DE922570C - Absperreinrichtung fuer Druckmittelleitungen, insbesondere in Druckmittelbremsanlagen von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Absperreinrichtung fuer Druckmittelleitungen, insbesondere in Druckmittelbremsanlagen von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE922570C
DE922570C DEK12813A DEK0012813A DE922570C DE 922570 C DE922570 C DE 922570C DE K12813 A DEK12813 A DE K12813A DE K0012813 A DEK0012813 A DE K0012813A DE 922570 C DE922570 C DE 922570C
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DE
Germany
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shut
pressure medium
motor vehicles
brake systems
valve
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Expired
Application number
DEK12813A
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English (en)
Inventor
Fritz Moerstedt
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Knorr Bremse GmbH
Original Assignee
Knorr Bremse GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/04Driver's valves
    • B60T15/041Driver's valves controlling auxiliary pressure brakes, e.g. parking or emergency brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Absperreinrichtung für Druckmittelleitungen, insbesondere in Druckmittelbremsanlagen von Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Absperreinrichtung für Druckmittelleitungen, wie sie insbesondere in Druckmittelbremsanlagen von Kraftfahrzeugen zum Absperren der Steuerleitung verwendet wird. Es sind bereits derartige Absperreinrichtungen bekannt, die sich aber alle durch einte verhältnismäßig teuere Herstellung auszeichnen. Bekannte Absperreinrichtungen, bei denen die Hub-und Senkbewegungen des Absperrgliedes durch schiefe Ebenen erzeugt werden, welche z. B. auf einer Scheibe angebracht sind, besitzen ebenfalls nicht die Einfachheit in Aufbau und Herstellung, die von einer in großen Stückzahlen gebrauchten Absperreinrichtung für Druckmittelbremsanlagen gefordert werden muß. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine solche Absperreinrichtung so zu gestalten, daß sie allen Anforderungen an Einfachheit und Billigkeit genügt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine derartige Ausbildung gelöst, daß zwischen einem zur Bewegung in einer Ebene gelagerten Betätigungsglied und dem Absperrglied ein Druckstift gehalten ist, der bei seinen durch das Betätigungsglied hervorgerufenen Kippbewegungen mit dem dem Absperrglied zugekehrten Ende Hubbewegungen des Absperrgliedes erzeugt bzw. zuläßt.
  • Die Entlüftung des abgesperrten Leitungsteiles läßt sich bei einer solchen Absperreinrichtung der weiteren Erfindung gemäß in vorteilhafter Weise dadurch verwirklichen, daß zwischen dem Druckstift und dem als Doppelventil ausgebildeten Leitungsabsperrgliad ein Übertragungsglied vorgesehen wird, welches eine Entlüftungsleitung enthält, die so mit dem Absperrglied zusammenwirkt, daß sie bei geöffnetem Absperrglied geschlossen ist, bei geschlossenem Sperrmittel aber einen der getrennten Leitungsteile entlüftet.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in geschnittener Seitenansicht sowie in Draufsicht dargestellt.
  • Gemäß Fig. I sind die beweglichen Teile der Absperreinrichtung in einem Gehäuse I untergebracht, welches einen Anschluß 3 z. B. für die Steuerleitung im Triebwagen und einen Anschluß 5 für die Fortsetzung zum Kupplungsschlauch hat. Die Absperreinrichtung ist dabei am hinteren Ende der Steuerleitung im Triebfahrzeug vor dem Übergang in den Kupplungsschlauch angeordnet. Im Innern des Gehäuses I befindet sieh ein Sitz 7 für ein Ventil 9, welches durch eine Feder II belastet ist. Das Ventil 9 ist mit einem weiteren Ventil 13 zu einem Doppelventil vereinigt, wobei das Ventil 13 mit dem Sitz 15 eines Zwischenstückes 17 zusammenwirkt und dabei eine Entlüftungsleitung I9 überwacht. Zwischenstück 17 ist im Gehäuse I bei 21 abgedichtet und verschiebbar gelagert, ohne jedoch gegen Verdrehung gesichert sein zu müssen. Die Leitung I9 dient zur Entlüftung des an den Stutzen 5 sich anschließenden Kupplungsschlauches während seiner Trennung von der Steuerleitung. Das Ventil 13 wird mittels der Feder II auf den Sitz 15 des Zwischenstückes 17 gedrückt, und letzteres wird, zusätzlich unterstützt durch eine Feder 23, mit dem unteren Ende 25 eines Druckstiftes 27 in Kraftschluß gehalten. Das obere Ende 29 dieses Druckstiftes liegt in einer trichterförmigen Ausnehmung 31 eines Betätigungshebels 33, der bei 35 schwenkbar am Gehäuse I der Absperreinrichtung gelagert ist. Der Schwenkweg des Betätigungshebels 33 wird durch einen Anschlag 37 begrenzt. Außerdem bestimmt die Lagerung 35 die Schwenkebene des Hebels 33, womit auch die Bewegurig des Endes 29 des Druckstiftes 27 auf eine Höhenlage beschränkt bleibt.
