DE805609C - Druckfuellstift - Google Patents

Druckfuellstift

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Publication number
DE805609C
DE805609C DER708A DER0000708A DE805609C DE 805609 C DE805609 C DE 805609C DE R708 A DER708 A DE R708A DE R0000708 A DER0000708 A DE R0000708A DE 805609 C DE805609 C DE 805609C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mine
clamping ring
tip
pliers
spring
Prior art date
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Expired
Application number
DER708A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Eissele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Priority to DER708A priority Critical patent/DE805609C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805609C publication Critical patent/DE805609C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K21/00Propelling pencils
    • B43K21/02Writing-core feeding mechanisms
    • B43K21/16Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
    • B43K21/20Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores with writing-cores automatically replaced from magazines

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Druckfüllstift Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckfüllstift, bei dem das Offnen und Schließen der die Schreibmine fördernden und haltenden Zange durch einen zwischen zwei Anschlägen längs verschiebbaren Klemmring geschieht.
  • Um eine gute Standfestigkeit der Schreibmine während des Schreibens zu erhalten, bemüht man sich, die Förder- und Haltezange soweit wie irgend möglich in der Schreibstiftspitze nach vorn zu verlegen. Dies hat auf der anderen Seite den Nachteil, daß die Spitze, da sie außer der Zange auch deren Klemmring aufnehmen und dessen vorderen Anschlag bilden muß, Innenräume von großem Durchmesser aufweist. Auf diese Weise ist es nicht möglich, der Schreibstiftspitze die allgemeinerwünschte, schön schlanke Form zu geben. Um nun den Durchmesser der Innenräume des Spitzenkörpers nicht über die Maßen vergrößern zu müssen, ist man unter Zurückverlegen des vorderen Klemmringanschlages dazu übergegangen, das hintere Ende des in ein Verbindungsstück von Außenmantel und Spitze eingeschraubten Gewindeansatzes des Spitzenkörpers zugleich als vorderen Anschlag für den Klemmring zu benutzen. Dies hat aber den Nachteil, daß der Klemmringhub nicht eindeutig bestimmt ist. Durch das Einschrauben der Spitze in das Verbindungsstück wird nämlich auch der vordere, kegelförmige Teil des Mantels auf dem Kegel des Verbindungsstückes festgezogen, wobei der hintere Außenrand des Spitzenkörpers gegen den vorderen Rand des Außenmantels drückt. Dieses Festziehen der beiden Kegel ineinander bedingt bei Stiften sonst gleicher Bauart ein verschieden tiefes Eindringen des Gewindeansatzes des Spitzenkörpers in das Muttergewindeloch des Verbindungsstückes, so daß der Klemmringhub zu klein oder zu groß werden kann.
  • Beim Schreibstift gemäß der Erfindung befindet :ich der Klemmring in Jedem Falle und die Zange in ihrer Ruhestellung völlig außerhalb des Spitzenbereichs; lediglich in der Vorschubstellung dringt sie mit ihrem vordersten Ende von hinten etwas in den vorderen, konischen Teil des Schreibstifts ein. Auf diese Weise können die Innenräume des Spitzenkörpers eng und die Form des letzteren schlank gehalten werden. Außerdem ist das Maß für den Klemmringhub und somit auch für die Minenschläge ist ein für allemal genau festgelegt.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß die Anschläge für den Klemmring erfindungsgemäß durch eine Innenschulter der Ausdrehung des den Außenmantel mit der Spitze verbindenden Stückes und durch eine die Ausdrehung hinten abschließende Anschlagplatte gebildet werden. Der Abstand dieser Anschläge ist ein für alle Male genau festgelegt.
  • Einer etwa bei der Minenförderung durch die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Minen liegende Trennfuge hervorgerufene Unterbrechung des Minenstranges und der dadurch möglichen teilweisen Rückförderung der gerade in der rückkehrenden Zange befindlichen Mine wird vorgebeugt, indem unmittelbar vor der Förderzange eine Klemmhülse in den Spitzenkörper eingebaut ist, die das aus der Zange in deren vorgeschobener Stellung hervorsehende Minenende faßt und auf diese Weise gegen Zurücknehmen durch die rückkehrende Zange sichert.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i und 2 Mittellängsschnitte des neuen Schreibstifts mit in der Klemmstellung und in der entspannten Lage befindlicher Zange und an den Außenmantel angesetzter Schreibstiftspitze mit zwei verschiedenen Ausführungen des 1linenmagazinbodens, Fig. 3 den Mittellängsschnitt mit vom Mantel gebildeter Spitze und mit einer dritten Ausführungsform des :%Iinenmagazinbodens.
  • In den Außenmantel i, der aus einer dünnwandigen Edelmetallhülse bestehen kann, ist ein aus unedlem Metall hergestelltes Rohre eingezogen, dessen vorderes Ende beim ersten Beispiel an einem eingesteckten Verbindungsstück 3 befestigt ist, während sich am hinteren Ende ein Außengewinde befindet, auf welches ein mit dem Außenmantel i bündig abschließender Ring 4 aufgeschraubt ist. Das Verbindungsstück 3 weist an seinem vorderen Ende ein nicht ganz bis zu einem Anschlag 5 reichendes Muttergewinde auf, in welches der vorn mit Federschlitzen 6 versehene Spitzenkörper 7 eingeschraubt ist, und zwar so tief, daß er mit seiner hinteren Außenkante gegen das vordere Ende des Außenmantels i drückt und auf diese Weise das kegelförmige Verbindungsstück 3 in den Hohlkegel des Außenmantels 1 hineinzieht. Hierdurch sind der Außenmantel i, das Rohr 2, das Verbindungsstück 3 und der Spitzenkörper 7 fest miteinander verbunden.
