DE8160C - Heifsluft-Dampfkessel - Google Patents

Heifsluft-Dampfkessel

Info

Publication number
DE8160C
DE8160C DENDAT8160D DE8160DA DE8160C DE 8160 C DE8160 C DE 8160C DE NDAT8160 D DENDAT8160 D DE NDAT8160D DE 8160D A DE8160D A DE 8160DA DE 8160 C DE8160 C DE 8160C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
air
steam boiler
water
hot air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT8160D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. VON BONHORST, Techniker, in Braunschweig, Auguststrafse 2
Publication of DE8160C publication Critical patent/DE8160C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure
    • F22B1/26Steam boilers of submerged-flame type, i.e. the flame being surrounded by, or impinging on, the water to be vaporised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
1878.
asse
LEONHARD von BONHORST in BRAUNSCHWEIG. t Heißluft- Dampfkessel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. August 1878 ab.
Dieser Heifsluft - Dampfkessel unterscheidet sich von den gewöhnlichen Dampfkesseln dadurch, dafs die Feuergase direct in das zu verdampfende Wasser übertreten.
Bei Inbetriebsetzung des Kessels wird zuerst der herausgenommene Kohlencylinder D, Fig. 1, durch die Feueröffnung a mit Brennmaterial angefüllt. Zu unterst auf den Boden, welcher das Anfeuerungsmundstück b trägt, wird zuerst eine Schicht Anfeuerungsmaterial (Holz, Torf u. dergl.) gebracht und hierauf erst die Steinkohlen in bestimmter Quantität eingeschüttet. Ist dies, erfolgt, so . schiebt man denselben in das Verbrennungsrohr C C auf seinen Rollen d d ein, Fig. 1 und 3, dann wird der Deckel E, der sich bei /, (s. Fig. 2) in dem Stift e e dreht, durch die Bügelvorrichtung h mittelst der Schraube i völlig dicht an das Verbrennungsrohrmundstück // angeschraubt. Hierauf wird mit Hülfe eines gebogenen Hakenschlüssels das Rohr m m ebenso völlig dicht gegen das Mundstück b des Kohlencylinders D geschraubt, wobei auch ein Anpressen der Feueröffnung a gegen das Feuermündungsrohr / erfolgt und somit das Innere des gefüllten Kohlencylinders nur noch durch das Mundstück b und Rohr m m mit der äufseren Luft in Verbindung steht, da das Ventil, welches von dem in das Mundstück b dicht eingeschraubten Rohr q getragen wird, geschlossen ist, und ebenso die Feuermündung ρ mit Hülfe des Schraubenventiles s s abgesperrt sein mufs.
Ist der Kessel so weit vorbereitet, so wird, nachdem die Luftpfeife bei /, die Hammerpumpe F bei a,, sowie alle übrigen etwa vorhandenen Dampf- (Gas-) Ableitungen geschlossen sind, mit Hülfe der Handspeisepumpe K, Fig. 2, durch die Rohrleitung tt Wasser in das Reservoir O gepumpt. Das Durchgangsventil c mufs geöffnet sein. Dann läuft das Wasser durch Rohr und Ventil η cn nach dem Verbrennungsrohr C, aus diesem durch u und die beiden Hähne u, und uu nach dem Waschkessel A und Dampfkessel B und steigt in den genannten drei Kesselabtheilungen sowie dem Reservoir O stetig, die darin eingeschlossene Luft mehr und mehr comprimirend. Der Grad der Compression wird in allen Abtheilungen ein fast gleicher sein, so dafs man ihn genau an einem Manometer z>, welches auf dem Verschlufsdeckel E angebracht ist, erkennen kann. Giebt dasselbe etwa eine Atmosphäre Ueberdruck an, so stellt man die Speisung des Kessels mit Hülfe der Handspeisepumpe K ein und setzt dieselbe mit der Hammerpumpe F fort, während man zugleich die Feuerung in dem Kessel anzündet. Es wird nämlich der Expansionsschieber von F an dem Stellrad a, ausgerückt, dadurch der in dem Dome P befindlichen comprimirten Luft der Weg der Rohrleitung ο o, unter den Kolben der Pumpe geöffnet und letztere dadurch sofort in Gang gebracht. Dieselbe saugt durch b, und e, et Luft und Wasser an und liefert beides durch k k nach dem Reservoir O. Zugleich wird das bei w weit ausgebohrte Anfeuerungsrohr χ χ mit einem leicht verbrennlichen Anfeuerungsmaterial angefüllt (z. B. mit in Petroleum getränkten Holzspähnen od. dergl.), letzteres entzündet und das Anfeuerungsrohr rasch in das Rohr m m eingeschoben, bis seine Kapsel yy sich von aufsen ebenfalls auf das Schraubenrohr m m aufschraubt. Hierbei hebt das dickere Ende von χ χ die Stange des in zwei Führungen gehenden, von dem Rohr g getragenen Ventiles und die in dem oberen Raum von C C eingeprefste Luft strömt durch das Rohr q aus der Mündung von w in die vorliegenden Schichten des im Kohlencylinder befindlichen Anfeuerungsmateriales, dieses und schliefslich die Kohlen in Brand setzend.
Inzwischen wird die Hammerpumpe ihren Gang verlangsamen, da die in A und B eingeschlossene Luft mit dem Gang der Pumpe an Compression verliert. Man mufs alsdann durch Aufschrauben des Ventiles s s den Verbrennungsgasen den Weg durch α und p in das Wasser von A öffnen. Nach der Ansicht des Erfinders wird in D durch die Verbrennung eine so starke Pressung erzeugt, dafs diese den hydrostatischen Ueberdruck bei p überwindet und die Feuergase in das Wasser eintreten. Dieselben füllen den Schirm ζ und perlen dann am Rande desselben durch das Wasser in die Höhe, sich in dem oberen Raum sammelnd und inzwischen energisch Dampf bildend. Das Rohr rr führt dann das entstehende Gasgemisch zu dem Dampfkessel B, in welchem sich dieselbe Wir-
kung wiederholt. ' Schliefslich strömt das Gasgemenge in den Dom F, von welchem aus es nach der Hammerpumpe F und sonstigen Orten des Verbrauches abgeleitet werden kann.
Durch eine in dem vorderen Ende des Anfeuerungsrohres χ χ festgeschraubte Glaslinse läfst sich der Verlauf der Verbrennung im Kohlencylinder genau beobachten. Mittelst Stellung der Hähne U1 und u,, sowie des Expansionsschiebers «, und Luftsaugventiles bt der Hammerpumpe soll einerseits die Regulirung der Wasserstände in den drei Kesselabtheilungen, andererseits die Lebhaftigkeit der Verbrennung im Kohlencylinder bewirkt werden. Diese Wasserstände werden von drei Wasserstandszeigern G, wovon der Kopf des Verbrennungsrohres und die beiden Kesselabtheilungen A und B je einen tragen, angezeigt. Sobald man durch die Glaslinse des Anfeuerungsrohres gewahrt, dafs das aufgegebene Quantum Brennmaterial verzehrt ist, mufs der Kohlencylinder von neuem gefüllt oder ein zweiter bereit gehaltener eingeschoben werden. Zu dem Ende müssen die Hammerpumpe F, sowie alle übrigen Ableitungsrohre des Domes F zugleich mit dem Ventil s s und den Hähnen U1 und U11 fest verschlossen werden. Wird dann die Luftpfeife bei/ geöffnet, so wird die in dem Reservoir O noch enthaltene comprimirte Luft entweichen und die in dem oberen Theil des Verbrennungs-
rohres C, sowie die in cTern leeren Kohlencylinder befindliche comprimirte Luft das ini Verbrennungsrohr vorhandene Wasser durch die Rohrleitung ncn nach dem Reservoir O drücken. Bläst durch f keine Luft mehr ab, so wird das Ventil c geschlossen, die Kapsel yy abgeschraubt, der Deckel E geöffnet und der Kohlencylinder D herausgenommen, der neugefüllte Cylinder eingeschoben, die Thür E sowie die Luftpfeife / wieder geschlossen, das Ventil c und die Hammerpumpe bei a, geöffnet, das Anfeuerungsrohr mit der Anfeuerung eingeschraubt und das Ventil ί j geöffnet. Alsdann ist der oben beschriebene Gang der Verbrennung und Dampferzeugung wieder eingeleitet.
d, und dh sind Ablafshähne für die beiden Kesselabtheilungen A und B. Das ausfliefsende Wasser gelangt direct in den, durch die beiden Unterlager des Kessels gebildeten Kanal, und von da ins Freie.
Der Hauptvortheil dieser Construction soll eine bedeutende Brennmaterial-Ersparnifs sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Heifsluft-Dampfkessel, bei welchem die Feuergase aus dem Verbrennungsraum in das zu verdampfende Wasser übertreten und sich mit dem Dampf mischen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8160D Heifsluft-Dampfkessel Active DE8160C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8160C true DE8160C (de)

