DE818795C - Stielbefestigung fuer Handfeger - Google Patents

Stielbefestigung fuer Handfeger

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DE818795C
DE818795C DEP22157A DEP0022157A DE818795C DE 818795 C DE818795 C DE 818795C DE P22157 A DEP22157 A DE P22157A DE P0022157 A DEP0022157 A DE P0022157A DE 818795 C DE818795 C DE 818795C
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DE
Germany
Prior art keywords
brush
handle
brush holder
handle attachment
hand
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Expired
Application number
DEP22157A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Rieke
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25GHANDLES FOR HAND IMPLEMENTS
    • B25G3/00Attaching handles to the implements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Stielbefestigung für Handfeger Die Erfindung bezieht sich auf einen Handfeger, bei dem in bekannter Weise der Bürstenträger gegenüber (lern Handgriffteil drehbeweglich und längenverschIel>bar ist. Durch die Besonderheit der Verbindung des Bürstenoberteils mit dem eigentlichen Bürstenträger wird eine sichere gegenseitige Befestigung in den verschiedenen Lagen der Teile gewährleistet, die ein unbeabsichtigtes Verdrehen derselben ausschließt. Darüber hinaus kann der Stiel durch seine gelenkige Verbindung mit dem Bürstenoberteil in verschiedene Neigungswinkel zu dieseln eingestellt werden, wodurch sich besonders vielseitige Verwendungsmöglichkeiten des Handfegers ergeben.
  • Der Bürstenträger des erfindungsgemäßen Handfegers weist in an sich bekannter Weise einen 1_iingsschlitz auf, in dem eine Kopfschraube verschiehl>ar ist, und hat an seinen abgerundeten Stirnenden je eine kurze Bohrung, die mit einem Stift zusammen arbeitet, der am Übergang des runden Handgriffes zum flachen Bürstenoberteil angebracht ist. Das dem Handgriff abgewandte Ende des Bürstenoberteils kann in senkrechter Richtung beweglich angelenkt sein und nimmt die Bohrung auf für die Verbindungsschraube, wodurch der Handgriff gegenüber dem Bürstenträger auch in senkrechter Richtung verstellbar ist.
  • Auf der Unterseite des schwenkbaren Endes des langen Bürstenoberteils oder Rückens ist an der Gelenkstelle eine schwache Bandfeder befestigt, die mit ihrem freien Ende das angelenkte Rückenendstück untergreift und mit einer länglichen, geschlossenen Ausnehmung für den Durchtritt der Verbindungsschraube versehen ist, so daß mit ihrer Hilfe der Handgriff in senkrechter Richtung in jeder Stellung feststellbar ist.
  • Die Kopfschraube ist zur Verhinderung des Mitdrehens an ihrem unteren Ende in der Höhe der Schlitzführung des Bürstenträgers vierkantig gestaltet.
  • Durch die seitlich verdrehbare Anordnung des Bürstenträgers gegenüber dem Bürstenoberteil mit Handgriff kann nach Abnutzung des vorderen Bürstenteils durch eine einfache Drehung des Bürstenträgers in der Horizontalebene um i8o° das bisher wenig benutzte hintere Bürstenende nach vorn gebracht werden, so daß der Handfeger erneut lange Zeit wie ein neuer verwendet werden kann bis zur restlosen Abnutzung der Borsten auf der ganzen Bürstenlänge. Durch die Ausbildung des Griffes kann ferner der Handfeger etwa um die doppelte Länge auseinandergezogen werden, wodurch der Nutzwert wesentlich gesteigert wird. Weitere Verwendungsmöglichkeiten ergeben sich daraus, daß der Handgriff gegenüber dem Bürstenträger auch in senkrechter Richtung nach oben und nach der Seite auf denkbar einfache Weise verstellt werden kann. Alle diese vorerwähnten praktischen Eigenschaften werden erreicht ohne besonderen Aufwand an technischen Mitteln, so daß nur geringe Mehrkosten entstehen, die aber (furch die besseren Nutzungsmöglichkeiten des neuen Handfegers bei weitem aufgehoben werden.
