DE817685C - Hubverstellung fuer Exzenterpressen - Google Patents

Hubverstellung fuer Exzenterpressen

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DE817685C
DE817685C DE1949P0039300 DEP0039300D DE817685C DE 817685 C DE817685 C DE 817685C DE 1949P0039300 DE1949P0039300 DE 1949P0039300 DE P0039300 D DEP0039300 D DE P0039300D DE 817685 C DE817685 C DE 817685C
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DE
Germany
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eccentric
stroke
stroke adjustment
pin
teeth
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Expired
Application number
DE1949P0039300
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English (en)
Inventor
Leo Knoechl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LEO KNOECHL GOEPPINGEN
Original Assignee
LEO KNOECHL GOEPPINGEN
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/26Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
    • B30B1/263Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks work stroke adjustment means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Hubverstellung für Exzenterpressen Der grundsätzliche Aufbau der bekannten Hubverstellungen besteht darin, daß über einen exzentrischen Zapfen der Exzenterwelle eine exzentrische Büchse geschoben ist, die mittels einer Verzahnung auf demExzenterzapfen gedreht und festgestellt werden kann. Alle diese Hubverstellungen haben den Nachteil, daß der Stößel nur bei dem größten und dem kleinsten Hub am oberen Totpunkt stehenbleibt, während er bei allen Hubgrößen dazwischen nach dem Erreichen des Totpunktes noch ein Stück abwärts gleitet, bevor er stillsteht.
  • Die Erfindung behebt diesen Nachteil durch einen zusätzlichen, über den ersten geschobenen, zweiten Exzenter und eine zweite Verzahnung, womit die Einstellung jeder Hubgröße so erfolgen kann, daß der Stößel immer am oberen Totpunkt zum Stillstand kommt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Hubverstellung gemäß der Erfindung und drei schematische Abbildungen der verschiedenen Hubeinstellungen, dargestellt durch die Exzentrizitäten als Linien. Es zeigt Abb. i den Längsschnitt durch eine Hubverstellung für eine einseitig gelagerte Exzenterwelle, Abb. 2 den Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i, Abb. 3 den Längsschnitt durch die Stellkeile einer Hubverstellung für eine zweiseitig gelagerte Exzenterwelle, Abb. 4 dazu eine Seitenansicht, Abb. 5 eine schematische Darstellung verschiedener Hubeinstellungen bei der bekannten Hubverstellung mit nur einer Exzenterbüchse, Abb. 6 und 7 zwei verschiedene schematische Darstellungen einiger Hubeinstellungen bei der erfindungsgemäßen Hubverstellung mit zwei Exzenterbüchsen. # Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. I und 2 ist die Exzenterwelle i im Pres,senkörper 2 gelagert, und ihr Exzenterzapfen 3 trägt die Zahnscheihe 4. Diese sitzt auf dem Zapfen unverdrehbar fest, weil sie mit der exzentrischen Eindrehung 5 ein Stück über die Welle i greift. In die Zähne 6 der Zahnscheibe 4 greifen die Zähne 7 der auf dem Exzenterzapfen 3 sitzenden inneren Exzenterbüchse 8. Auf dieser ist der Zahnring 9 aufgekeilt, dessen Zähne i o in die Zähne i i der äußeren Exzenterbüchse 12 eingreifen. Diese sitzt wieder auf der inneren Exzenterbüchse 8, und ihre äußere Mantelfläche dreht sich im Pleuelkopf 13. Auf dem mit Gewinde versehenen Ende 14 des Exzenterzapfens 3 sitzt die Mutter 15, die mittels der Scheibe 16 die Zähne 6, 7 und io, i i in Eingriff hält. Einige Löcher 17 im Umfang des Zahnringes 9 und einige Nuten 18 an der äußeren Exzenterbüchse 12 dienen mittels eines Steckstiftes und eines Hakenschlüssels zum Verdrehen der Exzenterbüchsen bei offener Mutter 15, wenn der Hub verstellt wird.
