DE81892C - - Google Patents
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- DE81892C DE81892C DENDAT81892D DE81892DC DE81892C DE 81892 C DE81892 C DE 81892C DE NDAT81892 D DENDAT81892 D DE NDAT81892D DE 81892D C DE81892D C DE 81892DC DE 81892 C DE81892 C DE 81892C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C35/00—Permanently-installed equipment
- A62C35/58—Pipe-line systems
- A62C35/60—Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use
- A62C35/605—Pipe-line systems wet, i.e. containing extinguishing material even when not in use operating and sounding alarm automatically
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
(Grafschaft Lancaster, England).
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1893 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Alarmvorrichtung an selbstthätig wirkenden Feuerlöscheinrichtungen,
welche in der Weise wirkt, dafs bei einem durch einen Feuerausbruch veranlafsten
Drucknachlasse einer mit Prefsluft gefüllten Rohrleitung ein Hahn sich selbstthätig
öffnet, demzufolge dann ein Wasserstrom zu einem Feuermelder geschickt wird und letzterer
dauernd in Wirksamkeit gehalten wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und
zwar bedeutet: Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit fheilweisem Schnitt und Fig. 2
eine Oberansicht von Fig. 1, ebenfalls mit theilweisem
Schnitt.
Auf einer Grundplatte a, welche den Deckel eines mit der Hauptwassefrohrleitung in Verbindung
stehenden Cylinders bildet, ist ein Ständer b angebracht, um dessen Zapfen c ein
mit einem Gewicht d' versehener Hebel d drehbar gelagert ist. Dieser Hebel d trägt zwei
Zungen e' und f, zwischen welchen ein mit einem Gewicht g' ausgerüsteter Hebel g liegt.
Die Zungef ist durch den Zapfen/ starr mit dem Hebel d verbunden, während die Zunge e'
sich um den Zapfen e bei Ueberwindung einer gewissen Reibung drehen läfst. Ein Rohr i,
welches von einer mit Prefsluft gefüllten Rohrleitung ausgeht, wird in ein Ventilgehäuse k
eingeführt, in dem sich ein Ventil / befindet. . Die Ventilstange V drückt gegen die untere
Fläche des Hebels d. Der Luftdruck innerhalb des Rohres / und somit auch derjenige
im Ventilgehäuse k ist so bemessen, dafs die Stange /' im Stande ist, den Gewichtshebel d
in der gehobenen Stellung zu erhalten.
Im Falle eines Feuerausbruches werden die mit leicht schmelzbaren Metalllegirungen
ausgefüllten Oeffnungen der in den zu schützenden Räumen vertheilt liegenden Löschrohre
frei und die in diesen Rohren und in dem Zweigrohre i vorhandene Prefsluft tritt
sofort aus. Das Zweigrohr i communicirt noch mit dem mit dem Deckel α versehenen und
mit der Hauptwasserrohrleitung in Verbindung stehenden Cylinder, dessen oberer Theil, so
lange sich im Rohre i Prefsluft befindet, durch ein unter der Einwirkung der Prefsluft stehendes
Ventil von der Wasserleitung abgesperrt ist. Bei einem Feuerausbruch und dadurch veranlafstem
Drucknachlafs im Rohre i und dessen Abzweigungen öffnet sich dann dieses Ventil
und ermöglicht so dem Wasser, in die Löschrohre zu gelangen.
Gleichzeitig vermag dann der Gewichtshebel d,
der Einwirkung des Gewichtes d' folgend, die Ventilstange /' niederzudrücken, so dafs die
feste Zunge/' den Hebel g in der Pfeilrichtung so weit dreht, bis dieser durch die Lage
des Gewichtes g' Kraft genug erhält, die um e drehbare Zunge e' zur Seite zu drücken und
hierbei den Hahn m zu öffnen. Sobald dieser Hahn freigelegt ist, findet ein continuirlicher
Wasserstrom von dem Rohre h', welches mit der Hauptwasserleitung in Verbindung steht,
seinen Weg durch den Hahn m und das mit einem Feuermelder in Verbindung stehende
Rohr r hindurch, demzufolge der Feuermelder
andauernd in Thätigkeit bleibt und den Feuerausbruch ankündet. Oberhalb des Ventilgehäuses
k wird noch ein Rohr /; abgeleitet, welches für einen zweiten Hülfsalarm bestimmt
ist und aus diesem Grunde mit einem zweiten Feuermelder in Verbindung steht. Dieser
Feuermelder wird bei einem Feuerausbruch zunächst durch die aus dem Rohre i kommende
Prefsluft und, sobald sich dieses Rohr mit Wasser angefüllt hat, durch das letztere in
Thätigkeit gesetzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Alarmvorrichtung an selbstthätig wirkenden Feuerlöscheinrichtungen, gekennzeichnet durch ein durch Prefsluft geschlossen gehaltenes Ventil (IJ, dessen Ventilstange (V) einen Gewichtshebel (d) trägt, welcher beim durch Ausbruch eines Feuers bewirkten Nachlassen des Luftdruckes einen Hahn öffnet, zum Zwecke, durch diesen hindurch einen continuirlichen Wasserstrom zu einem Feuermelder zu senden und diesen dauernd in Thätigkeit zu halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81892C true DE81892C (de) |
Family
ID=354337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81892D Active DE81892C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81892C (de) |
-
0
- DE DENDAT81892D patent/DE81892C/de active Active
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