DE823995C - Dreh-Fuellschreibstift - Google Patents

Dreh-Fuellschreibstift

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DE823995C
DE823995C DE1948P0003655 DEP0003655D DE823995C DE 823995 C DE823995 C DE 823995C DE 1948P0003655 DE1948P0003655 DE 1948P0003655 DE P0003655 D DEP0003655 D DE P0003655D DE 823995 C DE823995 C DE 823995C
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DE
Germany
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Expired
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DE1948P0003655
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English (en)
Inventor
Georg Meier Jun
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GEORG MEIER JUN
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GEORG MEIER JUN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/08Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws
    • B43K21/10Writing-core feeding mechanisms with the writing-cores fed by screws with separate writing-core remnants ejecting-bar

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Dreh-Füllschreibstift Die Erfindung betrifft einen Dreh-Füllschreibstift mit aus der Spitze herausragender Miniaturdrehführung für den Minenvorschub. Der Vorschub wird in bekannter Weise mittels eines Gewindestabes bewerkstelligt, der einerseits mit einem Muttergewinde der Minenhülse zusammenwirkt, anderseits mittel: eines flügel- oder kolbenartigen Ansatzes in einem geeignet profilierten Geradführungsrohr geführt ist. Bei manchen derartigen Stiften ist die Minenhülse mit einer Klemmzange versehen, welche sich unter Federdruck gegen die Stiftmantelspitze anlegt. Diese Ausbildung ist namentlich bezüglich des festen Sitzes der Mine in der Schreibstellung und hinsichtlich des erleichterten Einbleiens neuer Minen in den geöffneten Minenkanal vorteilhaft.
  • Bei Drehstiften ist zwar die Mine im Bedarfsfall rasch mittels einer kleinen Drehbewegung immer wieder ein Stück weit vorschiebbar. Wenn jedoch die Mine verbraucht ist und eine neue Mine in die Minenhülse eingesteckt werden soll, so muß der Gewindestab aus seiner vorderen Endstellung in seine hintere Endlage zurückgeführt werden, damit die Minenhülse die neue Schreibmine aufnehmen kann. Das Zurückführen des Gewindestabes erfordert ein ziemlich häufiges Drehen an dem betreffenden Stiftteil. Je geringer die Steigung der Gewindeteile der Drehführung ist, um so öfter muß gedreht werden. Aus Gründen der Kraftübertragung und der zur Verfügung stehenden Materialstärke sind kleine Gewindesteigungen üblich, bei Miniaturdrehführungen sogar notwendig. Da der einfache Vorgang des Einbleiens einer neuen Schreibmine demnach eine verhältnismäßig umständliche und zeitraubende Handhabung des Stiftes erfordert, so werden oft wegen dieses Nachteils Füllschreibstifte ohne Drehführung vorgezogen, obgleich Drehstifte den wesentlichen Vorteil haben, daß die Mine während des Schreibens stets gegen den Gewindestab sich abstützt, also der Schreibvorgang nicht durch eine überraschende Minen-Längsverschiebung gestört werden kann, wie dies bei anderen Füllschreibstiften, z. B. den sog. Druckstiften, häufig vorkommt.
  • Hier schafft die Erfindung Abhilfe, indem sie bei einem Drehfüllstift die rasche Zurückführung des Gewindestabes in seine hintere Endlage ermöglicht. Sie erreicht dieses Ziel dadurch, daß das Muttergewinde der Minenhülse zwecks drehungsloser Rückführung des Gewindestabes öffen- und schließbar ist. Dieser Vorschlag wird derart verwirklicht, daß die Minenhülse der Drehführung an ihrem hinteren, das Mutterende aufnehmende Ende durch Schlitzung in federnde Backen unterteilt und in der Schreibstellung von einem Spannglied zusammengehalten, in der Einbleistellung jedoch aus ihm herausgeschoben ist.
