einlage aus elastischem Stoff. ausgefüllt, wodurch eine elastische Fersenabstützung des Fußes erreicht wird, die erfindungsgemäß noch dadurch verbessert werden kann, daß im Absatzteil der Verstärkungsunterlage und evtl. der elastischen Absatzeinlage Ausnehmungen vorgesehen sind, die zwischen dem Absatzfleck und der Brandsohle einen Hohlraum bilden.
  • Bei genügender Festigkeit und Elastizität, wie sie z. B. dem Stahl und hartem Leichtmetall eigen ist, kann eine derart gestaltete und befestigte Unterlage der Brandsohle, besonders wenn sie auch in der Querrichtung dem Sohlengelenk entsprechend leicht gewölbt bzw. an den Kanten leicht aufgebogen ist, die Verformung des Schuhgelenks verhindern, da sie, selbst wenn sie unter der Körperlast eine Durchbiegung erfahren hat, in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Durch die elastische Gelenkabstützung wird der Senkfußbildung vorgebeugt. Aber auch als Schutz gegen die Spreizfußbildung und die dadurch verursachten Beschwerden kann die Verstärkungsunterlage der Brandsohle dienen. Dazu wird erfindungsgemäß an der Vorderkante ein gewölbter Vorsprung vorgesehen, der den Fuß an der hierfür in Betracht kommenden Stelle hebt .und stützt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb. t ist eine Ansicht des Schuhes, Abb.2 eine Ansicht der Sohlenunterseite, in der der Absatzfleck zum Teil weggebrochen ist, und Abb.3 eine Ansicht der Oberseite der Verstärkungsunterlage.
  • In den Abbildungen ist mit i die über die ganze Schuhlänge und -breite sich erstreckende Brandsohle und mit 2 die die vordere Hälfte der Brandsohle bedeckende Laufsohle bezeichnet. Die Brandsohle ist im Gelenk, das ist in denn Abschnitt zwischen der Laufsohle und dein aus den Teilen 3,4 gebildeten Absatz, durch eine elastische Unterlage 5 abgestützt, welche genügende Festigkeit besitzt, um die Verformung des Gelenks durch das Körpergewicht zu verhindern, und genügend elastisch ist, daß sie im Falle einer Verformung bei Aufhören oder Minderung der Belastung in ihre ursprüngliche Form zurückkehrt. Die Gelenkabstützung der Brandsohle ist durch eine Platte aus Bandstahl, hartem Leichtmetall oder einer elastischen und festen Kunststoffplatte gebildet, die sich der Sc.hweifung des Gelenks in der Längs- und Querrichtung anschmiegt und gegebenenfalls an den Kanten leicht aufgebogen ist. Die Platte erstreckt sich nach hinten bis zum Absatzende, nach vorn bis zu etwa einem Drittel des Laufteils der Brandsohle und ist hier zwischen der Laufsohle und der Brandsohle mit den in der Schuhmacherei üblichen Mitteln an der Brandsohle befestigt. Die Vorderkante der Stützplatte ist schräg geschnitten, derart, daß die Platte an der Außenseite des Fußes weiter nach vorn reicht als auf der inneren Fußseite. Nach hinten erstreckt sich die elastische Unterlage bis zum Absatzende. Der vom Absatzfleck 4 bedeckte hintere Teil der Stützunterlage ist mittels einer Kröpfung 6 an den Gelenkteil der Stützunterlage angeschlossen. Der durch die Kröpfung gebildete Zwischenraum zw@ischcn dem hinteren Teil der Stützunterlage und der Brandsohle ist durch eine plattenförmige Einlage 3 aus elastischem Material ausgefüllt. Der Absatzteil der Stützunterlage besitzt eine gr<il?.ci-e Ausnehmung ;' und die elastische Zwischenplatte 3 des Absatzes eine kleinere Ausnehinung S. Der Absatzteil der Stützunterlage ist ebenfalls mit den in der Schuhmacherei üblichen Mitteln an der Brandsohle befestigt, z. B. mittels der gleicli:,n iNlittel, die zur Befestigung der Absatzteile dienen.
  • In Abb. 3 ist dargestellt, daß an der Vorderkante der Stützunterlage 5 ein gewölbter Vorsprung 9 vorgesehen sein kann, durch welche der Fuß an der Stelle gehoben und gestützt wird, an welcher der Spreizfußbildung am besten entgegengewirkt wird.

Claims (4)

  1. P:1TE\TA\SPRCCHE: i. Schuh, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk gegen Verformung durch eine elastische Verstärkungsunterlage (5), die der Schweifung des Gelenks angepaßt und an einem Ende zwischen der Brandsohle ( i) und dein Absatz (4) und am anderen Ende zwischen Laufsohle (2) und Brandsohle (i) auf letzterer befestigt ist, geschützt ist.
  2. 2. Schuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Absatzteil der Verstärkungsunterlage (5) mit einer Kröpfung (6) in den Gelenkteil übergeht und der durch die Kröpfung zwischen der Unterlage (5) und der Brandsohle (i) geschaffene Zwischenraum durch eine Einlage (3) aus elastischem Stoff ausgefüllt ist.
  3. 3. Schuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Verstärkungsunterlage (5) im Absatzteil und evtl. die elastische Einlage (3) je eine Ausnehniung 7, S @ zur Verbesserung der elastischen Abstützung der Ferse besitzen.
  4. 4. Schuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Verstärkungsunterlage (5) an der Vorderkante einen gewölbten Vorsprung (9) zur Abstützung der Fußmitte und Verhinderung der Spreizfußbildung besitzt.
DESCH3343A 1950-07-14 1950-07-14 Schuh Expired DE826560C (de)

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DESCH3343A DE826560C (de) 1950-07-14 1950-07-14 Schuh

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DESCH3343A DE826560C (de) 1950-07-14 1950-07-14 Schuh

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DESCH3343A Expired DE826560C (de) 1950-07-14 1950-07-14 Schuh

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DE (1) DE826560C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3721885A1 (de) * 1987-07-02 1987-11-26 Theresia Muck Gmbh Damenschuhf Brandsohle fuer schuhe mit absatz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3721885A1 (de) * 1987-07-02 1987-11-26 Theresia Muck Gmbh Damenschuhf Brandsohle fuer schuhe mit absatz

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