DE573158C - Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand - Google Patents

Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand

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DE573158C
DE573158C DEM116656D DEM0116656D DE573158C DE 573158 C DE573158 C DE 573158C DE M116656 D DEM116656 D DE M116656D DE M0116656 D DEM0116656 D DE M0116656D DE 573158 C DE573158 C DE 573158C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/43Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
    • F02M2700/4302Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
    • F02M2700/4323Throttling devices (not control systems thereof)
    • F02M2700/4326Means for preventing back-fire

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Description

Man hat in die zum Vergaser führende Brennstoffleitung ein Ventil eingeschaltet, welches durch eine Feder geschlossen wird, sobald bei einem Brand des Vergasers ein durch die Feder gespannt erhaltener Streifen von der Flamme zerstört worden ist. Um dem Brennstoff ein bequemes Vorbeifließen an dem Ventilkegel zu ermöglichen, hat man diesem Kegel einen verhältnismäßig großen Hub gegeben. Die bisherige Anordnung dieser Ventile ist aber mit dem störenden Nachteil verbunden, daß· die dem Ventilkegel die Schließbewegung erteilende Feder nämlich stets sehr plötzlich in Tätigkeit tritt. Da nun aber der Weg, den der Brennstoff von seinem Behälter bis zu dem selbsttätigen Ventil durchlaufen muß, ein Vielfaches des von dem Ventil zum Vergaser zurückzulegenden Weges beträgt, so wird der Brennstoff, den der plötz-■ ao lieh vorgestoßene Ventilkegel verdrängt, zum überwiegenden Teil in die kurze, zum Vergaser führende Leitung hineingedrängt. Da diese Flüssigkeitssäule dabei als Ganzes in Bewegung kommt, so wird unter der Wirkung ihrer lebendigen Kraft eine Brennstoffmenge, die größer ist, als die von dem Ventilkegel selbst verdrängte, unerwünscht in den bereits brennenden Vergaser hineingetrieben.
Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß der Ventilkegel mit einer Bremse gekuppelt wird. Die Ausführung der Bremse und der Kupplung kann eine beliebige sein; auch das Prinzip, nach dem die Bremse arbeitet, kann beliebig gewählt werden. Es kann z. B. !eine Reibungs- bremse benutzt werden, aber auch eine solche, bei der mittels eines Kolbens ein hemmender Über- oder Unterdruck erzeugt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der letzteren Art.
Das Ventilgehäuse 20 wird mittels der Überwurfmuttern 15, 16 einerseits mit dem Vergaser, andererseits mit der vom Tank kommenden Brennstoffleitung verbunden. In das Gehäuse 20 ist ein Führungskörper 13 für den Ventilkegel 9, ψ dicht eingesetzt. Dieser Führungskörper 13 enthält eine zylinderförmige Bohrung 12, in die der Ventilstift 9 wie ein Kolben hineinpaßt; das von dem Kegel ga abgewendete Ende der Bohrung 12 aber ist geschlossen. In dem Körper 13 ist noch, um einen festen Stift 7 drehbar, der Hebel 4 gelagert, an welchem die bei 6 gehaltene Feder 5 zieht; eine Schnur 2, welche durch ein Loch des Ständers 3 hindurch von dem Hebel zu dem brenn- oder schmelzbaren Streifen 1 führt, hält der Feder gewöhnlich das Gleichgewicht. Der Streifen 1 ist bei ia fest eingespannt. Der Kegel ga befindet sich gewöhnlich in der in der Zeichnung angegebenen Stellung, so daß der durch den Kanal 11 zufließende Brennstoff durch den Kanal 14 zum Vergaser waterströmen kann. Sobald der Streifen 1 bei einem Vergaserbrand zerstört worden ist, sucht die Feder 5 mittels des Querstiftes 8 den Ventilkegel 9, ψ auf den Sitz ι ο zu drücken. Da aber der hintere Teil gb des Stiftes 9 hierbei hinter sich einen Unter-
druck erzeugt, so wird die Bewegung des Ventilkegels gedämpft; dieser wird also wesentlich langsamer als beim Fehlen der Bremswirkung nach dem Sitz hin bewegt, und die Folge ist, daß- ein stoßweises Hineintreiben von Brennstoff in den bereits brennenden Vergaser vermieden wird.
Der Querschnitt des Kolbens g1' kann gegebenenfalls erheblich größer als der Querschnitt des Ventillstiftes 9 gewählt werden. Der Körper 13 ist dann entsprechend auszuführen. Eine solche Ausführung zeigt Abb. 2. Der gegenüber dem Ventilstift 9 erheblich im Querschnitt vergrößerte Kolben gc, welcher mit 9 fest verbunden ist, gleitet dicht in dem Zylinder 12«.
Die die Ventilbewegung verlangsamende Kraft wird hier in der Form 'eines Überdruckes vor dem Kolben ψ erzeugt, während dieser Kolben hinter sich den in dem Leitungsteil 14 enthaltenen Brennstoff zum Teil in den Zylinder I2a hineinsaugt. Dem brennenden Vergaser wird also Brennstoff entzogen, da der Kolben viel mehr Brennstoff in den Zylinder 12" hineinsaugt, als der dem Ventilkegel zunächst befindliche Teil des Ventilstiftes verdrängt. Da der Ventilstif19 naturgemäß nicnt vollkommen gasdicht in seiner Führung sitzen kann, so wird die von dem Kolben 95 in dem Zylinder I2a zusammengedrückte Luft 'einen Ausweg in den Raum hinein finden, in dem sich der untere Arm des Hebels 4 bewegt, und es dementsprechend der Feder 5 ermöglichen, den Ventilkegel ψ auf den Sitz zu drücken.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand, bestehend aus einem in der zum Vergaserspritzrohr führenden' Brennstoffleitung angeordneten, normalerweise entgegen der Wirkung einer Feder durch eine leicht brenn- oder schmelzbare Sicherung in Offenstellung gehaltenen Ventil, das nach Zerstörung der Sicherung infolge der beim Ausbrechen eines Vergaserbrandes entstehenden Hitze auf seinen Sitz gelangt und den Brennstoffzufluß absperrt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bremseinrichtung vorgesehen ist, die die Schließ-, bewegung des Ventils verlangsamt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM116656D 1931-08-25 1931-08-25 Schutzvorrichtung gegen Vergaserbrand Expired DE573158C (de)

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DE (1) DE573158C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3070109A (en) * 1959-01-26 1962-12-25 Crandall Morris Control system for pumping engines
US3385940A (en) * 1966-10-21 1968-05-28 Roper John Thermal switch
US4367705A (en) * 1981-04-30 1983-01-11 Deere & Company Heat activated fuel shut-off valve actuator

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3070109A (en) * 1959-01-26 1962-12-25 Crandall Morris Control system for pumping engines
US3385940A (en) * 1966-10-21 1968-05-28 Roper John Thermal switch
US4367705A (en) * 1981-04-30 1983-01-11 Deere & Company Heat activated fuel shut-off valve actuator

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