  • Gegenüber dem bekannten stellt der neue Handfeger somit einen erheblichen technischen Fortschritt dar.
  • In der Zeichnung ist die neue Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch und in verschiedenen Maßstäben dargestellt. Es zeigt Abb. I den neuen Handfeger in Seitenansicht, Abb. Il in Dranfsicht, Abb.III eine Seitenansicht, mit auf größte Länge eingestelltem Griff, Abb. IV den eigentlichen Bürstenträger in Draufsicht.
  • Abb. V den Bürstenoberteil von unten gesehen in vergrößertem Maßstabe, Abb. VI einen Längsschnitt durch die Verbindungsstelle bei auf die größte Länge auseinandergezogenem Handfeger in vergrößertem Maßstabe, Abb. VII einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. I in vergrößertem Maßstabe und die Abb. VIII und IX das Handfegeroberteil in Mittelstellung und um 9o° nach der Seite und oben verstellt, von vorn (Abb. VIII) und von der Seite (Abb.IX), ebenfalls in vergrößertem Maßstabe.
  • Es bezeichnet i das lange Bürstenoberteil oder den Rücken, 2 den Handgriff, 3 den eigentlichen Bürstenträger, 4 das angelenkte Endstück, 5 ein Scharnier, 6 eine Bohrung im Endstück, 7 die Verbindungsschraube, 8 deren Vierkant und 9 die Flügelmutter. Mit io ist eine Bandfeder und mit i i eine Ausnehmung an der Bandfeder bezeichnet. 12 kennzeichnet einen Metallstift, 13 einen Längsschlitz und 14 zwei kurze Bohrungen in dem Bürstenträger 3; 15 sind die Bürstenhaare.
  • Der neue Handfeger ist in der üblichen Weise aus Holz hergestellt. Er besteht im wesentlichen aus zwei Hauptteilen, nämlich einem langen flachen, z. B. im Ouerschnitt rechteckigen Oberteil i mit fest angearbeitetein Handgriff 2, und dem eigentlichen Bürstenträger 3, der in den Größenverhältnissen dem Oberteil i entspricht, (las man auch als Rücken bezeichnen kann. Das dein Handgriff abgewandte freie Ende 4 des Oberteils i ist mit einer Länge von etwa 5 ein mittels eines einfachen Scharniers 5 an das Oberteil i in senkrechter Richtung beweglich angelenkt. Etwa in der Mitte hat das Endstück 4 eine Bohrung 6 zur Durchführung der Verbindungsschraube 7. Ail dem festen Ende des langen Oberteils i ist auf der Unterseite in Längsrichtung ein kurzes, überstehendes Bandfederstück io befestigt, (las mit seinem freien Ende das angelenkte Rückenelldstüclc 4 untergreift und mit einer länglichen Ausnehinung i i versehen ist für den Durchtritt der Verbindungsschraube 7. Diese biegsame Feder io hat insofern eine wichtige Funktion, als sie (furch Einklemmen zwischen Bürstenträger 3 und Rückenendstiick .4, das Feststellen des Handgriffes 2 in allen Stellungen ermöglicht. Am Übergang des in der üblichen Weise runden Holzgriffes 2 in das flache Oberteil i ist in das überstehende Teil des Holzgriffes 2 in Längsrichtung ein kurzer Metallstift 12 eingesetzt, dessen Bedeutung weiter unten erläutert wird. Der Bürstenträger 3 selbst besteht ebenfalls aus einem länglichen, flachen rechteckigen Holzteil, dessen Stirnseiten zweckmäßigerweise allgerundet sind, und das einen senkrechten, durchgehenden Längsschlitz 13 aufweist. In der Verlängerung dieses Schlitzes 13 ist an den Stirnenden des Bürstenträgers 3 je eine kurze Bohrung 14 vorgesehen, in die der Stift 12 am Handgriff 2 riegelähnlich einpaßt und dadurch den Bürstenträger 3 fest stellt. Auf der Unterseite des Bürstenträgers 3 sind in der üblichen Weise die Bürstenhaare oder Borsten 15 eingesetzt. Beim Zusammensetzen des Handfegers wird lediglich die Kopfschraube mit ihrem Schaft von unten nacheinander durch den Schlitz 13 und die Bohrung 6 des oberen Endstückes 4 durchgeführt und mit der Flügelmutter 9 angezogen. Die Verbindungsschraube hat an ihrem unteren Schaftteil einen Vierkant 8, der der Schlitzbreite des Bürstenträgers angepaßt ist und der verhindert, daß die Schraube 7 sich beim Anziehen der Flügelmutter 9 mitdrelit. .
