DE823533C - Haeckselmaschine - Google Patents

Haeckselmaschine

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Publication number
DE823533C
DE823533C DEG1963A DEG0001963A DE823533C DE 823533 C DE823533 C DE 823533C DE G1963 A DEG1963 A DE G1963A DE G0001963 A DEG0001963 A DE G0001963A DE 823533 C DE823533 C DE 823533C
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DE
Germany
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shaft
cutting
cutting unit
same
chopping machine
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Expired
Application number
DEG1963A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1637960U (de
Inventor
Dr Friedrich Greiff
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FRIEDRICH GREIFF DR
Original Assignee
FRIEDRICH GREIFF DR
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Publication date
Application filed by FRIEDRICH GREIFF DR filed Critical FRIEDRICH GREIFF DR
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Publication of DE823533C publication Critical patent/DE823533C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/02Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis
    • A01F29/04Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis with feeding direction transverse to axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

Es sind Streuströhschneidemasohinen mit feststehenden Messern bekannt, denen das Stroh durch eine umlaufende Trommel zugeführt wird. Diese Maschinen haben den Nachteil, daß das ankommende Stroh von einer Reihe auf einer gemeinsamen Welle sitzender, mit Zähnen- oder mit sonstigen Greifmitteln versehenen Zubringersdheiben oder -walzen erfaßt und gegen die schräg in der Maschine angeordneten, d. h. etwa senkrecht zur Richtung des ankommenden Strohes stehenden Messer gedrückt wird. Da das Stroh dabei nahezu senkrecht auf die schräg stehenden Messer auftritt, wird es sehr oft nicht geschnitten, sondern abgeschlagen oder abgerissen. Eine unnötig hohe Antriebsleistung der Maschine, Betriebsstörungen durch Klemmungen infolge der gewaltsamen Zubringung des Schnittgutes sowie eine rasche Abnutzung der Messer sind die Folgen. Zur Beseitigung dieser Nachteile hat man bereits die Zubringertrommel als mehrkantige, durchgehend glatte ao Flächen aufweisende Walzen ausgebildet, in deren entsprechend der Messenzahl vorgesehene Aussparungen die etwa senkrecht stehenden Messer eingreifen.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß sich, auch durch as eine solche Häckselmaschine nicht die angestrebte gleichmäßige Häcksellange erzielen läßt. Außerdem bedarf diese Häckselmaschine einer laufenden Bedienung, da die Einzugsvorrichtungen ohne menschliches Zutun nicht einwandfrei arbeiten. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Häckselmaschine zu schaffen, welche diese Nachteile nicht aufweist. Die erfindungsgemäße Maschine ist mit feststehenden Messern, einer Zuibringerwelle und
einem Gebläse zum Ansaugen des zu schneidenden Gutes und zum Absaugen des geschnittenen Gutes ausgerüstet. Nach der Erfindung ist das Häckselschneidwerk im Luftkanal der Absaugvorrichtung untergebracht. Dabei sind "die- Schneddhebel und das-Gebläseschaufelrad auf der gleichen durchlaufenden Welle !befestigt.
Wegen der ungleichmäßigen Lage des zugeführten Schneidgutes kann mittels des erwähnten
ίο Sdhneidiwe'rkes nicht in jedem Fall eine gleichmäßige Häcksellänge erzielt werden. Aus diesem Grund wird erfindungsgemäß zusätzlich noch ein Feinschneidwerk vorgesehen. Es ist zwischen dem Hauptschneidwerk und dem Gebläseschaufelrad im gleichen Luftkanal und auf der gleichen Welle angeordnet. Durch das Feinschneidwerk wird das gesamte vorgeschnittene Gut 'hindurchgesaugt. Um in diesem Feinschneidwerk die Zahl der Scherenschnitte zu erhöhen, ist es gegenüber dem Haupt-
ao schneidwerk mit einer größeren Anzahl Schneidhebel je Flächeninhalt ausgerüstet, welche das Schnittgut im Zusammenwirken mit den feststehenden Messern zerschneiden. Nach der Erfindung läuft die Welle des Absauggebläses. innerhalb der
»5 hohlen Welle der Schneidhebel. Aus Sicherheitsgründen sind die beiden Wellen durch eine vorzugsweise als Abscher- oder Rutschkupplung ausgebildete Kupplung verbunden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus dem nachstehend 'beschriebenen und in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankenis zu ersehen.
Fig. ι zeigt im teilweisen Schnitt eine Frontalansicht der Häckselmaschine und
Fig. 2 einen Querschnitt durch diese Maschine senkrecht zur Schneidhebelwelle; die letztere ist mit den auf ihr befestigten Schneidhebeln und den feststehenden Messern in
Fig. 3 in Draufsicht und in
Fig. 4 im Querschnitt veranschaulicht.
Der erfindungsgemäßen Häckselmaschine wird das Schnittgut durch den Einwurftrichter 1 zugeführt. Durch den vom Gebläse 2 erzeugten Unterdruck wird das Schnittgut in den Luftkanal 3 gesaugt und dort von den Schneidhebeln oder Sdhneidklauen 4 erfaßt. Diese sind auf der Hohlwelle 5 befestigt. In dieser Hohlwelle 5 ist die Welle 6 des Gebläses 2 drehbar gelagert. Beide Wellen sind durch die Abscherkupplung 7 miteinander verbünden. Sie werden gemeinsam über die Riemenscheibe 8 angetrieben. Die Schneidhebel 4 arbeiten im Scherenschnitt mit den feststehenden Messern 9 zusammen, welche auf einer Messerleiste 10 auswechselbar befestigt sind.
Das vorgeschnittene Gut wird aus dem Hauptschneidwerk durch Unterdruck abgesaugt und anschließend durch das Feinschneidwerk 12 hindurchgesaugt. Dieses befindet sich im Saugstutzen 13. Hier wird das vorgeschnittene Gut durch die Messer 11 feingeschnitten. Um die Zahl der Scherenschnitte zu erhöhen, sind im Feinschneidwerk je Flächeneinheit mehr Schneidhebel 4 und feststehende Messer 9 als im Hauptschneidwerk untergebracht. Das fertiggeschnittene Gut wird dann durch den Druckstutzen 14 hindurch abgeführt.
Versuche haben ergeben, daß die beschriebene und 'dargestellte Häckselmaschine einwandfrei arbeitet 'Und das gesamte geschnittene Gut auoh restlos abgesaugt wird.

