DE823922C - In ein Doppelbett umwandelbare Sitzecke - Google Patents

In ein Doppelbett umwandelbare Sitzecke

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DE823922C
DE823922C DEB3245A DEB0003245A DE823922C DE 823922 C DE823922 C DE 823922C DE B3245 A DEB3245 A DE B3245A DE B0003245 A DEB0003245 A DE B0003245A DE 823922 C DE823922 C DE 823922C
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DE
Germany
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corner part
double bed
sitting area
sofas
sitting
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Expired
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DEB3245A
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English (en)
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DE1636862U (de
Inventor
Robert Brieger
Dr Walter Fessel
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/34Joining seats, chairs, or couches to form beds
    • A47C17/36Changing corner couches into a double bed

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

  • In ein Doppelbett umwandelbare Sitzecke l?s sind viele Formen von :@lehrzweckmöl@eln bekannt, welche eine doppelte Ausnutzung für den Gel)rauch bei Tag und lyei Nacht ermöglichen. Insbesondere ist es schon bekannt, zwei gelenkig miteinander verbundene Sofas bzw. Bankteile o. dgl. an den aneinanderstoßenden Wänden einer Wohnraumecke anzuordnen und diese Sitzeck-, dadurch in ein Doppelbett zu verwandeln, daß eines der Sofas um cgo° geschwenkt wird, so daß es zu dem anderen parallel zu liegen kommt. Diese Lösung ist jedoch unbefriedigend, u. a. auch deshall), weil das entstehende Doppelbett nur von einer Seite aus zugänglich ist. Deshalb werden bei einer bekannten Bauart die beiden nunmehr a,neinanderlicgenden, ein Doppelbett an einer Wand bildenden Sofas gemeinsam parallel verschoben und hierdurch von der Wand entfernt. Diese 1_ösung ist jedoch sehr kompliziert, da die Umwandlung des Möbels in mehreren, viel Kraft erfordernden Etappen vor sich gehen muß; außerdem bedingt sie einen großen Raumaufwand und stellt sich auf Grund der komplizierteri% Konstruktion unverhältnismäßig hoch im Preis.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung in einer in ein Doppelbett umwandielbaren Sitzecke, bei welcher die beiden in ihrer Verwendung als Sitzecke angeordneten Sofas mit einem Eckteil gelenkig derart verbunden sind, daß siebei gegensinniger Verschwenkung um je :15° eine von beiden Seiten leicht zugängliche, symmetrisch zur Winkelhalbierenden der Ecke angeordnete Liegeeinheit bilden. Die Lösung gemäß der Erfindung paßt sich in jeden Raum gefällig ein und ist nicht nur bei der Verwendung als Sitzecke, sondern auch bei der Verwendung als Doppelbett formschön und! zweckmäßig. Sie ermöglicht die Umwandlung von einer Sitzecke in ein von beiden Seiten her zugängliches Doppelbett mit einem Minimum von Handgriffen.
  • Eine besonders gute Raumausnutzung ergibt sich hierbei, wenn das Eckteil in der Verwendung des Möbels als Sitzecke als zusätzliche Sitzgelegenheit dient. Zu diesem Zwecke kann es mit einer Polsterung versehen sein, welche die Fortsetzung und Verbindung der Polsterungen der beiden Sofas bzw. Bankteile o. dgl. bildet.
  • Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei erwiesen, wenn das Mehrzweckmöbel in seiner Verwendung als Doppelbett das Eckteil als Ergänzung der Liegefläche ausnutzt. Hierdurch wird eine sehr wesentliche Raumersparnis erzielt, die gerade in modernen Wohnungen, bei denen solche Mehrzweckmöbel in Verwendung genommen werden sollen, eine entscheidende Rolle spielt.
  • Wenn die Wohnraumecke abweichend von der üblichen Bauweise keinen rechten Winkel bildet, so liegt es innerhalb des Erfindungsgedankens, die Schwenkung nicht um 45°, sondern um die Hälfte des Winkels vorzunehmen, unter dem die Ecke errichtet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i das Möbel in seiner Verwendung als Sitzecke im Schrägriß und Fig. 2 die Anordnung in seiner Verwendung als Doppelbett mit abgehobener Polsterung des Eckteiles im Schrägriß.
