DE77378C - Vorrichtung zum selbstthätigen Absperren von Gas-, Wasser- und dergl. Leitungen bei Bruch derselben - Google Patents

Vorrichtung zum selbstthätigen Absperren von Gas-, Wasser- und dergl. Leitungen bei Bruch derselben

Info

Publication number
DE77378C
DE77378C DENDAT77378D DE77378DA DE77378C DE 77378 C DE77378 C DE 77378C DE NDAT77378 D DENDAT77378 D DE NDAT77378D DE 77378D A DE77378D A DE 77378DA DE 77378 C DE77378 C DE 77378C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
same
gas
event
break
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77378D
Other languages
English (en)
Original Assignee
M. HARFF, Köln a. Rh., Schildergasse 78/80
Publication of DE77378C publication Critical patent/DE77378C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/20Excess-flow valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
ΜΠΖΤβ -
<€-;
KLASSE 8S: Wass^:
;rleitung.
MAX HARFF in KÖLN a. Rh.
Bruch derselben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung bezwekt die sofortige Meldung und Absperrung von Gas- und Wasserleitungen bei Rohrbrüchen, sowie die Verhütung der Rückstöfse in Gas- und Wasserleitungskörpern.
An den in der Rohrleitung sitzenden Haupthahn α gewöhnlicher Einrichtung schliefst sich mittelst Stutzens b ein mit zwei Auslafsstutzen b1 b1 versehener Cylinder c an, in welchem sich zwei luftdicht eingepafste Kolben c1 c1 leicht hin- und herbewegen lassen. Auf den Enden des Cylinders c sind zwei Kapseln dd befestigt, welche die zur Abdichtung der Cylinderenden und zur Führung der Kolbenstangen c2 c2 nöthigen Stopfbüchsen dl d1 besitzen. Diese Kapseln dd tragen an ihren Enden die Büchsen e e, in denen sich die unter dem Einflufs von Federn ff stehenden Kolben e1 el hin- und herbewegen lassen. Die Kolben e1 sind auf Stangen e2 befestigt, welche in den beiden Deckeln der Büchsen e geführt werden.
Die inneren Enden dieser Stangen e2 liegen fest gegen die Enden der Kolbenstangen c2, während ihre äuiseren Enden beim Vorschieben gegen die unteren Enden der drehbaren Hebel h h stofsen. Diese Hebel h h tragen auf ihren oberen Enden je zwei Isolirplättchen h1 h1, auf welchen ■— bei Normalstellung — die Enden von zwei Contactfedern q ruhen.
Der auf dem Hahnküken von α sitzende Schlüssel g ruht mit seinem durch ein Gewicht g1· beschwerten Ende auf der Nase i1 eines excentrisch geformten, drehbaren Gesperres i, durch welch letzteres der Schlüssel in horizontaler Lage und so der Hahn α geöffnet gehalten wird. Um das Gesperre i an einer durch das auf ihm ruhende Gewicht gl des Schlüssels g veranlafsten Drehung in der Richtung des Pfeiles zu verhindern, reicht das abgeschrägte Ende der Stange z2 in den Anker des Elektromagneten m hinein.
Bei dieser Einrichtung gelangt ein Ausflufshahn r zur Anwendung, dessen Spindel s eine Scheibe s1 mit schräger Oberfläche trägt, auf welcher das eine Ende einer gebogenen Stange / ruht, deren anderes Ende mit einem drehbar gelagerten Hebelarm ρ verbunden ist. Der Hebelarm ρ besitzt eine zur Längsachse geneigte Bohrung p1, welche an ihrem vorderen Ende durch einen Pfropfen geschlossen ist. In dieser Bohrung befindet sich ein Quecksilbertropfen und es münden an dem vorderen Ende der Bohrung zwei Contactdrähte in diese hinein, welche Drähte in dem Hebelarm isolirt befestigt sind. In Normalstellung, wenn also der Ausflufshahn geschlossen ist, nimmt der Arm ρ die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein und wird durch den Quecksilbertropfen die leitende Ver-. bindung der beiden Contactdrähte .hergestellt. An dem Arm ρ befindet sich noch eine Stellvorrichtung j?2, welche die Stellung des Armesp mit Rücksicht auf den Hahn r regeln kann. Dieser Hahn r befindet sich mit dem in Fig. 1 dargestellten Apparat in einer elektrischen Leitung, welche, so lange der Hahn r sich in geschlossenem Zustand befindet, ebenfalls geschlossen ist.
Bei Ingebrauchnahme des Apparates öffnet man aufser dem Haupthahn α auch einen der Ausflufshähne r, und zwar letzteren so lange, bis Wasser, Gas oder dergl. ausströmt, um so die ganze Leitung gefüllt zu erhalten. Beim Oeffnen des Hahnes α werden durch den Wasser- oder sonstigen Druck die beiden Kolben c1 in dem Cylinder c aus einander geschoben und dadurch die Stangen e2 gegen die Hebel h getrieben und letztere um ihre Drehpunkte gedreht, so dafs die Contactfedern mit den Hebeln h leitend verbunden sind. Diese Stellung werden die Kolben so lange beibehalten, wie Wasser oder dergl. ausströmen kann, während, wenn ein Ausströmen nicht stattfindet, die Kolben c1 c1 durch die Wirkung der Federn ff welche entsprechend kräftig gewählt sein müssen, in ihre ursprüngliche Lage (s. Fig. i) zurückgeführt werden, so dafs die leitende Verbindung der Hebel h h wieder aufgehoben ist.
Strömt Wasser oder dergl. aus, sind also die Kolben c1 c1 aus einander geschoben und die Hebel h mit den Contactfedern q leitend verbunden, so wird, wenn das Ausströmen durch den geöffneten Hahn r erfolgt, bei diesem, durch das Hochdrehen der Spindel s, die Stange / nebst Ende des Armes ρ angehoben, die elektrische Verbindung der beiden Contactdrähte durch den Quecksilbertropfen aufgehoben und somit der Stromkreis der elektrischen Leitung unterbrochen sein. Findet dagegen ein Ausströmen von Wasser, Gas oder dergleichen bei geschlossenem Hahn r statt, ist also die Leitung schadhaft, so ist bei dem . Hahn r die elektrische Leitung ebenfalls geschlossen und wird dann eine in die Leitung eingeschaltete Signalvorrichtung ertönen. Gleichzeitig wird aber auch der Anker des Elektromagneten m angezogen, das Gesperre i dadurch frei werden, der Schlüssel g durch das an ihm angebrachte Gewicht gl sich nach unten drehen und den Haupthahn α schliefsen.
In der Leitung entstehende Stöfse werden sich den Kolben C1C1 mittheilen und durch diese in Gemeinschaft mit den Federn ff aufgehoben werden.
Statt der Scheibe sx kann an dem Absperrhahn r oder einem zu demselben Zweck dienenden Ventil auch eine andere Vorrichtung angebracht werden, durch welche der Arm ρ angehoben wird. Ebenso kann auch auf den Arm ρ eine Feder wirken, welche denselben immer nach unten zu drehen sucht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: . ·.
    ι. Vorrichtung zur selbsttätigen Absperrung von Gas-, Wasser- u. dergl. Leitungen bei Bruch derselben, dadurch gekennzeichnet, dafs unmittelbar hinter dem Haupthahn (a) der Leitung ein oder mehrere Kolben (c) eingeschaltet sind, welche von dem durchströmenden Wasser gegen die Wirkung von Federn ffJ verschoben werden und hierdurch einen elektrischen Contact schliefsen, so dafs der Anker eines Elektromagneten fm] den Arm (g) des Haupthahnes freigiebt und letzterer durch die Wirkung des Gewichtes (gl)~ selbsttätig geschlossen wird.
  2. 2. Bei der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung ein mit derselben in eine elektrische Leitung eingeschalteter Absperrhahn, dessen Spindel ihre Bewegungen, auf einen hohlen Hebelarm (p) überträgt, in dessen Hohlraum die beiden in dem Hebelarm isolirt befestigten Contactdrähte münden und dort, je nach der Stellung des Hahnes, durch einen Quecksilbertropfen leitend verbunden werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77378D Vorrichtung zum selbstthätigen Absperren von Gas-, Wasser- und dergl. Leitungen bei Bruch derselben Expired - Lifetime DE77378C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE77378C true DE77378C (de)

