DE823391C - Antriebsvorrichtung fuer mechanisch betriebene Schwenkhaemmer - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer mechanisch betriebene SchwenkhaemmerInfo
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- DE823391C DE823391C DEP48012A DEP0048012A DE823391C DE 823391 C DE823391 C DE 823391C DE P48012 A DEP48012 A DE P48012A DE P0048012 A DEP0048012 A DE P0048012A DE 823391 C DE823391 C DE 823391C
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- Germany
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- lever
- hammer
- drive device
- coupling element
- bolt
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J7/00—Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
- B21J7/02—Special design or construction
- B21J7/10—Special design or construction with both drive and hammer connected to a fulcrumed lever, e.g. tail hammers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
- Antriebsvorrichtung für mechanisch betriebene Schwenkhämmer Gegenstand der Erfindung ist eine neue Antriebsvorrichtung für schwenkbare, mechanisch betriebene Hämmer. .
- Schwenkbare Hämmer werden in der Regel durch Nocken und Daumen angetrieben, eine Antriebsart, die wegen ihrer großen, mit starker Abnutzung verbundenen Reibungsverluste den Anforderungen neuzeitlicher Technik in keiner Weise mehr entspricht, bisher aber noch keinen brauchbaren Ersatz gefunden hat.
- Dieser bietet sich erst in der neuen Antriebsvorrichtung, deren schwenkbarer Hammerstiel mit einem Hebelwerk zum Anheben des Hammers über ein Kuppelglied durch eine am Kuppelglied exzentrisch angreifende Federkraft schlüssig verbunden ist, die nach dem zwangsläufig erfolgenden Ausklinken des Kuppelgliedes das Niederschnellen des Hammers bewirkt und bestrebt ist, das Hebelwerk dann selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurück und das Kuppelglied wieder in Eingriff mit dem Hebelwerk zu bringen.
- In der Zeichnung ist Abb. i ein Längsschnitt, Abb. z ein Querschnitt, Abb.3 ein Bewegungsschema der neuen Erfindung, dargestellt am Beispiel einer neuen Dengelmaschine.
- Der Hammer a ist um einen Bolzen a;" am Ende seines aus zwei gleichen, parallelen Seitenteilen a1, a2 bestehenden Stieles schwenkbar.
- Kurz vor dem Drehpunkt sind die beiden Seitenteile durch einen Bolzen a4 verbunden, von dem ein aus zwei gleichen, parallelen Seitenteilen cl, c2 bestehendes, frei schwingendes Pleuel zu einem zweiarmigen Hebel, dem um einen Bolzen d schwenkbaren, gabelförmigen Antriebshebel dl, d." führt. In jedem der beiden Enden dieses Hebels ist ein tim seine Längsachse sich drehender Bolzen d.3 bzw. d4 gelagert, von denen der Bolzen d3 die beiden frei auf ihm am Vorderende des Hebels aufstehenden Pleuelteile cl,c" abstützt, während derBolzend4 im hinteren Ende des Hebels durch ein Paar Laschen ei' e2 gelenkig mit dem Vorderende f1 eines einarmigen Hebels f verbunden ist, der sich um einen senkrecht unter dem Gelenkbolzen a3 des lianinters liegenden Bolzen f3 dreht und vor diesem Bolzen eine Bohrung f2 hat.
- Die I'leuelteile cl, c2 sind vor ihrem Stützbolzen d3 nach unten verlängert und am unteren Ende zu je einer rückwärts bis unter den Stützbolzen vorspringenden Nase c verbreitert.
- In bestimmtem Abstand über den Nasen c ist ein ortsfester Bolzen g mit einer auf ihm sich drehenden Laufrolle g1 vorgesehen, die beim Auf- und Niedergang der an ihr anliegenden Verlängerungsteile des Pleuels in Drehung gerät.
- Am Oberende sind die beiden Pleuelteile auf der dem Gelenkbolzen d3 des Hammers zugekehrten Seite in gewissem Abstand von ihrem Drehbolzen a4 durch einen Bolzen c3 versteift, an dem eine Federft angreift, deren anderes Ende in die Bohrung f 2 des Hebels f eingreift.
- Beim Fußbetrieb ist das Hinterende des Ant 1 d durch eine Zugstange i mit einem rübshebels dl, 2 Z, Fußhebel k verbunden, bei .dessen Niedergang die Pleuelteile und damit auch der Hammer a in die Höhe gedrückt werden.
- Beim Motorantrieb wird der gleiche Zweck durch ein auf der Antriebswelle sitzendes Exzenter ! und eine Laufrolle ml erreicht, die sich um einen zwischen dem Drehbolzen d und dem Stützbolzen d3 des Antriebshebels dl, d., sitzenden Bolzen yn dreht.
- Die Pleuelteile cl, c2 schlagen am Ende ihrer Aufwärtsbewegung an der Laufrolle g1 an, werden von dieser seitlich nach außen abgelenkt, wobei sich ihre Stützkanten über den sich um seine Längsachse drehenden Stützbolzen d3 hinwegschieben, bis sie schließlich ihren Halt verlieren.
- Im gleichen Augenblick werden sie von der Feder h mit Gewalt nach abwärts gerissen, wobei der Hammer a infolge der erhöhten Beschleunigung durch die Federkraft mit großer Wucht auf den Amboß b aufschlägt.