  • Beim Drehfüllstift gemäß der Erfindung erfolgt mithin der Minenvorschub in üblicher Weise durch Drehen des betreffenden Stiftteils; zum Entleeren der Minenhülse, also Zurückführen des Gewindestabes ist jedoch keinerlei Drehbewegung notwendig. Es braucht lediglich das von federnden Backen gebildete Muttergewinde durch geringfügige axiale Bewegung aus der Verschlußlage gelöst zu werden. Dann kann der Gewindestab, wenn der Eingriff in das Muttergewinde aufgehoben ist, mittels der einzubleienden Mine zurückgeschoben werden, oder bei genügender Öffnung der Mutter selbsttätig in seine hintere Endlage zurückrutschen. Infolgedessen braucht der Schreibvorgang nunmehr wegen des Einbleiens nur noch kurzfristig unterbrochen zu werden. Die zum Lösen bzw. öffnen der Mutter nötige Längsverschiebung kann durch Druck des Geradführungsrohrs auf die hintere Stirnfläche der Minenhülse erfolgen. Die Bewegung des Geradführungsrohrs mag durch Verschiebung der mit ihm verbundenen .Nlantelliiilse gegenüber der Stiftmantelspitze geschehen oder mittels eines an ihm angreifenden Druckbolzens, welcher die hintere Abschlußkappe des Stiftmantels durchsetzt. Es ist somit zum Einbleien eines Drehstiftes erfindungsgemäß nur eine Druckbewegung erforderlich, wie sie bislang nur bei Druckschreibstiften anwendbar ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt I# ig. i einen Längsschnitt durch einen Drehstift, Fig. 2 einen Querschnitt nach _A-B der Fig. i, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine andere Ausbildungsform, Fig. .I einen Querschnitt nach C-D der Fig. 3. Bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen handelt es sich um Dreh-Füllschreibstifte, deren Stiftmantel zweiteilig ist und welche mit einer 111einmzange für die Mine versehen sind.
  • Die gezeichneten Stifte bestehen im wesentlichen ;ins der Stiftniantelspitze i, der J-lantelhülse 2 und der aus der Stiftmantelspitze herausragenden Jliniaturdrehführung, welche von der die Klemmzangc 3 an ihrem vorderen Ende tragenden Minenhülse d, dem Geradführungsrohr 5 und dem Gewindestab 6 gebildet ist. Die Minenhülse d besitzt an ihrem hinteren Ende das Muttergewinde 7, mit welchem der Gewindestab kämmt, der mittels eines profilierten, z. B. kolbenartigen Gliedes 8 in dein entsprechend profilierten Rohr 5 geführt ist.
  • Bei beiden Ausführungsbeispielen wird die Klemmzange 3 durch die Feder 9 gegen den vorderen Rand der Stiftmantelspitze i gepreßt, so daß sie sich mit solchem Reibungsdruck an die Mantelspitze i anlegt, daß sie und damit auch die Minenhülse 4 bei Drehung der Mantelspitze i mitgenommen, d. h. die in der -\linenliülse befindliche Mine io vorgeschoben wird.
  • Das Geradführungsrolir 5 der Drehführung kann von einer Profilhülse t i umgeben sein, deren Nuten 12 als Ersatzminenkanäle dienen.
  • Beim Stift nach den Fig. i und 2 ist nun das hintere, durch Längsschlitze 13 in federnde Backen aufgeteilte Ende der blinenhiilse .4, und zwar in Höhe des Muttergewindes 7, von einem Ring 14 umgeben, der das Muttergewinde während des Schreibens zusammenhält. Der Rin;; 1a ist in der Stiftmantelspitze i angeordnet und durch die Einkerbungen 15 und 16 oder auf sonstige geeignete Weise gegen Bewegung in Achsrichtung gesichert.
  • Das Geradführungsrohr 5 besitzt am vorderen Ende einen ringförmigen Ansatz 17, welcher im Durchmesser ungefähr der 'Minenhülse q. entspricht. Die Profilhülse i i weist vorn ein umgebördeltes Randteil 18 auf, das sich gegen den Ring i9 anlegt und in seiner Vorwärtsbewegung dtircli den Haltering 14 begrenzt ist.