  • Das Eckteil i ist an der Kante :2 mit den beiden Sofas 3, 4 nach Art eines Scharnieres drehbar verbunden. Es ist für die Verwendung des Möbels als Sitzecke mit einer gleichartigen Polsterung wie die Sofas 3, 4 versehen. Die Polsterung besteht aus der gerundeten oder schrägen Rücklehne 5 und der abnehmbaren Sitzfläche 6, welche die Fortsetzung und Verbindung der beiden Sofarücklehnen 5' und der beiden Sofasitzflächen 6' bilden. Bei der Verwendung des Möbels als Doppelbett dient das Eckteil nach Entfernen der Sitzpolsterung 6 zur Ergänzung der Liegefläche als Auflage der Liegepolsterung, die zweckmäßig aus einer Kombination der Rücklehnen 5' und Sitzflächen 6' der beiden Sofas gebildet wird. Der freie Raum unter bzw. hinter der Polsterung kann als zusätzlicher Aufbewahrungsraum für Bettzeug o. d'gl. ausgebildet werden, Die nach dem Zusammenschwenken der beiden Sofas 3, 4 um je 45° zwischen dem Eckteil i und den Sofas entstehenden freien Zwickel 7 können, um eine Auflage der Polsterung an dieser Stelle zu ermöglichen, mit einem Rost überbrückt werden, der aus einzelnen bogenförmigen Rippen 8 besteht, welche an den Schmalseiten der Sofas 3, 4 befestigt sind und die in der Stellung als Sitzecke unter der Sitzfläche 6 des Eckteiles unsichtbar eingeschoben sind, und die beim Herstellen des Doppelbettes mit den Sofas mitdrehen, wodurch sie sich über die freien Zwickel 7 schieben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In ein Doppelbett umNvandelbare Sitzecke, bestehend aus zwei im wesentlichen gleichen, miteinander schwenkbar verbundenen Sofas bzw. Bankteilen o. dgl., die bei der Verwendung als Sitzecke so angeordnet sind, d@aß ihre Längsachsen senkrecht aufeinander stehen, und die mit den nach innen gekehrten Kanten aneinanderstoßen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sofas mit einem Eckteil gelenkig und um 45' gegeneinarider schwenkbar verbunden sind, wobei sie eine von beiden Seiten zugängliche, symmetrisch zur Winkelhalbierenden der Ecke angeordnete Liegeeinheit bilden.
  2. 2. Sitzecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckteil bei der Verwendung des Möbels als Sitzecke eine zusätzliche Sitzgelegenheit ist.
  3. 3. Sitzecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Eckteil mit einer Polsterung (5, 6) versehen ist, die die Fortsetzung und Verbindung der Polsterungen (5', 6') der beiden Sofas bzw. Bankteile o. dgl. bildet.
  4. 4. Sitzecke nach den Ansprüchen i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung als Doppelbett das Eckteil eine Ergänzung der Liegefläche bildet.
  5. 5. Sitzecke nach rluspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwickelförmigen Zwischenräume (7), welche sich bei der Umwandlung des Möbels in ein Doppelbett zwischen dem Eckteil und den ihm zugekehrten Schmalseiten der Sofas ergeben, durch einen Rost überbrückt sind, der aus bogenförmigen, an den Schmalseiten der Sofas befestigten Rippen (8) besteht, die sich bei Umwandlung in eine Sitzecke unter die Polsterung (6) des Eckteiles schieben.
  6. 6. Sitzecke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der aus lx>genförmigen Rippen bestehende Rost 1>ei der Verwendung des Möbels als Doppelbett als Ergänzungsfläche zur Auflage der Polsterung dient.
DEB3245A 1949-05-12 1950-04-26 In ein Doppelbett umwandelbare Sitzecke Expired DE823922C (de)

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AT166974T 1949-05-12

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AT (2) AT163221B (de)
CH (1) CH278238A (de)
DE (1) DE823922C (de)
FR (1) FR1017372A (de)

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DE953833C (de) * 1950-05-25 1956-12-27 Heinz Paulisch In ein Doppelbett umwandelbare, aus zwei ueber Eck angeordneten Couches bestehende Sitzecke
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CH278238A (de) 1951-10-15
FR1017372A (fr) 1952-12-09
AT163221B (de) 1949-06-10
AT166974B (de) 1950-10-25

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