Claims (3)

70 Patentansprüche:
1. Häckselmaschine mit feststehenden Messern, Zubringerwelle und Gebläse, dadurch gekennzeichnet, daß das Häckselschneidwerk im Luftkanal (3) der Absaugvorrichtung angeordnet ist, wobei die Schneidhebel (4) und das Gebläseschaufelrad (2) auf der gleichen durchlaufenden Welle (5) ^befestigt sind.
2. Häckselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hauptschneidwerk und dem Gebläseschaufelrad (2) im gleichen Luftkanal (3 bzw. 13) und auf der gleichen Welle (5) ein zweites, nach dem gleichen Prinzip wie das Hauptschneidwerk gebautes Schneidwerk als Feinschneidvorrichtung (12) vorgesehen ist, das gegenüber dem Hauptschneidwerk vorzugsweise eine größere Anzahl Schneidhebel (4) und feststehende Messer (9) aufweist.
3. Häckselmaschine nach Anspruch 1 und 2, go dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (6) der Absaugvorrichtung innerhalb der hohlen Welle (5) der Schneidvorrichtungen läuft und mit dieser durch eine vorzugsweise als Abscheroder Rutschkupplung ausgebildete Kupplung (7) g5 verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5282 7.
DEG1963A 1950-05-21 1950-05-21 Haeckselmaschine Expired DE823533C (de)

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DEG1963A DE823533C (de) 1950-05-21 1950-05-21 Haeckselmaschine

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DE823533C true DE823533C (de) 1952-08-04

Family

ID=7116507

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DE (1) DE823533C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19628983A1 (de) * 1995-07-22 1997-03-06 Alois Boerger Kombination einer Rotationspumpe mit einem Fremdkörperzerkleinerer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19628983A1 (de) * 1995-07-22 1997-03-06 Alois Boerger Kombination einer Rotationspumpe mit einem Fremdkörperzerkleinerer

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