  • In Fig. I ist die Absperreinrichtung bei geöffnetem Ventil 9 und damit freigegebener Strömung zwischen den Stutzen 3 und 5 gezeigt. Der Druckstift 27 hält in Abhängigkeit von der durch die Ausnehmung 3 1 des Betätigungsgliedes 33 bestimmten Stellung seines oberen Endes 29 mit seinem unteren Ende 25 das Zwischenstück 17 gegen die Wirkung der Feder 23 in einer axialen Stellung, in der das Ventil 13 durch die Kraft der Feder II auf den Sitz 15 gedrückt und das Ventil 9 offen gehalten wird. Die Entlüftungsleitung I9 ist abgesperrt. Wird der Betätigungshebel 33 in der in Fig. 2 eingetragenen Pfeilrichtung geschwenkt, so wird der Druckstift 27 zu einer Kippbewegung veranlaßt, wobei jedoch sein oberes, in Kraftschluß mit der Ausnehmung 31 stehendes Ende 29 in derselben Höhenlage gehalten wird. Das untere Ende 25 dagegen ändert seine Höhenlage und erlaubt dabei eine Aufwärtsbewegung des Zwischenstückes 17 unter Abschluß des Ventils 9 und, nach Aufliegen des letzteren auf den Sitz 7, Öffnen des Ventils 13 durch die Wirkung der Federn II, 23. Die von den Stutzen 3 und 5 sich fortsetzenden Leitungsteile sind damit getrennt und der Kupplungsschlauch ist über die Leitung I9 entlüftet.
  • Wird der Hebel 33 darauf wieder entgegen der Pfeilrichtung in Fig. 2 geschwenkt, so führt die Abwärtsbewegung des Stiftendes 25 die Teile 17, 13, 9 in die in Fig. I gezeigte Lage zurück, in welcher die Strömung wieder freigegeben und die Entlüftung I9 abgeschlossen ist.
  • Der Hebel 33 könnte auch so ausgebildet werden, daß er anstatt einer Schwenkbewegung eine Parallelverschiebung ausführt, wobei der mit seinem oberen Ende 29 in eine Höhenlage gezwungene Druckstift 27 mit seinem unteren Ende 25 wiederum die zur Ventilsteuerung notwendigen Bewegungen ausführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Absperreinrichtung für Druckmittelleitungen, insbesondere- in Druckmittelbremsanlagen von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem zur Bewegung in einer Ebene gelagerten Betätigungsglied (33) und dem Absperrglied (9, 13) ein Druckstift (27) gehalten ist, der bei seinen durch das Betätigungsglied hervorgerufenen Kippbewegungen mit dem dem Absperrglied zugekehrten Ende Hubbewegungen des Absperrgliedes erzeugt bzw. zuläßt.
  2. 2. Absperreinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckstift (27) und dem als Doppelventil ausgebildeten Leitungsabsperrglied (9, 13) ein Übertragungs.glied (i7) vorgesehen ist, welches eine Entlüftungsleitung (i9) enthält, die so. mit dem Absperrglied zusammenwirkt, daß sie bei geöffnetem Absperrglied geschlossen ist, bei geschlossenem Absperrglied denn einen der getrennten Leitungsteile entlüftet.
DEK12813A 1952-01-12 1952-01-12 Absperreinrichtung fuer Druckmittelleitungen, insbesondere in Druckmittelbremsanlagen von Kraftfahrzeugen Expired DE922570C (de)

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