  • Die Ausführungsform nach den Abb. 3 und 4 zeigt eine im Pressenkörper ig doppelt gelagerte Welle 2o, deren Exzenterzapfen2i in seiner ganzen Länge mit riffelförmigen Nuten 22 versehen ist. In diese Nuten greifen die Zähne 23 eines Keiles 24, der in einer Nut der inneren Exzenterbüchse 25 sich befindet und der an seinen beiden Enden mittels zweier Innensechskantdruckschrauben26 in Eingriff mit den Nuten:22 gehalten wird. Der Keil 24 hat an seinem Rücken ein so großes Spiel in der Nut, daß beim Lösen der Schrauben 26 seine Zähne 23 außer Eingriff mit den Nuten 22 kommen können. Die Breite der Nuten 22 ist so bemessen, daß zwischen der glatten Bohrung der Exzenterbüchse25 und dem Exzenterzapfen21 genügend Auflagefläche verbleibt, um den Druck der Presse sicher zu übertragen. Die Mantelfläche der inneren Exzenterbüchse25 trägt auch riffelförmige Nuten 27, und darauf sitzt wiederum die äußere Exzenterbüchse 28, deren Mantelfläche sich im Pleuelkopf 29 dreht. In die Nuten 27 greifen Zähne 3o des Keiles 31, welcher in einer Nut der äußeren Exzenterbüchse 28 sitzt und durch die Innensechskantdruckschrauben 32 gegen die innere ExzenterbüchSe 25 gepreßt wird. Die Köpfe der Schrauben 26 sind in Ringen 33 versenkt, wovon einer am Umfang mehrere Löcher 34 hat, in die ein Stift eingesteckt zum Verdrehen der inneren Exzenterbüchse 25 bei gelüfteten Schrauben 26 dient. Denselben Zweck erfüllen die Löcher 35 in der äußeren Exzenterbüchse 28.
  • In den Abb. 2, 4, 5, 6 und 7 sind zur Verdeutlichung der Übereinstimmung folgende Mittelpunkte mit gleichen Buchstaben bezeichnet: M ist das Mittel der Exzenterwelle, X das des Exzenterzapfens, Y das derMantelfläche der innerenExzenterbüchse, Z das der Mantelfläche der äußeren Exzenterbüchse.
  • Um den Unterschied zwischen den bekannten Hubverstellungen und der neuen aufzuzeigen, wird vorerst nach der Abb. 5 die Wirkungsweise der bekannten Hubverstellungen erläutert. MX ist die Exzentrizität des Exzenterzapfens, XY die der Exzenterbüchse, und MY, MY, MY" und MY... sind verschiedene, aus den beiden resultierende, einstellbare Exzentrizitäten, da l' durch Verstellen der Exzenterbüchse einen Halbkreis um X beschreibt. Macht die Exzenterwelle eine Umdrehung, so drehen sich X und Y um die Wellenachse M. An der Vertikalen Y.11 bleibt X immer stehen, während Y je nach der Größe des eingestellten Hubes um einen -\Toreilwinkel V nach dem oberen Totpunkt zum Stehen kommt. Der Punkt Y (Pleuelkopfmittel) fällt demnach nur bei dem größten Y und kleinsten Hub Y... auf die Vertikale, so daß nur bei diesen zwei Hüben der Stößel am oberen Totpunkt stehenbleibt. Die nutzbaren Arbeitshübe sind bei allen anderen Hüben kleiner als diese.
  • Zum Beispiel ist bei Y' A' kleiner als H', ebenso bei Y" A" kleiner als H".
