DE318397C - - Google Patents
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- DE318397C DE318397C DENDAT318397D DE318397DA DE318397C DE 318397 C DE318397 C DE 318397C DE NDAT318397 D DENDAT318397 D DE NDAT318397D DE 318397D A DE318397D A DE 318397DA DE 318397 C DE318397 C DE 318397C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L19/00—Details of, or accessories for, apparatus for measuring steady or quasi-steady pressure of a fluent medium insofar as such details or accessories are not special to particular types of pressure gauges
- G01L19/0007—Fluidic connecting means
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Description
Bei Druckanzeigern zum Messen des Druckes einer Flüssigkeit oder eines Gases ist gewöhnlich
zwischen dem Druckanzeiger und der Zuflußleitung für das zu messende Mittel ein
Absperrorgan eingeschaltet, um den Druckanzeiger nur zeitweise, d.h. nur wenn eine
Messung vorgenommen werden soll, mit dem Flüssigkeits- oder Gasbehälter in Verbindung
setzen zu können. Die bisherigen Einrichtungen dieser Art besitzen den Nachteil, daß
nach erfolgter Messung und nach Absperrung des Druckanzeigers gegen die Zuflußleitung
der Druckanzeiger dauernd unter dem gemessenen. Druck stehen bleibt, woraus sich leicht
ein Lahmwerden oder eine Beschädigung der Meßvorrichtung ergibt.
Man könnte dieses dadurch verhindern, daß an dem das zu messende Mittel aufnehmenden
Hohlraum des Druckanzeigers eine Abblaseleitung vorgesehen ist, welche nach Beendigung
der Messung geöffnet wird. Hieraus würde sich aber der Übelstand ergeben, daß
erstens eine besondere Betätigung für das Öffnen und Wiederschließen der Abblaseleitung
erforderlich wäre, und daß zweitens eine gewisse Menge des zu messenden Mittels infolge
des Abblasens verlorengehen würde.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch behoben, daß der Druckanzeiger
mit einem Verdrängerkörper verbunden ist, welcher beim öffnen des die Zuleitung mit
dem Druckanzeiger verbindenden Absperrorganes verstellt wird. Dieser Verdrängerkörper
führt infolge seiner beim Öffnen des Absperrorganes stattfindenden Verstellung beim Schließen des Absperrorganes eine Bewegung
aus, durch welche der mit dem Druckanzeiger in Verbindung stehende Raum
hinter dem Absperrorgan vergrößert und eine Druckentlastung im Druckanzeiger herbeigeführt
wird.
Der beim Öffnen des Absperrorganes verstellte Verdrängerkörper wird zweckmäßig
gleichzeitig als Öffnungsorgan für das Absperrorgan ausgebildet. In diesem Falle werden
der Verdrängerkörper und das Absperrventil so zueinander angeordnet, daß der Verdrängerkörper
erst nach einem gewissen Leerlauf auf das Absperrventil einwirkt, und es empfiehlt sich, das Absperrventil und den als
Kolben oder^ Membran ausgebildeten Verdrängerkörper beweglich aneinander zu
führen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes darge-
stellt.
Fig. ι zeigt die eine Ausführungsform in der Vorderansicht, und
Fig. 2 in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt. ■
Fig. 3 veranschaulicht die zweite Ausführungsform in der Seitenansicht, teilweise im
Schnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 besitzt der Druckanzeiger α einen Stutzen b,
an welchem durch eine Überwurfmutter c die
Zuleitung d für das zu messende Mittel, z. B. Öl, angeschlossen ist. In dem Stutzen b befindet
sich ein durch eine Feder f gegen seinen Sitz gedrücktes Absperrventil g, welches sich
mit einer Verlängerung h in der Bohrung i eines Verdrängerkörpers k führt. Der Verdrängerkörper
k ist in einem dem Stutzen b gegenüberstehenden Stutzen m durch eine
Stopfbüchse η abgedichtet und der Stutzen m
ίο ist durch eine aufgeschraubte Kappe ο verschlossen.