  • Die Gesamtgestalt des neuen Handfegers unterscheidet sich kaum von den handelsüblichen. Seine Verwendungsmöglichkeiten dagegen sind bedeutend vielseitiger. Das Umsetzen des eigentlichen Bürstenträgers 3 gestattet eine ziemlich restlose Ausnutzung der Bürste auf ihrer ganzen Länge. Nach vollkommener Abnutzung der Bürstenhaare braucht lediglich der eigentliche Bürstenträger 3 selbst mit den Bürstenhaaren erneuert zu werden. Es genügt aber auch, wenn an dem alten Bürstenträger 3 neue Borsten oder Haare eingesetzt werden. Das Oberteil i selbst kann immer wieder verwendet werden.
  • Zum Verstellen ist lediglich die Flügelmutter 9 von Hand ohne Werkzeug zu lösen. Dann kann z. B. der Handgriff durch Auseinanderziehen von Ober- und Bürstenteil auf die doppelte Länge gebracht werden; oder der Handgriff kann in jede beliebige Winkelstellung zu Bürstenträger 3 gebracht werden oder der Bürstenträger kann gegenüber dem Handgriff und Oberteil um i8o° gedreht werden. Alle diese Verstellvorgänge sind derart einfach, daß sie leicht und schnell ausgeführt werden können. Der neue Handfeger ist auch in seinen Verstellmitteln so stabil, daB auch bei sehr häufigen Umstellungen die Vorrichtung nicht klapperig wird, sondern stets ein in sich starrer Gegenstand bleibt, mit dem sicher gearbeitet werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stielbefestigung für Handfeger, bei dem der Bürstenträger gegenüber dem Handgriffteil drehbeweglich und längenverschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenträger (3) in an sich bekannter Weise einen Längsschlitz (i3) hat, in dem sich eine Kopfschraube (7) führt, die im Bürstenoberteil (i) unverrückbar gehalten wird, und daB an den Stirnenden des Bürstenträgers (3) je eine kurze Bohrung (i4) vorgesehen ist zur Aufnahme eines am Übergang des Handgriffes (2) zum Bürstenoberteil (i) angebrachten Stiftes (i2).
  2. 2. Stielbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Endstück (4) des flachen Bürstenoberteils (i) an diesem angelenkt ist und eine Durchlaßbohrung (6) für die Kopfschraube (7) aufweist, wodurch der Handgriff gegenüber dem Bürstenträger (3) auch in senkrechter Richtung verstellbar ist.
  3. 3. Stielbefestigung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des langen, schwenkbaren Endes des Bürstenoberteils (i) an der Gelenkstelle eine Bandfeder (io) befestigt ist, die mit ihrem freien Ende das angelenkte Endstück (4) untergreift und mit einer länglichen, geschlossenen Ausnehmung (i i) für den Durchtritt der Verbindungsschraube (7) versehen ist, so daß der Handgriff (2) mit ihrer Hilfe in senkrechter Richtung in jeder Stellung feststellbar ist.
  4. 4. Stielbefestigung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschraube () zur Verhinderung des Mitdrehens an ihrem unteren Ende in Höhe der Schlitzführung (i3) im Bürstenträger vierkantig (8) gestaltet ist. Angezogene Druckschrift: Deutsche Patentschrift Nr. 597 649.
DEP22157A 1948-11-20 1948-11-20 Stielbefestigung fuer Handfeger Expired DE818795C (de)

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DE818795C true DE818795C (de) 1951-10-29

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DEP22157A Expired DE818795C (de) 1948-11-20 1948-11-20 Stielbefestigung fuer Handfeger

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE597649C (de) * 1934-05-29 Ernst Heinrichs Handbesen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE597649C (de) * 1934-05-29 Ernst Heinrichs Handbesen

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