DE820286C - Verfahren zur Umlenkung von Walzgut - Google Patents

Verfahren zur Umlenkung von Walzgut

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DE820286C
DE820286C DE1949P0022494 DEP0022494D DE820286C DE 820286 C DE820286 C DE 820286C DE 1949P0022494 DE1949P0022494 DE 1949P0022494 DE P0022494 D DEP0022494 D DE P0022494D DE 820286 C DE820286 C DE 820286C
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DE
Germany
Prior art keywords
rolling stock
roll stand
bending
pair
rollers
Prior art date
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Expired
Application number
DE1949P0022494
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Peter Lemm
Heinrich Pauels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B41/00Guiding, conveying, or accumulating easily-flexible work, e.g. wire, sheet metal bands, in loops or curves; Loop lifters
    • B21B41/06Guiding, conveying, or accumulating easily-flexible work, e.g. wire, sheet metal bands, in loops or curves; Loop lifters in which the direction of movement of the work is turned through approximately 180 degrees, e.g. repeaters, i.e. from one stand to another

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Umlenkung von streifen- oder stabförmigem Walzgut. Bisher bediente man sich zur Durchführung dieser Walzbetriebsmaßnahme bei breiten Walzbändern geschlossener Führungsbahnen, die an der den Walzgerüsten abgekehrten Seite geöffnet werden, sobald das Anfangsende des umgeführten Walzstreifens oder Walzstabes erfaßt wird. Das Öffnen der Führung ist notwendig, um dem sich zwischen den beiden Walzgerüsten infolge ihrer unterschiedlichen Walzgeschwindigkeiten längenden Walzstab oder Walzstreifen einen freien Bewegungsraum zu schaffen.
  • Die Notwendigkeit, der Automatik der Umführungssteuerung macht die Anlage verwickelt und auch anfällig für Betriebsstörungen, zumal der Umführungsvorgang nicht unmittelbar beobachtet werden kann. Wenn auch die modernen Umführungen Anstände weniger befürchten lassen und wenn weiter bei dünnem Walzgut die Umführung desselben zwischen geschlossenen Führungsbahnen nicht zu umgehen ist, wenn die Umführung des Walzgutes selbsttätig erfolgen soll, so bietet sich jedoch bei Walzstäben stärkerer Abmessung die Möglichkeit, Gien umzuführenden Stab nach Austritt aus dem einen Walzgerüst in der Bewegung durch eine Biegemaschine, Rollenbiegemaschine oder Biegebüchse, zu leiten, so daß das Walzgut, das diese Biegemaschine im Bogenverlauf verläßt, dem zweiten Walzgerüst zustrebt, wobei eine zur Lenkung dienende innere Rundbahn den sicheren Einlauf des Walzstückes in das zweite Gerüst gewährleistet. Der Rollenbiegeeinrichtung kann noch ein Treibwalzenpaar vor dem Einlauf in das zweite Walzgerüst zugeordnet werden, das den Walzstab durch die dem zweiten Walzgerüst vorgeordnete Drallhüchse drängt.
  • Diese Maßnahme macht es erfindungsgemäß möglich, das Walzgut ohne eine äußere Umführungsw-and umzuführen, wodurch ihm (dem Walzgut) ein freier Auslauf gewährleistet ist.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsmöglichkeit der Erfindung. In Abb. i ist die Umlenkeinrichtung in der Draufsicht und in Abb. 2 in der Seitenansicht gezeigt; Abb.3 gibt den wesentlichsten Teil der Erfindung in vergrößertem Maßstabe wieder.
  • Mit i und 2 sind zwei Walzgerüste angedeutet, deren Arbeitswalzen horizontal liegen und denen aus diesem Grunde Drallbiichsen 3 und 4 vorgeordnet sind, um die Streifen oder Flachstäbe für die Vornahme der Umführung von dem Gerüst i zu dem Gerüst 2 in Hochkantstellung bzw. wieder in die Flachlage zurückzubringen.
  • Die Umführung des Walzgutes findet -bei der Überleitung desselben vom Walzgerüst i zum Walzgerüst 2 statt. Aus diesem Grunde ist erfindungsgemäß der Drallbüchse 3 ein Biegerollensatz 5, 6, 7 nachgeordnet, während der Drallbüchse 4 ein Treibrollenpaar 8 vorgeordnet ist. Die Rundwand 9 dient zur Lenkung; einem ähnlichen Zweck dienen die Führungszungen io und i i, zwischen welchen dem Walzstab oder Walzstreifen eine freie Entfaltung der Umlaufbogengröße ermöglicht ist. Das aus dem Gerüst i austretende Walzgut wird durch die Drallbüchse 3 in Hochkantstellung gedrängt und beim Verlassen der Drallbüchse von den Biegerollen 5, 6, 7 erfaßt, aus welchen es dann im Bogenlauf (vgl. Bezugszahl 12) austritt und dem Treibrollenpaar, gelenkt an der Rundwand 9, zustreht. Nach Erfassen des umlaufenden Anfangsendes des Walzstabes durch das Treibrollenpaar 8, 8 wird der Stab in der Drallbüchse .4 in die Flachlage zurückgedrängt und zwischen die Walzen des Gerüstes 2 geleitet.
  • Die Erfindung kann auch als Rollenrücklaufapparat Verwendung finden und Doppelduogerüsten zur sinngemäßen Umführung des aus dem einen Walzenpaar kommenden und dem zweiten Walzenpaar zuzuleitenden Walzgutes zugeordnet werden.

Claims (2)

  1. P'ATENTANSPRCCHE: i. Verfahren zur Umlenkung von dickerem, durch Biegung verformbarem Walzgut, dadurch gekennzeichnet, daß das Walzgut während des Auslaufens aus einem Walzgerüst hinter diesem im Bereiche eines Teilabschnittes der Bewegungsbahn in Richtung nach dem nächsten Walzgerüst gebogen und dadurch dem nächsten Walzgerüst zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Umlenkung des Walzgutes nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen dem einen Walzgerüst nachgeordneten Biegerollensatz (5, 6, 7) oder einem Rollenpaar mit hierzu gehöriger Biegebüchse o. dgl. und einer gebogenen inneren Lenkbahn (9), der sich vor dem zweiten Walzgerüst (2) ein Treibrollenpaar (8, 8) anschließt.
DE1949P0022494 1949-02-08 1949-02-08 Verfahren zur Umlenkung von Walzgut Expired DE820286C (de)

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