  • Abb. 6 zeigt schematisch die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele nach den Abb. 1, 2 und 3, 4. Dabei sind die Exzentrizitäten XY und YZ der Exzenterbüchsen z. B. vorteilhafterweise gleich groß. Da auch beispielsweise YZ gleich YM angenommen ist, so ergibt sich daraus eine Hubverstellung von 0 bis H""". Der größte Hub ist bestimmt durch die Mittel MXYZ in eifier Linie, wie dies auch die Abb. 2 zeigt. Wird die innere Exzenterbüchse nach links verstellt, z. B. bis Y', dann kann die äußere Exzenterbüchse so weit nach rechts gedreht werden, b#is Z' auf die Vertikale zu stehen kommt. Die doppelte Strecke MZI ist dann der eingestellte Hub. Eine mit dieser übereinstimmende Hubeinstellung zeigt auch Abb.4. Weitere Hubeinstellungsbeispiele zeigen Y2 Z2 (halber Hub), Y3 Z3 (vierter Teil des größten Hubes), und bei Y4 fällt Z4 mit M zusammen, d. h. der Hub ist gleich 0. Bei allen Hüben kann demnach der Hub so eingestellt werden, daß der Stößel immer am oberen Totpunkt stehenbleibt.
  • Es kann sich als konstruktiv wünschenswert erweisen, MX im Verhältnis kleiner, XY und YZ dafür größer zu halten ' wobei der kleinste Hub allerdings früher erreicht wird als mit einer Drehung von 18o'. Den Grenzfall einer solchen Anordnung zeigt Abb. 7, bei welcher X mit M zu- sammenfällt, d. h. der Exzenterzapfen zu einem zentrischen Zapfen der Welle wird und demmch nur die zwei Exzentrizitäten Xl` und YZ der Exzenterbüchsen die Hubeinstellungen bestimmen. Der Nullhub wird hier schon nach go0 Drehung der inneren Exzenterbüchse erreicht, demzufolge aber auch der Nachteil in Kauf genommen, daß bei gleicher Zahnteilung nur halb soviel Hubeinstellungen möglich sind wie nach Abb. 6.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Hubverstellung für Exzenterpressen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem zentrischen oder exzentrischen Zapfen (3) der Exzenterwelle zwei ineinandergeschobene Exzenterbüchsen (8, 12) sitzen, wovon die äußere mittels einer Verzahnung (io, ii) mit der inneren und diese wieder mit einer zweitenVerzahnung (6, 7) mit dem Exzenterzapfen verbunden und #-erstellbar ist.
  2. 2. Hubverstellung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß beide Verzahnungen, z. B.
  3. Stirn%-erzahnungen (6, 7, 10, 11), mit einer Mutter (15) festgehalten bzw. gelüftet werden. 3. Hubverstellung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrische oder exzentrische Wellenzapfen (21) und die Mantelfläche der inneren Exzenterbüchse (25) mit riffelförmigen NUten (22, 27) versehen sind, in die dazu passende Zähne je eines verzahnten Keiles (24, 31) eingreifen und jeder Keil mit je zwei Druckschrauben (26, 32) festgehalten wird.
DE1949P0039300 1949-04-09 1949-04-09 Hubverstellung fuer Exzenterpressen Expired DE817685C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1046943B (de) * 1955-04-28 1958-12-18 Daimler Benz Ag Einstellbare Naben-Lagerung, insbesondere fuer Ventilbetaetigungsvorrichtungen von Brennkraftmaschinen
DE1064765B (de) * 1955-03-07 1959-09-03 Hordern Mason And Edwards Ltd Kurbel mit verstellbarem Hub
US3030822A (en) * 1958-09-30 1962-04-24 James S Gassaway Adjustable throw eccentric
US3033055A (en) * 1957-07-26 1962-05-08 Trumpf & Co Adjustable eccentric
DE1265548B (de) * 1962-02-02 1968-04-04 Eumuco Ag Fuer Maschb Kurbelgetriebene Gesenkschmiedepresse
DE1752285A1 (de) * 1968-05-02 1971-05-13 Licencia Talalmanyokat Werkzeugmaschine zur Bearbeitung von Formkoerpern
EP0616148A1 (de) * 1993-03-10 1994-09-21 Maschinenfabrik Müller-Weingarten AG Hubverstelleinrichtung für einen Exzenterantrieb, insbesondere für eine Exzenterpresse

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