- Die gleiche Feder la zieht den Fußhebel k bei seiner Entlastung augenblicklich wieder in die Höhe und schiebt die Pleuelstützkanten infolge der exzentrischen Lage des Bolzens c3 von der Seite 'her wieder über den Stützbolzen d3 in die Ausgangsstellung zurück, sobald der Antriebshebel dl, d., mit dem Hochgang des Fußhebels k auf der einen Seite seine ursprüngliche Hochstellung und auf der Seite des Bolzens d3 seine ursprüngliche Tiefstellung wieder erreicht hat.
- Damit befinden sich dann alle Einzelteile der Antriebsvorrichtung dank der eigenartigen Kraftwirkung der Feder h wieder betriebsbereit in ihrer Anfangsstellung.
- Beim Motorantrieb ohne Zugstange und Fußhebel liegt die Laufrolle ml unter dem Druck der Feder li dauernd auf dein Exzenter I auf, was dazu führt, daß sich beim Motorantrielt die einzelnen Arbeitsvorgänge pausenlos aneinanderschließen.
- Die sonach zu gleicher Zeit einen Zug, einen Druck und eine Drehung ausübende, gleichzeitig also und dauernd nach drei verschiedenen Richtungen sich auswirkende Kraft der Feder h gibt dein Arbeitsvorgang der neuen _liitriel-is\-orricltttiiig eilt eigenartiges Gepräge. demzufolge die bisher so großen Reibungsverluste ini Triebwerk sich auf die unbedeutenden Verluste durch rollende Reibung und durch Zapfenreibung verringern.
- Form und Stellung von Hammer und Amboß sind bei der neuen Antriebsvorrichtung (lern jeweiligen Zweck angepaßt. Beim Beispiel der neuen Dengelmaschine sind sie so gew;ililt, claß das Werkstück unter denn Hammer nicht nur senkrecht zur Amboßfläche gestaucht, sondern gleichzeitig auch seitlich ausgequetscht wird.
Claims (3)
- PATEN TANSPSÜCnl;: i. Antriebsvorrichtung für schwenkbare, mechanisch betriebene Hämmer, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Hammerstiel mit einem Hebelwerk zurn Anheben des Hammers über ein Kuppelglied durch eine am Kuppelglied exzentrisch angreifende Federkraft schlüssig verbunden ist, derart, daß die Federkraft bei zwangsläufig erfolgendem Ausklinken des Kuppelgliedes das Niederschnellen des Hammers bewirkt und dali sie das Kuppelglied mit dem Hebelwerk selbsttätig wieder in Eingriff und dieses in seine Ausgangsstellung zii bringen bestrebt ist.
- 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Fußhebel (k) oder von einem Exzenter (L) einer Antriebswelle ausgehende, auf einen zweiarmigen, gegabelten Hebel (dl, d,) mit je einem um seine Längsachse sich drehenden Bolzen (d3, d4) in jedem Hebelende wirkende Hubkraft durch einen dieser Bolzen (d3) auf ein frei auf diesem Bolzen aufstehendes, um einen Zapfen (a4) im Hammerstiel schwenkbares Pleuel (cl, c2) als Kuppelglied und durch dieses auf den Hammer (a) übertragen wird.
- 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pleuel (cl, c2) gegen Ende jeden Hubes durch Anschlag seines nasenförmig verbreiterten Unterendes (c) an einer Laufrolle (g1) eines ortsfesten Bolzens (g) über seinen Stützlx-)lzeti (d3) hinausgezogen und bei dem dadurch verursachten Verlust seines Halts von der exzentrisch an ihm angreifenden Federkraft (da) zugleich mit dein Hammer gewaltsam nach unten gerissen und dadurch wieder in seine Ausgangsstellung verbracht wird. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihrem unteren Ende an einem durch Laschen (e1, e,) gelenkig mit dem gabelförmigen Hebel (d, d2) verbundenen, einarmigen Hebel (f) angreifende Feder (1a) die Rückkehr des Hebels (dl, d2) in seine Ausgangsstellung erzwingt und zugleich das Pleuel (cl, c2) von der Seite her wieder in Ausgangsstellung über den Stütz- . bolzen (d3) schiebt und dort bis zum Ende des nächsten Hammerhubes festhält und außerdem die unmittelbare Berührung des antreibenden Exzenters (l) mit einer am gegabelten Hebel (dl, d2) befestigten Laufrolle (ml) dauernd aufrechterhält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48012A DE823391C (de) | 1949-07-06 | 1949-07-06 | Antriebsvorrichtung fuer mechanisch betriebene Schwenkhaemmer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48012A DE823391C (de) | 1949-07-06 | 1949-07-06 | Antriebsvorrichtung fuer mechanisch betriebene Schwenkhaemmer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE823391C true DE823391C (de) | 1951-12-03 |
Family
ID=7382782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP48012A Expired DE823391C (de) | 1949-07-06 | 1949-07-06 | Antriebsvorrichtung fuer mechanisch betriebene Schwenkhaemmer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE823391C (de) |
-
1949
- 1949-07-06 DE DEP48012A patent/DE823391C/de not_active Expired
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