Durch die Kappe.ο ist eine an dem Kolben k sitzende Stange k1 hindurchgeführt
und mit einem federnd nach außen gedrückten Druckknopf p verbunden.
Um das Absperrventil g zu öffnen und hierdurch das zu messende öl in den Druckanzeiger
α einzulassen, wird der Druckknopf p niedergedrückt. Hierdurch verschiebt sich
der Verdrängerkörper k nach links, bis er nach einem gewissen Leerlauf, bei welchem
die Verlängerung h des Absperrventiles g in seine Bohrung i eindringt, auf einen Bund
der Verlängerung des Absperrventiles auftrifft und bei seiner Weiterbewegung das Absperrventil
öffnet, so daß das öl in den Druckanzeiger eintritt. Ist die Messung beendet,
so wird der Druckknopf p losgelassen. Die Feder / drückt dann das Absperrventil auf
seinen Sitz zurück, wodurch der Druckanzeiger α gegen die Zuleitung d abgesperrt
wird. Nachdem das Ventil g· sich auf seinen Sitz aufgesetzt hat, bewegt sich der Verdrängerkörper
k einerseits infolge des im Innern des Druckanzeigers und in dem Zylinder
des Verdrängerkörpers noch herrschenden Druckes und anderseits durch die Wirkung
der Feder des- Druckknopfes p noch weiter nach rechts, wodurch der Raum, in
welchem das gegen die Zuleitung d abgesperrte öl eingeschlossen ist, erweitert wird.
Hierdurch entsteht eine Druckentlastung des Druckanzeigers, so daß ein Lahmwerden desselben
nicht zu befürchten ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der kolbenförmige Verdrängerkörper durch
eine Membran q ersetzt, welche durch eine Stange q1 mit dem Druckknopf p verbunden
ist. Die Stange h des Absperrventiles g ist in einer Bohrung der Stange q1 der Membran
q geführt.
Durch Niederdrücken des Druckknopfes ρ wird die Membran nach links gedrückt, so
daß das Ende der Stange q1 bzw. die Membran selbst gegen einen Absatz der Ventilstange
h stößt und das Ventil g geöffnet wird. Beim Loslassen des Druckknopfes p wird das
Ventil durch seine Feder geschlossen und die Membran geht dann in die mit gestrichelten
Linien gezeichnete Lage zurück, wodurch eine wesentliche Vergrößerung des durch das Ventil
g gegen die Zuführleitung abgesperrten Raumes herbeigeführt wird. Die in vollen
Linien gezeichnete Lage der Membran entspricht der Stellung, in welcher sich die Membran unmittelbar nach Abschluß des Ven-
tiles §· befindet. '
Claims (4)
1. Druckanzeiger mit einem zwischen diesem und der Zuflußleitung für das zu
messende Mittel eingeschalteten Absperrorgan, gekennzeichnet durch einen Ver-
.· drängerkörper (k), der beim öffnen des
Absperrorganes (g) . verstellt wird und nach dem Schließen des Absperrorganes
eine BeAvegung ausführt, durch welche der mit dem Druckanzeiger in Verbindung
stehende Raum hinter dem' Absperrorgan vergrößert und eine Druckentlastung im
Druckanzeiger herbeigeführt wird.
2. Druckanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkörper
(k) als Öffriungsorgan für das Absperrventil (g) ausgebildet ist. .
3. Druckanzeiger nach Anspruch ι und2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängerkörper (k) erst nach einem ge-Avissen
Leerlauf auf das Absperrventil (g) einwirkt. go
4. Druckanzeiger nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Absperrventil (g)' und- der als Kolben (k)
oder Membran (q) ausgebildete Verdrängerkörper verschiebbar ineinandergeführt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE318397C true DE318397C (de) |
Family
ID=570983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT318397D Active DE318397C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE318397C (de) |
-
0
- DE DENDAT318397D patent/DE318397C/de active Active
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