  • Die erwähnte Verschraubung des Spitzenkörpers 7 und des Verbindungsstückes 3 beeinflußt in keiner Weise die Länge des Klemmringhubes, denn die Anschläge 5 und 8 für den in der Ausdrehung 9 geführten Klemmring io liegen beide außerhalb des Bereichs des in das Verbindungsstück eingeschraubten hinteren Endes des Spitzenkörpers 7, da sie durch eine Innenschulter der Ausdrehung 9 des Verbindungsstückes 3 bzw. durch eine im hinteren Ende des letzteren eingebördelte Anschlagplatte 8 gebildet werden. In der Ruhestellung befindet sich auch, wie Fig. i zeigt, die Klemmzange 11 innerhalb der Ausdrehung 9 des Verbindungsstückes 3. Lediglich in der vorgeschobenen, geöffneten Stellung reicht sie mit ihrem vorderen, kegelförmigen Ende nach vorn etwas über die Ausdrehung 9 hinaus, und zwar bis ganz in die Nähe einer Klemmhülse 12 mit trichterförmiger Eintrittsöffnung für die Mine 13. An ihrem vorderen Ende sitzt die Klemmhülse 12 in der Bohrung 14 des Spitzenkörpers 7 fest, während ihr hinterer, mit Federschlitzen 15 ausgestatteter Teil innerhalb der Bohrung 14 Federspiel hat und schließlich in der schon erwähnten, trichterförmigen Öffnung endet.
  • Die selbstöffnende Klemmzange i i ist am vorderen Ende des Minenführungsrohres 16 befestigt, und dieses ist in den Boden 17 des Minenmagazins 18 eingeschraubt. Die jeweilige Rückholung der Zange ii geschieht durch eine zwischen die Anschlagplatte 8 und den Boden 17 mit Vorspannung eingesetzte Schraubenfeder i9. Das. Minenmagazin iS ist hinten durch eine Druckkappe 20 geschlossen, die mit einer Außenwulst 21 auf der Innenseite des einwärts gerichteten Randes des Ringes :4 ansteht und auf diese Weise gegen Verlieren gesichert ist, aber zwecks Nachfüllens von Minen 13 nach Abschrauben des Ringes 4 vom Minenmagazin 18 abgezogen werden kann.
  • Normalerweise wird beim Vorschub der Zange i i der auf letzterer sitzende Klemmring io mit nach vorn genommen. Es könnte jedoch dadurch, daß sich zwischen der Außenseite des Klemmrings to und der Ausdrehung 9 Graphitstaub o. dgl. festsetzt, die Reibung des Klemmrings in der Ausdrehung 9 größer werden als auf der Zange i i, so daß die letztere den Klemmring io vorzeitig verläßt. In diesem Falle wäre der geordnete Vorschub der Mine 13 gestört. Dem wird dadurch vorgebeugt, daß es dem Benutzer des Schreibstifts in die Hand gegeben ist, die ordnungsmäßige Klemmringbewegung in Gang zu halten. Zu diesem Zweck ist beim Übergang von der Zange i i zum Minenführungsrohr 16 ein Absatz 25 vorgesehen, der bei normaler Schleppung des Klemmrings io zwar in eine hintere Erweiterung 26 des Klemmrings io eintritt, darin aber wegen der Klemmringmitnahme durch die Zange i i nicht weiter zur Wirkung kommt. Ist jedoch die Kleminringmitnalime aus irgendwelchen Gründen gestört und wird der Klemmring io nicht bis zum Aufstoßen auf dem Anschlag 5 von der Zange i i nach vorn mitgeschleppt, so wirkt sich das dann erfolgende Auftreffen des Absatzes 25 auf den Grund der Erweiterung 26 derart treibend auf den Klemmring'io aus, daß er in der Ausdrehung 9 wieder in Gang kommt und dabei seinen Weg zwischen den beiden Anschlägen 5 und 8 reinigt.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 unterscheidet sich vom ersten zur Hauptsache dadurch, daß die Schreil»tiftspitze 27 vom Außenmantel i selbst gebildet wird und infolgedessen das Ansetzen eines besonderen Spitzenkörpers 7 in Wegfall kommt. Das mit dem Rohr 2 verbundene Einsatzstück 28 spielt daher auch nicht die Rolle eines Verbindungsstückes zwischen Mantel i und einem Spitzenkörper 7, sondern dient zur Aufnahme der Mechanik für die Minenförderung und als Träger eines in die Mantelspitze 27 vorgreifenden Rohr-StlitZellS 29, an dessen freiem Ende die Jlinenklemin- und Führungshiilse 30 so befestigt ist, daß sie mit ihrem vorderen, lnit Federschlitzen versehenen und in einer trichterförmigen Verengung auslaufenden Teil bis in die Nähe der Spitzenaustrittsöffnung 31 und mit ihrem hinteren, in gleicher «'eise ausgebildeten Teil bis zur vorgeschobenen Zange i i reicht. Während der hintere Teil der Klemmhülse 30 in gleicher Weise wie die Klemmhülse 12 des ersten Ausführungsbeispiels wirkt, ersetzt ihr vorderer Teil die Klemmwirkung des hier nicht vorhandenen Spitzenkörpers 7.
  • Die Zangenriickholfeder i9 weist an ihren Enden eine Erweiterung der Schraubengänge nach Verlauf auf. Dies hat den Vorzug, daß ihr Ende, das auf der Anschlagplatte 8 aufstehen soll, beim Zusammenbau des Schreibstifts nicht in den zentralen Durchbruch der Platte 8 schlupfen kann.
  • Die Böden 17 des Minenmagazins i8 unterscheiden sich bei den Fig. i bis 3 durch die Form ihrer Einfallöffnung 22. Die in Fig. 2 gezeigte breite Kegelforen hat den Nachteil, daß die der eingefallenen Mine 13 benachbarten Minen zu stark nach der Einfallöffnung hin drängen und daher die eingefallene Mine 13 am \'orgleiten hemmen. Besser wirkt sich eine kleinere Kegelform der Einfallöffnung 22 aus, wie sie in Fig. i dargestellt ist, und völlig hemmungsfrei wird der 7.\linenein- und -vorfall, wenn der Boden zur Stiftlängsachse rechtwinklige Stufen 23 und 24 aufweist (Feg. 3).