Family

ID=285743

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT8160D Active DE8160C (de) Heifsluft-Dampfkessel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8160C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1144205B (de) Brennkraftschlaggeraet, Insbesondere Brennkraftramme
DE8160C (de) Heifsluft-Dampfkessel
AT15876B (de) Maschine zur Erzeugung von Druckflüssigkeit.
DE51101C (de) Explosions-Wasserheber
DE25660C (de) Apparat zur Erzeugung komprimirter Luft durch direkte Einwirkung von Gasexplosionen
DE82578C (de)
DE131195C (de)
DE295723C (de)
DE30765C (de) Dampfwasserheber
DE52462C (de) Maschine zum Betriebe durch K.oMeiVNasseTS\off. ~ SOCrävE, OES
DE143937C (de)
DE18248C (de) Apparat zur Erzeugung von Leuchtgas durch Carburirung atmosphärischer Luft
DE58913C (de) Signalapparat mit Gasentwickler
DE26139C (de) Neuerungen an Gasmaschinen. (Abhängig von Patent Nr. 532.)
DE151136C (de)
DE22811C (de) Neuerungen an geschlossenen Feuerungen für Dampfkessel
DE691167C (de) Mit unter dem Druck eingepresster Luft stehenden fermegeraet
AT17260B (de) Gasdampfturbine.
AT29031B (de) Umsteuerbare Verbund-Zweitaktmaschine.
DE55749C (de) Steuerung für Gas- und Petroleum-Maschinen
DE35924C (de) Apparat zur kontinuirlichen Erzeugung von Leucht- und Heizgas auf kaltem Wege
DE113683C (de)
DE41059C (de) Feuerung mit theilweisem Kreisprozesse
DE59322C (de) Gasmaschine mit Differenzialkolben
DE90669C (de)