  • Wenn die zum Einbleien einer neuen Mine erforderliche Abhebung der Klemmzange 3 von der Stiftmantelspitze i dadurch vollzogen wird, daß die Mantelhülse 2 gegenüber der Stiftmantelspitze i nach vorn verschoben, mithin auch das Geradführungsrohr 5 axial nach vorn bewegt wird, so drückt der Ansatz 17 die Minenhfilse .l nach vorn. Sobald das Muttergewinde ; den verengten Teil des Ringes 1d verlassen und die erweiterte Einlaufführung 2o dieses Ringes erreicht hat, können die Federbacken des Muttergewindes 7 auseinanderspreizen. Der Eingriff zwischen Muttergewinde 7 und Gewindestab 6 wird somit gelöst. Der letztere kann also in seine Endlage zu rückrutschen, ohne daß irgendwelche Drehbewegung erforderlich ist.
  • Hört nach dem Einbleien der Druck in Richtung des Pfeiles x auf, so wird die Klemmzange 3 durch die Feder 9 wieder an die Stiftmantelspitze i herangezogen, also das hintere Minenhülsenende mit dem \luttergewinde 7 in den verengten Hals des Ringes 14 hineingeschoben, das Muttergewinde daher wieder geschlossen. Der Stift ist nunmehr wieder schreib- und niinenvorschubliereit.
  • Es empfiehlt sich, den l@itig 14 auch auf der der Erweiterung 20 gegenüberliegenden Seite mit einem konischen Einlauf 21 zu versehen.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und .I ist zum Einbleien bzw. öffnen des Muttergewindes 7 eine zweistufige Uingsbewegung vorgesehen.
  • Die Minenhülse 1 besitzt einerseits eine dem Muttergewinde 7 vorgeschaltete Urnbördelung 22, anderseits eine dem \Itittergewinde 7 nachgeschaltete Ringnut 23. Sie ist im Bereiche des Muttergewindes durch Längsschlitz 24 in federnde Backen unterteilt.
  • In der Stiftmantelspitze i ist ein Ring 23 geführt, welcher sich gegen den stufenweise eingezogenen Oberteil 2(, der Profilhülse i i anlegt und dabei auch auf der Umbördelung 22 ausruht. Dieser Ring hält das 'Muttergewinde 7 üblicherweise geschlossen. Da jedoch zum Einbleien die Teile 2, 5 und i i nach vorn geschoben werden, so wird der Haltering 25, gegen den sich übrigens die Klemmzangenfeder 9 abstützt, mitgenommen. Sobald er auf der Höhe der Ringnut 23 ist, federn die Muttergewindebacken auseinander, so <lad der Gewindestab 6 nach hinten zu gleiten vermag. Bei Fortsetzung der Schiebebewegung stößt der Haltering 25 gegen den hinteren Rand der an der Minenhülse 4 befestigten Kapsel 27, wodurch die Klemmzange nach vorn bewegt wird.
  • ach Aufhören des Druckes in Richtung des Pfeiles t, werden alle Teile durch die Feder 9 in ihre Ausgangsstellungen zurückgeführt, indem der zugleich als Widerlager der Feder 9 dienende Haltering 25 nach hinten gedrückt wird und über die Umbördelung 22 die Minenhülse 4 mitnimmt.
  • Demnach erfolgt beim Stift nach den Fig. i und 2 anläßlich einer Längsbewegung der Minenhülse sowohl die Öffnung des Muttergewindes als auch die Abhebung der Klemmzange von der Stiftmantelspitze. Beim Stift gemäß den Fig. 3 und 4 dagegen wird in einer ersten Bewegungsstufe nur die Offnung des Muttergewindes bewirkt und erst bei der anschließenden zweiten Bewegungsstufe die Klemmzangenfreigabe veranlaßt.