Family

ID=350191

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT77378D Expired - Lifetime DE77378C (de) Vorrichtung zum selbstthätigen Absperren von Gas-, Wasser- und dergl. Leitungen bei Bruch derselben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE77378C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE960739C (de) Druckluftschalter mit Daempfungswiderstand
DE77378C (de) Vorrichtung zum selbstthätigen Absperren von Gas-, Wasser- und dergl. Leitungen bei Bruch derselben
DE1033984B (de) Dreiwegeventil mit einem von einem Elektromagneten gesteuerten Hilfsventil
AT411385B (de) Sicherheitsventil für eine gasversorgungsleitung
EP0460296A1 (de) Zapfpistole für Flüssigkeit, besonders für Erdölderivate mit automatischer Unterbrechung
EP0015962A1 (de) Schnellschluss-ventil für gasförmige und flüssige medien
DE496454C (de) Ventil fuer Druckluftbremsen o. dgl.
DE607207C (de) Feuerloeschanlage, insbesondere selbsttaetige Feuerloeschanlage
DE161131C (de)
DE154572C (de)
DE81892C (de)
DE85728C (de)
DE46326C (de) Elektrische Vorrichtung zum Oeffnen und Schliefsen eines Zuflufshahnes beim niedrigsten und höchsten Wasserstand eines Behälters
DE540457C (de) Selbsttaetige Feuerloeschanlage mit einem das Brausenrohrnetz absperrenden Hauptventil
DE195963C (de)
AT20580B (de) Durch Gasdruckänderung betriebene Zünd- und Löschvorrichtung für Gaslampen.
DE44088C (de)
DE289783C (de)
DE949927C (de) Abfuellventil, das durch einen aufsteigenden Schwimmer geschlossen wird
DE290864C (de)
DE323722C (de) Hochhubsicherheitsventil mit Tellerventil und Hilfseinrichtung zum OEffnen und Schliessen des Ventils
DE181598C (de)
DE63478C (de) Doppelsitziges pendelndes Rückschlagventil mit Blattfederbelastung und Auslafshabn
DE237769C (de)
DE127963C (de)