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckfiillstift, bei dem das Öffnen und Schließen der die Schreibmine fördernden und haltenden Minenklemmzange mit Hilfe einer am hinteren Ende des '\-Iinenmagazins befindlichen, mit einer Feder zusammenwirkenden Druckkappe durch einen zwischen zwei Anschlägen längs verschiebbaren Klemmring geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (5, 8) für den Klemmring (io) durch eine Innenschulter der zur Längsführung des letzteren vorgesehenen Ausdrehung (9) eines Einsatzstückes (3. 28) und durch eine diese Ausdrehung (o) hinten abschließende, zugleich als Anlage für die Feder dienende Anschlagplatte (8) gebildet werden.
  2. 2. Druckfüllstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das als Führung für den Klemmring (io) dienende Einsatzstück (3) zugleich als Verbindungsstück von Außenmantel (i) und eine Klemmhülse (12) tragende Schreibstiftspitze (7) ausgebildet ist.
  3. 3. Druckfüllstift nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmhülse (12) unmittelbar vor der Minenklemmzange (i i) in den Spitzenkörper (7) eingebaut ist, wobei sie mit ihrem vorderen Ende in der Bohrung (14) des Spitzenkörpers (7) festsitzt, während ihr hinterer, mit Federschlitzen (15) ausgestatteter Teil innerhalb der Bohrung (14) Federspiel hat und schließlich zwecks Auffangens der Mine (13) in eine trichterförmige Öffnung ausläuft.
  4. 4. Druckfüllstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (28) einen in die Schreibstiftspitze (27) ragenden Rohrstutzen (29) trägt, an dessen freiem Ende eine Minenklemm- und Führungshülse (30) befestigt ist, die mit ihrem vorderen, mit Federschlitzen versehenen und in einer trichterförmigen Verengung auslaufenden Teil bis hinter die Spitzenaustrittsöffnung (31) und mit ihrem hinteren, in gleicher Weise ausgebildeten Teil bis zur vorgeschobenen Zange (i i) reicht.
  5. 5. Druckfüllstift nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines von dem mit der Klemmzange (i i) und dem Boden (17) des Minenmagazins (18) verbundenen Minenführungsrohr (16) gebildeten Absatzes (25) beim Übergang vom Minenführungsrohr (16) zur Klemmzange (T i) und einer Bohrungserweiterung (26) am hinteren Ende des Klemmrings (io), in die beim Vorschieben der Zange (i i) der Absatz (25) eintritt.
  6. 6. Druckfüllstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkappe (2o) des Minenmagazins (18) eine Außenwulst (21) aufweist, die innerhalb des einwärts gerichteten Randes eines auf das hintere Mantelende aufschraubbaren Ringes (4) ansteht.
  7. 7. Druckfüllstift nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem Boden (17) des Minenmagazins (18) und der Anschlagplatte (8) eingespannte Rückholfeder (i9) der Zange (i i) zu den Enden hin sich erweiternde Schraubengänge aufweist. B. Druckfiillstift nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von zur Stiftlängsachse rechtwinkligen Stufen (23, 24) auf dem Boden (17) des Minenmagazins (18).
DER708A 1950-01-05 1950-01-05 Druckfuellstift Expired DE805609C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090138B (de) * 1955-08-10 1960-09-29 Baier & Koeppel K G Schreibstift

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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