  • Wenn die Ausbildung so getroffen wird, daß die Muttergewindebacken weit genug auseinanderspreizen, so kann der Gewindestab in seine hintere Endlage zurückfallen. Durch Wahl geringerer Öffnungsweite ist gegebenenfalls erreichbar, daß der Ge-,vindestab nicht nach hinten durchfällt, sondern noch unter solcher Gleitreibung steht, daß er erst beim Einführen der neuen Mine in die .Nlinenhülse nach hinten zurückgeschoben wird. In diesem Fall liegt nach Schließung des Muttergewindes der Gewindestab schon an der Schreibmine an. Er braucht also nicht aus seiner Endlage in diese Arbeitslage vorgedreht zu werden.
  • Wenn der Gewindestab in seiner vorderen Endstelluiig ist, so ragt er mit seinem Vorderende ein wenig aus der Minenhülse bzw. der Klemmzange hervor. Es ist dann, wenn er bei Öffnung des Muttergewindes nicht selbsttätig nach hinten fällt, das Einsetzen einer neuen Mine nicht ganz einfach, cla mit der Mirie genau das Gewindestabvorderende getroffen werden muß. Es wird deshalb zweckvoll der Stift so ausgebildet, daß der Gewindestab wenigstens ein Stück weit bei Öffnung des Muttergewindes von selbst nach hinten rutscht, dann unter Wirkung einer Bremse gerät, die ihn nur am selbsttätigen Weiterfallen hindert, sein Zurückschieben durch die eingesetzte neue Mine jedoch zuläßt. Als solche Bremse kann eine kleine Eindrückung oder ein kleines Federläppchen des Geradführungsrohres dienen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. IJt-eh-Füllschreibstift mit einer aus der Spitze herausragenden hsiniaturdrehführungfür den Minenvorschub, dadurch gekennzeichnet, daß das Muttergewinde (7) der Drehführung zwecks drehungsloser Rückführung des Gewindestabes (6) öffen- und schließbar ausgebildet ist.
  2. 2. Dreh-Füllschreibstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Minenhülse (4) der Drehführung an ihrem hinteren, das Muttergewinde (7) aufnehmenden Ende durch Schlitzung (13, 24) in federnde Backen unterteilt und in der Schreibstellung von einem Spannglied (14, 25) zusammengehalten, in der Einbleistellung jedoch aus diesem herausschiebbar ist.
  3. 3. Dreh-Füllschreibstift nach Ansprüchen i und 2 mit durch eine Feder gegen die Stiftmantelspitze gepreßter Klemmzange, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttergewindebacken (7) der unter Wirkung der Klemmzangenfeder (9) stehenden Minenhülse (.4) in einen sie in Verschlußlage haltenden, in der Stiftmantelspitze (i) unverschiebbar angeordneten Ring (14) einragen und aus diesem mittels eines mit der Mantelhülse (2) verbundenen Teils, z. B. dem Geradführungsrohr (5) der Drehführung, bei dessen Längsbewegung berausschiebbar sind.
  4. 4. Dreh-Füllschreibstift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltefläche des Ringes (14) vorn und hinten in erweiterte Einlaufführungen (20, 21) ausmündet.
  5. 5. Dreh-Füllschreibstift nach Ansprüchen i und 2 mit durch eine Feder gegen die Stiftmantelspitze gepreßter Klemmzange, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttergewindebacken (7) der unter Wirkung der Klemmzangenfeder (9) stehenden Minenhülse (4) in einen sie in Verschlußlage haltenden, in der Stiftmantelspitze (i) verschiebbar geführten Ring (25) einragen, der mittels einer in der Mantelhülse (9) verbundenen Schubhülse, z. B. dem Geradführungsrohr (5), zuerst zwecks Freigabe der Muttergewindebacken (7) bis zu einer Ringnut (23) der Minenhülse (4) verschiebbar ist und dann bei weiterer Vorschubbewegung zwecks Längsbewegung der Klemmzange (3) an einem Anschlag der Minenhülse (4), z. B. einer an der Minenhülse befestigten Kapsel (27), anstößt.
  6. 6. Dreh-Füllschreibstift nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daßderHaltering (25) zugleich als Widerlager für die anderseits gegen die Stiftmantelspitze (i) sich abstützende Klemmzangenfeder (9) dient.
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